Leichtes 50er ZF für die Nacht

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Bezahlbar ist ja erst mal ein abstrakter Begriff. Die aktuell angebotenen Schmidt und Bender Klassik 1 bis 1,1K sind aber zumindest Preiswert. Wenns mal wieder Zeiss HT für 1,4 oder 1,5 K gibt ist das aber auch Preiswert.
 
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Bezahlbar ist ja erst mal ein abstrakter Begriff. Die aktuell angebotenen Schmidt und Bender Klassik 1 bis 1,1K sind aber zumindest Preiswert. Wenns mal wieder Zeiss HT für 1,4 oder 1,5 K gibt ist das aber auch Preiswert.
Für nenn Tausender wäre das DDOptics 2,5-15x50 meine erste Wahl, scheint ja auch nicht schlecht zu sein. Muss ja nicht immer Z, S, usw. sein.:sneaky:
MfG.
 
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ja auch DDoptics hat brauchbare ZF, kommt aufs Model an. Bei manchen hats diesen Tunnelblick und auch Abschattung wenn man nicht mittig durchschaut. Persönlich mag ich auch keine ZF mit diesem Typ Beleuchtungseinheit auf dem Okular. Das haben andere besser gelöst.
 
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Bin gestern losgewesen und habe von der Dämmerung bis ins Dunkel getestet (Achtung, subjektive! Eindrücke folgen und der Versuchsaufbau war nicht ganz wissenschaftlich i. O. ). Augenmerk lag auf Nachttauglichkeit.

Mit dabei waren:


- mein Z6i 56er als Referenz

- Z6i 50er

- Helia 50er

- Z8i 50er

- Z8i 42er



Habe die Gläser im Hellen scharfgestellt, Leuchtpunkt eingestellt und wo möglich die Parallaxe eingestellt. Vergrößerung siebenfach.

Dann draußen in ca. 50 Metern Entfernung eine Hausecke mit Efeubewuchs gesucht, die "ums Eck herum" noch dunkler war...ich hatte also die Chance, unterschiedlich dunkle Bereiche des Efeus anzugucken. Ein Fenster mit etwas mehr Kontrast war da auch sowie ein Schild.

Ergebnis (aufsteigend auf meiner subjektiven Rangliste):

Das Helia hatte den schlechtesten Leuchtpunktes, hat nicht so schön aufgelöst (nicht so scharf) und war auch etwas dunkler als der Rest. Eyebox war okay.
Der Efeu war ein einziger dunkler Bereich.
In der Dämmerung war es allemal okay, als es richtig dunkel wurde, fiel es sehr stark auf.
Für das Geld gut.


Z8i 50er und 42er waren erschreckend ähnlich. Leuchtpunkt ein Traum. Der Augenabstand kam mir geringer vor als beim Z6i 50 und 56. Die Eyebox war nicht merklich besser. Etwas heller als das Helia aber nicht so hell wie das Z6i 50.
Das Z8i 50er war vielleicht ein Tacken heller als das 42er, nichts weltbewegendes.
Efeu war eine graue Masse, es ließen sich Blätter erahnen.

Das Z6i 50 empfand ich als heller als die Z8i Modelle. Angenehm scharfes, klares und irgendwie großes Bild. Sehr gefällig. Guter Leuchtpunkt. Schön durchzusehen!
Die Eyebox war aber heftig. Nur ein klein wenig aus der optimalen Position raus und schon wird es merklich dunkler. Da musste ich mich wirklich drauf konzentrieren.
Der Efeu war hiermit ganz gut zu erkennen, die Blätter fingen an sich deutlicher abzuzeichnen.

Das Z6i 56er hat das beste aus allen Welten miteinander verbunden. Guter Leuchtpunkt, bequemste Eyebox, hellstes Bild.
Der Efeu war mit diesem Glas mit Abstand am besten zu erkennen.
Außerdem ist es für ein 56er leicht und sogar schon bezahlt.
Kurzum, ich behalte es.

Das Z6i 50 ist aber trotzdem schon verlockend, hat richtig Spaß gemacht.

Jetzt muss ich das nicht gesparte Gewicht woanders einsparen. Muss wohl doch ein leichter Schaft her.

Grüße, C
 
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Hallo,
ich würde mir auch mal das Blaser 2.8–20x50 iC ansehen.
Ich habe Premier, Z8i und das Blaser.
Wenn das Blaser nicht die Türme auf der verkehrten Seite hätte wäre das mein lieblings Glas.
Das Z8i 2-16x50 kann mit beiden in der Dämmerung nicht mit halten (laut meinen Augen).
Premier 3-15x50 gibt es ja leider nicht mehr und wäre auch zu schwer.
Das Blaser wiegt 770gr.
Gruß
voyager
 
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Das Z6i 56er hat das beste aus allen Welten miteinander verbunden. Guter Leuchtpunkt, bequemste Eyebox, hellstes Bild.
Der Efeu war mit diesem Glas mit Abstand am besten zu erkennen.
Außerdem ist es für ein 56er leicht und sogar schon bezahlt.
Kurzum, ich behalte es.

