Mehr als nur ein Summen - Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren!

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#1
Der LJV Brandenburg und diverse andere Vereine organisieren eine Initiative Mehr als nur ein Summen - Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren!“.


Hier die Forderungen in der Übersicht::

1. Einrichtung eines Kulturlandschaftsbeirats

2. Koordinierungsstelle für Insektenforschung

3. Förderung der Artenvielfalt

3.1 Aktiv Blühflächen, Grünstreifen und Blühinseln schaffen

3.2 Biodiversitätsprogramm für Brandenburg initiieren

3.3 Bürokratie reduzieren und extensive Weidetierhaltung stärken

3.4 Urbane Räume aktiv gestalten

4. Pflanzenschutzmittel reduzieren

5. Vertragsnaturschutz im Dialog

6. Flächenverlust stoppen


Die Webseite dazu:
http://initiativebienensummen.de/

Ich werde manuell Unterschriften sammeln. Über eure Hilfe würde ich mich freuen.

Gruß
Sebastian
 
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#2
Zustimmung. Dazu:
Man sollte im Privaten tun, was man kann.
Ich habe vor kurzem einen Großteil Rasen geopfert und eine Blühmischung für Insekten eingesäht.
Nutzlose Stauden mit kurzem Blühzeitraum weichen insektenernährenden Langblühern.
Mich freut es und die Insekten hoffentlich noch mehr.
Unsere gekaufte Wiese wurde rund um die Obstbäume mit Pfanzen umrahmt, die als Bienenweide klassifiziert sind. Sieht sehr schön aus, wetten, dass es mehr Früchte gibt? Symbiose. I like that.
 
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#3
@Terzel13

1. Einrichtung eines Kulturlandschaftsbeirats
Punkt 3.3 Bürokratie reduzieren

2. Koordinierungsstelle für Insektenforschung
Punkt 3.3 Bürokratie reduzieren

3. Förderung der Artenvielfalt

3.1 Aktiv Blühflächen, Grünstreifen und Blühinseln schaffen
aus deinem link:
Schaffung einer eigenständigen Landesinitiative zur Anlage von Blühflächen, Grünstreifen und Blühinseln
Punkt 3.3 Bürokratie reduzieren

3.2 Biodiversitätsprogramm für Brandenburg initiieren
aus deinem Link
Als Grundlage dafür soll unter anderem die „Nationale Biodiversitätsstrategie“ der Bundesregierung dienen. Die Landesregierung wird einen auf die Nutzungsarten des Landes abgestimmten Leitbildprozess initiieren. Als Partner dieses Prozesses werden sich die Landnutzer über alle Sparten hinweg einbringen.
Punkt 3.3 Bürokratie reduzieren

3.3 Bürokratie reduzieren und extensive Weidetierhaltung stärken

Bürokratie reduzieren: bisher kann ICH nur erkennen, das wesentlich mehr Buerokratie und Personal und damit das Geld der Buerger verbraucht wird
extensive Weidetierhaltung stärken: Eine sehr gute Idee! Es gibt aber bei euch in Deutschland nicht nur Bienen die geschuetzt werden muessen sondern noch so etwas Graues auf vier Beinen, das genau diese Form der Weidetierhaltung etwas schwierig macht.

3.4 Urbane Räume aktiv gestalten
Bei der Zuwanderung die ihr erlebt, ist vermutlich keine Gemeinde gerne bereit moegliches Bauland mit Blumen und Bueschen zu bepflanzen?

4. Pflanzenschutzmittel reduzieren
a) Es muss nichts erforscht werden, wie in deinem link beschrieben. Das Insektizide schaedlich fuer Insekten sind, liegt in deren Natur, denn dafuer sind sie entwickelt worden.
b) Warum wird in dem link zwischen Bioziden und Pflanzenschutzmitteln unterschieden? Der einzige Unterschied ist die Kaeuferschicht
c) Ein "Monitoring" soll von dem zu gruendenden Kulturlandschaftsbeirat zu erarbeitet und durch die Landesregierung umgesetzt werden. Noch mehr Buerokratie.

