Long-Range Geschoss für Kal.366 gesucht

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anonym

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#61
Stoeberjäger da muss ich dir schon Recht geben du bist auf dem gleichen Standpunkt wie ich :thumbup:
 
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anonym

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#62
Mit dem Unterschied, dass er kein solcher Flegel ist, wie Du, und sein Interessenspektrum deutlich weiter gefächert ist. :cool:
 
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#63
Sankt Hubertus, hier ist ja ein Thema wieder einmal aktuell, welches oft durchgekaut wurde.

Mir ist und bleibt es immer Schleierhaft wie jemand aus dem dicken, schweren, gemütlichen 9,3 mm ein long range Kaliber machen will. Stj. hat es perfekt auf den Punkt gebracht.
Neunkommadrei Millimeter ist optimal bedient mit Geschossen von 17 - besser 18,5 Gramm.
Selbst mit dem vom Aufbau doch sehr weichen AB-Geschoss ist die Rasanz eher dürftig.

Aus 9,3 mm eine Weitschusspatrone zu zaubern ist so viel wie einen LR Defender mit ZR Reifen auf/ausrüsten in der Hoffnung er würde 200 km/h rennen.

Wer bis 300 Meter feuert, der ist mit 6,5x55SM / 6,5-284 / 308 Win und ggf. 30-06 Springfield besser bedient.
Oder gleich eine Magnumn 300.

Bitte sehr?
Wozu eine 9,3x62/64 mit 250 grainer?
Will ich 250 grs. verfeuern, dann wähle ich das internationale Kaliber .338
Hier kann ich sogar ein 180 grainer, ja sogar ein ultra schweres 270 und 300 grainer verfeuern.
Gegen Kal. 338 Magn. sieht die Universalität betreffend die 9,3 Millimeter alt aus.

Nur wozu brauche ich 250 grs.?
Ultra weite Schüsse bis zum Horizont Kal. 300 Magn. mit 200 grs.
Ende im Gelände.............

WmH R-M
 
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anonym

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#64
Rüde-Mann ein super Posting und aller Respekt von deiner Erklärung :thumbup: :thumbup:

Gruss - J.M.
 
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#65
maitre ist eben...............die Alte Schule...............:thumbup::biggrin:

WmH in den Elsaß

R-M
 
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#66
Mir ist und bleibt es immer Schleierhaft wie jemand aus dem dicken, schweren, gemütlichen 9,3 mm ein long range Kaliber machen will.
Dann verrate ich mal ein "Geheimnis": die 9,3x64 ist außenballistisch praktisch das gleiche wie eine 30-06, nur ca. 50% stärker/schwerer, da muss man sich auch nicht durch ein falsches Bauchgefühl täuschen lassen.
250 gr sind dann äquivalent 165/168 gr und 270 gr wie 180 gr bei gleicher Flugbahn.

Für 250 gr gibts mit dem Accubond ein gutes Geschoss, in 270 oder 286 gr leider noch nichts. Dem Partition (BC 0,482) fehlt das Bootsheck für optimale Flugeigenschaften.
 
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#67
Dann verrate ich mal ein "Geheimnis": die 9,3x64 ist außenballistisch praktisch das gleiche wie eine 30-06, nur ca. 50% stärker/schwerer, da muss man sich auch nicht durch ein falsches Bauchgefühl täuschen lassen.
250 gr sind dann äquivalent 165/168 gr und 270 gr wie 180 gr bei gleicher Flugbahn.

Für 250 gr gibts mit dem Accubond ein gutes Geschoss, in 270 oder 286 gr leider noch nichts. Dem Partition (BC 0,482) fehlt das Bootsheck für optimale Flugeigenschaften.
:thumbup:
 
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#68
Dann verrate ich mal ein "Geheimnis": die 9,3x64 ist außenballistisch praktisch das gleiche wie eine 30-06, nur ca. 50% stärker/schwerer, da muss man sich auch nicht durch ein falsches Bauchgefühl täuschen lassen. 250 gr sind dann äquivalent 165/168 gr und 270 gr wie 180 gr bei gleicher Flugbahn.Für 250 gr gibts mit dem Accubond ein gutes Geschoss, in 270 oder 286 gr leider noch nichts. Dem Partition (BC 0,482) fehlt das Bootsheck für optimale Flugeigenschaften.
"Geheimnis"...............:lol:
Sorry, ich führe die Brenneke Großwildpatrone seit Schmidt ( Schnauze) Kanzler war.
Im Frühjahr habe ich mir mal die Arbeit gemacht und 250 grainer Geschosse in den Kalibern:

