Langzeiterscheinungen Hausken JD 224

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#1
Nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder.

Habe nun seit über einem Jahr einen Hausken JD 224 im Gebrauch. Mittlerweile wird der Schalldämpfer mit circa 400 - 500 Schuss belastet sein. Er wird von mir regelmäßig gereinigt (ca. alle 50 - 100 Schuss). Dabei ist mir schon seit längerem ein weißer Belag aufgefallen. Darüber habe ich hier im Forum auch schon mit dem ein oder anderen gesprochen. Als ich ihn heute nochmals zum Reinigen auseinander gebaut habe, ist mir aufgefallen, dass es erste (deutliche) Verschleißerscheinungen gibt.

Anbei zwei Bilder, auf welchen man sehr gut den Verschleiß erkennt. Meine Frage an euch ist nun: Habt ihr ähnliche Verschleißerscheinungen? Wie sind eure Langzeiterfahrungen?

PS: Der Schalldämpfer wurde schonend behandelt. Ein übermäßiges Heißschießen habe ich konsequent vermieden.

Vermutlich werde ich die Tage auch mal Kontakt zu Hausken aufnehmen.

IMG_20161001_172018.jpg IMG_20161001_172032.jpg
 
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#2
Diese "angefressenen" stellen hatte ich schon nach kurzer Zeit - allerdings an der Innenseite (schusskanal)
 
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#3
Welches Kaliber und welche Lauflänge wird genutzt? Ich könnte mir vorstellen dass das Verbrennen von Pulver im SD der Lebensdauer nicht zuträglich sein dürfte.
 
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#4
Hallo,

wenn es keine Heißgaskorrosion ist korrodiert das Aluminium durch Pulverrückstände hier weg.
Schlechtes Aluminium ist oft der Grund, auch Bleizusätze um besser in den Spanbruch zu kommen.
 
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#6
Edelstahl oder Titan, da hat man diese Probleme nicht

alternativ kann man auch Hartcoatings in entsprechender Dicke auf das Aluminium aufbringen,
aber ob die Betriebe die das können in Norwegen oder Schweden verfügbar sind entzieht sich meiner Kenntnis.
Schöne Farben gehen dann auch nicht aber im Schalldämpfer wäre das wohl auch nicht so wichtig

Würde ich aber auf jeden Fall beim Hersteller reklamieren.

Gruß Tupperfliege

PS: Die Dämpferleistung lässt natürlich auch deutlich nach
 
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anonym

Guest
#7
Foto meines hausken jd224 xtrm nach gut 1000 Schuss

zerlegt sieht er im vorderen Bereich in dem die gase und Temperatur sich am stärksten auswirken sehr zerfressen aus !

Dmäpfeeleistung jedoch immer noch wie am ersten Tag !

Dämpfer wurde noch kein einziges Mal gereinigt (hab ihn erst seit ca 5 Monaten)

werd ihm alle halbe Jahr ein Bad im Seifenwasser gönnen und dann mit Druckluft durchblasen wenn trocken Spritzer wd40 mit kompressor durch und fett auf Gewinde. Funktionierte mit den anderen Dämpfern ohne Probleme!

Man muss sich einfach damit abfibdrn ein SD ist ein Verschleißteil!

solange er dämpft alles gut wenn nicht mehr wird der roedale Hunter 55i getestet funktioniert bei nem Kumpel bestens!

Anhang anzeigen 39147
 
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#8
Foto meines hausken jd224 xtrm nach gut 1000 Schuss

zerlegt sieht er im vorderen Bereich in dem die gase und Temperatur sich am stärksten auswirken sehr zerfressen aus !

Dmäpfeeleistung jedoch immer noch wie am ersten Tag !

Dämpfer wurde noch kein einziges Mal gereinigt (hab ihn erst seit ca 5 Monaten)

werd ihm alle halbe Jahr ein Bad im Seifenwasser gönnen und dann mit Druckluft durchblasen wenn trocken Spritzer wd40 mit kompressor durch und fett auf Gewinde. Funktionierte mit den anderen Dämpfern ohne Probleme!

Man muss sich einfach damit abfibdrn ein SD ist ein Verschleißteil!

solange er dämpft alles gut wenn nicht mehr wird der roedale Hunter 55i getestet funktioniert bei nem Kumpel bestens!
Nimm mal RS 40 für die .308 , das fräst nicht so mit unverbranntem Pulver
 
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#9
Zum Frass an Aluteilen im Inneren Schalldämpfern:

Gerade in der kalten Jahreszeit passiert immer wieder, dass durch Temperaturschwankungen
( draussen kalt, drinnen warm ) Kondenswasser an der Innenwand des Gerätes entsteht.
Ansich nicht schlimm, ABER da ist ja noch der Pulverschmauch.
Und der ist hydrophob, er LIEBT Wasser.
Und wenn Schmauch feucht wird entsteht salpetrige Säure. ( Riecht sehr nach Salmiak! )
Und die frisst das Alu an. Deswegen ist der "Frass" ja auch nur an den Aussenkanten der Lamellen:
Das Kondenswasser bildet sich innen am Rohr.

Abhilfe: Nach dem Jagen im Kalten Schalli abschrauben und auf der Heizung trocknen.
Ist er trocken - keine salpetrige Säure - kein Frass.
Und kein Salmiakgestank. Daran kann man es sehr gut feststellen.

Daher sollte man auch generell im Waffenschrank etc. den Schalli immer runterschrauben, sonst leidet am End' der Lauf auch noch.

Gut Schuss,
Steffen
 
G

Gelöschtes Mitglied 19042

Guest
#10
Zum Frass an Aluteilen im Inneren Schalldämpfern:
...
Ansich nicht schlimm, ABER da ist ja noch der Pulverschmauch.
Und der ist hydrophil, er LIEBT Wasser.
Und wenn Schmauch feucht wird entsteht salpetrige Säure. ( Riecht sehr nach Salmiak! )
Und die frisst das Alu an. Deswegen ist der "Frass" ja auch nur an den Aussenkanten der Lamellen:
Das Kondenswasser bildet sich innen am Rohr.

Gut Schuss,
Steffen
Kurz auf die Heizung und abmontiert in den Schrank sind das A und O der SD-Pflege.
 
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