Malinoise als Jagdhund?

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Wenn man sich anschaut, wo tatsächlich die Unterschiede zwischen Jagdhunden und anderen Hunden liegen, dann ist das nicht die Bringfreude oder die Nasenleistung, sondern so Dinge wie Vorstehen, Spurlaut, Spurverliebtheit, Nasengebrauch, Selbständigkeit, Orientierungssinn, Ruhe, Härte und Schärfe in ausgewogenem Maß auf die Art des jagdlichen Einsatzes abgestimmt.

Z.B.: Ein Elchhund soll weit und selbständig suchen, er soll hartnäckig dranbleiben und ausdauernd Standlaut geben, keinen Spurlaut. Er soll vorsichtig sein, aber nicht zu sehr. Und wenn die Saison rum ist, soll er für den Rest des Jahres wenig Beschäftigung brauchen. Nur in dieser Kombination ist er tauglich für seinen Job.

Natürlich kann man einzelne jagdliche Dinge auch von anderen Hunden erledigen lassen, aber tauglich für das komplette Paket eines bestimmten Aufgabenbereichs werden die wenigsten sein, schon gar nicht vorhersehbar.

Genau darum geht es aber in der Zucht. Ich habe ein Pflichtenheft, und das soll reproduzierbar erfüllt werden können. Nicht mehr und nicht weniger.
 
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Einen guten Jagdhund machen die vorhandenen Anlagen und das Jagen wollen aus. So ein mali hat bestimmt verschiedene Anlagen, die dem Jagen dienlich sind, nur wird er die eher gebrauchen, um seinen Führer zu gefallen, als das er wirklich jagen will. Das Jagen wollen erschließt sich diesen Hunden nur selten, denn die sind anders gestrickt. Darum werden diese Hunde jagdlich seltenst zum Hit!
 
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27 Aug 2004
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Wir haben sicherlich unterschiedliche Vorstellungen unter dem, was Du als "Folgen einer Schweißspur" (sag doch besser Blutspur, sonst aber Schweissfährte:p) und wir unter einer sachgerechten Nachsuche verstehen....
Mir ist auch klar, dass Ihr Eure Hunde für andere Funktionen braucht...
Ach, und ich habe immer geglaubt das Raubwild (Baeren) eine Spur und keine Faehrten hinterlassen,dann waere das eine Schweisspur und keine Schweissfaehrte,oder??
 
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Da irrst Du! Der Bär gehört zum Hochwild und hat demzufolge eine Fährte!:p
Irrtum, der Bär gehört zumindest in De nicht mehr zum Hochwild!
Hochwild ist: Alles Schalenwild außer Rehwild sowie Stein und Seeadler und Auerwild.

Früher waren es auch Bär, Luchs, Fasan und Kranich, die zum Hochwild zählten
 
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4 Feb 2009
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OK, er gehört (wie auch der Wolf) nicht mehr zum (Hoch)Wild - also hinterlässt er auch keine Schweissfährte oder Schweißspur, sondern eine Blutspur!:p
 
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15 Okt 2011
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Beim Bund gab es für dieses getue nen Merksatz:“ "Wer nix kann, kann Anzug!"

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