Ladedaten 45-70 mit N130

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#1
Hallo,
habe mir eine Malrin 1895 ss gekauft und möchte mit eine jagdlich taugliche Patrone laden.
Als Pulver hätte ich n130 noch auf lager.
Vielleicht hat jemand eine erprobte Ladung für dieses Kaliber mit diesem Pulver.
Danke im Vorraus.
Gruß Ralf.
 
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#2
.45-70 Govt. CIP -- 300grs Hornady HP, Nr. 4500 -- Vihtavuori N130 : 51.3 grs --
L-Hülse: 53,3 mm. L6 = 64,7 mm.
Druck laut Quickload: 1871 bar. Pmax: 2.200 bar.
Alle Angaben ohne Gewähr! Jeder WL handelt eigenverantwortlich, weißt schon !
 
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#3
Habe wie oben erwähnt geladen aber "nur" mit 50,5 grs und meine Marlin GG damit bislang ca 5500 Mal spucken lassen. Sieht immer noch ziemlich ungebraucht aus.
 
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#4
Und ich hab die vom Alligator nachgebaut, allerdings mit Sierras. die fliegen wie nie eins!!!

PS: Danke Alligator für die Laborierungsdaten.
 
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#5
Vielen Dank für diese Ladedaten, dann werde ich mir das Hornady 300 gra Geschoss besorgen. Wieviel Meter kann mann diese Ladung einsetzen ?

Gruss Ralf.
 
D

Daimler1989

Guest
#7
Moin,

habe mich seinerzeit an das VV Ladebuch gehalten und rumprobiert (war noch vor QL-Zeiten). Als präziseste Ladung hat sich bei mir herausgestellt: 55 grs N130 mit dem 300 grs Hornady TM HP. Schieß sowohl aus meiner Browning 1886 Rifle wie aus der Browning High Wall sehr gut.
 
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#8
habe mich seinerzeit an das VV Ladebuch gehalten und rumprobiert
Wenn ich mich nicht täusche schreibt VV eine Warnung, daß die Ladedaten nur in modernen Waffen verwendet werden sollen.
Sprich die Drücke der Ladungen liegen über der CIP.
 
D

Daimler1989

Guest
#9
cast hat gesagt.:
habe mich seinerzeit an das VV Ladebuch gehalten und rumprobiert
Wenn ich mich nicht täusche schreibt VV eine Warnung, daß die Ladedaten nur in modernen Waffen verwendet werden sollen.
Sprich die Drücke der Ladungen liegen über der CIP.
VV schreibt von Ruger No. 1, deren Verschluss ebenso wie der der High Wall ein Fallblockverschluss ist. Der Verschluss der 1886 ist ein über Fallblöcke abgestützter Lever-Action-Verschluss. Beides entspricht nicht der Warnung "not to be used in old rifles with weaker actions like trapdoor..." Im übrigen handelt es sich bei meinen beiden waffen um Fertigungen aus den 1980er und 1990er Jahren, also keine "old rifles" was das Material angeht. VV schreibt, dass die Maximal-Ladungen 210 MPa nicht übersteigen - das sind 2100 bar. Und 55 grs entsprechen nicht der Max-Ladung von 57,1 grs N130. Ich sehe das Problem jetzt nicht...
 
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#10
Ich sehe das Problem jetzt nicht...
Wenn die Drücke der Ladungen innerhalb der CIP liegen spricht nix dagegen.

Den Zusatz von VV verstehe ich aber anders. Möglicherweise falsch.
 
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#11
Sowohl das eine, wie auch das andere steht da. VV schreibt, dass man diese Ladungen nur in modernen Waffen verschießen soll. Und diese nicht für alte Marlin 1895 oder originale Trapdoor bestimmt sind. Aber es steht da eben auch, dass diese Ladungen 2100bar nicht überschreiten sollen. Also noch unter dem CIP Pmax von 2200bar liegen.
Aber der CIP Pmax hat ja auch nix mit alten .45-70 Waffen zu tun. Sondern ist einfach eine "Hausnummer" für diese Patrone. Und alle neu gefertigten, NC-beschossenen Waffen müssen diesen Gasdruck abkönnen. Egal ob nun neue Trapdoor, irgendein UHR oder eine Ruger #1.
Wer wirklich aus einer originalen, vor 1900 gefertigten .45-70 Büchse NC verschießen will, sollte sich an den in den USA üblichen 18.000psi (~1200bar) orientieren. Schon damals gab es auch hier "feine" Unterschiede. Beispielsweise das Modell 1886 gab es "proofed" für .45-70 Patronen mit 405grs oder 500grs, mit BP-Ladung. Und dann gab es die "HV"-Patronen, die dann auch mit den ersten NC-Pulvern geladen waren. Hier wurden dann auch schon bessere Nickelstähle verbaut. Das gab´s sogar auch für die .50-110WCF.

Martin
 
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