Luchskrimi

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Damit wurde den Luchsen ein Bärendienst geleistet. Eine Aufklärung zukünftiger Fälle echter Wilderei kann es mit den Beteiligten "Protagonisten" nicht geben, wird diese immer von vornherein torpedieren.

Ich hoffe dass diese merkwürdigen Machenschaften noch eine Untersuchung mindesten der Staatsanwaltschaft und des Landesrechnungshofes nach sich ziehen wird. Korruption und Verstoß gegen das Ausschreibungsrecht liegen quasi in der Luft. Wenn dort noch Fördermittel geflossen sein sollten, auch noch Fördermittelbetrug.


Die unbedingte Glaubwürdigkeit einer untersuchenden Institution ist das Kardinalsmerkmal, von dem der Ausgang jedes Verfahrens unmittelbar abhängt. Dies ist nicht gegeben, damit sind sie raus.

Im Grunde ist das Ergebnis eine Traumvorlage für den BJV, ich hoffe es gibt dort noch "Regungen".

CdB
 
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Ich kenne den Artikel leider (noch?) nicht. Ist der im aktuellen Heft??? :unsure:

Aus den Vorpostings lese ich mal vage heraus dass es um irgendwelche "Schützer" geht?
Zu denen könnt ich ein Buch schreiben.
Ich glaub da gar nix mehr - außer dass jedes Mittel recht ist um Fördergelder oder Pöstchen zu erhalten. Und wenns nicht klappt ist die Ausrede der marodierenden Jägerhorden grade recht. Dann hat man Feindbilder bedient und kann selber nix dafür - möge das Geld weiterfließen und die Macht mit Euch sein!
Ich habe jeglichen Support eingestellt. Keine Kamerabilder oder Sichtungsmeldungen oder sonstwas mehr. Partner kann nur sein wer sich aus als solcher selbst sieht und entsprechend benimmt.
 
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Danke!(y)
Das Heft hol ich mir.
Du wirst deine "Freude" haben.
Wahrscheinlich. Mich wundert da absolut nichts mehr.
Würde mich morgen Früh um 05:00 Uhr die Polizei rausklingeln um mir zu eröffnen ich müsste mitkommen weil an meiner Haustür ein Luchs angenagelt ist und ich den ja offensichtlich gewildert haben muss - ich würde es nicht mal mehr als neue Stufe der Frechheit oder Eskalation empfinden. :rolleyes:

Ich hab die Tiere nie als was anderes empfunden als das was das Jagdrecht mir ohnehin an Rahmen vorgibt. Außer einem Hegeauftrag ist da nix für mich, bei allen Problemen die das oft auch mit sich bringt für das restliche Wild.
Aber wenn man dann diesen Leuten (um die es sich scheinbar drehen wird) auf die Finger schaut wirds einem anständigen Menschen übel.
Ich bitte um Verständnis dass ich hier im öffentlichen Forum keine Details aus meinem Erfahrungsfundus bringen werde. Aber ich hab wahrlich genug gesehen für eine gefestigte Meinung.
 
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Bisher hatte ich in die bayerische Luchsszene noch so ein gewisses Vertrauen. Von der Geschichte die jetzt aufgedeckt wurde, wußte ich schon länger in Bruchstücken. Jetzt haben die Herrschaften bei mir gewaltig "das Hendl dertretn".
Großprädatorenmanagement ist nichts weiter als ein Geschäft geworden, unter dem Deckmantel des Artenschutzes. Mit dem Wolf wird es uns laufend vorgelebt, jetzt zieht der Luchs nach, einfach nur traurig.
Soweit ich es in Erinnerung habe, gab es schon vor einiger Zeit Probleme mit Frau W. Die beteiligte Jägerschaft wollte die Ergebnisse ihrer Daten einsehen, die sie ja selbst zum Teil zur Verfügung gestellt haben. Das wurde verwehrt und es gab schon mal Ärger. Ich weiß nicht ob die Daten damals herausgegeben wurden. Die Verärgerung im Bayerischen Wald sitzt tiefer und hat noch andere Gründe als sich der eine oder andere vorstellen kann. Es gibt in dem Spiel nicht nur Gute und Böse.
Ja holt Euch das Heft!
 
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Ja in der Nummer 10. Absolut lesenswert!
Du wirst deine "Freude" haben.
Der Artikel sollte eigentlich einen größeren "Resonanzkörper" haben als die WuH, aber vielleicht ist das erst der Anfang.
CdB
Aber Du siehst wie groß das Interesse hier an dieser Sache ist? Bisher hatte ich das Großprädatorenmanagement in Bayern noch als einigermaßen seriös betrachtet. Nun haben wir den Beweis für eine auf eigenen Nutzen ausgerichtete Artenschutz"szene". Fakten werden gebogen wie man es braucht. Der Sprung zum "Nachhelfen" (Luchspfoten) ist dann bei diesem Sumpf klitzeklein. Meint Ihr beim Wolf ist es anders? Da hat nur noch niemand einen Fuß in die Tür bekommen. Der Filz ist zu dick.
Hauptsache man kann den Jägern was am Zeug flicken. Zusammenarbeit sehe ich anders.:mad::mad::mad: Wenn dann die Jägerschaft auf stur schaltet?
Und ich bin sicher wir wissen immer noch nicht alles, z.B. der mit den Hunden spielende Luchs bei uns. Oder der andere wo nachfolgte war zurerst ein Sibirier, jetzt kommt er aus dem Harz weil es ein Schwede ist.
 