Auch im Verkehrsbereich (Randstreifen) sollen keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Wie soll dann die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gesichert werden? JA! Mulchen ist eine Alternative. Oder vielleicht doch nicht. Es koennten Tempobegrenzungen eingefuehrt werden! 40km/h in Orten, 60km/h Landstrasse, 100 km/h auf Autobahn. Ach nein das geht ja auch nicht. Jedenfalls nicht in Deutschland.

5. Vertragsnaturschutz im Dialog
Landnutzer und Naturschuetzer im Dialog? Wenn ich mir nur hier im Forum die Beitrage der Naturschuetzer durchlese, die gegen die Landnutzer, Bauern gerichtet sind, ist diese Idee gescheitert bevor sie begonnen hat.
Auf der anderen Seite gibt es inzwischen bei euch so viele økologisch Interessierte, dass die Landnutzer vermutlich sowieso ueberstimmt werden. Wozu das fuehrt kann sich jeder selbst vorstellen. Guten Appetit zu einem gut gegrillten
Monsanto Rindersteak.

6. Flächenverlust stoppen
siehe auch 3.4
Infrastruktur wird nicht weiter ausgebaut, wirtschaftliches Wachstum gestoppt, Arbeidsplaetze werden nicht neu geschaffen(ausser fuer die notwendige Buerokratie fuer diese Volksinitiative), notwendiger Wohnraum wird durch Hochhaeuser geschaffen.

Versteht mich nicht falsch! Die Idee ist sicher gut und noch sind sich viele einig. Die praktische Durchfuehrung stelle ich mir "schwierig" vor. Ganz besonders dann wenn økonomische Interessen aufeinander treffen.

Viel Glueck! Ihr koennt es brauchen.

tømrer
 
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#4
Ich vermisse in dem Forderungskatalog etwas über Windmühlen, zu deren Schadwirkungen u. a. auch Insektentod im großen Umfang gehört.

Im übrigen schließe ich mich @.450 Marlin an, im eigenen Bereich zu beginnen. Gefordert wird schon mehr als genug. Nur getan wird zu wenig
 
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#7
Nur das was man selbst macht wird getan.(y)

tømrer
Ja, dass ist leider so..... nicht immer, aber...:rolleyes:

Im Revier habe wir relativ viel Brachen und auch nnoch Streifen für Insekten.
Der Platz an den die neue Kanzel kommt, ist wegen der Nässe eine Oase aus Wildwuchs.

Remy
 
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#8
Der LJV Brandenburg und diverse andere Vereine organisieren eine Initiative Mehr als nur ein Summen - Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren!“.
Hier die Forderungen in der Übersicht::
......
3.3 Bürokratie reduzieren und extensive Weidetierhaltung stärken
......
Sebastian
Das ist ja wohl der Oberwitz:mad:
Wie soll das gehen? Weidevieh doch künftig nur noch im Hochsicherheitstrakt. Der Zaun wächst pro Jahr um 10 cm in die Höhe, während die Hirnmasse der ganzen Komiker die mit dem Wolf tanzen um jeweils 10 % abnimmt.

Bürokratie reduzieren? Rissgutachter pensionieren und bewaffnete Weidewächter einstellen wäre ein Weg.
 
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#9
Das ist ja wohl der Oberwitz:mad:
Wie soll das gehen? Weidevieh doch künftig nur noch im Hochsicherheitstrakt. Der Zaun wächst pro Jahr um 10 cm in die Höhe, während die Hirnmasse der ganzen Komiker die mit dem Wolf tanzen um jeweils 10 % abnimmt.
Bürokratie reduzieren? Rissgutachter pensionieren und bewaffnete Weidewächter einstellen wäre ein Weg.
Nö, mehr Gelassenheit.
Und seit wann bist Du als Jäger für die Einzäunung von Rindern zuständig ?