338 WM, .35 Whelen, 9,3x62 /x74R und x 64 sowie 375 H&H und auch 338 Blaser Magn. verglichen.

Die Nase vorne haben 338 WM und Blaser Magnum.
Windabdrift auf 500 Meter = 45/ 44 cm
Die 375H&H = 53 cm, die 9,3x64 = 48 cm

Tiefschüsse bei GEE auf 500 Meter = 150/ 142 cm bei den beiden 338 Patronen
375 H&H und 9,3x64 = 160 und 145 cm

Pulvermengen = 338 BM : 70.5 grs. - bei der x 64 = 74 grs.
Die Großwildpatrone verfeuert satte 81 grs.

Das bedeutet in der Grünen Praxis, dass die 338 Blaser/ Win-Magn. der 9,3x64 Flug ballistisch absolut ebenbürtig ist.
Aber: die 8,5 mm hat eine SD von satten .313
Das 9,3 AB schlappe .267

Wundballistisch ist ergo ein 8,5 mm Geschoss dem gleichen Geschoss inb 9,3 mm deutlichst überlegen.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass es in 8,5 mm 250 grainer wie Sand am Meer gibt.
In 9,3 mm sieht es dunkelschwarz aus..............

so long R-M
 
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anonym

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#69
"Geheimnis"...............:lol:
Sorry, ich führe die Brenneke Großwildpatrone seit Schmidt ( Schnauze) Kanzler war.
Nicht nur das. Du hast sie auch bis ca. vor einem Jahr noch, wenn ich mich recht erinnere, stets mit dem Zusatz "die ganz hervorragende" bedacht.


Im Frühjahr habe ich mir mal die Arbeit gemacht und 250 grainer Geschosse in den Kalibern:

338 WM, .35 Whelen, 9,3x62 /x74R und x 64 sowie 375 H&H und auch 338 Blaser Magn. verglichen.

Die Nase vorne haben 338 WM und Blaser Magnum.
Windabdrift auf 500 Meter = 45/ 44 cm
Die 375H&H = 53 cm, die 9,3x64 = 48 cm

Tiefschüsse bei GEE auf 500 Meter = 150/ 142 cm bei den beiden 338 Patronen
375 H&H und 9,3x64 = 160 und 145 cm

Pulvermengen = 338 BM : 70.5 grs. - bei der x 64 = 74 grs.
Die Großwildpatrone verfeuert satte 81 grs.

Das bedeutet in der Grünen Praxis, dass die 338 Blaser/ Win-Magn. der 9,3x64 Flug ballistisch absolut ebenbürtig ist.
Aber: die 8,5 mm hat eine SD von satten .313
Das 9,3 AB schlappe .267
Muss ein aufregender Nachmittag gewesen sein.
;-)
 
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#70
Aber: die 8,5 mm hat eine SD von satten .313
Das 9,3 AB schlappe .267

Wundballistisch ist ergo ein 8,5 mm Geschoss dem gleichen Geschoss inb 9,3 mm deutlichst überlegen.
Das finde ich doch höchst bemerkenswert, dass du nach xx Jagdjahren die Wundballistik einfach an einem rechnerischen Wert eines zudem noch unverformten Geschosses festmachen kannst, klasse! :)
 
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#71
Nicht nur das. Du hast sie auch bis ca. vor einem Jahr noch, wenn ich mich recht erinnere, stets mit dem Zusatz "die ganz hervorragende" bedacht
stimmt...........:-D
nur auch Munition verbessert, verändert sich.
Es fließen neue Erkenntnisse mit ein, prakt. aber ist die 9,3x64 ( leider) "tot".
RWS liefert nur noch Hülsen ( Barmul kannst vergessen) und die Labo-Vielfalt ist einfach nur traurig.
International haben 338 WM und 375 H&H das Ruder übernommen.

Übrigens, die 9,3x64 kam 1927 auf den deutschen Markt. Die 338 WM im Jahre 1958, die 8x68S mitte der 30 iger Jahre.


Das finde ich doch höchst bemerkenswert, dass du nach xx Jagdjahren die Wundballistik einfach an einem rechnerischen Wert eines zudem noch unverformten Geschosses festmachen kannst, klasse! :)
Physik, mein Bester....:cool:
Ausgangsprodukt ist das unverformte Geschoss. Denn dieses saust mit hoher speed durch the air.
Diese Unverformtheit bestimmt die Geschossflugbahn.

