M-V: Landesforstbeirat warnte vor hohen Beständen

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Wo man Zäunen muss läuft mit Sicherheit was im Wildbestand schief, allerdings ist nicht jedes verfegte oder verbissene Pflänzchen ein Schaden Wie sooft verlaufen die Grenzen fließend ein mittels Ökobejagung Rehrein gehaltener Dschungel ist genauso unnötig wie eine Rehzuchtfläche ohne Verjüngung.
Die Worte "Dschungel" und "rehrein" widersprechen sich aber. Einen Dschungel wirst du niemals leer schießen können, dafür ist die Jagd dort viel zu schwierig. Du kannst nur in einem kahlgefressenen Wald das Wild stark reduzieren, wodurch du wieder einen Dschungel bekommst, den du nicht rehrein geschossen kriegst (bei gleichem oder höherem Abschuss). Deshalb ist dieses ganze Gefasel von Ausrottung vollkommener Bullshit.
 
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Aufgrund meiner doch recht umfangreichen Erfahrungen in eigenbewirtschafteten gemeinschaftlichen Jagdrevieren kann ich sagen, dass FÖRSTER dort in Bezug auf ihre reale Strecke die erfolglosesten (=schlechtesten) und in Bezug auf den Bau und die Pflege von Jagdeinrichtungen faulsten "Jäger" waren, die ausserdem noch besonders miserable Schiessleistungen ("gefehlte", angeflickte, zerschossene Stücke) zeigten, und die meist auch ganz schnell wieder weg waren.
Standardsatz nach drei grosskalibrigen Schüssen kreuz und quer auf ein Reh: "Hauptsache es liegt".
Standardsatz wenn nach dem Schuss nichts zu finden war : "Gefehlt"

Das Engagement bei Jagdeinrichtungen beschränkte sich auf das Hinstellen von Plastik-Gartenstühlen, zu finden waren sie dann aber meist auf den von anderen gebauten Sitzen und vergrämten dort das Wild durch Ansitze bei der falschen Windrichtung.

Zur Pflege von Pirschsteigen reicht es meistens auch nicht, dadurch wird das Wild dann beim Weg zum Ansitz am Morgen durch knackende Zweige sofort verscheucht.

Und wenn mal was in Anblick kommt, kann nicht geschossen werden, weil sie die in die Schussschneise hängenden Zweige nicht rechtzeitig abgeschnitten haben.

Und wenn sie keine Strecke machen, wird das flink als Beweis gewertet, dass "erfolgreich reduziert" wurde. lollol.gif

Ganz vorne dabei waren die Kollegen nur beim theoretischen Schalenwild-Bashing und dem allgemeinen Warnen vor zu hohen Beständen.
 
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Ganz vorne dabei waren die Kollegen nur beim theoretischen Schalenwild-Bashing und dem Warnen vor zu hohen Beständen.
So weit vorne wie du beim theoretischen Förster-Bashing?
Dein Beitrag klingt wie etwas Verzweifeltes, das jemand schreibt, dem nichts Neues mehr einfällt.
Tut mir leid, das ist einfach nur noch peinlich.

Ich will ja nichts sagen, aber ich fürchte, dass eine Nichtbejagung für viele Flächen besser wäre als die Jagd, die da im Moment Praxis ist... Eine gute Lösung ist das natürlich trotzdem nicht.
 
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Aufgrund meiner doch recht umfangreichen Erfahrungen in eigenbewirtschafteten gemeinschaftlichen Jagdrevieren kann ich sagen, dass FÖRSTER dort in Bezug auf ihre reale Strecke die erfolglosesten (=schlechtesten) und in Bezug auf den Bau und die Pflege von Jagdeinrichtungen faulsten "Jäger" waren, die ausserdem noch besonders miserable Schiessleistungen ("gefehlte", angeflickte, zerschossene Stücke) zeigten, und die meist auch ganz schnell wieder weg waren.
Standardsatz nach drei grosskalibrigen Schüssen kreuz und quer auf ein Reh: "Hauptsache es liegt".
Standardsatz wenn nach dem Schuss nichts zu finden war : "Gefehlt"

Das Engangement bei Jagdeinrichtungen beschränkte sich auf das Hinstellen von Plastik-Gartenstühlen, zu finden waren sie dann aber meist auf den von anderen gebauten Sitzen und vergrämten dort das Wild durch Ansitze bei der falschen Windrichtung.

