Mauser 66 (S) Fan-Club

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Ja, für Linkschützen ist das Angebot deutlich begrenzt, von Heym gibts da auch ab und an etwas...Verticke halt die 404, ist soviel Kohle drin gebunden...:LOL:
Mein Vater war Linksanschläger und schoß seine 60 Jägerjahre mit Rechtswaffen...
(und gar nicht mal schlecht ;)).
 
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Etwas Off-Topic aber ich bin mir nicht sicher ob ich dafür ein neues Thema eröffnen sollte:

Suchen war nicht so ergiebig. In vier Wochen möchte ich für eine Woche hauptsächlich auf Rehwild waidwerken. Meine M66 in 9,3x64 ist mir da ein bißchen too much. Jetzt konnte ich ne flammneue Rößler Titan 6, neutraler Schaft in Plaste aus einem Nachlass ergattern. Hat vor vier Wochen zwar auch geklappt mit der 9,3 aber die Titan ist auch ein bißchen führiger. Und ich will mit der Rößler jagen. Das Kaliber fand ich immer sehr interessant und wenn die Novellierung des BJG so kommt wie erwartet, dann ist es ja auch hochwildtauglich. Lange Rede, kurzer Sinn: Mein alter Schießausbilder meinte: .243 Win und Rehwild mit RWS KS (->Keine Suche) oder TM (die Muni gab es zu der Waffe dazu, 4 verschlossenen Packungen, dazu eine geschlossene Norma TM und eine Winchester Super X alles um die 95-100 gr Geschosse) hat schlimme Wildbretentwertung zur Folge. Gerade bei Knochentreffern. Schnell und weiches Geschoss-> Schleckte Kombi. Hornady GMX 80 gr hab ich probiert - Katastrophe. Die ersten Schüsse mit der Waffe waren mit SB TM 100 gr. Auf den Packungen waren noch Angaben mit CSSR, also schon etwas älter. Streukreise ohne Jägerlatein bei 15 mm. Wahnsinn. GMX -> 100 mm. 112€ für zwei Schachteln von Frank&Monika für die Katz. Zuhause mit Ammoniak gereinigt, bereit für einen neuen Versuch.
Bleifrei muß nicht, wäre aber schön. 100 St. OK+ in 6mm vom Slowenen liegen schon hier, weiß aber nicht ob mein WL so schnell ist. Empfehlungen? Nosler Partition? Barnes?

Sorry wenn zu viel Off Topic.

Heiner
 
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Etwas Off-Topic aber ich bin mir nicht sicher ob ich dafür ein neues Thema eröffnen sollte:

Suchen war nicht so ergiebig. In vier Wochen möchte ich für eine Woche hauptsächlich auf Rehwild waidwerken. Meine M66 in 9,3x64 ist mir da ein bißchen too much. Jetzt konnte ich ne flammneue Rößler Titan 6, neutraler Schaft in Plaste aus einem Nachlass ergattern. Hat vor vier Wochen zwar auch geklappt mit der 9,3 aber die Titan ist auch ein bißchen führiger. Und ich will mit der Rößler jagen. Das Kaliber fand ich immer sehr interessant und wenn die Novellierung des BJG so kommt wie erwartet, dann ist es ja auch hochwildtauglich. Lange Rede, kurzer Sinn: Mein alter Schießausbilder meinte: .243 Win und Rehwild mit RWS KS (->Keine Suche) oder TM (die Muni gab es zu der Waffe dazu, 4 verschlossenen Packungen, dazu eine geschlossene Norma TM und eine Winchester Super X alles um die 95-100 gr Geschosse) hat schlimme Wildbretentwertung zur Folge. Gerade bei Knochentreffern. Schnell und weiches Geschoss-> Schleckte Kombi. Hornady GMX 80 gr hab ich probiert - Katastrophe. Die ersten Schüsse mit der Waffe waren mit SB TM 100 gr. Auf den Packungen waren noch Angaben mit CSSR, also schon etwas älter. Streukreise ohne Jägerlatein bei 15 mm. Wahnsinn. GMX -> 100 mm. 112€ für zwei Schachteln von Frank&Monika für die Katz. Zuhause mit Ammoniak gereinigt, bereit für einen neuen Versuch.
Bleifrei muß nicht, wäre aber schön. 100 St. OK+ in 6mm vom Slowenen liegen schon hier, weiß aber nicht ob mein WL so schnell ist. Empfehlungen? Nosler Partition? Barnes?

Sorry wenn zu viel Off Topic.

Heiner

Mit einer der unten genannten sollte es kein Problem sein. Wenn du eine Packung GMX noch nicht geöffnet hast, kannst du sie vielleicht zurück geben wenn du dir neue holst.


https://www.frankonia.de/p/federal-...Win.&sortOption=price_asc&navCategoryId=62234

https://www.frankonia.de/p/sako/243...Win.&sortOption=price_asc&navCategoryId=62234

 
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Mit fällt da eine Frage ein. Ich hoffe ich werde daraufhin nicht gleich zerrissen. Kann etwas schief gehen, wenn ich mit einer Patrone im Patronenlager den Verschluss schließe und gleichzeitig den Abzug ( den von O.R.) gezogen halte? Dann ist die Waffe zwar geladen, aber nicht gespannt. UVV konform ist das beim Abbaumen zwar gar nicht, aber spricht aus technischer Sicht auch etwas dagegen? Könnte sich bei dieser Praktik ein Schuss lösen?
 
