Mannlicher Schoenauer .458 Win/ 8x68

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#1
Ein Bekannter hat mir Bilder bzw. Informationen zu zwei Waffen übermittelt und mich gebeten, die Chancen auf einen wirtschaftlich sinnvollen Verkauf und die grobe Einschätzung des Wertes zu benennen.

Soweit ich das erkennen und beurteilen kann, sind das zwei Mannlicher Schoenauer Repetierer. Der eine im Kaliber .458 Win und der andere im Kaliber 8x68S. Bei der .458 kann ich den Mannlicher Schriftzug erkennen und bei der zweiten deutet für mich die offene Hülsenbrücke und die Art der Montage auf einen Mannlicher Schoenauer hin. Da das nicht so mein Segment ist, in dem ich mich üblicherweise für Langwaffen interessiere, wusste ich nicht mal, dass es überhaupt Mannlicher Schoenauer in dem Kaliber gibt bzw. gab.

Ihr würdet mir einen Gefallen erweisen, wenn ihr mir sagen würdet, wie die Verkaufschancen für diese Waffen einzuordnen sind und welchen Wert (Preissegment von bis) ihr dafür ansetzen würdet. Wie gesagt, ich habe einige Bilder, die ich aber vorab hochladen muss. Die werde ich in einem zweiten Posting nachliefern.


Danke und Gruß
Grosso
 
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#2
Das sind die Bilder des MS im Kaliber .458 Win. Die 8x68S ist in der Ausführung sehr ähnlich, hat allerdings einen deutschen Stecher und die klassische Montage der Mannlicher Schoenauer plus drei Optiken mit zugehörigen Lederköchern.
 

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#3
Unmontierter M 1956 MC (Mone Caro) in 458 WM. Davon gab es nicht viele.
Handelt es sich bei den Gravuren um solche vom Werk ? Damit wäre die Waffe
sicher im Bereich 2k + anzusiedeln - ohne jetzt auf die inneren Werte einzugehen.
Aber die Waffe dürfte nicht viel raues Gelände gesehen haben ...

WTO
 
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#4
Unmontierter M 1956 MC (Mone Caro) in 458 WM. Davon gab es nicht viele.
Handelt es sich bei den Gravuren um solche vom Werk ? Damit wäre die Waffe
sicher im Bereich 2k + anzusiedeln - ohne jetzt auf die inneren Werte einzugehen.
Aber die Waffe dürfte nicht viel raues Gelände gesehen haben ...

WTO

Ich habe es so verstanden, dass die Waffe exakt so aus dem Werk kam. Ich werde gleich mal die Bilder der 8x68S hochladen. Die sieht vergleichbar aus.

Wie sieht denn der sinnvollste Vermarktungsweg aus. Ist egun eine Option für solche Waffen?


Grosso
 
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#5
Die solventesten Sammler sitzen in den USA, auch sind die Preise dort höher als hier.
Springer in Wien hat immer wieder Auktionen mit einem beträchtlichen Anteil an
Mannlicher Schönauern. Ob egun der richtige Ort für derartige Stücke ist, wage ich zu
bezweifeln. Wenn du hier Bilder zu den beiden Waffen einstellst, kann es durchaus sein, dass
sich Interessenten melden ...

WTO
 
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#6
Na dann werde ich, wie bereits angekündigt, auch die Bilder des 8x68S Repetierers einstellen. Ich habe mit dem Verkauf der Waffen absolut nichts zu tun und könnte nur einen Kontakt herstellen.
 
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#7
Nicht meine Geschmack Richtung mit den Gravuren , aber trotzdem sehr schöne Waffen.

Die Dinger müssen auf den US-Markt !
 
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#8
Nach den Waffennummern stammen beide Waffen ( beide M 1956 MC) aus den 60er-Jahren,
sicher vor 1963. Die Gravuren dürften vom selben Graveur stammen.
Bei den 3 Gläsern stellt sich die Frage, wie die montiert waren. Es gibt nur eine vordere SEM-Basis
und die ist weit vorn. Wie soll da das 4x32 passen ? Auch die Gravur des Hülsenkopfes beim 8x68 S
scheint keine Werksgravur zu sein, denn derartiges habe ich noch bei keinem MS gesehen ......

