Mehr als 60 Hochsitze am Niederrhein zerstört

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#91
..... das ist ein politisches Problem , solange wie die Politiker und ihre Büttel das als Bagatelle abtut, und die Täter von der L....Presse als Aktivisten betitelt werden , wird sich daran kaum was ändern....
Wenn ich den Ausspruch von besagten Personen vernehme , Wir sind ein Rechtsstaat ,übermannt mich schlagartig ein gewaltiger Brechreiz.....
Die einzige Möglichkeit daran etwas zu ändern, ist nun mal nur der Gang zur Wahlurne, und wenn ich sehe was bei den letzten zwei Landtagswahlen herausgekommen ist, kommt bei mir die Erkenntnis das der Großteil der Leuten dort nichts begriffen hat.
.....und darum wird alles so bleiben
hoppel61
Zum Gruße,
doch schon, wir s i n d ein Rechtsstaat, das ist keine Frage, jedes Urteil ist - technisch gesehen - auf rechtsstaatlichen Grundsätzen gebaut. W a s man wird in Frage stellen dürfen, ist die "Freiheitlichkeit", die früher so groß geschrieben wurde, aber ich denke, der Deutsche hat immer das Problem, dass er stets das Kind mit dem Bade ausschüttet und n i e das richtige Maß finden kann.
 
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#92
Zum Gruße,
doch schon, wir s i n d ein Rechtsstaat, das ist keine Frage, jedes Urteil ist - technisch gesehen - auf rechtsstaatlichen Grundsätzen gebaut. W a s man wird in Frage stellen dürfen, ist die "Freiheitlichkeit", die früher so groß geschrieben wurde, aber ich denke, der Deutsche hat immer das Problem, dass er stets das Kind mit dem Bade ausschüttet und n i e das richtige Maß finden kann.
Der Inhalt der Gesetze wird von der jeweils herrschenden Politik und Eliten rechtsstaatlich korrekt erlassen. Deshalb brät man in Amerika auf dem elektrischen Stuhl, in Japan baumelt man am Strick, während man in Deutschland nach guter Führung nach ein paar Jahren wieder draußen ist und noch Geld für die Therapie der im bunten und lockeren Knast eingefangene Drogensucht, die Wiedereingliederung und Lebensunterhalt bekommt. Eines ist schon klar, Deutschland ist ein Land mit rechtsstaatlichen Täter- und nicht Opferschutz.
 
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#93
..... letztlich ist das ansägen einer Leiter ein vorsätzlicher Angriff auf Leib und Leben der Person die selbige nutzt, und sollte eben auch als solches geahndet werden, falls man gewillt ist den Täter (Aktivisten ) habhaft zu werden,.... wird es aber nicht ,.... oder hat jemand schon mal gehört das einer von den Typen Lebenslang eingefahren ist. Deswegen ist für mich der Rechtsstaat äußerst zweifelhaft.....
hoppel61
 
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#94
Aktivist ist für mich mittlerweile ein negativ behafteter Ausdruck. Niemand würde noch auf die Idee kommen, einen biotop-ausbauenden Jäger, meinetwegen auch einen engagierten Ornithologen oder Angler als Aktivist zu bezeichnen, während der urbane Mensch, der sich 2h am Wochenende an einem zu fällenden Baum ankettet, selbstverständlich diese Bezeichnung und entsprechende Aufmerksamkeit beansprucht. Liegt vermutlich daran, daß Aktivisten von unserer Rechtssprechung immer mit Nachsicht behandelt werden, während Nicht-Aktivisten immer nur simple Straftäter sind.
 
