Lasertaschenlampen und Wirkung auf Wild (Nicht IR/NSG)

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Hallo,

ich bin kein Freund davon, mir viel Gewicht auf die Büchse zu laden und habe die Hoffnung, das zukünftig in den meisten Bundesländern waffenmontierte Taschenlampen zur Schwarzwildjagd erlaubt werden.

In den Jagdkatalogen sieht man ja schon seit vielen Jahren Lasertaschenlampen in Rot und Grün, die nicht als IR Aufheller für ein Nachtsichtgerät gedacht sind, sondern Solo mit einem normalen Zielfernrohr genutzt werden sollen.

Geworben wird für die ca. 200-300€ teuren Lampen damit, dass das Wild auf die verwendete Wellenlänge überhaupt nicht reagiert.
Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich, könnte das tatsächlich eine brauchbare Alternative zu den schweren und teuren Nachsichtvorsatzgeräten sein?

Viele Grüße

Waldler
 
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Gibt genügend Jäger, die damit schon jahrelang arbeiten. Je nach LJG war das ja teilweise schon legal, so lange das Teil nicht an der Waffe montiert war.

Wichtig ist dabei halt Lichtdisziplin. Nicht direkt das Wild beleuchten. sondern langsam von der Seite her Richtung Wild schwenken, bis grad genügend Licht da ist, um einen sicheren Schuss anzutragen. Denn diese Lampen sind nicht Wildsicher.

Aber ich kenne keinen, der wieder dazu zurück zu diesen Zeiten will. Der Komfort und das sichere Ansprechen sprechen eindeutig für die aktuelle Technik.
 

Westwood

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Bei uns in Rheinland Pfalz ist das Jagen mit künstlicher Lichtquelle seit 2017 erlaubt wenn ich mich recht entsinne.

Auch ich habe damit schon die ein oder andere Sau erlegt, allerdings muss man sich da von der ein oder anderen Vorstellung was ``Wildsicheres´´ Licht angeht frei machen.
Die bekommen (zumindest gefühlt) sehr wohl mit das etwas nicht stimmt, auch tritt nach einer Gewissen Zeit eine gewissen Sensibilität ein was Schwarzwild zum direkten flüchten verleitet wenn es plötzlich Licht an stellen abbekommt wo keines scheinen sollte.

Bewährt hat sich im Vorfeld ansprechen, Stück aussuchen, Licht an und von oben auf das Stück führen und unmittelbar Bumm Um.

Inzwischen gibt es allerdings die ein oder andere Technisch erlaubte Lösung die nicht nur effektiver sondern auch sicherer und auch angenehmer in der Anwendung ist.
 
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Die Erfolgsquote mit Lampe war nicht sehr hoch. Klappt mal,.. aber häufig sind sie auch geflüchtet wenn der Lichtkegel in ihre Richtung kam. Mit rot, grün und normalem weißen Licht getestet.

Im Schnitt sind es doch schon einige Stunden die man absitzen muss, bis ein passendes Stück in Anblick kommt. Wenn man dann das Glück hat zur richtigen Zeit auf der richtigen Leiter zu sitzen, und nach dem Einschalten der Lampe die Sau sofort weg ist, ärgert man sich doch.

Mit dem Vorsatzgerät ist die Erfolgsquote deutlich größer - und man hat auch mehr Zeit die Sau in Ruhe anzusprechen. Mit 940nm braucht man keine Angst haben, dass Schwarzwild das Licht mitbekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich hatte eine grüne Laserlampe von Finix... Damit könnte man auf 1000m noch einen scharf abgegrenzten Bereich ausleuchten... Rehwild, Fix und Hase merkten sofort auf und rannten los...auf Sauen habe ich es dann erst garnicht mehr ausprobiert
 
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Laser ist ein schöner Werbegag und verkauft sich gut als Taschenlampe. Aber eine LED-Lampe für 10% des Preises leistet das gleiche. Sinn macht eine Lasertaschenlampe erst, wenn man jenseits der 200m geht und gleichzeitig ultra kompakt bleiben will.
 
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..oder.wenn man einen scharf abgegrenzten Bereich ausleuchten will ohne Streulicht. Wenn ich den Wildkörper angelrichtet habe ohne den Kopf mit Anzuleuchten ging's gut, dann merkte daß Wild nix...ist aber schwer, vor allem wenn man dann noch mit der Büxe handtiert
 
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..oder.wenn man einen scharf abgegrenzten Bereich ausleuchten will ohne Streulicht. Wenn ich den Wildkörper angelrichtet habe ohne den Kopf mit Anzuleuchten ging's gut, dann merkte daß Wild nix...ist aber schwer, vor allem wenn man dann noch mit der Büxe handtiert

Auch dafür gibt es gute und günstige Lösungen mit LED-Lampen. Braucht keine LEP...
 
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Ich hatte selbst mal so eine LASER GENETICS SUBZERO ND3 zum testen.

Meins war es nicht, das Wild war zwar gut sichtbar aber hat dadurch eben auch sehr schnell reagiert.

Dazu kommt kommt auch der bekannte Lerneffekt... ohne MG42 :devilish: :evil: werden Zeugen in der Rotte übrig bleiben. Die wissen dann beim nächsten mal was Sache ist.
 
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Da wir Sauen nur als Wechselwild haben, und die Nachbarn (RLP) wie doof damit rumgeflagt hatten , gab es bei uns nur lichtscheue Fluchtsauen .....Rot eignet sich gut , die Lampe mit Fotostativ +Klemme gaanz langsam von der Seite beigedreht und es klappt ......vor allem das Licht nicht auf volle Helligkeit.....! Wenn alte "Zeugen " aus den Nachbarrevieren da waren , no chance !

Grüße +WMH Olli
 
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Ich kann mich meinen Vorrednern da nur anschließen. Zu Anfang habe ich mich damit auch beschäftigt. Letztendlich war ich mit dieser Lösung nicht zufrieden. Habe die Erfahrung gemacht das eigentlich jede Wildart darauf reagiert. Unter bestimmten Umständen kann es funktionieren. Mir war diese Lösung aber zu umständlich und zum zweiten auch nicht mehr Zeitgemäß. Es gibt mittlerweile wesentlich bessere Lösungen. Schau dich nach einem passenden Vorsatz für dich um und du wirst es nicht bereuen :)
 
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6 Mai 2009
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Hallo,

ich bin kein Freund davon, mir viel Gewicht auf die Büchse zu laden und habe die Hoffnung, das zukünftig in den meisten Bundesländern waffenmontierte Taschenlampen zur Schwarzwildjagd erlaubt werden.

In den Jagdkatalogen sieht man ja schon seit vielen Jahren Lasertaschenlampen in Rot und Grün, die nicht als IR Aufheller für ein Nachtsichtgerät gedacht sind, sondern Solo mit einem normalen Zielfernrohr genutzt werden sollen.

Geworben wird für die ca. 200-300€ teuren Lampen damit, dass das Wild auf die verwendete Wellenlänge überhaupt nicht reagiert.
Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich, könnte das tatsächlich eine brauchbare Alternative zu den schweren und teuren Nachsichtvorsatzgeräten sein?

Viele Grüße

Waldler
Meinst Du wirklich Laser? Wohl eher LED...

...und ja, das funktioniert durchaus. Ein Vorsatzgerät ersetzt es aber nicht
 
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