Lee Matrizen

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#16
Ich lad 9x19, .357Mag, .44Mag und .45Colt mit Lee Matrizensätzen, alles kein Problem. Zumindest bei mir.....
Hab auch ein paar für LW-Kaliber. Auch unproblematisch.... Ob die Patronen nun mit Nutzung der entsprechenden Setzmatrize, einen entsprechend guten Rundlauf haben, weiß ich nicht. Die Präzision hat mir bei den entsprechenden Patronen immer ausgereicht.
Bei bestimmten Matchpatronen nutze ich eh was anderes, weder Lee, noch RCBS.....

Ich hab mir im Gegenzug für eine Magnumbüchsenpatrone einen Redding 2-die Satz gegönnt, der hat über 100€ gekostet. Und ich hab noch nie so eine raue Kalibriermatrize gehabt, wie diese. Alle Hülsen waren trotz entsprechender Fettung total verkratzt. Dann doch lieber Lee für 49,90........
 
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#17
Bei mir sind RCBS, Lee, Hornady und Redding in Verwendung. Ich bin ganz ehrlich wenn ich sage, dass mir die Bushing-Geschichte bei der Redding am besten gefällt für LW-Kaliber ... würde mir gerne den Innenaufweiter auch beispielsweise bei 8x57 sparen, habe aber leider noch nichts äquivalentes gefunden. Mit Lee lade ich u.a. .308 und .40S&W ... zwar bisher keine 10.000e aber ohne Probleme und ohne, dass mir die Ergebnisse qualitativ schlechter scheinen als mit den anderen.

You get what you pay for ... tja und manchmal schmeißt man die Pinte auch zum Fenster raus ... abhaken und weitermachen :trophy:
 
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#18
Steht bei mir irgendwas davon, daß man damit nicht wiederladen könne?

Mir sind ein paar Sachen aufgefallen die mich stören, so einfach ist das und deswegen keine Lee mehr.
Hat sich sowieso fast erledigt mit den Matrizen. Es fehlt nur mehr eine, das wird eine Rcbs und fertig.

Alles FL, die NS kommen dann bei Gelegenheit und da wird man sehen....
 
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#19
Ein schlechter Handwerker sucht die Schuld immer beim Werkzeug.
...
Lediglich das Finish der höherpreisigen Matrizen sieht zweifelsohne ansprechender aus, technisch hat das wenig bis keinen Einfluss.
Habe Matrizen von Redding, RCBS und Lee. Je länger ich lade, desto weniger juckt mich die „rustikalere“ Verarbeitung von Lee.
ok- beim Geschoss setzen mess ich bei den Lee in kürzen Intervallen die Patronenlönge nach als bei den anderen...

Das Thema erinnert mich aber an die 17er Nuss aus meinem 25 Jahre alten Proxxon-Satz. Diese hab ich kürzlich durch rüde Misshandlung gehimmelt und meinte mir daraufhin einen 1/2“-Satz von Gedore und einen zusätzlichen 3/8“-Satz von Stahlwille anschaffen zu müssen.

Ein klein wenig peinlich ist mir das... *rofl*
 
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#20
Es fehlt nur mehr eine, das wird eine Rcbs und fertig.
Schau Dir mal den Innenkalibrierer bei RCBS und bei Hornady an!
Selbst wenn man den Hals nicht umformen will (z.B. .338 Federal aus .308 Win) erkennt man, dass das mit der Hornady "geschmeidiger" geht.

Man kann die RCBS-Matrize mit einem Hartmetall-Innenkalibrierer verbessern (leider nur bis .30, bzw. .338 Lapua) - kostet auch nur ca. 40,- € extra.

Auch die Hornady Kalibriermatrize hatte nur eine geklemmte, glatte Spindel, später haben diese außen umlaufende Nuten bekommen, damit sie fester geklemmt werden können (bei gecrimpten ZH gab es manchmal Probleme wegen zu schwacher Klemmung).
Wo eine geklemmte Spindel einfach ausweicht wird eine Gewindestange verbogen - was ist wohl besser?

Wer das System nicht versteht, der wird evtl. ähnlich agieren, wie diese Schlaumeier, die früher die Sicherung im Auto mit Stanniol umwickelt oder gleich einen gekürzten Nagel genommen haben, "weil die Sicherung immer durchbrennt".

Damals im Vergleichstest im DWJ "Lee Classic Cast gegen Rockchucker Supreme" war die RCBS in ALLEN Punkten, außer "lichte Höhe", zweiter Sieger (und wer keine "full length" Magnum lädt, der merkt auch davon nichts).
BTW: die "alte" RC war da auch nicht besser, denn die Supreme ist eigentlich nur eine höhere RC.