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#95
Zum Gruße,
ich bin tief entsetzt über so manches in diesem Land - aber auch sehr oft über die undifferenzierte Denkweise, auch h i e r.
Wir haben ein Strafrechtssystem, das im Grunde sehr menschenfreundlich aufgestellt ist und eben in Ansehung der gehabten, menschenverachtenden Diktatur sehr differenzierte
Voraussetzungen aufstellt für die Zuerkennung von Schuld und Zumessung von Strafe.
Eine Leiter anzusägen ist auch in meinen Augen eine höchst widerliche Straftat, aber ohne den konkreten Täterhintergrund zu kennen, kann man nicht automatisch von einem Tötungsvorsatz ausgehen, eher und sicherer von einem Verletzungsvorsatz.
Richtig ist, dass man bei manchen Polizisten nicht immer den Eindruck hat, sie wollten solcherlei Täter schnappen. Das hat aber nichts mit unserem Strafrecht zu tun, denn ermittelt wird nicht vom Richter, vielmehr vom Staatsanwalt (durch die Polizei) und das ist eine andere der drei Staatsgewalten.
Natürlich ist es ein Unding, wenn die Polizei sich hier zu wenig kümmert, andererseits sei darauf hingewiesen, dass die Polizisten oft sehr viel Arbeit haben und deshalb solcherlei gerne als "Dummjungenstreich" ganz hintenan stellen.
Das mit den "Aktivisten" ist ein etwas anderes Problem, vorrangig eines der Medien. Der Ausdruck alleine wird seitens der Medien seit Jahren ausschließlich positiv besetzt und entsprechend verwendet.
Umweltaktivisten tun etwas f ü r die Umwelt, dass oft genug kriminelle Handlungen mit einfließen wird in der Berichterstattung über Greenpitz,Seaschafsherde und dergl. nicht berichtet und wenn, dann gerne übergangen, gar noch als Heldentum dargestellt (etwa bei äußerst gefährlichen Hängepartien an einem Schornstein und dergl. mehr).
H i e r geht kaum einer der Politiker die Wände hoch und das müsste auch in der Öffentlichkeit mal größer rauskommen, als bisher geschehen.
Eine ältere Dame aus meiner Bekanntschaft meine sogar mal: "Das sind doch junge Leute, die tun wenigstens was!"
Soll heißen, die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Subjekte ist gar nicht so klein, wie man sich denken oder wünschen würde.
Aber zurück zum Strafrecht und zu den Ermittlungsbehörden:
Ich war lange genug in einem Drogendezernat der StA einer Großstadt, auch wenn es mehr als 30 Jahre her ist, um beurteilen zu können, dass ein 8-Stunden Tag damals schon nicht ausreichte, die anfallende Arbeit zufriedenstellend zu erledigen.
Wir brauchen mehr Staatsanwälte, mehr Richter und wahrscheinlich auch mehr gut ausgebildete Polizisten, unsere Gesetze sind nicht die schlechtesten, man kann sie an dem ein oder anderen Flecken anpassen, aber das ist nicht der wichtigste Punkt.
 
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#96
Aktivist ist für mich mittlerweile ein negativ behafteter Ausdruck. Niemand würde noch auf die Idee kommen, einen biotop-ausbauenden Jäger, meinetwegen auch einen engagierten Ornithologen oder Angler als Aktivist zu bezeichnen, während der urbane Mensch, der sich 2h am Wochenende an einem zu fällenden Baum ankettet, selbstverständlich diese Bezeichnung und entsprechende Aufmerksamkeit beansprucht. Liegt vermutlich daran, daß Aktivisten von unserer Rechtssprechung immer mit Nachsicht behandelt werden, während Nicht-Aktivisten immer nur simple Straftäter sind.
Zum Gruße,
es sind die Medien, die die Aktivisten zu dem machen, was sie sind... .
U n d es sind die Jäger, die viel zu zurückhaltend hinsichtlich ihrer Hegemaßnahmen im weitesten Sinne auftreten !
 
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#97
Wir brauchen mehr Staatsanwälte, mehr Richter und wahrscheinlich auch mehr gut ausgebildete Polizisten, unsere Gesetze sind nicht die schlechtesten, man kann sie an dem ein oder anderen Flecken anpassen, aber das ist nicht der wichtigste Punkt.
An diesem Punkt könnte man sich fragen ob ein Rechtstaat diese Bezeichnung verdient, wenn er über die schnöde papierne Gesetzeslage hinaus weder Willens noch personell-finanziell in der Lage ist, selbige durchzusetzen. Die Nichtdurchsetzung der Rechtslage wird ja quasi täglich durch politische Floskeln wie: "der Staat muss wieder..." usw. eingestanden.
 
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#98
An diesem Punkt könnte man sich fragen ob ein Rechtstaat diese Bezeichnung verdient, wenn er über die schnöde papierne Gesetzeslage hinaus weder Willens noch personell-finanziell in der Lage ist, selbige durchzusetzen........
Der Durchsetzungswillen ist bezüglich des Vermeidens von Falschparken halt ausgeprägter als bei der Vermeidung von Clankriminalität und der Ermittlung von "Aktivistenkriminalität. "Man" muss schließlich auch Prioritäten setzen......was bei Polizisten bedeutet, dass sie verständlicherweise eingeschränkten Eifer an den Tag legen, wenn sie wissen, dass dem Straftäter dank einer gesellschaftlich überaus wachen Justiz außer der Feststellung der Personalien wenig passieren kann. ;)
 
