Mauser 66 (S) Fan-Club

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Ein Umbau auf einen Flintenabzug kommt finanziell nicht in Frage, davor verkauf ich die Büchse wieder und leg mir einen Halbautomat in 308 zu ;)
Wie willst Du denn den Abstand Abzugszüngel zu Pistolengriff ändern? Am deutschen Stecher herumzuschrauben ist Murks. Natürlich kannst Du einen Büxner für Pfusch auch noch bezahlen (ich kenne so einen Fall, da hat der Büxner einfach das hintere Züngel abgeflext, am Abszugssystem rumpoliert und es dem Kunden dann als Flintenabzug verkauft), aber an einen sauberen (neuen) Flintenabzug kommt das nicht ran.
Ganz zu schweigen davon, daß auf Bewegungsjagden der deutsche Stecher ein unnötiges Sicherheitsrisiko darstellt.
Wenn Du die 300 € scheust, dann verkauf die Waffe und kauf dir einen Halbautomat, damit ist dir mehr gedient. Am Ende verschandelst du nur noch eine Mauser 66...

PS: das ZFR mit SEM ist nicht gerade das, was ich als optimal für eine Drückjagdwaffe ansehe, eine Umrüstung inkl. neuer Montage geht auch ins Geld...
 
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Hallo,

Ganz zu schweigen davon, daß auf Bewegungsjagden der deutsche Stecher ein unnötiges Sicherheitsrisiko darstellt.
der stellt nur ein "Sicherheitsrisiko" dar, wenn er a) viel zu fein eingestellt ist und b) damit dann auf sich schnell bewegendes Wild geschossen wird und v.a. c) der Schütze beim Schuß nicht "alle Sinne beisammen hat".
Für alles drei kann der Stecher technisch nix dafür, sondern nur der, der ihn bedient.
Auf stehendes, vertraut kommendes und erst recht auf weiter weg befindl. Wild (v.a. bei der Ansitz-DJ, leider wird DJ immer noch häufig mit "Dorf-Treibjagd auf alles" verwechselt) ist ein guter Stecher, und über den verfügt die Standard-M66, immer noch eine hervorragende Sache.
Mit so einem Abzug ist auch auf der "Dorftreibjagd" mit lautem Tamtam der Treiber und meist nur hochflüchtig kommenden SW der Frili- und ÜL-Klasse, also deutl. <50kg, gut zu schießen, indem man einfach den Stecherzüngel in Ruhe läßt und über den Druckpunkt des vorderen Züngels schießt.
(Auch wenn ich eine DB oder einen (DB)-Drilling auf der DJ führe, muß ich nicht zwangsläufig den vorderen Abzug einstechen, nur weil der über eine Stecherfunktion verfügt.)
Und daß mit DP nicht gut flüchtig zu schießen ist, widerlegen die vielen umgebauten 98er mit noch originalem (vielleicht etwas polierten) DP-Abzug und teils abenteuerlichen Abzugsgewichten.
Den Stecher generell zu verteufeln ist so ´ne Mode geworden, wie sich ´nen Schalli vorne draufzuschrauben, den Lauf auf <50cm absägen zu lassen oder sich einen Lochschaft zuzulegen.


Grüße
Sirius
 
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Grundsätzlich hast du, meiner Meinung nach, Recht. Aber der Abzug meines Stutzens steht ungestochen schon brachial hart. Bei DEM Abzugsgewicht sucht man unwillkürlich schon nach 'nem Hammer...
Ich werde aber beim Doppelzüngelstecher bleiben, da man sich, wie du ja schriebst, mit etwas Routine darauf einstellen kann. Ein Optimum ist er nicht. FürAllroundeinsätze war er aberauch wohl nicht gedacht.
 
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Wer einmal einen Repa-Abzug an seiner Waffe hat, der redet sich den Stecher nicht mehr schön. Da liegen Welten dazwischen. Das hat auch nichts mit Mode zu tun, sondern einfach mit einer technischen Verbesserung.
Die einzige meiner 6 Mauser 66 mit Stecher ist die SM (Stecher auf dem Kolbenhals), die will ich einfach als System im Original behalten (wenngleich von Repa umgerohrt).
Die M66 bitet ja auch den Vorteil des kurzen Systems, so daß man auch mit Schalli noch einen 65cm Lauf führen kann :cool:
 
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Danke, die ich bis jetzt gesehen hatte von OR waren immer deutlich höher. Ich brauche aber eine tiefe um die offene Visierung nutzen zu können
 
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Oke das habe ich nicht gesehen - Bilder sind etwas klein 😉falls du fündig wirst bitte Info hätte an einer niedrigen auch Interesse
 
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http://www.egun.de/market/item.php?id=7335867

Hatten wir die da schon? M.E. kann man die kaufen, wenn man gerne eine 8,5x63 Reb haben möchte. 2.100 € sind ziemlich fair, wenn man sich überlegt, was alleine das 3-12x56 Diavari VM und die Schwenkmontage wert sind. Wenn der Rest der Waffe so jung wie der Schaft ist kann es sein, dass man sich die Umrüstung auf Flintenabzug sparen kann. Ich habe den Eindruck, dass Mauser zum Schluss hin den Deutschen Stecher überarbeitet hat, so dass man den auch ungestochen gut benutzen kann. Ist z. B. bei meinem Stutzen von 88 so. Bei meiner 9,3x64 von 1976 oder der 7x64 meines Vaters von 1969 ging das nicht.
 
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Hallo,

also ich find´s happig. 2100€ bei einem 8,5x63-Neulauf von Kreidler oder Repa, ja. Aber bei einem aufgeriebenen, ehm. .30-06-Lauf...:unsure:

Grüße
Sirius
 
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Der Kostenunterschied zwischen aufreiben und Neuanfertigung beträgt keine 200€. Insofern sind die (verhandelt) 2k€ mit dem Diavari VM nicht zu teuer.
Wer eine M66S in diesem Kaliber sucht ist hier richtig.
 
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30 Sep 2003
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Selbst entworfen ohne Vorbild. Nur basierend auf dem was ich brauche und wie ich es für machbar hielt.
Ah, sehr schön! Selbst ist der Mann!
Hab ich auch so gemacht. Die Schiene, die Du im Netz gefunden hast, habe ich nämlich konstruiert. Optimiert für eine möglichst flache Montage.
Allerdings brauchst Du stark gekröpfte Oberteile für den richtigen Augenabstand. Die gibt's nur mit hoher Bauhöhe, dann ist der Vorteil der flachen Schiene wieder futsch.
 
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