Luchskrimi

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z/7

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Bin jetzt nicht der ÖJV Profi und kenne alle Positionspapiere der letzten 30 Jahre. Lese aber neben einigen anderen Jagdzeitschriften auch die Ökojagd. Und gerade in diesem Blatt wird in den Fachartikeln ganz deutlich das der Wolf bei uns nicht groß reguliert. Deine Behauptung halte ich daher jetzt mal für falsch. Ansonsten sind Räuber Beute Beziehungen nicht so Simpel wie von dir gemeint. Das wird dir hier jeder Niederwildheger im Forum bestätigen. Sicher wird der Fuchs mehr durch die Maus reguliert wie anders herum. Beim Feldhasen paßt es aber schon wieder nicht mehr.
Dann lesen die Mitglieder ihr Verbandsbladdl net gscheit. Wie auch immer. In der Praxis kommt es anders rüber als in der Theorie.

Natürlich ist es im Niederwildbereich komplizierter, weil wir sehr viel mehr konkurrierende Arten in beiden Parteien haben. Bei Wolf und insbesondere Luchs ist das lang nicht so divers. Luchs und Reh sind schon fast eine Relation, und wir wissen auch, daß Wölfe am liebsten da siedeln, wo es Rotwild hat, in zweiter Linie Reh. Das bedeutet im Umkehrschluß nichts anderes, als daß die Art sehr wohl vom Schalenwild in einem gewissen Rahmen abhängig ist.
 

z/7

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Verstehen können das die Wenigsten.
Aber das Vertrauen ist definitiv verspielt, da hast Du völlig recht.
Der LBV geht schon zum Gegenangriff über. Die scheinen generell Sorge zu haben, daß ihnen nicht nur Jäger, sondern auch der Mann auf der Straße abhanden kommt.
 
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Der LBV geht schon zum Gegenangriff über. Die scheinen generell Sorge zu haben, daß ihnen nicht nur Jäger, sondern auch der Mann auf der Straße abhanden kommt.
Ich schätze ja Dr. Schäffer sehr. Hat er sich dazu geäußert? Mir ist jetzt nichts bekannt. Hab den Beitrag an einige LBVler verschickt.
 

z/7

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Die letzte Verbandspostille ist voll von wüsten Schilderung des Mordes geschützter Beutegreifer. Hauptverdächtige Jäger. Weil man die am häufigsten verdächtigt, sind die die wahrscheinlichsten Täter. Interessante Logik.

Eigene Website www.tatort-natur.de. Meldungen von Verdachtsfällen erbeten. Usw.
 
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Danke ich kannte diese Seite noch nicht, hab aber davon gehört. Der Spendenaufruf am Ende ist natürlich wichtig.
Ich dachte es gibt eine Stellungnahme zu den weiteren Erkenntnissen der Luchsverhandlung.
Giftopfer bei Greifvögeln: Natürlich steht auch hier der Jäger vorn dran, kann man sich ja denken. Im Revier eines Jagdfreundes wurden auch vergiftete Greifvögel gefunden. Aber nicht irgendwo in der Pampa sondern im Einzugsbereich einer stark frequentierten "Hunde-Gassi-Runde". Ein Hundehasser ist es hier, der die Greifvögel einfach mit vergiftet. Mein Jagdfreund hat selbst einen Hund, sowas ist nicht lustig. Einige Hunde hat es auch erwischt.
Hab vor Jahren auch schon mal im Straßengraben vergiftete Wurst gefunden. Bin mit dem Hund extra nicht neben dem Gehweh entland der GV-Straße gelaufen sondern auf der anderen Straßenseite. Gott sei Dank hatte der Ausleger keine Ahnung. Die Wurststücke waren mit Rattengift (blau) bestrichen, wo der Hund dann ein paar Kilo hätte fressen müssen. Wenn der Hund das runterschlingt, geht Dir der Ar..... auf Grundeis.:mad:
 
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Die Seite zeigt schön auf wann das Geschäftsmodell der Schuldzuweisung ohne Beweise erfunden wurde.
Die gemachten Gewinne werden den sechsstelligen Bereich schon verlassen haben.

Ich als LBV wär da auch nervös.
 
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Das bedeutet im Umkehrschluß nichts anderes, als daß die Art sehr wohl vom Schalenwild in einem gewissen Rahmen abhängig ist.

Ja natürlich. In Deutschland ist das Rotwild entscheident. Die Besiedelung ging in jeder Region von einer Fläche der Bundesforsten aus. Selbst wenn es von der Struktur her vergleichbare Habitate gab. Den gemeinsamen Nenner sehe ich da bei der Wilddichte.

War es Frankreich oder Italien, irgendwo war der Hauptbestandteil auch Schwarzwild in der Beute.
 
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Hinter meiner Garage wurde Mal ein Storch gefunden, irgendwie verendet. Am nächsten Tag war gleich die Polizei da, weil ich ja der böse Jäger bin....
Habe immer noch gute Kontakte in den Lahmer Winkel , komme einmal im Jahr vorbei... Mensch Leute, wehrt euch!

Korruptionssumpf austrocknen, jetzt!
 
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Das gehört wohl in den Thread.


Warum es hier herein gehört? Weil ich nicht mehr dran glauben kann, dass in zig unterschiedlichen Revieren immer die üblen Jäger sitzen.
Aber auch mal wieder im örtlichen Dunstkreis der Personen gewesen ist um die es sich bei dem Artikel, zu dem der Thread gehört, handelt.
 
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Die Aussage, das der Luchs erschossen wurde, kommt von der Polizei. Und, bei aller Liebe, da sind welche dabei, die einen Luchs nicht von der Wilden Sau unterscheiden können.
Ausserdem hatten wir genau den gleichen Sachverhalt vir ca. einem Jahr in. Genau der gleichen Gegend. Bei der pathologischen Untersuchung hat sich dann herausgestellt, das der Luchs schlicht und einfach verhungert ist.
Also bitte erstmal abwarten auf die Unteesuchungsergebnisse.
 
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