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An diesem Punkt könnte man sich fragen ob ein Rechtstaat diese Bezeichnung verdient, wenn er über die schnöde papierne Gesetzeslage hinaus weder Willens noch personell-finanziell in der Lage ist, seine Gesetze durchzusetzen. Die Nichtdurchsetzung der Rechtslage wird ja quasi täglich durch politische Floskeln wie: "der Staat muss wieder..." usw. eingestanden.
Zum Gruße,
pol. Floskeln sind immer so eine Sache, eben, weil sie Floskeln sind, also nichtssagende, formelhafte Redewendungen... .
Man k ö n n t e auf die Idee kommen, es möge dem ein oder anderen Entscheidungsträger ganz recht sein, wenn bundesdeutsche Gesetze nicht allenthalben durchgesetzt würden, weil eine so gestaltete Destabilisierung es nur leichter mache, den deutschen Nationalstaat abzuschaffen und so einen europ. Überwachungsstaat zu etablieren, in dem alles chic vereinheitlicht wird, beginnend bei der Geschwindigkeitsbegrenzung, dem Preis für ein Knöllchen beim Parken usw. usf. . N e i n, noch ist es nicht soweit, aber...
Ernsthaft denke ich, wir haben nach wie vor einen formellen und auch materiellen Rechtsstaat - die Frage des politisch Gewollten beantwortet sich nach meinem Dafürhalten bereits von "ganz oben" an folgendem Beispiel:
Grundsachverhalt: In mehreren Jagdrevieren sowohl privater als auch staatlicher Hand wurden Hochsitzleitern von hinten unten angesägt, die Schnittstellen mit Erde und dergl. gut getarnt. Anzeige bei der StA geht ein, ein eifriger Staatsanwalt leitet Ermittlungen wegen Körperverletzung ein. Der Vorgesetzte sieht dies und spricht: Macht hier keinen Aufriss wegen ein paar Holzleitern, wer die benutzt, soll gefälligst schauen, bevor er aufentert, ist allenfalls Sachbeschädigung, wer braucht schon Jagd, wir müssen IS-Gefährder ermitteln.

Das ist u.U. absolut richtig, denn die öffentliche Ordnung muss nach dem Opportunitätsprinzip entscheiden, was und wie ggf. primär abzuarbeiten ist. Und wenn nach zwei Wochen in Sachen Hochsitze wieder ermittelt werden kann, ist im Grunde viel weniger Ermittlungsmaterial vorhanden, die eventuellen Zeugen können sich schlechter erinnern usw. usf. .
Und jetzt habe ich noch ein harmloses /sehr vereinfachtes Beispiel gewählt, ein anderes ist viel fieser und stammt aus meiner Zeit als Jagdaufseher (amtl. bestellt) aus den frühen achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Ich fand in den zwei von mir betreuten Revieren innerhalb etwa zwei Wochen 28 Drahtschlingen. nachdem ich ein geschlingtes Reh erlöst hatte.
Ich rief die Polizei an, die meinten, ich solle Fotos machen und "den Kram" vorbeibringen. Mein Einwand, dass ich kein Spurensicherer sei, vielleicht Spuren zertrampeln könnte,wurde nicht gehört bzw. kommentiert mit: Es gibt wichtigere Dinge als ein totes Reh... .
Ich habe getan, wie geheißen, allerdings drei Schlingen stehen gelassen und die Pächter waren in den Folgetagen im Revier, ohne dass dies zu sehen war. Soweit ich weiß, schnappte man einen Täter auf frischer Tat, als er einen Hasen aus einer der verbliebenen Schlingen nahm (ich war an dem Tag büffeln fürs Assessorexamen). Der Täter wurde verurteilt. Hätten wir alle Schlingen entfernt, er wäre nie gefasst worden, seine Bestrafung kostete allerdings ein Hasenleben, ob es das wert war? .....
I c h meine, unbedingt, aber das k a n n man auch anders sehen, der Täter schwor bittere Rache und ich bin sicher, dass er mit der später dingfest gemachten Bande von Autowilderern im oberen Vogelsberg zusammenwirkte.
Das Verhältnis zwischen Jagdgenossenschaft und Pächter des Revieres war nachhaltig gestört (??), so viel zum "Rechtsfrieden".
 
