Mauser 66 (S) Fan-Club

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Habe ein Problem den Lauf aus dem Schaft einer M66 zu lösen.
Auch wenn ich alle 3 Imbusschrauben löse gelingt es nicht den Lauf zu entnehmen.
Der sitzt wie festgetackert. Auch ein Rundholz in der Hülse und gleichzeitiges Ziehen und ruckeln am Lauf bringt nicht weiter.
Hinweise für eine verunglückte Laufbettung liegen auch nicht vor.
Gibt es da noch eine "Lösung" ?
Leg alles eine Nacht in die Gefriertruhe und klopf dann mit dem Gummihammer leicht alles ab. Vielleicht geht's dann.
 
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was passiert da physikalisch-chemisch, wenn zwei Metallteilen zig Jahre eingespannt aufeinanderliege und dann heiß-kalt Wechsel durch Schüsse auftreten?
 
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Bei durchschnittlichem Gebrauch spielt die Temperatur die erreicht wird keine Rolle. Ich würde eher sagen warm kalt.

Guillermo
 
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Wer noch eine gut erhaltene Mauser 66SM sucht, sollte die mal im Auge behalten. 6,5x68, ziemlich sicher Hochleistungssystem. Ich schätze, dass die wegen des Kalibers nicht besonders teuer wird.
Eigentlich ist es erstaunlich, dass sich so eine klasse Patrone wie die 6,5x68 preismindernd auswirkt.

Die nachwachsende Generation scheint mit Hochleistungspatronen nicht mehr umgehen zu können.

Es werden abgesägte Creedmoor und so Fürze bevorzugt!

Ich vermute, bald wird es auch Porsche, AMG und M3 zu Schleuderpreisen geben, weil die Jugend lieber E-Scooter fährt.

Der Untergang des Abendlandes..... genau so hab ich mir das vorgestellt.

Gruß

HWL
 
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Eigentlich ist es erstaunlich, dass sich so eine klasse Patrone wie die 6,5x68 preismindernd auswirkt. Die nachwachsende Generation scheint mit Hochleistungspatronen nicht mehr umgehen zu können. Es werden abgesägte Creedmoor und so Fürze bevorzugt!

Ich vermute, bald wird es auch Porsche, AMG und M3 zu Schleuderpreisen geben, weil die Jugend lieber E-Scooter fährt.

Der Untergang des Abendlandes..... genau so hab ich mir das vorgestellt.

Die gleichen Schlauberger, die jetzt die Creedmoore aus Stummelläufchen als das Nonplusultra ansehen, wären dem gegenüber niemals auf den Gedanken gekommen, mit einer 6,5x57 mit normal langem Lauf loszuziehen. Dies, obwohl beide ähnlich stark sind und sich die Vorteile einer Creedmoore erst auf Entfernungen entfalten, mit denen der normale Waidmann nichts zu tun hat, weil er so weit niemals schießt.

Mit den Porsches, M3s usw zu Schleuderpreisen könntest Du recht haben. Das wird aber vermutlich nicht nur an den Warmduschern liegen, sondern an den Preisen für elektronische Ersatzteile. Neue Steuergeräte können schnell ein kleines Vermögen kosten, und Steuergeräte haben die modernen Kisten mehr als genug. Man muss sich sowieso an den Gedanken gewöhnen, dass moderne Autos Wegwerfartikel mit einer weniger laufleistungsabhängigen, sondern mehr zeitlich beschränkten Lebensdauer sind.
 
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Eigentlich ist es erstaunlich, dass sich so eine klasse Patrone wie die 6,5x68 preismindernd auswirkt.

Die nachwachsende Generation scheint mit Hochleistungspatronen nicht mehr umgehen zu können.

Es werden abgesägte Creedmoor und so Fürze bevorzugt!

Ich vermute, bald wird es auch Porsche, AMG und M3 zu Schleuderpreisen geben, weil die Jugend lieber E-Scooter fährt.

Der Untergang des Abendlandes..... genau so hab ich mir das vorgestellt.

Gruß

HWL
Dieser Aussage ist nichts zuzufügen!
 
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Die nachwachsende Generation hat aber mitbekommen, dass eine .270 Win denselben Anforderungsbereich ausfüllt wie eine 6,5x68. Ohne deren Nachteile.
Hast du eine Waffe in 6,5x68 und eine .270 Winchester, so dass du sie vergleichen könntest,....

Bilder davon wären schön, und deine jagdlichen Erfahrungen mit den Waffen.


Gruß

HWL
 
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Da es eine der letzten M66 zu sein scheint und dazu noch in der recht seltenen Kombi 308 - M66SM möcht ich Sie halt so original wie möglich halten.
Manchmal sind die Bauteile Bettung, Lauf, System nicht gut aufeinander abgestimmt. Gib sie mal zu Otto Repa und lass sie dort prüfen. Er wird sie zum Schießen bekommen - oder findet den Fehler und gibt Dir Hinweise zur Abstellung.
 
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Hast du eine Waffe in 6,5x68 und eine .270 Winchester, so dass du sie vergleichen könntest,....

Bilder davon wären schön, und deine jagdlichen Erfahrungen mit den Waffen.


Gruß

HWL
Ja natürlich habe ich die. Sonst würde ich mich bei aller Bescheidenheit nicht zu so einer Aussage hinreißen lassen.
Allerdings scheinst du mir sehr auf deiner Meinung zu bestehen und ich auf meiner. Nur soviel im M66 Forum: bevor Schalldämpfer und kurze Läufe modern wurden, habe ich 23 Jahre lang Gams mit der. 270, 6,5x68 und 8x68S erlegt. Und festgestellt, dass Serienwaffen wie meine Sauer 202 in 6,5x68 mangels kurzem Drall nur leichte 6g Geschosse gut stabilisieren und das es dann mit meiner .270 Win genauso und besser ging.
Jetzt bin ich mit SD kürzer als der Magnumlauf und erlege das Wild trotzdem in gleicher Entfernung.
Mehr möchte ich hier nicht vortragen.
Gerne per PM.
 
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Ja natürlich habe ich die. Sonst würde ich mich bei aller Bescheidenheit nicht zu so einer Aussage hinreißen lassen.
Allerdings scheinst du mir sehr auf deiner Meinung zu bestehen und ich auf meiner.
Mehr möchte ich hier nicht vortragen.
Gerne per PM.
Ich denke dass es nicht negativ zu bewerten ist, wenn eine Meinung sich auch auf eigene, praktische Erfahrungen gründet.

Ich selber hab eine 270er im 98er und im Mannlicher-Schönauer, eine 6,5x68 im Mauser 66S.

Und ich hatte auch Gelegenheit, im Gebirge damit zu jagen.

Meine Erfahrung ist, dass man die 6,5x68 als das nehmen sollte, als was sie auch konzipiert wurde.

Als extrem weit tragende, genau schießende Büchse für leichtes bis mittelschweres Wild.....mit einem 6 Gramm Geschoss.

In dieser Rolle ist sie unerreicht... und in dieser Rolle kann ihr m. E. auch eine .270 Winchester nicht das Wasser reichen.

Die .270 hab ich eher als eine "Mittelpatrone" für's Alltagsgeschäft wahrgenommen, ... was keine Abwertung sein soll.

Leider wird deren mittelmäße Leistung heute gern durch Laufabschneiden weiter verstümmelt.

Aber so ist das heute eben....


Gruß

HWL
 

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