Luchskrimi

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25 Dez 2018
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Könnte man so meinen, ist aber tatsächlich nicht so.
Kein Mensch untersucht wie viele Exemplare geimpft sind.
Verhungern tun andere Spezies auch nicht.
Und das Abwandern ist für die Luchse nicht so attraktiv wie die Leute mit gewissen ideologischen Vorstellungen es sich erhirnen.

Erstaunlich ist aber wie "rassistisch" gedacht wird.
Sag mal als Jäger beim Verbissgutachten oder den Jagdgenossen gegenüber die Sauen und Rehe würden schon abwandern, verhungern oder an Seuchen sterben wenn sie zu viel wären/würden! :ROFLMAO:

Zweierlei Maß - obwohl alles angeblich absolut objektiv und sachlich-wissenschaftlich abläuft.
Übrigens auch meine Standard-Antwort auf gern gestellte Frage "Wie konnte nur früher dieses und jenes passieren?" - Es lief genauso ab wie heute auch.
 
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11 Aug 2011
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Diese gewissen Leute werden unsere nächste Regierung und die Schweinchen sind doch grade dabei an der Seuche zu sterben...
 
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14 Feb 2006
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Es geht um die Einrichtung einer SOKO "Umweltverbrechen". Wieder ein paar arbeitslose Biologen mit Blockwartneigung weg von der Straße, denn normale Polizisten sind da sicher überfordert (kein Vorwurf jetzt). Um dann einen Mäusebussard von einem Rotmilan zu unterscheiden braucht es jetzt noch arbeitslose Dritte, denen zieht man auch gleich eine Uniform mit an.
Offensiv pflegt man den Gutmenschenstatus. Dabei zeigt uns doch gerade die Luchsszene wie da vorgegangen wird und was dahinter steckt. Ich mag den Luchs, aber das Großprädatorenmanagement hat für mich auch in Bayern jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.
Bisher habe ich immer gedacht, bei uns gehts noch sauber zu, aber weit gefehlt.
 
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20 Jul 2016
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Du da gibt es die tollsten Sachen. Bei uns ist im Revier der ausgewilderten Fee im Steinwald punktgenau der Kuder Iwan zugewandert. Zuerst war es ein Sibirier, das hätte wieder Erklärungsnotstand hervorgerufen, wurde ja hier schon mal ein halbzahmer Luchs wieder eingefangen. War ein ganz Braver, spielte im Wald im den Spaziergängerhunden.
Irgendwann riss er ein Kamerunschaf und legte sich im Heuschober drüber zum Schlafen. Fotos habe ich.
Dann war Iwan auf einmal aus dem Harz, weil dort Luchse aus aller Herren Länder ausgesetzt wurden.

Zielsicher ist er im Revier der Fee aufgeschlagen. Tinder für Luchse macht das möglich. Die Strecke zwischen Harz und Fichtelgebirge ist er geflogen, was für die Anpassungsfähigkeit dieser Wildart spricht. Er hinterließ auf seiner langen Wanderung keiner Hinweise.
Also die Herkunft Harz ist ab sofort der Joker wenn irgendwo ein Luchs auftaucht. Unser Iwan murkste erst mal seinen Nebenbuhler "Hotzenplotz" ab. Der "Leichnam" wurde im Staatswald soweit ich weiß gefunden, natürliche Todesursache. Dann machte er sich über die Katzen her, welche sich nicht einmal weit weg vom Haus wagen mussten. Da war er mir richtig sympathisch.

Rehe haben wir genug. und mein Spruch ist immer: "Lieber den Luchs im Revier als den Ökojäger als Nachbar". Gut, so hoch war die Luchsdichte bei uns noch nie. Er kam schnell und ging schnell wieder. In den 80er Jahren hatten wir einen sprunghaften Anstieg von Luchsbeobachtungen. Die müssen sich im Bayer. Wald wie die Karnickel vermehrt haben. Dem steilen Anstieg folgte der genauso schnelle Absturz. Ich glaube nicht eínmal an illegale Abschüsse: Der Rehwildbestand wurde "heruntergefahren" und es gab räudekranke Füchse genug im Ärarischen.
Im Gegensatz zum Wolf mag ich den Luchs, aber mit dem "Luchsmanagent" á la Tango Korrupti hab ich einfach ein Problem. Die maßgeblichen Damen und Herren haben bei mir das Kraut ausgeschüttet (siehe Recherche WildundHund).
Es gibt derzeit keinen Teilbereich des Großprädatorenmanagementes in Deutschland mit dem ich mich idendifizieren könnte.
 
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