Told ya ;)
 
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Ja, Steinkauz, hast richtig gelegen!
Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch so einen großen Unterschied überhaupt sehen könnte.

Jetzt muss ich nur noch die geklebten Ringe loskriegen. Ich meine die sind mit Uhu Endfest (oder wie das auch immer genau genannt wird) verklebt.
Gibt es da Mittel oder Techniken, die sich bewährt haben?
Gruß, C
 
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Ich würde versuchen, die Stellen vorsichtig mit Fön oder Heißluftpistole zu erwärmen und immer vorsichtig etwas dran drehen, bis es sich löst. Der Tubus sollte aber nicht rotglühend gefönt werden ;). Klebereste entweder mechanisch mit bspw. einem Plastikschaber o.ä. weichem Werkzeug wegschaben oder dazu noch Aceton oder Nagellackentferner nehmen: das auch mit etwas Bedacht wegen der Beschichtung, evtl. erstmal an unauffälliger Stelle probieren. Neu einkleben würde ich mir überlegen und anstattdessen bspw. Ringe aus Fingern von Gummihandschuhen schneiden oder weiche, reibungsstarke Kunststoffeinlagen basteln. Das sollte halten. Bspw. Sako hat sowas bei der Optilock.
 
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Ich würde versuchen, die Stellen vorsichtig mit Fön oder Heißluftpistole zu erwärmen und immer vorsichtig etwas dran drehen, bis es sich löst. Der Tubus sollte aber nicht rotglühend gefönt werden ;). Klebereste entweder mechanisch mit bspw. einem Plastikschaber o.ä. weichem Werkzeug wegschaben oder dazu noch Aceton oder Nagellackentferner nehmen: das auch mit etwas Bedacht wegen der Beschichtung, evtl. erstmal an unauffälliger Stelle probieren. Neu einkleben würde ich mir überlegen und anstattdessen bspw. Ringe aus Fingern von Gummihandschuhen schneiden oder weiche, reibungsstarke Kunststoffeinlagen basteln. Das sollte halten. Bspw. Sako hat sowas bei der Optilock.


Ich bin kein Fan von Verkleben, hier wurde es aber nötig, weil dem Glas das Rutschen nicht abzugewöhnen war. Weder Handschuhe noch Etiketten haben geholfen. Echt nervig und jetzt kommt die Quittung in Form von Extraarbeit mit ungewissem Ausgang (Schäden am Eloxat).
Ich werde mein Glück fürs Erste mit einem Haarfön probieren. Die Heißluftpistole erscheint mir etwas brutal. Ein Glück, es sind nur die Unterteile geklebt!
Die neue Montage wird erstmal ohne Kleber (in allen Varianten) gemacht.
Ich hoffe, die machen morgen nicht noch die letzten Schießstände dicht, dann hätte sich das Einschießen erledigt...
 
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Manche Bümas haben ja eigene Bahnen/Schießtunnel und dürfen trotz Lockdown Kunden, aber bspw. mit Termin und nur zeitlich begrenzt und einzeln, bedienen. Wenn du so einen hast in einigermaßener Nähe, wäre das einen Gedanken wert. Evtl. den dann auch die Montage machen lassen. Besser, als keine eingeschossene Waffe zu haben.
 
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Manche Bümas haben ja eigene Bahnen/Schießtunnel und dürfen trotz Lockdown Kunden, aber bspw. mit Termin und nur zeitlich begrenzt und einzeln, bedienen. Wenn du so einen hast in einigermaßener Nähe, wäre das einen Gedanken wert. Evtl. den dann auch die Montage machen lassen. Besser, als keine eingeschossene Waffe zu haben.
Wenn man nur eine LW hat, wird's eng beim den derzeitgen Einschränkungen:sick:
MfG.
 
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Genau so ist es.
Solange Büchsenmacher (systemrelevant wegen Seuchenkontrolle (angeblich)) eine eigene Schießbahn haben, darf man da einschießen oder kontrollschießen.
Ich muss zu meinen Möglichkeiten zwar jeweils ca. ne Stunde fahren, das mache ich aber in diesem Fall gerne.
Ich werde morgen noch abwarten, bevor ich meine Krachlatte auseinanderreiße. Das bitterste wäre, zwei zerlegte Waffen in einer nahenden Vollmondphase zu haben und sie nicht fertig zu kriegen. Allerdings gehe ich davon aus, dass egal welche Beschlüsse gefasst werden, wir und das Virus bestimmt bis nächste Woche Montag Zeit kriegen, um uns darauf einzustellen.
Und die Montage mache ich auf jeden Fall selber.
Das letzte Mal, als ich einem Büchsenmacher beim Montieren zugesehen habe, wäre ich fast umgefallen...Drehmomentschlüssel - Fehlanzeige, Libellen - Fehlanzeige.
Das mache ich um einiges genauer und gewissenhafter...nur halt auch viel langsamer.
 

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