In Polen gibt es ca. 2000 Wölfe und im Jahr 2017 wurden 121 Kälber gerissen. (Quelle : WOTSCHIKOWSKY 2019)
Wer nur gelegentlich in Konfiskaträumen vorbeikommt und dort die Häufen an herumliegenden toten Kälbern sieht, kann die Relation gut einschätzen.
 
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#10
Das ist ja wohl der Oberwitz:mad:
Wie soll das gehen? Weidevieh doch künftig nur noch im Hochsicherheitstrakt. Der Zaun wächst pro Jahr um 10 cm in die Höhe, während die Hirnmasse der ganzen Komiker die mit dem Wolf tanzen um jeweils 10 % abnimmt.

Bürokratie reduzieren? Rissgutachter pensionieren und bewaffnete Weidewächter einstellen wäre ein Weg.
Ruhig Brauner !

Das "Kind" muß immer den richtigen Namen haben....

Remy
 
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#11
Nö, mehr Gelassenheit.
Und seit wann bist Du als Jäger für die Einzäunung von Rindern zuständig ?
Ich kann dir versichern, dass ich garantiert keine Kühe mehr auf die Weide lasse wenn der Wolf bis zu mir kommt. Bleiben die Viecher halt im Stall.
Dann können die "Naturschützer" ihre Viecher auf der Weide (verhungern) lassen und sich die Arbeit mit dem einzäunen machen. Ich mach das ganz sicher nicht.
 
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#12
Du zäunst die jetzt nicht ein? :rolleyes: Komm doch bei Gelegenheit einfach mal hier in den Osten in die Wolfsregionen und schau Dir an, was wir hier an Zäunen stehen haben, die in 99,9% aller Fälle völlig ausreichen.
 
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#14
Hab jetzt auf 250 m² Gartenland (Baumbewuchs wurde entfernt) eine Blüh und Bienenwiese angelegt, läuft gerade auf.....

Nicht lang snacken-- machen
Remy
Genau so habe ich es auch gemacht. Nur die Bäume stehen lassen. Bekannter hat einen kleinen Trecker, Fräse dran und der sterile Rasen war Geschichte. Fängt gerade an zu blühen. Einen Teil der Zeit, die ich beim Rasenmähen einspare, werde ich beim Honigschleudern sinnvoll investieren 😁 Dieses Jahr läuft's aber auch, morgen schon das zweite Mal schleudern. Weiß der Fuchs, wo die Mädels das herholen. Scheinbar honigen dieses Jahr sogar die Koppelpfähle 😁 Nur heute bei dem Sturm wird nicht viel reinkommen, auch gut. Auch dem Wild scheint der Wind zu missfallen, hier ist nichts los. Aber dafür gibt es ja das Forum 😂😂😂
 
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#15
Ich kann dir versichern, dass ich garantiert keine Kühe mehr auf die Weide lasse wenn der Wolf bis zu mir kommt. Bleiben die Viecher halt im Stall.
Dann können die "Naturschützer" ihre Viecher auf der Weide (verhungern) lassen und sich die Arbeit mit dem einzäunen machen. Ich mach das ganz sicher nicht.
Gibt es keine Einzaeunungspflicht bei euch?

In der Zeit vor CL konnten Rinder mit einem Stromdraht h=90 cm, Schafe mit 3 Strohmdraehten h= 20/40/60 cm oder Schaf(geflecht)zaum 90 cm eingezaeunt werden.

Nach CL ist es sinnlos geworden Zaeune aufzustellen. Sogar 105 cm Schafzaun + 10 cm Abstand + 10 cm Toppbrett, altså insgesamt 125cm haben den Grauen nicht von meinen Kaelber abhalten koennen.
Bei der hier ueblichen "offenen Weidehaltung" ist einzaeunen nicht møglich.

tømrer
 
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