Landesforsten bleifrei

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anonym

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DWM1915 schrieb:
Das Thema ist halt emotional, manchmal paßt auf einen groben offenbar gewinnsüchtigen und deshalb unerträglich missionarischen Klotz nur ein grober Keil. Ich bitte um Nachsicht und werde wenigstens in Bezug auf meine Person künftig Obacht geben, nicht mehr in gleicher Weise zu reagieren, wie das von den "Missionaren" hier oft mit *Frikadellenstudien* und persönlichen Angriffen threadübergreifend vorgegeben wird. Carcano hats wie immer richtig gemacht :28:

Alla denn, nicht böse sein :27:

Natürlich ist das Thema auf der Bleifreigegnerseite emotional, da sachlich klarerweise nix entgegengesetzt werden kann. Diese Emotionen gehen bis zur Mod.seite, die mir jede Menge sachliche Hinweise wegzensuriert hat wie z.B. den link zu einer norwegischen Studie oder den Zeitungsartikel über die Position zu bleifrei eines AT-LJM. Wie die Mods dann einen Faden versachlichen wollen, wenn sie gleichzeitig sachliche Quellen löschen bleibt mir verborgen.

Die Jägerschaft ist in dieser Frage also tief gespalten, wenn auch die Mehrheit noch immer auf Blei setzt.

Meine Frage nach zumindest einer Studie, die zum Schluß kommt, dass Bleieinträge in Lebensmittel harmlos sind
wurde bis heute nicht beantwortet, da es klarerweise so eine Studie nicht gibt.

Wenn ich somit auf Auguren mach und begründe warum dieser Krieg auch für die deutsche Jägerschaft a priori nicht zu gewinnen ist und daher rate die Sache selbst in die Hand zu nehmen bevor es die mehrheitsfähigen Jagdgegner machen, dann sollte man sich vor lauter Emotionen über diesen Eingriff in das "Grundrecht" ein an sich hochwertiges Lebensmittel mit dem toxischen Schwermetall Blei zu kontaminieren einkriegen und über eine Lösug nachdenken: Auch durchgängiger freiwilliger Verzeicht auf Blei wäre eine Lösung, aber gerade dieser thread beweist genau, dass dies eine Illusion ist - womit nur ein Verbot verbleibt, dass dann alle völlig unvorbereitet trifft und erst recht zu Heulen und Zähneknirschen führt.
 
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anonym

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Wer offenbar völlig aus Eigennutz Äpfel mit Birnen vergleicht, Tatsachen verdreht, relativ ungesundes "Bleiwasser" mit grds. nicht gefährlichem Geschoßblei (außer fürs Wild, aber dann auch nur in beschleunigter Form) auf eine Stufe stellt, der hat keine Vollschonung verdient.
 
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DWM1915 schrieb:
Wer offenbar völlig aus Eigennutz Äpfel mit Birnen vergleicht, Tatsachen verdreht, relativ ungesundes "Bleiwasser" mit grds. nicht gefährlichem Geschoßblei (außer fürs Wild, aber dann auch nur in beschleunigter Form) auf eine Stufe stellt, der hat keine Vollschonung verdient.

Ich lass dich ja gern im glauben, dass ich Vater und Sohn Barnes, Möller, Mayerl, Eller, du Plessis und sogar die Gina Schultz in einer Person bin und ich hoffe es wird dir nie jemand das Gegenteil bestätigen. :mrgreen:

Bleiwasser und Geschossblei sind natürlich Äpfel und Birnen, aber nur in Bezug auf Gesamtaufnahme als Nahrungsmittel, wo bekanntlich viel, viel mehr Wasser als Wildbret, auch wenn man so wie du Wasser predigt und Wein trinkt, konsumiert wird. Äpfel und Äpfel sind aber 0,50 mg Blei im Kilo Wasser und im Kilo Wildbret.

Aber beim Bleiwasser bist du schon wieder bei Äpfel und Birnen, da das "relativ harmlos" nur bei hartem Bleiwasser zutrifft während weiches Wasser sogar sehr unharmlos ist, weswegen für Gebiete mit weichem Wasser sogar eigene Bestimmungen bestehen.
 
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Hürsch schrieb:
DWM1915 schrieb:
Wer offenbar völlig aus Eigennutz Äpfel mit Birnen vergleicht, Tatsachen verdreht, relativ ungesundes "Bleiwasser" mit grds. nicht gefährlichem Geschoßblei (außer fürs Wild, aber dann auch nur in beschleunigter Form) auf eine Stufe stellt, der hat keine Vollschonung verdient.