Trifft das Geschoss dann den Wildkörper dann bestimmt die Wundballistik das Geschehen.
Verwende ich z.B. in 8,5 und 9,3 mm jeweils ein 250 grainer gleichen Typus ( z.B. SAF) so liefert das längere von der Querschnittbelastung höher angesiedelte 8,5 Millimeter Geschoss die deutlich besseren Werte. Deutlich mehr Tiefenwirlung, höhere Ausschusswahrsheinlichkeit, einen längeren aber engeren Wundkanal. Und hierauf kommt es an wenn ich Großwild bejage.

Die 9,3x64 spielt ihre Stärken erst mit 285 und auch 300 grainern aus.
Nur, wozu bracht ein Jäger heute noch 18 Gramm und mehr ?
Das war früher so, als hohe Leistung mit dickem Kalibern, ultra schweren "Bohnen" erkauft wurde.

Heute gibt es erstklassige Premiumgeschosse.

Diese sind überaus Wirkungsstark.

Verfeuere ich in 338 Magnum ein 250 grs. NP und in 9,3x64 das 18,5 Gramm NP, so habe ich eine Windabdrift auf 500 Metern von 44 zu 55 Zentimetern. Eine Energie von 2900 : 2800 Joule nach einem halben Kilometer Wegstrecke.
SD = .313 zu .307............

WmH R-M
 
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#72
Ja ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt! !!!
Wenn man zwei unterschiedliche Kaliber vergleicht dann immer mit Geschossen mit gleichem BC wert und gleicher QB. Nicht mit gleicher Masse.
Bei gleicher Masse schneidet das kleinere Kaliber immer besser ab!
Daher ist das nur ein Milchmädchenvergleich
 
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#73
Ja ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt! !!!
Wenn man zwei unterschiedliche Kaliber vergleicht dann immer mit Geschossen mit gleichem BC wert und gleicher QB. Nicht mit gleicher Masse.
Bei gleicher Masse schneidet das kleinere Kaliber immer besser ab!
Daher ist das nur ein Milchmädchenvergleich
leg diese Deine Auffassung mal dem Prof. aus der Schweiz vor.
Der lacht sich einen Ast.
Meine Empfehlung: Altmeister Walter Lampel " Jagdballsitik"

http://www.abebooks.de/Jagdballistik-Lehre-jagdlichen-Schuß-Walter-Lampel/11447677506/bd

Bei Deiner fehlerhaften Auffassung würde dieses bedeuten:

Geschosse Kal. 243 " 100 grs.( z.B. 243 Win, 6mm Rem, 6x62 Freres)

BC 430
SD .242


Kal. 30 in 165 grs. ( zB. 308, 30-06 und alle 300 Magn.-Patronen)

BC .433
SD .248

Im Klartext ein Vergleich von 6,5 Gramm mit 10,7 Gramm :roll:

Rehwildkaliber ....mit .........Hochwildkaliber

bye R-M
 
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anonym

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#74
Soviel Quatsch hier - unglaublich! Bei den Wildarten die auf solche Distanzen erlegt werden (kein Großwild), spielt der SD keine Rolle, wenn man .338 oder 9.3 verwendet - haben beide genug Tiefenwirkung. Vor allem liefert auf 300m die 9.3 mehr Wirkung als die von dir "empfohlene" .308 oder 6.5!

Du schiebst hier nur wieder theoretische Daten so lang umher, bis sie für dich und deinen besten Spezi aus dem Elsass passen.


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#75
leg diese Deine Auffassung mal dem Prof. aus der Schweiz vor.
Der lacht sich einen Ast.
Meine Empfehlung: Altmeister Walter Lampel " Jagdballsitik"

http://www.abebooks.de/Jagdballistik-Lehre-jagdlichen-Schuß-Walter-Lampel/11447677506/bd

Bei Deiner fehlerhaften Auffassung würde dieses bedeuten:

Geschosse Kal. 243 " 100 grs.( z.B. 243 Win, 6mm Rem, 6x62 Freres)

BC 430
SD .242


Kal. 30 in 165 grs. ( zB. 308, 30-06 und alle 300 Magn.-Patronen)

BC .433
SD .248

Im Klartext ein Vergleich von 6,5 Gramm mit 10,7 Gramm :roll:

Rehwildkaliber ....mit .........Hochwildkaliber

bye R-M
Haste jetzt aber schön belegt, daß Dein SD-Gequatsche ziemlich nebensächlich ist.:lol:
 
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