WTO
 
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#9
Nach den Waffennummern stammen beide Waffen ( beide M 1956 MC) aus den 60er-Jahren,
sicher vor 1963. Die Gravuren dürften vom selben Graveur stammen.
Bei den 3 Gläsern stellt sich die Frage, wie die montiert waren. Es gibt nur eine vordere SEM-Basis
und die ist weit vorn. Wie soll da das 4x32 passen ? Auch die Gravur des Hülsenkopfes beim 8x68 S
scheint keine Werksgravur zu sein, denn derartiges habe ich noch bei keinem MS gesehen ......

WTO
Herzlichen Dank für die Infos hinsichtlich der zeitlichen Einordnung.

Ich habe keine weiteren Informationen zu den Waffen. Die unterschiedlichen Abstände der Montageoberteile sehe ich aber auch. Keine konkrete Idee, welche Gläser auf der 8x68 montiert waren.

Ursprünglich war ich davon ausgegangen, das kleine 4x32 sei auf der .458 montiert gewesen. Wenn ich es richtig beurteile, gibt es auf der Waffe aber keine SEM-Basis.

Vor dem Hintergrund der Unwissenheit mal eine möglicherweise dumme Frage. Welchen Sinn macht ein Mannlicher Schönauer in einem solch starken Kaliber wie der .458 Win (oder auch der 8x68S) und wie hoch ist die entsprechende Stabilität des Systems mit offener Hülsenbrücke (zugegeben: ich weiß nicht,welchen Gasdruck die Kaliber haben)?

So wie die Kanonen geschäftet sind, wüsste ich zudem nicht, ob ich die mit den Kalibern schießen wollen würde.


Grosso
 
A

anonym

Guest
#10
Die Schäfte, ja da sollte man eine Liebhaber für finden. Ich bin es nicht.

Die Stabilität des Systemes, die hält, hab aus meinem X68S bestimmt schon 500 Schuss durch
nicht gerade schwach geladen.
Und nebenbei, gerade in der Zeit wo Bleifrei immer mehr kommt, hat man mit der X68 etwas mehr Entfernungsreserve in Bezug auf die V-Z
 
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#11
Die Schäfte, ja da sollte man eine Liebhaber für finden. Ich bin es nicht.

...

Das hatte ich so vermutet und war entsprechend erstaunt (die Waffen gehören einer Frau), dass da das Kaliber .458 Win eingelegt ist.

Hätte ich eine solche Waffe und gedächte damit mehr als einen Schuss abzugeben, würde ich wohl zuerst über eine Neuschäftung nachdenken.


Grosso
 
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#12
Ich habe selbst einen MS M1956 MC im Kaliber 8x68S und kenne daher das Rückstossverhalten recht gut.
Daneben auch noch 2 andere Waffen in dem Kaliber. Der MS stößt am härtesten, ist aber erträglich. Das Modell
1956 ist ausgelegt für Magnum-Kaliber, was Systemgröße und Festigkeit betrifft. Der Kammergriff ist bei diesem Modell gerade.

Bei dem oben gezeigten MS in 8x68S habe ich den Verdacht, dass der Hülsenkopf nachträglich graviert wurde, um die Montagespuren
einer SEM-Base für das 4x32 zu verdecken. Eine Montage für ein 4x32-Glas lässt sich fast nur auf dem Hülsenkopf platzieren. Es sei denn,
man verwendet eine gekröpfte Montage, was aber hier nicht der Fall ist. Der Wert dieser Waffe ist durch Zerstörung des Hülsenkopfes für
einen Sammler gegen Null gehend, leider ....

WTO
 
A

anonym

Guest
#13
Tobisch,
musst mal nen Sauer 80/ Wonderby etc Schiessen, in X68S
die Schmeissen
mein MS schoss sich recht Angenehm, kann/konnte aber nicht gegen die gebremsten und gedämpften mithalten.
die weiter oben gezeigten Schäfte dürften aufgrund der Senkung etwas deutlicher in der Übermittlung sein

Von den Schäften her, sollte es heut zu Tage was besseres geben
vom System her ???????? eher fraglich, es sei den man wird auf Isny geimpft
 
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#14
Ich hatte Gelegenheit, einen MS in .458 (ohne Glas) zu schießen. War heftig. Ein Schuss hat mir genügt! Der Schaft ist für dieses Kaliber weit von optimal entfernt.
 
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