Massaker mit Ansage - Sauenfänge in Brandenburg

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Ich finde es nur frech sich derartig füttern zu lassen. Das sind keine Daten und Arbeiten die sich mal fix verlinken lassen. Das ist prä-digitale Literaturrecherche und die werde ich keinem Anonymus auf Knöpfchendruck in einem Forum zukommen lassen. Wenn du so etwas von jemanden willst, dann sprich ihn persönlich unter Vorstellung per PN an und versuche nicht ihn mit Bitte und Danke grinsend öffentlich vorzuführen.

Geh nach Dresden in die SLUB und du bekommst kistenweise die Arbeiten von Briedermann, der ja 1993 bereits verstarb. Dann kannst du dich auch an der Diskussion beteiligen, zu der du ja bisher nichts inhaltliches beitragen wolltest.
 
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ch finde es dreist sich derartig füttern zu lassen. Das sind keine Daten und Arbeiten die sich mal fix verlinken lassen . Das ist intensive prä-digitale Literaturrecherche und die werde ich keinem Anonymus auf Knöpfchendruck in einem Forum zukommen lassen. Wenn du so etwas von jemanden willst, dann sprich ihn persönlich unter Vorstellung per PN an und versuche nicht ihn mit Bitte und Danke grinsend öffentlich vorzuführen.

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Hier geht es nicht darum "sich derartig füttern zu lassen", sondern das Interesse gilt den von dir angesprochenen Zahlen. Diese Angaben stoßen sicherlich nicht nur bei mir auf Interesse und sind in diesem Faden zielführend, und da ist eine höfliche Anfrage nach Quellen natürlich nicht mehr als legitim!
Wir wollen ja hier alle unser Wissen und unseren Horizont erweitern.
Sollte durchaus nachvollziehbar sein, auch wenn du "Bitte und Danke" als Versuch jemanden "grinsend öffentlich vorzuführen!" interpretierst (das sind wir wieder beim Thema Ductus)!
Wenn die Zahlen und Daten nicht "sich mal fix verlinken lassen", so erklärt man das kurz und in angemessenem Ton und gut ist es.
Da ich aber lernfähig/willig und kooperativ bin, werde ich mich folgerichtig natürlich demnächst höflichst bei der Bitte um Quellen und Daten zu dir angeführten Diskussionsbeiträgen und Zahlen persönlich bei dir bewerben, selbstverständlich mit komplettem Lebenslauf und allen weitern von dir verlangten Informationen.
Dauert nur leider ein wenig länger!

Prinzengesicht
 
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Er hat anscheinend nicht verstanden, dass es Dir nur um eine korrekte Quellenangabe ging. :rolleyes: Na ja, wissenschaftliches Grundwissen ...
 
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Manche sagen: wollen ihn nicht schaffen.
Das ist eine Frechheit und vor dem Hintergrund der Rekordstrecken nachweislich falsch. Natürlich resultieren diese aus einem hohen Bestand. Sie wären aber nicht möglich, wenn die private Jägerschaft nicht jede Sau schiessen würde, die sie bekommen kann. Alle Reviere, die ich kenne, fahren jede Mondphase engagierten Einsatz, gehen bei Schnee kreisen und machen davon unabhängig 1-2 Jagden mit den Nachbarn. Da sind die Hausaufgaben längst erledigt. Woanders noch lange nicht.
 
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Tja, und Du schliesst aus, dass da nicht eventuell Leute "nicht schaffen wollen"? Wenn Du genau nachliesst wird Dir auffallen, dass ich das eben nicht als Generalverdacht geäußert hatte, sondern als eine Möglichkeit.
 
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Das ist eine Frechheit und vor dem Hintergrund der Rekordstrecken nachweislich falsch. Natürlich resultieren diese aus einem hohen Bestand. Sie wären aber nicht möglich, wenn die private Jägerschaft nicht jede Sau schiessen würde, die sie bekommen kann. Alle Reviere, die ich kenne, fahren jede Mondphase engagierten Einsatz, gehen bei Schnee kreisen und machen davon unabhängig 1-2 Jagden mit den Nachbarn. Da sind die Hausaufgaben längst erledigt. Woanders noch lange nicht.
(y)
wenn einer schreibt: ...Gegenden.... und da schaffen "die Jäger" ....nicht, dann ist das eine ver-urteilende Verallgemeinerung.
Was da "manche" angeblich sagen, ist unerheblich.

@Hunsrückwilderer: Gute Antwort: Ja. "Das ist eine Frechheit." Es kann und sollte zur Verdeutlichung ausgeführt werden, wo oder wer denn "woanders" noch lange nicht die Hausaufgaben erledigt hat. Außer bei herabsetzenden Äußerungen.

