Mauser 66 (S) Fan-Club

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Heute kam der Kettnerkatalog 1982/1983 an. Es hieß ja immer, die Mauser 77 sei als günstigere Alternative zur 66 gedacht gewesen. Allerdings war der Preisunterschied nur marginal: eine Standard-66S kostete 2208 DM, eine entsprechende 77 2123 DM, der Stutzen 2208 DM. Zum Vergleich: Sauer 90 2228 DM, Steyr Mannlicher 1525 DM, die Luxus 1962 €. Weatherby Mark V 1750 DM. Damit lag die 77 quasi auf einer Höhe mit den anderen besseren Repetierern. Also nix "billig".
 
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Daher auch die Verbreitung dieser schrecklichen Makrolonmonster.
Für nur 20DM mehr eine S90 finde ich bemerkenswert.
 
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Der Lauf wirkt dicker, und ich frage mich ob das ein Safarilauf ist, von der Dicke her. Das ergäbe aber keinen richtigen Sinn, denn 9,3x62 ist ein Kaliber für das Standardsystem.
 
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Gut beobachtet, das ist gar kein Mauserlauf. Ich hatte die Waffe neulich in der Hand. Der Lauf hat keine Tonne. Ich nehme an, dass er zwar mit einem Standardvisierfuß gebaut wurde, jedoch nicht konisch zur Mündung hin dünner wird. Insgesamt ist die Waffe in keinem besonders schönen Zustand, daher auch der günstige Preis für so ein Gewehr mit Swaro-ZF mit LA.
 
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Kann man denn Standardsystem vs HL aus der Ferne irgendwie a den Proportionen des Systems erkennen, ist der 1 Zentimeter mehr irgendwo konkret erkennbar?
 
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Heute kam der Kettnerkatalog 1982/1983 an. Es hieß ja immer, die Mauser 77 sei als günstigere Alternative zur 66 gedacht gewesen. Allerdings war der Preisunterschied nur marginal: eine Standard-66S kostete 2208 DM, eine entsprechende 77 2123 DM, der Stutzen 2208 DM. Zum Vergleich: Sauer 90 2228 DM, Steyr Mannlicher 1525 DM, die Luxus 1962 €. Weatherby Mark V 1750 DM. Damit lag die 77 quasi auf einer Höhe mit den anderen besseren Repetierern. Also nix "billig".
Was war denn technisch an der Mauser 77 das Interessante?
 
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@Grandelklau , die Frage nach der Mauser 77, die Mauser 77 hat einen hinten in der Hülsenbrücke verriegelnden Verschluss. Damit ist der Rücklauf für das Repetieren kürzer und man kann mit der Mauser 77 so schneller und vor allem auch gut im Anschlag repetieren. Das ist auch der Grund, warum ich davon drei Stück habe. Angeblich soll der hinten verriegelnde Verschluss ja nicht so gut sein, aber wer eine Sauer 80 oder 90 sein eigen nennt, weiß es besser. Auch meine drei schießen bei 2cm mit Zielstock auf 100m. Allerdings hatten Sauer 80 und Sauer 90 Stützklappenverriegelung, wohingegen die Mauser 77 nur ein mittels Kammerstengel drehbares Verriegelungsstück hat.
Dazu hatte - oder haben sie auch immer noch - ein Steckmagazin einreihig und deswegen auch nur für 3 Patronen. Der Stecher ist auf dem Kolbenhals angeordnet, das ist n.m.E. allerdings nachteilig, denn die Schlagbozensicherung ist in gleicher Flucht und Bewegung zu entsichern, so dass es zu Fehlbedienung kommen kann. Mir auf einer Drückjagd so passiert, deswegen ist der Stecher bei solchen Gelegenheiten bei mir nun blockiert.
 
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Was für einen Öffnungswinkel hat der Verschluss der Mauser 77?

Zur Sauer 90: Ein enger Jagdfreund von mir hatte die in 300 Wby. Der Stützklappenverschluss hat das Kaliber nicht ausgehalten.
 
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@Grandelklau der Öffnungswinkel der Mauser 77 sind 60°, quasi Dreiwarzenverschluss.

Mit Überbelastung bekommt man alles kaputt, die R93 hält auch nicht alles aus. Gemeint waren die Bedenken zur Präzision der Waffen mit in der hinteren Hülsenbrücke verriegelnden Verschlüssen.
 

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