Magazinverbot?

Mitglied seit
13 Mrz 2009
Beiträge
7.194
Gefällt mir
3.125
Sorry. Die Mehrheit der Sportschützen die ich über meine drei Verbände kenne und sicher auch die Mehrheit der Jäger hat der Quark vorm 20.2.20 nicht interessiert. Nun sind eine "Handvoll" in Aufregung. Und am Fingernägelkauen was nun wird.... Meinst Du allen ernstes das ich da schlaflose Nächte bekomme deswegen? Sollen sie irgendwelche Listen abarbeiten wenn es sie glücklich macht. Die nächste Gesetzesänderung kommt, weil ja die nächste EU-Richtlinie 2022 umgesetzt wird. Und da haben wir eh einen grünen Bundeskanzler wenn´s "gut" läuft. Sollen die irgendwann kommen mit dem erhobenen Zeigefinder und die 6 von mir gemeldeten Magazine einsammeln wollen. Ich guck extra nach, was ich denen an Schrott noch mit geben kann.... Mir. Ist. Des. Egal! Wenn es unsere Welt sicherer macht. Bitte. Wenn ein Volk von Menschen geführt und regiert werden will, die Klatschen und Singen aus Hauptfächer gehabt hatten in der Baumschule, bitte.
Ich bin wie gesagt in drei Vereinen, repektive in drei Verbänden dabei. Beim BSSB in einem Gau Sportleiter. Sprich, ich komm "bisserl" rum. Die "echten" Sportschützen juckt das alles nicht was da kommt. Die haben ein oder zwei bedürftnispflichtige Schußwaffen, meist irgendwas auf gelb. Frag die mal nach "Magazine". Ja, die lachen noch über die "Panik" bei den Sportschützen mit den "bösen" Waffen. Letztens meinte einer wieder, dass man "uns" Spaßschützen, ja ich mach mir auch nicht unbedingt viel aus den Regelwerken und schieß vor allem aus Spaß an der Freude, schon noch zeigen wird, was echter Schießsport ist. Hab gemeint, ja? Dann kannst ja gleich Sportleiter machen und hab mich umgedreht und bin gegangen.
Meint ihr wirklich das mich sowas aufregt? Ja, früher, vor 20 Jahren, da hatte ich schlaflose Nächte wegen sowas. Die können morgen ein Totalverbot beschließen, da frag ich nurnoch wo die Kisten stehen wo ich alles rein werfen soll. Und warum? Weil auch die ihren Schrott abgeben, die immer gemeint haben es trifft sie nicht. Ich bin in einer Büchsenmacherfamilie aufgewachsen. Mit Schießsport, Jagd, Waffenhandel und dem ganzen Brimborium. War als 14-jähriger das erste mal auf der IWA.... Jedes Jahr. Unsere vielzitierten und Beiträge kassierenden Verbände haben 20 Jahre gepennt. Gepennt uns gegenüber der Politik ordentlich auf zu stellen. Egal wer da regiert. Die Zeit ist rum. Da braucht keiner was beschönigen. Heute sind es die Magazine, morgen Geschosse und Zündhütchen die es nurnoch auf EWB gibt und übermorgen nur noch Matrizen auf entsprechenden Voreintrag. Oder ZF´s. Oder was weiß ich was man noch in irgendwelche Listen aufnehmen kann...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.382
Gefällt mir
12.683
Mitglied seit
13 Mrz 2012
Beiträge
2.088
Gefällt mir
1.209
E

in echtes Drama wäre das nicht. Es geht bei der Polizei auch ohne waffen und dann würden Spezialisten die Sachen übernehmen.
Wie im Mittelalter, da war das waffentragen auch ausschliesslich dem Adel vorbehalten...

Und die OK wird sich natürlich aus Fairnessgründen auch daran halten und warten, bis die Polizei die Spezialisten beiziehen kann.

Ernsthaft: wenn es nur noch eine kleine Elite von Spezialisten als Waffenträger des Systems gibt, wie sollen die wieder eingefangen werden , wenn sie Junta spielen wollen? Oder einen speziellen Korpsgeist entwickeln? Macht korrumpiert...
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.382
Gefällt mir
12.683
In anderen Länder fiúnktioniert es genauso.
Die Zahlen hierzulande lassen auch keine echte Notwendigkeit erkennen.
DIe OK rennt auch nicht auf der Straße rum und kann nur durch waffengewalt niedergehaleten werden.

Einfach iin die reaölität schauen.
Was weniger pasiert, sind durch Polizisten getötete, verletzte oder Suizide mit Waffen, weniger verlorene Waffen und auch keine versehentlich verletzten oder erschossenen Kollegen bei letzteren.

Ein Thema für einen extra Faden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
20 Mai 2018
Beiträge
3.024
Gefällt mir
5.773
Einfach iin die reaölität schauen.
Was weniger pasiert, sind durch Polizisten getötete, verletzte oder Suizide mit Waffen, weniger verlorene Waffen und auch keine versehentlich verletzten oder erschossenen Kollegen bei letzteren.
Wenn man schon von Realität schauen sprechen. Wieviele solche Vorfälle gibts denn?