ICH habe den Eindruck, dass sich RCBS in einigen Bereichen zu sehr auf dem alten Nimbus ausruht und mittlerweile von einigen anderen überholt wurde.


WaiHei
 
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#21
Da mir nur noch die 450M Matrize fehlt, also Zylinderhülse, wird es die rcbs auch tun. Hornady ist kaum günstiger.
Johannsen hat beide auf Lager, der graue Wolf leider nicht.

Da ich eine Presse habe, werde ich mir sicher momentan keine kaufen.
Die Unterschiede der alten, Made in US zu neueren RC liegen wohl eher in der Genauigkeit der Fertigung.
Das Ding hat nach 40 Jahren im Gebrauch von 222 bis 8x68 keinerlei Spiel, egal an welcher Stelle.
Ich hatte sie auseinander, gereinigt, abgeschmiert. Läuft perfekt.

UND im Falle eines Falles, es gibt jedes Schräubchen, Bolzen oder sonstiges immer noch als Ersatz zu kaufen.
 
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#22
Da mir nur noch die 450M Matrize fehlt, also Zylinderhülse, wird es die rcbs auch tun. Hornady ist kaum günstiger.
Es ging überhaupt nicht um billiger!
Beim letzten Kaliber habe ich auch eine RCBS-Matrize gekauft, weil gerade verfügbar.
Ich habe dann trotzdem noch die Hornady gekauft ...
Warum wohl?


WaiHei
 
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#24
Hornady oder Forster Ringe bei Johannsen bestellen, dann sind auch LEE Matrizen brauchbar...
und die noch bessere Lösung ist auf Wilson Werkzeug umstellen ,dagegen ist beinahe aller Rest nur reiner Schrott :-D:-D.
Kaliber die Wilson nicht bedient schnurstracks ausmustern und man erspart sich sehr viel Ärger.
MfG
N_f
 
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#27
Zumal es um .35 Whelen geht und das Aufweiten der .30/06-Hülsen geht mit der Hornady viel geschmeidiger.
Mit einigen Matrizen von RCBS hatte ich auch Probleme.
Vor allem in "deutschen" Kalibern ….
Aber die für die 35 Whelen funktioniert problemlos -
und das bei einem Selbstlader. Nimm 30-06 von Federal
und es passt. RWS ist beim Umformen 3. Wahl …

WTO
 
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#28
Wie alt ist Deine RCBS-Matrize?
Ich meine da einen deutlichen Unterschied zwischen "alten" (wann auch immer genau der Übergang war) und "neuen" zu erkennen, v.a. beim Innenaufweiter.
Bei vielen ist ja das Jahr aufgestempelt.

Was genau stört Dich beim Umformen der RWS-Hülsen (und gilt das auch für die "Hausmarken" DAG, Geco u. Cineshot)?


WaiHei
 
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#29
Ich hab eine LEE in 30-30, die mußte ich erstmal umtauschen , weil der Kalibrierring so rau war das die Hülsen völlig zernagt waren.
Hab eine neue bekommen mit der geht's jetzt aber RCBS geht viel smoother.

und ein Freund dieser Gummiohringe und der Klemmvorrichtung bin ich auch nicht geworden...…

Für die 30-30 tut sie es, kaufen werd ich keine mehr :no:
 
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#30
Wie alt ist Deine RCBS-Matrize?
Ich meine da einen deutlichen Unterschied zwischen "alten" (wann auch immer genau der Übergang war) und "neuen" zu erkennen, v.a. beim Innenaufweiter.
Bei vielen ist ja das Jahr aufgestempelt.

Was genau stört Dich beim Umformen der RWS-Hülsen (und gilt das auch für die "Hausmarken" DAG, Geco u. Cineshot)?
Meine 35 Whelen-Matrize stammt aus den frühen 90ern, 93 oder 94.
RWS-Hülsen haben nach dem Umformen einen Wulst im Bereich des HH.
Die Hülse dürfte eine stärkere Wandstärke im umgeformten Bereich haben,
deshalb kommt es zu einer Wulstbildung. Die Qualität der Konzernschwestern
wird eine andere sein - d.h. die Wandstärke wird schwächer sein.
Perfekt funktionieren Federal-Hülsen, da ist kein Wulst zu erkennen. Auch gut geeignet
sollen - Aussage RM - PPU-Hülsen sein.

WTO
 

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