Mauser 66 (S) Fan-Club

Mitglied seit
20 Nov 2017
Beiträge
305
Gefällt mir
302
eigentlich eine schöne Waffe, nur die Modelle in 8x68S sind nicht sonderlich begehrt, wie auch hier der Preis zeigt. Es ist halt ein hochgezüchtetes Kaliber mit heftigem Rückstoß, nicht jedermanns Sache
 
Mitglied seit
7 Aug 2016
Beiträge
175
Gefällt mir
132
.... die 66 in 8x68 ist viel handlicher auf der Kanzel als zB eine Sauer 80 im gleichen Kaliber.
Ich weiß nicht, ob das wirklich auffällt.
Also bei der Sauer 90 zur Mauser 66 bin ich noch nicht darüber gestolpert.
Es ist auch nicht so, dass ich dieses Kaliber wirklich regelmäßig führe ... .
-
Es ist bei beiden die Haptik, die mich fasziniert - jeder auf seine Weise.
Wenn es wirklich kurz sein soll, dann mit anderem Kaliber und Läufen unter 50 cm.
Ein Lauf mit 50 cm in einem Mauser 66 Stutzen als .308 WIN oder .338 FED wäre so eine
Alternative für eine Drückjagd .
 
Mitglied seit
7 Aug 2016
Beiträge
175
Gefällt mir
132
.... nur die Modelle in 8x68S sind nicht sonderlich begehrt, wie auch hier der Preis zeigt. Es ist halt ein hochgezüchtetes Kaliber mit heftigem Rückstoß, nicht jedermanns Sache
Am Schießstand mag man es merken - so 20 Schuß merkt man dann doch eher schon.
Aber bei der Ansitzjagd auf Dam-, Rotwild oder Muffel ist es mir noch nie aufgefallen.
Wenn dann so eine 8x68S arbeiten darf - auch auf ü200 - sie macht den Job super
relaxt und zuverlässig. Das Ergebnis überzeugt einfach ... .
 
Mitglied seit
20 Nov 2017
Beiträge
305
Gefällt mir
302
Jeder hat eigene Kriterien. Mir ist es wichtig, dass ich die Waffe einem Freund oder Jagdgast leihen kann, der damit möglichst sicher und unbeschwert (ohne Sorge vor Mucken) schießen kann und dennoch genug Tötungswirkung auf schussharte Antilopen hat. Schalldämpfer an Waffen finde ich hässlich und sie verschlechtern mE das Handling der Waffe, weil sie länger wird und kopflastig. Die Munition sollte für mich möglichst weltweit erhältlich sein, quasi an jeder Tankstelle, gerade auch im US/Commonwealth/Afrika Raum. Die Munitionsversorgung in Namibia ist immer wieder schwer, und in Kanada/USA 8x68S zu beschaffen, das kann danebengehen und dann wars das mit "Jagen mit der eigenen Waffe". Deshalb bin ich bei der .300 Win angekommen.

Wenn mehr Leistung nötig ist, will ich leistungsmäßig und vor allem im Geschossgewicht lieber ein deutliches Stück nach oben gehen, so dass auch die Kategorie Büffel erreichbar wird, oder ein Braunbär ohne Zögern geschossen werden kann. Das ist für mich dann die 375 HH. In diesem Anwendungsbereich des schweren Wildes finde ich, dass die hohe Rasanz der 8x68S nicht soo viel bringt.

Der Rückstoß der 8x68S ist mE deutlich unangenehmer als bei der 375 HH, damit kommt nicht jeder zurecht und es erschwert den schnellen zweiten Schuss. Ich finde es deutlich besser wenn eine Waffe mit nicht so hohem Gasdruck nur "schiebt", so wie die 375HH, oder ob eine Waffe "tritt", weil der Gasdruck sehr hoch ist und das Kaliber insgesamt nicht wirklich ausbalanciert ist.
Für Drückjagden in Deutschland sollte das Kaliber so sein, dass das Üben im Schießkino leicht fällt und Freude macht. Flüchtigschießen muss Spaß machen, wie Flinte schießen. Da sehe ich die 8x68S nicht. Da kommt die 9,3x62 in Frage, gerade als Stutzen der M66. Die 9,3x62 hat ähnliche ballistische Werte wie die 9,3x74R, das eröffnet die Möglichkeit auf DJen eine DB in 9,3x74R und ansonsten einen Repetierer in 9,3x62 (weltweit) zu führen und so in beiden Waffen nahezu identische Vorhaltemaße und Ballistik zu haben. Das ist vor allem für DJ, Nachsuchen und auf dem Schießstand eine gute Sache.
 