Und das setzen wir dann ins Verhältnis zu verletzten Polizisten durch den schwindende Respekt der jetzt schon herrscht und multipliziern in noch um den Faktor 10 wenn die wirklich unbewaffnet sind...............
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.382
Gefällt mir
12.683
Eben. Genau durch die Betrachtung dieswer Zahlen findet man die Begründung für den Verzicht auf Waffen bei der Polkizei.
Auch heute wird für die handfesten Sachen auf Sonderkräfte zurückgegriffen.

Respeklt hat man nicht durch eine Waffe die man mit sich rumschleppt.
Einen echten Grund für bewaffente Polizisten findet man nicht. Ist ein Relikt was man überwinden könnte und eine zivilere und bürgernähere Polizei zu haben.
Ich habe jetzt nichts gegen bewaffnete Polizisten. Kann das Gegenargument aber genauso nachvollziehen. Tödliche Gewalt ist im Grunde nicht nötig.

Makaberes Beipiel wären noch die Polizisten, welche nur ermordet wurden, um deren waffen zu bekommen. Da gab es so einige Hinterhalte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
3 Okt 2013
Beiträge
67
Gefällt mir
65
War oder ist in England auch so (unbewaffnete Polizei). Wie ist da die Erfahrung?
MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
7 Jan 2016
Beiträge
1.007
Gefällt mir
2.712
[...]
Respeklt hat man nicht durch eine Waffe die man mit sich rumschleppt.
[...]
Unsere Gesellschaft wird derzeit durch Kulturen bereichert in denen das aber genau so ist.
Ich war mal auf Dienstreise im Ausland. Da haben wir einen Schiessplatz für die Panzer gesucht. Nicht weil die Besatzungen das Training nötig gehabt hätten, sondern um zu demonstrieren wer den dicksten Knüppel hat.
Bei anderer Gelegenheit wollte der "Bürgermeister" einer handvoll Häuser, die in der Nähe eines Heliports standen, Ansprüche stellen. Andernfalls käme er mit seiner Kalaschnikov. Ihm wurde ein Ausblick auf seine Siedlung durch das Visier einer Rh202 gewährt. Er meinte anschließend es habe ja doch alles seine Richtigkeit.
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.382
Gefällt mir
12.683
Allerdings frage ich mich, ob viele alltägliche Situationen der Polizei deshalb nicht eskalieren, weil die Polizisten bewaffnet sind und die Gegenpartei das auch weiss und sieht - quasi nonverbale, präventive Deeskalation.
Das ist Spekulation. Da die Waffe aber auch nicht zum Einsatz kommt, ist die Vermutung eher nein.
Es spielt keine Rolle.
Die Zahlen getöteter Polizisten zeigen auch kein enormes Gefahrenpotenzial. Null gibt es eben nicht. Das ist für jeden einzelfall dramatisch, aber in der Betrachtung eher keine Grundlage. Auch ist der Anteil des Einsatzes der Diesntwaffe gg. Personen sehr klein. Sorgen muss einem die Entwicklung des SW-Gebrauchs machen. Da explodieren die Zahlen, bei gleichbleibend geringem Einsatz gegen Personen.
Dazu kann die Polizei andere Einsatzmittel nutzen und auch ihre Taktiken anpassen.

Nicht vergessen, dass es nur äußerst selten soweit kommt, dass sich mit der SW verteidigt wurde. Dafür aber auch immer die Gefahr für Unbeteiligte besteht (mehrere Tote) und auch missbräuchlicher Einsatz in den Statistiken vermerkt ist.

Situationen werden so gut wie nie durch die waffe gelöst.

Bei fast 139000 SW Einsätzen in 2018 waren nur 56 Schüsse direkt auf Personen. Dabei wurden 11 Menschen getötet. Kein Polizist in der Statistik. Das belegt keine grundsätzliche Ausstattung.
Ein gewisses Risiko bleibt in jedem Beruf. Bei der Polizei ist der sogar vergleichsweise gering.
Zudem hat man weitere Hilfsmittel und die Möglichkeit zügig Verstärkung zu erhalten.
Vieles ließe sich auch ohne SW lösen und wir müsssen ja auch ohne waffe durchs Leben kommen ;)
Und es gibt viel mehr Bürger als Zivilisten, die getötet werden.
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.382
Gefällt mir
12.683
Unsere Gesellschaft wird derzeit durch Kulturen bereichert in denen das aber genau so ist.
Ich war mal auf Dienstreise im Ausland. Da haben wir einen Schiessplatz für die Panzer gesucht. Nicht weil die Besatzungen das Training nötig gehabt hätten, sondern um zu demonstrieren wer den dicksten Knüppel hat.
Bei anderer Gelegenheit wollte der "Bürgermeister" einer handvoll Häuser, die in der Nähe eines Heliports standen, Ansprüche stellen. Andernfalls käme er mit seiner Kalaschnikov. Ihm wurde ein Ausblick auf seine Siedlung durch das Visier einer Rh202 gewährt. Er meinte anschließend es habe ja doch alles seine Richtigkeit.
Die haben alle gelenrt, dass die Polizeien in Europa ihre Waffen nicht einsetzen ;)
Und wie man sieht, gelingt es der Polizei auch ohne waffe.
Das die Justiz und die Politik nicht handelt, ist nicht deren Schuld.
 
Oben