Was wurde von "denen" wie den Bezogenen schon viel diesbzgl. geleistet?
 
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Tja, und Du schliesst aus, dass da nicht eventuell Leute "nicht schaffen wollen"? Wenn Du genau nachliesst wird Dir auffallen, dass ich das eben nicht als Generalverdacht geäußert hatte, sondern als eine Möglichkeit.
Als Klarstellung: ich habe nicht deinen Post als Frechheit empfunden, sondern die Aussage von „manchen“. Vor allem, weil meistens „manche“ wenig bis gar nichts dafür tun, damit sich etwas an den Schwarzwildbeständen ändert. Die Landwirte nicht und auch Landesforsten nicht in dem Maße, wie sie etwas tun könnten. Jaja, ich weiß: Drückjagden..... bringt nur ALLEINE ebensowenig wie alleinige Ansitzjagd. Auf zig Staatsjagden, auf denen ich letzte Saison war, sind große Rotten nahezu unbeschossen aus dem Treiben. Da wäre es schon wichtig, sich auch diesem Thema auch zu geeigneter Zeit und mit gebotener Intensität zu widmen. Das geht übrigens auch ohne Kirrung, namentlich an Salzlecken, an Suhlen und an den Wechseln.

Ich hätte dieses Jahr sicherlich 5-6 Sauen mehr schießen können, wenn wir endlich mal in der Frucht die immer wieder erbetenen Schussschneisen bekämen.

Wie lange braucht man statistisch pro erlegter Sau? 15-20 Stunden? Das kommt bei mir in etwa hin, sowohl bei Ansitz- als auch bei Drückjagdsauen. Das macht dann 17.000.000,00 Stunden. Mangelnder Einsatz sieht doch irgendwie anders aus.

Das soll nicht heißen, dass es einzelne Reviere immer noch nicht verstanden haben. Aber die Verallgemeinerung, dass die Jäger nicht wollen würden, ist falsch. Es wird schon sehr sehr viel getan und ich wage zu bezweifeln, dass wesentlich mehr ginge.
 
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Ich brauchte 5min bei google um folgenden Artikel von 2008 zu finden. Wenn das die Wissenschaftler hier nicht können scheint es mit ihrer Wissenschaft nicht so weit her zu sein.

Hintergrund war eine Vortragsreihe, die Prof. Stubbe 2008 an verschiedenen Orten gehalten hat.

https://www.jagderleben.de/praxis/so-gehts

In meinem "Briedermann" von 1986 steht auch ein Kapitel zum Bau und Betrieb von Schwarzwildfängen mit Fotos und Zeichnungen. Ich hab die Ossi-Erstauflage. Neuland kann das also wohl heute nicht sein.
 
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Hier eigentlich OT, doch wegen der Seitenhiebe Landwirtschaft drei Sätze. Mir kommt bei der
Debatte zum Anwachsen der Schwarzwildbestände regelmäßig der Anteil der Forstwirtschaft
daran zu kurz. Wir bauen seit den 90ern größere Flächen Fi nach Eiche/Buche um. Zumindest
auf den besseren Standorten, hier Ausgleichsflächen, tragen diese bereits Mast mit den
bekannten Folgen.
 
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.... in der Sache ebenso wenig weiterhelfen wie technische "Hilfsmittel" ...
Kleine Bildgeschichte letzter Nacht im Feld an Wiesen-Schadflächen - da hat das technische Hilfsmittel Wärmebildkamera ganz erheblich weiter geholfen. Es war fast voller Mond, man hätte also auch ohne WBK erfolgreich jagen können, aber mit eben viel besser, weil man genau wusste, welche Stücke in der Rotte sind und auf welches man am besten schießen sollte:

Gegen den Wind angepirscht
IMAGE_162_0.jpg
Dann verschwanden sie im Wald, kamen aber nach einer Viertelstunde 200m weiter wieder heraus
IMAGE_163_0.jpg
Man konnte sie die ganze Zeit IM WALD mit der WBK verfolgen (siehe Hintergrund)
IMAGE_163_1.jpg
Nur deshalb war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und habe mir den kleinsten Frili (20 kg) ausgewählt (6,5x55, Evo Green, 75m, Flucht Null)
IMAGE_163_2.jpg

IMG_0267.JPG
 
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Waidmannsheil zum Frischling! Verstehe trotzdem nicht, wo jetzt der Vorteil war, mit meinem Zeiss konnte ich gestern bei den Hasen die Schnurrbarthaare zählen.
 
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