Lösung gesucht: Kücken schreddern weiterhin erlaubt

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#5
Hört sich gut an- ist aber, wie alles Andere auch vom Verbraucher abhängig.
So lange die Mentalität Geiz ist Geil vorherrscht werden die Verbraucher eher das Billig- Ei vom Discounter weiter kaufen.

Ich habe selber Hühner und verkaufe gelegentlich an Freunde und Nachbarn Eier.
Aufgrund der guten Qualität und des guten Geschmackes sind diese auch bereit 25 Ct. pro Ei zu zahlen.
Aber die Mehrheit der Verbraucher kauft lieber etwas billiger ein.
 

Westwood

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#6
Hört sich gut an- ist aber, wie alles Andere auch vom Verbraucher abhängig.
So lange die Mentalität Geiz ist Geil vorherrscht werden die Verbraucher eher das Billig- Ei vom Discounter weiter kaufen.

Ich habe selber Hühner und verkaufe gelegentlich an Freunde und Nachbarn Eier.
Aufgrund der guten Qualität und des guten Geschmackes sind diese auch bereit 25 Ct. pro Ei zu zahlen.
Aber die Mehrheit der Verbraucher kauft lieber etwas billiger ein.
Naja in meinen Augen ist es zu einfach immer die Verantwortung solchen Handelns auf die Verbraucher abzuwälzen.

Es gibt sicherlich viele die einfach nach dem Motto gehen Hauptsache Billig, allerdings mangelt es ja auch oft schlicht und einfach an Alternativen. Oft ist auf dem `` bequemen ´´ Weg einfach nicht´s erhältlich.
Zumindest gibt es in der Hinsicht auf Kennzeichnung nach und nach Schritte in die richtige Richtung. Bei uns zum Beispiel fällt lt. einem Kollegen der in einem Discounter arbeitet auf, dass sich Fleisch das mit diesem neuen Haltungslabel ausgezeichnet ist um einiges schlechter Verkauft wenn es mit Stallhaltung gekennzeichnet ist.

Ich und meine Freundin halten inzwischen auch eigenene Hühner, allerdings eine Mischrasse die zwar nicht Hochleistungsleger sind aber dafür auch wunderbar in der Tiefkühltruhe platz finden. Wenn es um die Nachfrage nach den Eiern geht könnten wir uns noch 10 Hennen dabei packen.
 
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#7
.... Ich und meine Freundin halten inzwischen auch eigenene Hühner, allerdings eine Mischrasse die zwar nicht Hochleistungsleger sind aber dafür auch wunderbar in der Tiefkühltruhe platz finden. Wenn es um die Nachfrage nach den Eiern geht könnten wir uns noch 10 Hennen dabei packen.

Welche Rasse habt ihr denn da?
 
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#8
Es gibt heute noch alte Rassen, die sogenannten Zweinutzungshühner. z.B. Vorwerkshühner, Bresse Gauloise und Andere. Die kommen zwar nicht ganz an die Legeleistungen der Legehybriden, ergeben aber ein hervorragendes Fleisch / Legeverhältnis. Daran sollten sich die Produzenten orientieren. DAS wäre der richtigere Weg für die Zukunft.
 
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#11
Die Frage ist ja auch: In wie weit reicht eine bundesweite Regelung, oder wäre eine EU weite Regelung nicht zielführender.

Nicht das die männl. Kücken dann in Zukunft eben ins nahe Ausland verkauft werden und sie dort im Schredder enden.
 
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#14
man könnte Die Küken auch verschenken, an bedürftige, Bauern vielleicht ;) ... so wie es die Grünen bei ablaufenden Lebensmitteln und Rückläuferwarenabfall fordern.
 
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#15

Naja, ich denke der Preis ist fair. Ich will nichts daran verdienen, ich bekomme dadurch meine Kosten für das von mir verwendete Futter, welches für eine gute Eiqualität entscheidend ist wieder heraus. Das reicht mir schon.
Und nach einem Jahr verkaufe ich die Hühner wieder für 5 Euro das Stück an Interessenten oder schlachte sie als Suppenhühner und kaufe mir einen neue "Besatzung" Der Stückpreis für legereife Legehybriden liegt bei uns zwischen 9 und 11 Euro bei unserem Geflügelhändler. Damit beuge ich einer Überalterung und Verminderung der Eiqualität durch dünnschalige Eier vor. Funktioniert seit Jahren schon hervorragend.
 
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