Aber beim Bleiwasser bist du schon wieder bei Äpfel und Birnen, da das "relativ harmlos" nur bei hartem Bleiwasser zutrifft während weiches Wasser sogar sehr unharmlos ist, weswegen für Gebiete mit weichem Wasser sogar eigene Bestimmungen bestehen.

Ach ja ? DU hast da aber eingangs keine Unterschiede gemacht und von Bleiwasserleitungen ganz generell geschwurbelt.

Hürsch schrieb:
Ich glaube, dass es eher umgekehrt ist: Wenn du die Pest ( also Bleigeschosse ) mit dem Hinweis auf die Cholera ( also Bleiwasserleitungen ) legitimieren willst, dann wird das in der Sache nix ändern, dass beides böse epidemische Seuchen sind auch wenn man sie ignoriert.

Nach der Logik der Bleifreunde hier kann es das Problem mit den Bleiwasserleitungen ja nicht geben, da Blei in Nahrungsmitteln grundsätzlich harmlos ist und das Bleiwasserleitungsproblem nur von den Missionaren der Kunstoffrohrindustrie lanciert ist.

Also schreibst Du hier nach wie vor nur polemischen Müll des offenbaren Eigennutzes wegen und kartest klugsch....erisch nach, wenn man Deine Behauptungen für bare Münze nimmt.

Ändert alles nichts, dass das Blei der Trinkwasserleitungen eine ganz beträchtliche Rolle spielt, ungleich mehr noch, als Geschoßblei jemals spielen könnte, das nicht so wie das aus Leitungen gelöste Blei aufgenommen, sondern über den Verdauungstrakt ausgeschieden wird. Regelmäßig jedenfalls. Kontamination ist eben nicht Kontamination in Bezug auf die jeweiligen Auswirkungen.
 
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DWM1915 schrieb:
Ändert alles nichts, dass das Blei der Trinkwasserleitungen eine ganz beträchtliche Rolle spielt, ungleich mehr noch, als Geschoßblei jemals spielen könnte, das nicht so wie das aus Leitungen gelöste Blei aufgenommen, sondern über den Verdauungstrakt ausgeschieden wird. Regelmäßig jedenfalls. Kontamination ist eben nicht Kontamination in Bezug auf die jeweiligen Auswirkungen.

Zurückrudern ist auch ein schöner Sport. Oben hat es von dir noch geheissen, dass Blei in Lebensmitteln grundsätzlich harmlos ist, beim Leitungswasser siehst du das offensichtlich schon anders, bei Geschossblei wirds schon noch werden.

Aber um weiter streng zu versachlichen hier noch einmal die EFSA-Studie zu Blei, die Daten zu Wildbret finden sich auf Seite 40.

Wenn du Fragen zu den Ziffern hast bin ich dir gerne behilflich!

http://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/1570.htm bei article anklicken
 
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Hürsch schrieb:
Oben hat es von dir noch geheissen, dass Geschoss-Blei in Lebensmitteln grundsätzlich harmlos ist,

Eben.

Und sonst der übliche Dauerschwall von Dir, auf Deine Frikadellen- und sonstigen "Studien" gehe ich nicht mehr ein, das haben Andere vor mir schon getan. Geschoßbleieintrag ist WEIT weniger gefährlich, insbesondere noch wenn man die befallenen Stellen rausschneidet und sie nicht in Frikadellen oder Wurst verarbeitet, als dein Kupferdreck, der sich in Magensäure auflöst und damit viel stärker toxisch ist als jedes Stückchen Geschossblei sein kann. Deine Penetranz ist widerwärtig und wohl nur dem Umstand geschuldet, Anderen mit Gewalt deine Meinung aufzwingen zu wollen, Gesetzesverschärfungen das Wort zu reden, um damit letztlich Kohle zu verdienen. Da ist man sich auch nicht zu schade, pseudowissenschaftliche Studien dort hervorzuziehen, wo sie sonst auch hingehören und wo die Sonne nie scheint, um seine Mission voranzutreiben.
 
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DWM1915 schrieb:
Hürsch schrieb:
Oben hat es von dir noch geheissen, dass Geschoss-Blei in Lebensmitteln grundsätzlich harmlos ist,


1. auf Deine Frikadellen- und sonstigen "Studien" gehe ich nicht mehr ein, das haben Andere vor mir schon getan.

2. Geschoßbleieintrag ist WEIT weniger gefährlich, insbesondere noch wenn man die befallenen Stellen rausschneidet und sie nicht in Frikadellen oder Wurst verarbeitet,

3. als dein Kupferdreck, der sich in Magensäure auflöst und damit viel stärker toxisch ist als jedes Stückchen Geschossblei sein kann.