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Zum Gruße,
pol. Floskeln sind immer so eine Sache, eben, weil sie Floskeln sind, also nichtssagende, formelhafte Redewendungen... .
Man k ö n n t e auf die Idee kommen, es möge dem ein oder anderen Entscheidungsträger ganz recht sein, wenn bundesdeutsche Gesetze nicht allenthalben durchgesetzt würden, weil eine so gestaltete Destabilisierung es nur leichter mache, den deutschen Nationalstaat abzuschaffen und so einen europ. Überwachungsstaat zu etablieren, in dem alles chic vereinheitlicht wird, beginnend bei der Geschwindigkeitsbegrenzung, dem Preis für ein Knöllchen beim Parken usw. usf. . N e i n, noch ist es nicht soweit, aber...
Ernsthaft denke ich, wir haben nach wie vor einen formellen und auch materiellen Rechtsstaat - die Frage des politisch Gewollten beantwortet sich nach meinem Dafürhalten bereits von "ganz oben" an folgendem Beispiel:
Grundsachverhalt: In mehreren Jagdrevieren sowohl privater als auch staatlicher Hand wurden Hochsitzleitern von hinten unten angesägt, die Schnittstellen mit Erde und dergl. gut getarnt. Anzeige bei der StA geht ein, ein eifriger Staatsanwalt leitet Ermittlungen wegen Körperverletzung ein. Der Vorgesetzte sieht dies und spricht: Macht hier keinen Aufriss wegen ein paar Holzleitern, wer die benutzt, soll gefälligst schauen, bevor er aufentert, ist allenfalls Sachbeschädigung, wer braucht schon Jagd, wir müssen IS-Gefährder ermitteln.

Das ist u.U. absolut richtig, denn die öffentliche Ordnung muss nach dem Opportunitätsprinzip entscheiden, was und wie ggf. primär abzuarbeiten ist. Und wenn nach zwei Wochen in Sachen Hochsitze wieder ermittelt werden kann, ist im Grunde viel weniger Ermittlungsmaterial vorhanden, die eventuellen Zeugen können sich schlechter erinnern usw. usf. .
Und jetzt habe ich noch ein harmloses /sehr vereinfachtes Beispiel gewählt, ein anderes ist viel fieser und stammt aus meiner Zeit als Jagdaufseher (amtl. bestellt) aus den frühen achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Ich fand in den zwei von mir betreuten Revieren innerhalb etwa zwei Wochen 28 Drahtschlingen. nachdem ich ein geschlingtes Reh erlöst hatte.
Ich rief die Polizei an, die meinten, ich solle Fotos machen und "den Kram" vorbeibringen. Mein Einwand, dass ich kein Spurensicherer sei, vielleicht Spuren zertrampeln könnte,wurde nicht gehört bzw. kommentiert mit: Es gibt wichtigere Dinge als ein totes Reh... .
Ich habe getan, wie geheißen, allerdings drei Schlingen stehen gelassen und die Pächter waren in den Folgetagen im Revier, ohne dass dies zu sehen war. Soweit ich weiß, schnappte man einen Täter auf frischer Tat, als er einen Hasen aus einer der verbliebenen Schlingen nahm (ich war an dem Tag büffeln fürs Assessorexamen). Der Täter wurde verurteilt. Hätten wir alle Schlingen entfernt, er wäre nie gefasst worden, seine Bestrafung kostete allerdings ein Hasenleben, ob es das wert war? .....
I c h meine, unbedingt, aber das k a n n man auch anders sehen, der Täter schwor bittere Rache und ich bin sicher, dass er mit der später dingfest gemachten Bande von Autowilderern im oberen Vogelsberg zusammenwirkte.
Das Verhältnis zwischen Jagdgenossenschaft und Pächter des Revieres war nachhaltig gestört (??), so viel zum "Rechtsfrieden".
Mag ja alles so sein,lieber Yumy, allerdings stellst Du das dar,was sein müßte und nicht ist ! Auch Du als gebildete Person mit fachlichem Hintergrund dürfte doch wohl nicht entgangen sein,daß die Durchsetzung des Rechts aus einer Vielzahl von Gründen nicht mehr gegeben ist. Wenn vorgestern mit einem Satz im ÖR-TV gestammelt wurde,wieviel nicht vollzogene Haftbefehle z. Z. bestehen,kommen mir schon arge Bedenken bezüglich Deiner Thesen ! Aber vielleicht Ziehst auch Du analog dem Titel von Udo,"Sonderzug nach Panko" heimlich im Jagdzimmer Deine Lederjacke an......wenns keiner sieht ?! Man kennt schon diesen und jenen Polizisten,der zu gut Deutsch die Schnauze voll hat,wenn er dann sieht,was aus seiner Arbeit wird. Undercover heißts hier,die machen ihr Kreuz dann garantiert nicht bei den Grünen,denn die stehen im vollen Leben !;)
 
