Mannl.-Schönauer GK

Mitglied seit
26 Jan 2005
Beiträge
6.603
Gefällt mir
313
bist wohl halbwegs heil aus der sache rauzsgekommen? noch nachträglich glückwunsch.
Danke, das ja …..
Die Geschichte ist rund 40 Jahre her. Hat mich aber damals sehr geärgert, weil mich da jemand als Testpilot missbraucht hat. Aber man lernt in den Jahrzehnten dazu, auch was Waffentechnik betrifft. Aber einen derartig umgebauten MAS 1936 habe ich nie wieder gesehen ….

WTO
 
Mitglied seit
19 Aug 2005
Beiträge
1.599
Gefällt mir
319
Danke, das ja …..
Die Geschichte ist rund 40 Jahre her. Hat mich aber damals sehr geärgert, weil mich da jemand als Testpilot missbraucht hat. Aber man lernt in den Jahrzehnten dazu, auch was Waffentechnik betrifft. Aber einen derartig umgebauten MAS 1936 habe ich nie wieder gesehen ….

WTO
wir haben alle unsere jugendsünden. vielleicht warst du gar nicht testpilot sondern die anderen wußten es auch nicht besser?
man fragt sich manchmal in trüben stunden wie eine solche waffensprengung abgeht. geblendet und betäupt vom knall, schock und alle knochen zwiebeln...
vor 20 jahren hab ich mal einen lauf, 20 cm vor der mündung aufgebaucht mit bleigeschoßen. war ein hohlbodengeschoß und vermutlich ist so ein boden zwischendurch abgerissen aber beim schießen selbst nichts gemerkt, erst beim putzen.

mas 36 ist ein interessantes system, hab ich in 10,75x68. meistens in 7x54 und 10,75, die wenigen in 8x60S sind anfang der 50iger wohl zumeist in der bundesrepublik verkauft worden über waffenhändler in der fränzösischen zone. wie der carcano lauf ins system gepasst hat muß ich mal recherchieren. der mas hat schon ein kleines gewinde aber carcano müßte noch kleiner sein. kann man ja nicht abdrehen und neu schneiden.
 
Mitglied seit
16 Mai 2001
Beiträge
5.717
Gefällt mir
449
Rischtisch.

Die verlinkte Waffe, nur als Stutzen war meine erste Kugelwaffe.
Ich habe viel damit gejagt aber bin froh, dass Sie weg ist😬
Mir zuviel Plastik (Makrolon), dadurch auch recht leicht und mit dem Stutzenlauf in 9,3 nicht wirklich angenehm zu schießen.

Aber das Hauptproblem waren die Magazine bzw die Zuführung. Abgesehen das das Material mit der Zeit ermüdet und die Patronen teilweise bei vollem Magazin oben rausgedrückt werden weil sie nicht mehr gehalten werden (kam bei einem Bekannten bei 7x64 vor) gab es speziell beim Kaliber 9,3x62 Probleme mit der Schulteranlage im Magazin. Die Patronen wanderten durch den Rückstoß beim Schuss im Magazin nach vorne und klemmten im Magazin fest. Zumindest bei den leichteren 9,3er geschossen die ich anfangs verwendet hatte (15g Vulkan u. 14,6g DK)
Abhilfe schaffte ein anderes Magazin, was für eine kürzere Patronen Länge ausgelegt war, da passten dann teilweise die später von mir verwendeten "längeren" Patronen mit 18,5g Mega bzw. TM nicht mehr rein.

War mir irgendwie alles zu viel Huddelei und hat mich mehrmals eine Chance gekostet, da sich beim schnellen repetieren keine Patrone nachladen ließ.
Dazu kam später noch, dass sich ab und zu beim Schuss die Sicherung selbstständig sicherte, denke die Feder ermüdet ebenfalls.

Die in diesem Posting beschriebenen Erfahrungen entsprechen genau meinen, die ich mit einer Steyr M in 9,3x62 von 1992 mit Normal Teilmantel Alaska gemacht habe. So eine Mistkrücke wie die von Dr. Eesbach war auch meine erste Waffe (gekauft 1993 nach bestandener Jägerprüfung), nur mit 60cm Lauf. Das Grundproblem ist, dass das Magazin die Patronen an der Schulter festhalten muss, damit diese nicht im Magazin verkanten. Da die 9,3x62 aber so gut wie keine Schulter hat, funktioniert das nicht und die anderen Patronen verkanten im Magazin, wenn man die erste abfeuert. Das passiert nur bei solchen Patronen nicht, die so lang sind, dass sie im Magazin nach vorn und hinten nahezu kein Spiel haben. Die stützen sich nämlich vorne an der Geschosspitze ab. Auch das Problem mit der selbst auslösenden Sicherung hatte ich. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Probleme bei Steyr unbekannt geblieben sind. Es ist mir daher völlig schleierhaft, warum Steyr die Standard-M in 9,3x62 stumpf fast 25 Jahre gebaut hat.
 
Mitglied seit
26 Jan 2005
Beiträge
6.603
Gefällt mir
313
Ist deiner ein MC?

Der in dem Angebot ist ein NO.

Bleibt die Frage, wo ist eigentlich bei einer 8x68S der Unterschied zwischen NO und GK, wenn der Kammerstängel ohnehin gerade ist?
Meiner ist ein MC.
Der von dir verlinkte ist laut Hülsenkopf ein GK.

Über die NO-Version habe ich irgendwo gelesen, dass das die Export-Version nach Skandinavien gewesen ist, angeblich eine abgespeckte Version. Mein NO-Stutzen hat z.B. keine Schaftbacke. Wenn Unterschied zum GK, dann wohl nur beim Kammergriff und bei der Schaftform …...

WTO
 
Mitglied seit
26 Jan 2005
Beiträge
6.603
Gefällt mir
313
Auch das Problem mit der selbst auslösenden Sicherung hatte ich. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Probleme bei Steyr unbekannt geblieben sind. Es ist mir daher völlig schleierhaft, warum Steyr die Standard-M in 9,3x62 stumpf fast 25 Jahre gebaut hat.
Das Problem mit der Sicherung war nicht auf das Modell M in 9,3x62 beschränkt. Legendär sind Berichte über diese Fehlfunktion beim Modell ST in 375 und 458 …..

WTO
 
Mitglied seit
19 Mai 2017
Beiträge
2.137
Gefällt mir
2.836
Ein guter Kumpel hat die Tage gerad eine 10jährige CL II gekauft, ich hoffe, dieses SBS SicherungsDings hat da keine Probleme . Gut, Magazin auch mit Plaste... aber sonst wohl vertrauenserweckende Knarre.
Sorry wegen OT, aber die Steyr -Fans sind sicher allgemeinumfassend kompetent.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
3.221
Gefällt mir
1.271
das SBS96-System ist halt hoffungslos "übersichert", sicherlich eine Panikreaktion auf den Geradezughyp Mitte der 90er Jahre, von dem man sich, unter Beibehaltung des konventionellen Repetierverschlusses, bei Steyr absetzen wollte. Kiss-Prinzip sieht anders aus, als ein SBS96-System, nämlich so wie ein M1903, M72 oder Steyr-Mannlicher SSG69-System.
 
Oben