Zur Pflege von Pirschsteigen reicht es meistens auch nicht, dadurch wird das Wild dann beim Weg zum Ansitz am Morgen durch kanckende Zweige sofort verscheucht.

Und wenn mal was in Anblick kommt, kann nicht geschossen werden, weil sie die in die Schussschneise hänegnden Zweige nicht rechtzeitig abgeschnitten haben.

Ganz vorne dabei waren die Kollegen nur beim theoretischen Schalenwild-Bashing und dem Warnen vor zu hohen Beständen.
Jagst du eigentlich selber? Ich glaube nämlich du hast gar keinen Tau (was du auch laufend unter Beweis stellst) von der Materie und lädtst nur deinen Frust über dein gescheitertes Forststudium in diesem Forum ab!
 
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Jagst du eigentlich selber? Ich glaube nämlich du hast gar keinen Tau von der Materie und lädtst nur deinen Frust über dein gescheitertes Forststudium in diesem Forum ab!
Keine Sorge, ich habe noch jede Menge von selbst erlebten Geschichten mit den Halbgöttern in Fichtengrün in Petto, die man sich gar nicht ausdenken kann.
 
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Keine Sorge, ich habe noch jede Menge von selbst erlebten Geschichten mit den Halbgöttern in Fichtengrün in Petto, die man sich gar nicht ausdenken kann.
Dass du dich mit solchen Personen überhaupt noch abgibst???? Deine Erfahrungen wären ja was für eine einjährige Artikelserie im nächsten WuH. Mein Leben unter Förstern, ein Drama in 24 Kapiteln.
 
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Dass du dich mit solchen Personen überhaupt noch abgibst???? Deine Erfahrungen wären ja was für eine einjährige Artikelserie im nächsten WuH. Mein Leben unter Förstern, ein Drama in 24 Kapiteln.
Ich bin da nicht so, ich erzähle das einfach zwanglos hier im Forum, wenn ich gerade mal Lust und Zeit habe.
 
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@Busch :

Da es um den Ertrag auf den Flächen zur Existenzsicherung geht, kann der Wald, der zu einem Landwirtschaftlichen Betrieb zählt, in den Augen des Landwirts nicht mit seinen Ackerflächen konkurrieren.
1. Das mag traurig sein - aber das Traurige ist die schwachen Rendite, die der Wald im Vergleich zu bieten hat.
2. Das ist verständlich: Waldbesitzer wird man, weil man Interesse an Wald hat und sich welchen leistet. Oder per Zufall - z.B. weil da nunmal etwas Wald zum Hof dazugehört.

Wenn der Zufall es dann auch noch so gut meint, dass dieser Landwirt Interesse am Wald hat, dann wird er sich auch kümmern (beim Forist @wernerzwo konnte ich da erst kürzlich gute Gedanken nachlesen).

Aber der Vergleich Landwirt mit Förster, der hoffentlich die richtige Berufswahl getroffen hat und intrinsisch an Wald interessiert und motiviert ist, dieser Vergleich kann nicht fair sein.
Zu guter letzt werden dir viele Landwirte entgegnen: Ich will auch garnicht noch Waldbauer sein: ich bin Bauer ... damit habe ich schließlich schon alle Hände voll zutun.
So schlimm das dann in diesen Wäldern und Wäldchen aussieht: man kann es schon verstehen, wieso das so ist. Die Investition in einen Waldumbau trägt zum Herbst hin keine Früchte.
Dieser hinkende Vergleich ergab sich doch nur aus der Behauptung von martl, die Bauern wären die besseren Waldbauern.
Es macht ja niemand einen Vorwurf, wenn man als Waldbesitzer kein Förster ist. Die tatsächlich häufig anzutreffende Beratungsresistenz hingegen müßte nicht sein. Die ungepflegtesten Waldbilder, die ich kenne, sind im Kleinprivatwald zu verorten.
 
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