Mitglied seit
19 Apr 2015
Beiträge
24
Gefällt mir
11
Sieht gut aus. Bitte, mit was für einer "Montage" ist das Doctersight auf der Prismenschiene montiert?

Ich habe ein einfaches, auch gut niedriges Bauteil von Recknagel mit einer Rändelschraube. Aber es interessiert mich sehr, wie andere das machen.
Meine Montage ist eine Klemmmontage von EAW auch mit Rändelschraube. Ist absolut schussfest und wiederholgenau. Sie hat am Ende einen Stopper, der die Wiederholgenauigkeit garantiert. Eigentlich sehr simpel, aber praxiserprobt. Ist aus Stahl.
 
Mitglied seit
20 Feb 2012
Beiträge
5.497
Gefällt mir
1.023
Moin,
Die 8x68 ist hier in Canada schwer zu bekommen. Das ist vollkommen richtig. Daher steht bei mir auch die 375 H&H im Schrank. In SH war die 66 meine bevorzugte Schwarzwild Waffe. Bei Mond im Feld ,mit dem schweren KS. Bei mir sitzt dann noch das 8X52 Diasta drauf. Das war dafür perfekt.
 
Mitglied seit
2 Okt 2008
Beiträge
1.212
Gefällt mir
607
Ich weiß nicht, ob das wirklich auffällt.
Also bei der Sauer 90 zur Mauser 66 bin ich noch nicht darüber gestolpert.
Die Sauer 80/90 ist im Vergleich zu anderen Systemen, natürlich bei gleicher Lauflänge, schon sehr lang!
U.a. deshalb hab ich meine S90 auch im vergangenen Jahr verkauft. Qualitativ natürlich top und läuft super, allerdings ist mir das Schloß auf ner DJ in Bayern bei Schneetreiben mal zugefroren, da ging garnix mehr!

Die Mauser 66 ist deutlich führiger (meine 375er Safari hab ich aber auch wieder verkauft, lag mir vom Schaft und Handhabung nicht so gut🤷🏼‍♂️)
 
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
6.381
Gefällt mir
4.692
Der Rückstoß der 8x68S ist mE deutlich unangenehmer als bei der 375 HH...Ich finde es deutlich besser wenn eine Waffe mit nicht so hohem Gasdruck nur "schiebt", so wie die 375HH, oder ob eine Waffe "tritt", weil der Gasdruck sehr hoch ist und das Kaliber insgesamt nicht wirklich ausbalanciert ist. Für Drückjagden in Deutschland...Da kommt die 9,3x62 in Frage, gerade als Stutzen der M66
8x68S und .375H&H haben aber denselben Gasdruck und da beide Magnumpatronen sind, müssen sie auch in die oberen Druckbereiche (85-90% des Pmax) geladen werden, um einen möglichst optimalen Pulverabbrand und damit Präzision zu gewähren. Von der Ausbalanciertheit dürfte die 8x68S auch besser dastehen als die .375H&H, zudem erst recht, wenn man letztere auch noch mit der gleichstarken 9,3x64 und der .358Norma Mag., die aber viel weniger TLM derselben Abbrandklasse wie die H&H verbrauchen, vergleicht.

