Laufkürzung Ruger New Model Super Blackhawk 44 Magnum

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Ich nenne einen Ruger NMSBH mein Eigen. Kaliber 44 Magnum. Lauflänge: 7.5"

Der Revolver ist richtig schick. Top Verarbeitung, prima Schlossgang. Nur - der Lauf ist auf Dauer zu lang.

Ist es ohne weiteres möglich, den Lauf fachmännisch kürzen zu lassen? Ich dachte an die Länge 4 5/8", so dass er Lauf mit dem Ausstoßergehäuse abschließt. Wird das vorhandene Frontvisier verwendet incl. Sockel oder wird was völlig neues gelötet oder geschraubt? Gibt es in DE Büma, die sich auf so etwas spezialisiert haben bzw. bekanntermaßen gute Arbeit abliefern? Ist im Nachhinein die Waffenbehörde wegen der vom Ursprung abweichenden Lauflänge zu informieren?

Oder ist es sinnvoller, einen neuen Lauf mit neuem Kornsockel einbauen zu lassen?
 
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wobei 4 5/8" - gerundet also ca 5" - schon noch geht, ab 3 Zoll wird es "interessant". Aber jeder hat da eine andere Grenze:cool:.

Muss halt über BüMa laufen und die Waffe hinteher zum Inst- Beschuss. Hab allerdings bisher noch keine LL- Änderugn ans Amt gemeldet.

Nur um klar zu stellen:

Du willst von
1600940879467.png

auf ungefähr
1600940913529.png

Da würde ich mir einen Längsschlitz reinfräsen lassen und dann darin das Korn verstiften und verkleben.

Oder willst du um das Stück kürzen:
1600941205632.png

Da müsste sich der Kornsockel versetzen lassen
 
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Es handelt sich um den Ruger Super Blackhawk, nicht Redhawk. Es ist der Single Action Revolver von Ruger. Den gibt es fabrikmäßig in der von mir favorisierten Lauflänge zu kaufen. Was den kürzeren Lauf an sich betrifft, so bin ich damals mit dem von mir in einem Anflug geistiger Umnachtung verkaufen S&W M29 mit 4-Zoll-Lauf gut klar gekommen. Selbst mit den heißen Originalladungen aus den Gründerjahren des 44 Magnum. Allerdings waren die Ladungen nicht jedermanns Sache, wie ich dann auf dem Schießstand feststellen konnte. Einigen Kumpels reichte der Spaß nach bereits einer Trommelladung. Bei manchen hatte ich das Gefühl, sie wollten schon nach dem ersten Schuss aufhören.
 
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Bei einem S&W könnte ein Club 30 Büma einfach den Lauf wechseln.

Mal bei Henke anfragen
 
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Kurze 44er sind gut zu schießen! Die meisten die davon abraten haben es noch nie getan. Ich schieße S&W in 4.2 und hab auch den alten 629 mit kürzeren Lauf in D geschossen. Geht alles sehr gut. Mein Super Blackhawk is meine ich 5 1/2. Der würde auch gut gehen. 7.5 ist halt schon ein halbes Gewehr.;)
Alternativ könnte man den langen verkaufen und einen kurzen erwerben. Ich denke das der Preis günstiger kaeme
 
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Kurze 44er sind gut zu schießen! Die meisten die davon abraten haben es noch nie getan. Ich schieße S&W in 4.2 und hab auch den alten 629 mit kürzeren Lauf in D geschossen. Geht alles sehr gut. Mein Super Blackhawk is meine ich 5 1/2. Der würde auch gut gehen. 7.5 ist halt schon ein halbes Gewehr.;)
Alternativ könnte man den langen verkaufen und einen kurzen erwerben. Ich denke das der Preis günstiger kaeme
Da kämen hier in DE aber noch die Kosten für den Voreintrag der Neuwaffe sowie Austragen der Altwaffe mit dazu.
 
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....ist der Kornsockel gelötet oder geschraubt?
Wir haben mal nen Super Redhawk gekürzt, der war drauf gelötet, das war richtig Kacke.
Ansonsten kein Akt gewesen.
 
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P.O., danke für den Hinweis. Ich vermute, dass der gelötet ist. Kannst Du die Arbeitsschritte für "Kacke" mal definieren? Ich bin da absoluter Laie. Das Endstück des Laufes ist ja ohnehin verloren. Vermutlich geht es nur noch darum, möglichst viel Substanz des Kornsockels mit dem Korn obendrauf zu retten.

Dann las ich irgendwo, dass u. U. sogar ein höheres Korn verbaut werden muss.
 
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Kacke war es beim Super Redhawk, weil der aus Stainless steel ist. Das muss man können mit dem da drauf löten...
Beim brünierten aus Kohlenstoffstahl dürfte das für den versierten BüMa kein Problem sein.
 
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Arbeitsschritte sind im Grunde einfach. Korn raus, Sockel durch erwärmen des Lots runter vom Lauf, Lauf kürzen, je nach Möglichkeiten abdrehen oder fräsen, Mündung neu ansenken, Sockel drauf löten und neu brüniere. Letzteres würde ich nach dem Beschuss machen.
 
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