M-V: Landesforstbeirat warnte vor hohen Beständen

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Warum sollte das ein Widerspruch sein, wenn die Wildbestände an die Verjüngungssituation angepasst sind? In gut strukturierten und verjüngten Wäldern hat genug Wild Platz, mehr als viele glauben, nur ist's halt nicht mehr so sichtbar. Und bei solchen Verhältnissen ist eine gut organisierte Bewegungsjagd erste Wahl zur Regulierung!
 
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Und bei solchen Verhältnissen ist eine gut organisierte Bewegungsjagd erste Wahl zur Regulierung!
Du sollst doch nicht dies Unwort verwenden. Geh und wasch Deinen Mund mit Seife! Ein braver Jäger reguliert nicht, der hegt mit der Büchse! Wenn ihm danach ist. Denn merke
aber ausgerechnet bei einem Hobby und mehr ist es bei Lichte betrachtet für die Meisten nicht, da werden Aufstände gemacht.
Es ist Hobby, keine Pflicht.
 
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Du sollst doch nicht dies Unwort verwenden. Geh und wasch Deinen Mund mit Seife! Ein braver Jäger reguliert nicht, der hegt mit der Büchse! Wenn ihm danach ist. Denn merke

Es ist Hobby, keine Pflicht.
Regulieren tut er nur Sau und Raubwild, alles andere wird gehegt. Ich zähle mich auch nicht zu den braven Jägern😈
 
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Funktionalisierung ist, wenn es nicht Spezialistentätigkeit handelt, beim dem der Generalist nie die Übungsschwelle erreicht, ein Irrweg.
Ich sehe das Problem eher in der Kommunikation. Eine funktionierende Funktionalisierung setzt kurze Wege beim Informationsfluß voraus, um die sonst in einer Person gebündelten Erkenntnisse und Entscheidungen auf Betriebsebene zeitnah abbilden zu können. Das erfordert auf der einen Seite eine stets aktuelle, für alle einsehbare Datengrundlage, und auf der anderen Seite flache Hierarchien. Konkret muß ein Mitarbeiter die kartographischen Grundlagen und sonstige Daten für seine Aufträge auf mobilem Datenverarbeitungsgerät auf neuestem Stand verfügbar haben. Nur so läßt sich eine notgedrungen fehlende intime Ortskenntnis kompensieren. Im Zeitalter von Internet und Fernerkundung eigentlich ein Anachronismus, das überhaupt noch erwähnen zu müssen.

Zwischen Auftrag, Ausführung, Erfolgskontrolle dürfen nicht 10 Instanzen ihren Senf dazugeben müssen. Das ist vor allem auch eine Frage der Betriebsgröße. Was in mittleren Unternehmen noch überschaubar ist, wird in einem landesweit aufgestellten Unternehmen mit unterschiedlichsten standörtlichen Bedingungen zur mission impossible. Einheitliche Vorgaben sind auf das nötigste zu beschränken. Man darf gespannt sein.
 
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Ich sehe das Problem eher in der Kommunikation.
(…)
Das ist sicher die Hauptbaustelle. Hinzu kommt, dass die Forstverwaltung bisheriger Prägung doch recht hierarchisch ausgerichtet ist. Mit der Wirkung, dass Leute, die sich auf gleicher Ebene wähnen, vom anderen nichts sagen lassen. Wenn aber Wegeunterhaltung nicht mit Holzernte synchronisiert werden, dann wird das nichts. Oder wenn Waldbau von der Jagd entkoppelt wird, usw.
Gespannt bin ich auch, kann das aber auch entspannt beobachten, was da passiert.
 
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