4.Deine Penetranz ist widerwärtig und wohl nur dem Umstand geschuldet, Anderen mit Gewalt deine Meinung aufzwingen zu wollen, Gesetzesverschärfungen das Wort zu reden, um damit letztlich Kohle zu verdienen.

5. Da ist man sich auch nicht zu schade, pseudowissenschaftliche Studien dort hervorzuziehen, wo sie sonst auch hingehören und wo die Sonne nie scheint, um seine Mission voranzutreiben.

Ad1. Eine Studie der EU-Lebensmittelbehörde ( wo im übrigen fast 50%! der Proben aus DE kommen )als "Frikadellen"- studie zu verunglimpfen ist natürlich leichter als sich mit ihr auseinanderzusetzen, was hier aber auch niemand sonst von den Bleifans getan hat.

Ad2. Das mit dem grosszügig ausschneiden ist nicht so eine gute Idee wie es klingt, da da von unserem üblichen Wildbret leider nicht mehr viel übrigbleibt.

Ad3. "meinen" Kupferdreck" gibt es nicht, da ich Messing verschieße, das sich wiederum nicht im Magen auflösen
wird, da es dort nicht hingelangen kann, da müsste ich schon den Kugelfang fressen.

Ad4. Da mir Munition nur Kohle kostet, kann ich schwerlich damit was verdienen. Ich kann mir höchstens was ersparen, wenn in Zukunft bleifrei durch flächendeckenden Einsatz billiger werden sollte. Warum ich irgendwelchen per se beratungsresistenten Hinterwäldlern irgendwas und sei es auch nur eine Meinung aufzwingen sollte erschließt sich mir nicht. Da wird dir schon dein Gesetzgeber vorführen wie der Hase läuft. Mich braucht er dazu sicher nicht. Ich sage dir nur voraus, was kommen wird und da wird es dir nicht helfen den Überbringer der schlechten Nachricht aufzuhängen, da dies an der schlechten Nachricht klarerweise nix ändert.

Ad5. Wenn die EFSA oder die BfR Studien pseudowissenschaftlich sind, dann würde ich mich darüber aber ordentlich beschweren, denn ich bin mir sicher, dass diese selbst (mit)bezahlst, natürlich nur wenn du steuerpflichtig bist.
 
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Aus was besteht ggf. auch splitterndes Messing gleich noch mal?
 
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anonym

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DWM1915 schrieb:
Aus was besteht ggf. auch splitterndes Messing gleich noch mal?

Dann üben wir halt wieder ein bissl in der Materialkunde für Jungjäger - vielleicht hilfts:



Sowohl splitterndes wie formstabiles Messing bestehen so wie die Mäntel deiner Bleibomben aus Kupfer und Zink ( es sei denn du schießt Uraltschrott, da können die Mäntel aus Weicheisen bestehen.)
 
A

anonym

Guest
Der einzige akzeptable Ersatz für Blei-Geschosse ist G O L D , in reinster form.
Gewicht wie Blei, vormbar wie Blei leider etwas teurer wie Blei, aber was soll´s wir haben es Ja.
Wer sich eine Jagd für Betrag X leisten kann,undWaffe für Y der kann auch Z für Gold ausgeben.

Waiha Klaus

PS solange ich noch Bleihaltige Geschosse habe werden die Verladen und benutzt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 9162

Guest
Hürsch schrieb:
DWM1915 schrieb:
Aus was besteht ggf. auch splitterndes Messing gleich noch mal?

Dann üben wir halt wieder ein bissl in der Materialkunde für Jungjäger - vielleicht hilfts:



Sowohl splitterndes wie formstabiles Messing bestehen so wie die Mäntel deiner Bleibomben aus Kupfer und Zink ( es sei denn du schießt Uraltschrott, da können die Mäntel aus Weicheisen bestehen.)

Nein, Plattkopp, stimmt keinesfalls.
 
Registriert
1 Jan 2010
Beiträge
7.989
Was genau ist an Brenneke schrottig? Das Eisen oder die Zinnsplitter?
Das "Uralt" kann es ja nicht sein, sonst würden wir doch nicht mehr mit Pulverdampf schießen?

Anyway, die FSC-Fuzzies werden dafür sorgen, dass sich bleifrei verbreitet, ob es nötig ist oder nicht.
Um nicht zu unnötiger Eile gezwungen zu werden, testen wir: Uralteisen, Messingsplitterbomben, Kupferlinger verschiedener Provinenz. Nach Ende des JJ sind wir hoffentlich schlauer.
 
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