Mehr als 10.000 Waffen aus Privatbesitz verschwunden

Registriert
19 Aug 2005
Beiträge
2.338
Registriert
23 Okt 2000
Beiträge
14.776
Registriert
8 Nov 2015
Beiträge
917
Die eigentliche Nachricht ist dass hier, die verschwundenen Waffen sind nur das Vehikel/der Vorwand:
In Zeiten zunehmender Digitalisierung und des Onlineversandhandels sollen die Ermittlungsbehörden für die Strafverfolgung nicht nur auf bei den Postdienstleistern vorhandene Sendungen Zugriff bekommen können, sondern von den Versanddiensten auch erfahren dürfen, »wann, wo und von wem ein Paket mit mutmaßlich illegalem Inhalt« aufgegeben oder ausgeliefert worden sei.

"Mutmaßlich illegaler Inhalt" klingt für mich nach Freifahrtschein für die Durchsuchung von Postsendungen.
 
Registriert
21 Aug 2008
Beiträge
1.009
https://www.spiegel.de/panorama/jus...wunden-a-d10fd13e-c630-4cc9-92e4-ef1f92ab29d4

"In Deutschland werden dem Innenministerium zufolge mehr als 10.000 Waffen vermisst. 3588 Waffen aus Privatbesitz wurden bis Ende 2020 als verloren gemeldet, weitere 6914 Waffen oder Waffenteile sind im nationalen Waffenregister als gestohlen registriert, "

das meiste werden wohl karteileichen sein denk ich so bei mir
Die mit Abstand meisten (Dienst-) Waffen verschwinden bei Polizei und Militär. Wird das jetzt als Vorwand genommen, Polizei und Bundeswehr zu entwaffnen?
 
Registriert
19 Aug 2005
Beiträge
2.338
du meinst die geklauten polizei und bundeswehr waffen sind da mit drin? das wäre allerdings extrem frech

man könnte sagen extrem verlogen
 
Registriert
13 Feb 2008
Beiträge
1.776
Wie oben schon erwähnt, es wird nur ein Vorwand gesucht wieder irgendwo zu schnüffeln. Dem dummen deutschen Bürger kann man es natürlich gut verkaufen das man was gegen die bösen Waffen machen möchte.
Die die wirklich was verbotenes mit der Post versenden werden schon Zittern vor Angst 😂
 
Registriert
26 Mai 2016
Beiträge
276
Sicherlich werden immer mal wieder zivile Waffen bei Einbrüchen gestohlen (aber ehr, weil man im Tresor Wertsachen vermutet und ihn einfach ganz mitnimmt und nicht, weil die Waffen das Ziel sind).

Aus eigener Erfahrung mit der Arbeitsweise mancher Waffenbehörden würde ich aber mal folgendes unterstellen: Vor dem NWR wurde oft geschlamp, teilweise wurde noch mit Karteikarten gearbeitet. Waffen wurden z.B. in der WBK, aber nicht in den Behördendaten ausgetragen...

Statt vor der NWR-Einführung "auzuräumen" wurde einfach mal alles eingepflegt. Wenn der Waffenbesitzer dann von solchen Datenleichen in seinem angeblichen Bestand erfährt und aufklärt, wird die Waffe halt im System auf "abhanden gekommen" gesetzt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
21 Aug 2008
Beiträge
1.009
zutrauen würde ich es, nach meiner kenntnis wurden bisher bei statistiken über schußwaffengebrauch die polizeiwaffen bei den legalen schußwaffen mit rein gerechnet
Natürlich sind Dienstwaffen da mit gerechnet, sind ja legal besessene Waffen. Und die Kriminalstatistik sagt auch ganz eindeutig aus, dass mit genau diesen Dienstwaffen drei mal do viele Straftaten verübt werden als mit den Legalwaffen der Jäger und Sportschützen
 
Oben