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Mag ja alles so sein,lieber Yumy, allerdings stellst Du das dar,was sein müßte und nicht ist ! Auch Du als gebildete Person mit fachlichem Hintergrund dürfte doch wohl nicht entgangen sein,daß die Durchsetzung des Rechts aus einer Vielzahl von Gründen nicht mehr gegeben ist. Wenn vorgestern mit einem Satz im ÖR-TV gestammelt wurde,wieviel nicht vollzogene Haftbefehle z. Z. bestehen,kommen mir schon arge Bedenken bezüglich Deiner Thesen ! Aber vielleicht Ziehst auch Du analog dem Titel von Udo,"Sonderzug nach Panko" heimlich im Jagdzimmer Deine Lederjacke an......wenns keiner sieht ?! Man kennt schon diesen und jenen Polizisten,der zu gut Deutsch die Schnauze voll hat,wenn er dann sieht,was aus seiner Arbeit wird. Undercover heißts hier,die machen ihr Kreuz dann garantiert nicht bei den Grünen,denn die stehen im vollen Leben !;)
Zum Gruße,
ich habe diese Nachricht nicht vernommen, nur bitte ich zu bedenken, dass Haftbefehle aus vielerlei Gründen nicht vollzogen werden, auch, weil sie qua richterlichem Beschluss außer Vollzug gesetzt wurden, ob die Statistik da genau differenziert, weiß ich nicht.
Nicht vollzogen werden kann ein Haftbefehl übrigens auch dann, wenn der Gesuchte flüchtig ist- das kann nun auch wieder verschiedene Gründe haben.
Damit will ich nicht irgendwelche Missstände klein reden, ich möchte nur bewusst machen, was da manchmal alles gemeint sein kann.
Ich ziehe meine Lederjacke nicht geheim an - ich will vieles ändern in diesem Staat, ich sehe aber die politische Möglichkeiten nicht und denke immer öfter ans Auswandern und ehrlicher- und konsequenterweise auch die Aufgabe der dt. Staatsbürgerschaft.
 
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Manchmal ist es für den "Schädiger" sehr heilsam, wenn der Geschädigte das Recht selbst in die Hand nimmt!
In einem, mir bekannten Revier, wurden jagdliche Einrichtungen beschädigt. Die Pächter erwischten den Täter auf frischer Tat. Es kam zu einem Handgemenge, wobei der Täter mit der Bügelsäge um sich schlug. Den beiden Pächtern ging dann "der Gaul durch". Sie haben den Anderen so verprügelt, bis dieser eingenässt hat. Nach der klaren Ansage, ihn niewieder im Wald sehen zu wollen, war die Sache geklärt. War übrigens ein Mann mittleren alters aus dem Dorf!
Auf dem Land kann manches einfacher sein. ;)
 
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Kurze Frage dazu: Jeder Bürger darf einen anderen (notfalls unter Anwendung von Gewalt) ja so lange festsetzen bis die Polizei eintrifft, das trifft doch in diesem Fall zu, richtig? Ist ja eine Straftat.

Ich bin zwar grundsätzlich ein Freund des kurzen Dienstwegs aber verprügeln will ich ja keinen, würde mich mehr freuen wenn er im Namen des Volkes abgestraft wird.
 
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Kurze Frage dazu: Jeder Bürger darf einen anderen (notfalls unter Anwendung von Gewalt) ja so lange festsetzen bis die Polizei eintrifft, das trifft doch in diesem Fall zu, richtig? Ist ja eine Straftat.

Ich bin zwar grundsätzlich ein Freund des kurzen Dienstwegs aber verprügeln will ich ja keinen, würde mich mehr freuen wenn er im Namen des Volkes abgestraft wird.
Zum Gruße,
"Gewaltanwendung" ist so eine Sache bei der "Festnahme auf frischer Tat" i.S. § 127 Strafprozessordnung, allenfalls leichte Körperverletzungen sind erlaubt und kleinere Sachbeschädigungen. Im vorliegenden Fall aber sind ja gleich zwei ineinander übergehende Handlungen denkbar, erstens die Notwehr gegen den gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff mit dem Messer und der vorbereitenden Handlung mit dem Magazin, die Waffe einzusetzen und d a n n die Festnahme, bis die Polizei kommt. Hätte der Täter sich bei der Notwehrhandlung mehr als nur einen Kratzer eingehandelt, er hätte sich nicht beschweren können, ist er entwaffnet und zetert bloß rum, ist keine weitere Gewaltanwendung erlaubt.
Mit "ich hätte" usw. ist niemandem geholfen, man sollte sich nur grundsätzlich einmal Gedanken machen, was man tun würde (also wozu man fähig und auch hinsichtlich etwaiger Konsequenzen bereit ist), gerät man in eine derartige Situation...
 
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