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Kenne den Artikel leider noch nicht, aber was eigentlich bezeichnend für die ganze Geschichte ist: das Luchsmonitoring im Bay. Wald und somit die Einnahmequelle von Frau W. Stand kurz vor den Entdeckungen der "Luchstötungen" auf der Kippe. (Da kann man schon Einfallsreich werden)
 
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Bisher hatte ich das Großprädatorenmanagement in Bayern noch als einigermaßen seriös betrachtet. Nun haben wir den Beweis für eine auf eigenen Nutzen ausgerichtete Artenschutz"szene". Fakten werden gebogen wie man es braucht. Der Sprung zum "Nachhelfen" (Luchspfoten) ist dann bei diesem Sumpf klitzeklein.
Ich hab den Artikel noch immer nicht gelesen. Ab heute gibts das Heft scheinbar im Handel, ich werds mir zeitnah holen.
Wenn hier von einer Frau W. geredet wird hab ich aber schon mal eine Vorstellung wer da mit drin auftaucht. (Wundert mich nicht.)

Die Verflechtungen gehen aber noch weiter als nur in diesen doch recht offensichtlichen Bereich, vielleicht auch weiter als man das in einem Artikel bringen konnte.
Da wird auch mal mit Pöstchen belohnt wer sich hervortut. Pöstchen die dann nicht nur mit Geld dotiert sind sondern auch Einfluss bringen.
 
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Nein, es ist nicht nur ein Pöstchen, sondern eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit in Sachen Großprädatoren"management". Heute habe ich von zwei Fällen gehört, wo DNA zur Verfügung gestellt wurden, man hört nichts mehr davon, B. Wolf ja oder nein. Könnte ja sein, dass es schon mehr von den Goldeseln gibt als man zugibt. Eine Vorgehensweise die man sonst eher aus dem Norden kennt.
 
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Ich hab den Artikel noch immer nicht gelesen. Ab heute gibts das Heft scheinbar im Handel, ich werds mir zeitnah holen.
Wenn hier von einer Frau W. geredet wird hab ich aber schon mal eine Vorstellung wer da mit drin auftaucht. (Wundert mich nicht.)

Die Verflechtungen gehen aber noch weiter als nur in diesen doch recht offensichtlichen Bereich, vielleicht auch weiter als man das in einem Artikel bringen konnte.
Da wird auch mal mit Pöstchen belohnt wer sich hervortut. Pöstchen die dann nicht nur mit Geld dotiert sind sondern auch Einfluss bringen.
Du hast PM
 
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Ich hab die aktuelle Ausgabe der WuH jetzt da.
Gut recherchiert. (y)

Damit wurde den Luchsen ein Bärendienst geleistet. Eine Aufklärung zukünftiger Fälle echter Wilderei kann es mit den Beteiligten "Protagonisten" nicht geben, wird diese immer von vornherein torpedieren.
Wohl wahr! (y)

Dem Artikel fehlt auch (mindestens) ein sehr wesentlicher Protagonist.
Wäre Stoff für mindestens einen weiteren Bericht.
 

z/7

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Der Artikel geht über den erst vor kurzem abgeschlossenen Fall des Jägers mit der angeblichen Luchsfalle hinaus?
 
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Der Artikel geht über den erst vor kurzem abgeschlossenen Fall des Jägers mit der angeblichen Luchsfalle hinaus?
Ja, er ist eine Recherche über das was so während der Verhandlung ans Tageslicht gekommen ist.

Das sind schon schillernde Persönlichkeiten an die Öffentlichkeit gekommen. Nicht nur der depperte Jäger.

Genetiker die keinerlei Ausbildung haben und staatliche Aufträge abkassieren im Wohlfühlbereich der Beutegreiferheiligsprechung. Das in Sachen Luchs so etwas in Bayern möglich ist, hätte ich nicht gedacht.

Wie mag es beim Wolf da zu gehen? Aber der Krug geht solange zum Brunnen....
Ich wünsche mir auch in anderen Bundesländern solche Richter.

Es stellt sich die Frage in Bayern: Wie geht das LfU weiter mit diesem korrupten System vor? Wer macht künftig die genetischen Untersuchungen? Tut man weiter so als wäre nichts gewesen?

Der Öffentlichkeit ist das alles schnurzegal, aber die Jäger, Tierhalter werden wohl noch etwas mehr ein wachsames Auge auf das ganze Geschehen richten. Vom BJV wird sicher noch was kommen. Vom ÖJV wird man mit Sicherheit keine Stellungnahme erwarten können.
 
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