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Mit fällt da eine Frage ein. Ich hoffe ich werde daraufhin nicht gleich zerrissen. Kann etwas schief gehen, wenn ich mit einer Patrone im Patronenlager den Verschluss schließe und gleichzeitig den Abzug ( den von O.R.) gezogen halte? Dann ist die Waffe zwar geladen, aber nicht gespannt. UVV konform ist das beim Abbaumen zwar gar nicht, aber spricht aus technischer Sicht auch etwas dagegen? Könnte sich bei dieser Praktik ein Schuss lösen?
Ein Erlebnis aus der „Praxis“: Als junger Student (also fast 50 J her) erhielt ich über Vermittlung eines Bläserkameraden eine Jagdeinladung in ein wunderschönes sehr großes Albrevier (1/3 Wald, 2/3 Wiesen und Äcker. Nach dem Morgenansitz holte mich der Revierpächter mit seinen Jagdfahrzeug Renault R 6 ab und wir machten eine kleine Revierfahrt durch die Wiesen (immer mal wieder ein kleines Wäldchen), als unmittelbar links am Feldweg eine Geiß mit 2 Kitzen absprang und vor einem Wäldchen auf ca. 80 m verhoffte. Der Revierpächter war zum Auto rausgesprungen, hatte nur den Repetierhebel der Krico nach oben und nach unten gedrückt und ein Kitz erlegt. Er drehte sich mit der Waffe zum Auto, repetierte durch, drückte (wie er sagte immer) mit der rechten Hand den Abzug und schlug mit der linken Hand den Repetierhebel nach unten ---peng ---. Das Geschoss schlug in dem Auto ein, in dem ich auf dem Beifahrersitz saß. Ich sprang - unverletzt -- aus dem Auto, der Revierpächter war völlig verdattert. Er erklärte mir, dass er das schon 20 Jahre so mache, es habe noch nie geknallt. Mein Kurzkommentar: Einmal reicht! Ich zeigte ihm, wenn eine Patrone im Patronenlager lag und der Abzug gezogen und der Verschluss geschlossen wird, jedes Mal eine Druckstelle auf dem Zündhütchen vom Schlagbolzen zu sehen war. Wahrscheinlich hatte durch das schnelle Herabschlagen des Repetierhebels der Schlagbolzen schneller und damit auch kraftvoller auf das Zündhütchen geschlagen und den Schuss ausgelöst. Während wir diskutierten, fing der R6 an zu dampfen. Gott sei Dank hatte das Geschoss nur den Kotflügel und den Wasserbehälter für das Scheibenwasser durchschlagen, wobei das Wasser auf das heiße Auspuffrohr tropfte. Mein Kommentar: Mehr Glück als Verstand!
Fazit aus der Praxis: Bleibenlassen!
 
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Ist ja eigentlich ein M66 Faden, aber trotzdem, schließlich durfte bei dem schönen Wetter heute die Diplomat Sonderausführung mit auf die Ansitzleiter. Meine Augen blieben immer wieder am Achtkantlauf hängen 😁
Vor Urzeiten führte ich einen Mannlicher M95 in 8x56R. Zum Durchgehen super und mit Bajonett als Saufeder gut brauchbar! Den konnte man entspannen, auch geladen. Die Schlagbolzenmutter war extra für den Daumen ausgeformt und geriffelt, um sie langsam nach vorne zu lassen und dann die Sicherung reinzudrücken, damit der Schlagbolzen nicht auf dem Anzündhütchen aufliegt. Das war ziemlich sicher. Einmal jedoch, es war etwas nass, rutschte der Daumen ab und es wurde kurzzeitig laut. Schönes Mäuseloch in der Grabenböschung... Da biste wach!
Die M66 schießt übrigens nicht, wenn der Kammerstengel nur ein wenig hochsteht!!! Hat mich mal einen guten 6er gekostet. Aber nur für eine Woche....
 
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Die M66 schießt übrigens nicht, wenn der Kammerstengel nur ein wenig hochsteht!!! Hat mich mal einen guten 6er gekostet. Aber nur für eine Woche....
Deshalb wurde im Zuge der Modellpflege der Kammerstengel später immer mehr nach hinten gebogen statt nach unten, das sog. „Hundebein“. Die Probleme traten auf wenn man im Bereich des Kammerstengels die Waffe aufgelegt hatte, was ja sehr ungewöhnlich ist, man legt ja die Waffe weiter vorne auf.

Ein Bekannter von mir hat eine Sauer 404 und sagt wenn er beim Repetieren nicht konsequent bis in die Endposition geht: wenn er dann abdrückt macht’s bloß Klick. Im Vergleich dazu ist bei der M66 die Federspannung des Verschlusses so stark, dass das Ding selbsttätig in die „Geschlossen“ Endposition geht. Und wenn man den Kammerstengel extra etwas öffnet, dann tut sich gar nichts, es macht wenigstens auch nicht Klick.
 
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Die M66 schießt übrigens nicht, wenn der Kammerstengel nur ein wenig hochsteht!!!

Das ist mir auch schon passiert, wusste nur nicht, warum nix passierte - bis ich dahinter kam. Seitdem kontrolliere ich das regelmäßig.
 
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Die M66 schießt übrigens nicht, wenn der Kammerstengel nur ein wenig hochsteht!!!

Das ist mir auch schon passiert, wusste nur nicht, warum nix passierte - bis ich dahinter kam. Seitdem kontrolliere ich das regelmäßig.
Das stimmt, aber das ist bei jedem ordentlich konstruierten Zylinderverschlussteperierer so. Wenn nicht 100% verriegelt, erreicht der Schlagbolzen nicht das Zündhütchen.

Das hat mich mit der M66 in Schottland einen Hirsch gekostet.
 
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Entscheidend ist dass das Ding soviel Federkraft hat dass es auf der Zielgeraden selbsttätig bis zum Endpunkt kommt.
 
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Mach mal bitte ein paar mehr Fotos davon für den Faden ;)
 
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