Eine 9,3x62 mit (wie sich´s dafür eigendl. gehört) 60-65cm Lauflänge schießt sich schon merklich angenehmer als eine .375H&H, 9,3x64 oder 8x68S.
Aus einem kurzen, leichten Stutzen mit 50-52cm Lauflänge aber nicht. Hier merkt man zu einer der drei Magnums aus 65cm Lauflänge kein Unterschied mehr.
Die 9,3x62er die ich aus kurzen Repetierern mit um die 51cm Lauflänge schießen konnte, verhielten sich deutlich ruppig. Zum Beispiel schoß sich ein Sauer 200 Stutzen in 9,3x62 mit der 16g KS Werksladung von RWS unangenehmer als meine lange Weatherby Mk.V in .340Wby.Mag. mit 200grs. und 225grs. Geschossen und Fullhouseladungen (die 225grs. weiß ich nicht mehr, irgendwas um die 875m/s, die 200grs. rd. 915m/s), die ich parallel dazu im Vergleich schießen konnte.
Ein Frankonia Favorit Battue (52cm Lauflänge) mit dem 15g PPC der Norma Werksladung (über 4g Pulver) stieß ähnlich herbe, fiel zudem noch durch recht bissigen Schußknall auf.
Ist zwar schon ´ne Weile her, aber wenn ich dagegen meinen Mannlicher Schönauer Stutzen mit 50cm Lauflänge in 9,5x57Mannl.Sch. und dem 17,6g Geschoß bei einer Vo von rd. 650m/s schieße, obwohl der Mannlicher mit 3050g rd. 300g leichter ist als die kurze Favorit und 150g leicher als die Sauer 200, fällt der "zahme" Rückstoß des Mannlicher Stutzens und der mit einem Pmax von gerade mal 3050bar eigens für kurze Läufe konzipierten 9,5mmMannl.Sch.-Patrone deutlich auf. Der viel sonorere Knall ebenso.

9,3x62 ist ein gutes, starkes HW-Kaliber, aber ebensowenig wie eine 8x68S oder .375H&H "Drückjagdpatronen" sind, ist die 9,3x62 eine Patrone für kurze Läufe unter 60cm.
Wieviel von ihrer ursprüngl. satten Leistung aus einem 50cm Lauf noch übrigbleiben, ist auch fraglich.
Für einen M66 Stutzen in 9,3x62 würde sich da eher ein Laufwechsel (Repa, Henneberger) auf 9,3x57 anbieten, wenn beim selben Kaliberdurchmesser geblieben werden soll.
Die "kurze 57er" hat den gleichen Pmax und die in etwa die gleichen Mengen an TLM derselben Abbrandklasse wie die 9,5x57Mannl.Sch. Alternativ zur 9,3x57 würden sich neben dieser auch die beiden 9mm-Patronen 9x57 und 9x56Mannl.Sch. für einen Laufwechsel anbieten, die im Pmax sogar noch unter den beiden 9,3mm und 9,5mm Patronen liegen.;)
 
Mitglied seit
20 Nov 2017
Beiträge
305
Gefällt mir
302
Für 9,3x62 gibts short barrel Ladungen bei Fabriklieferanten, die Messwerte wurden bei 50 cm Lauflänge genommen.

https://rws-ammunition.com/de/produkte/buechsenpatronen/rws-9-3x62-hit-short-rifle-16-2g?tx_twruag_ammolist[filterForm][filter][caliber]=135&tx_twruag_ammolist[filterForm][filter][family]=86&tx_twruag_ammolist[filterForm][filter][type]=1&cHash=710e4afc6ce9cb384810376797cba298

Das Stutzenthema oder Kurzlaufthema ist eigentlich eher eine Laborierungsfrage als eine Kaliberfrage, falls Kurzlauflaborierungen verfügbar sind, am Markt oder über Wiederladen.

Wir könnten hier ganz viele Kaliber diskutieren, die aber als Mauser 66 so nie produziert wurden. Hingegen die M66 in 8x68S oder in 375 oder ein M66 Stutzen in zB 9,3x62 sind zeitgenössisch und Original.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
27 Feb 2008
Beiträge
2.414
Gefällt mir
1.308
Der M66er Stutzen hat eine LL von 53cm .... grad mal 3 cm weniger als der heutige Standard :rolleyes:;). Da braucht man sich in dem Kaliber keinen Kopf über irgendwelche Spezialladungen zu machen. "Normale" Werksladungen rein und fertig. Gruss W.
 

Neueste Beiträge

Oben