Mehr als nur ein Summen - Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren!

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#16
Hab jetzt auf 250 m² Gartenland (Baumbewuchs wurde entfernt) eine Blüh und Bienenwiese angelegt, läuft gerade auf.....

Nicht lang snacken-- machen
Remy
Wer die Bilder im "Ferien-Faden" gesehen hat und aufmerksam war sieht, dass fast an allen Wiesen (reine Grassproduktion) zwischen 3 und ~20 m nicht bewirtschaftet sind. Das machen wir schon immer so. Nicht weil wir es muessen (freie Bauern) sondern weil wir der Natur etwas davon zurueck geben wollen, was sie uns gibt. 64 ha Moor lasse ich seit 15 Jahren Moor sein, obwohl es dort alte Graeben gibt, die ich reparieren koennte.
Nun wollte ich an einem Bachlauf, wo heute nur Steine und kleine Kiefern sind, grosse Teile davon entfernen und eine "blomstereng" Bluehwiese einsaen. Leider bin ich dafuer zu arm:mad:.
https://www.felleskjopet.no/hjem-og...omster/blomstereng-25g-green-viking-50314012/

169.-Nok fuer 25g. Samen ~ 15m2
Schade!

tømrer
 
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#17
1. Einrichtung eines Kulturlandschaftsbeirats

2. Koordinierungsstelle für Insektenforschung

3. Förderung der Artenvielfalt kommt aleine, wenn man Natur machenlässt

3.1 Aktiv Blühflächen, Grünstreifen und Blühinseln schaffen, kommt alleine, wenn man zulässt

3.2 Biodiversitätsprogramm für Brandenburg initiieren

3.3 Bürokratie reduzieren geht nicht ist typisch Deutsch und extensive Weidetierhaltung stärken

3.4 Urbane Räume aktiv gestalten, das muss man eventuell

4. Pflanzenschutzmittel reduzieren

5. Vertragsnaturschutz im Dialog

6. Flächenverlust stoppen

Keine Grämien (kommt von Gram), Ackerrandstreifen belassen, labbern und Gremien weglassen, strenge Vorschriften, wenn man das will, mit heftigen Strafen und fertig.
sca
 
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#18
Sieht gar nicht wie 250 m² aus, sind es aber, die Bäume mußten weg, leider
Dafür habe ich jetzt Baumaterial für Hochsitzböcke und Brennholz....

IMAG0130-bi.jpg
 
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#19
Der Staat bzw. die Landkreise sollten auah mal ihren Teil zur Erhaltung der Insekten beitragen!
Alle Straßenränder werden regelmäßig gemäht, obwohl es meistens sehr schöne Blühstreifen sind.

Hier könnte man "2 Insekten mit einer Klappe füttern:
Zum einen weniger Kosten für die Mäharbeit und zum Anderen etwas für die Insektenvielfallt tun.

Der Auftrschei der zuständigen Straßenmeistereien (wie sieht das denn aus!) dröhnt mir jetzt schon in den Ohren.

Alles nur Lippenbekenntnisse!

TH
 
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#20
Nirgendwo in Europa wird soviel gemulcht wie in Deutschland. In CZ kann ich stundenlang an blühenden Weg- und Strassenrändern vorbeifahren. Letztes Jahr von Ungarn durch die Slowakei und Tschechien dann ab dem weißblauen Pfahl gings los. Die Umgriffe der tschechischen Firmengelände waren Brachland das nie gemäht wurde. Super Hühnerbiotope und für Fasane, bis deutsche Investoren kamen, seitdem hat auch hier der Sauberkeitswahn angefangen. Ein bayerischer Landwirt der in einem Mulcher investiert hatte, war natürlich über das Volksbegehren nicht erfreut, da geschäftsschädigend. "Hab mir schon Aufträge in CZ gesichert - die sind nicht so deppert wie die Deutschen. Er begreift auch 10 Volksbegehren in Serie nicht.
 
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#21
Der Staat bzw. die Landkreise sollten auah mal ihren Teil zur Erhaltung der Insekten beitragen!
Alle Straßenränder werden regelmäßig gemäht, obwohl es meistens sehr schöne Blühstreifen sind.

Hier könnte man "2 Insekten mit einer Klappe füttern:
Zum einen weniger Kosten für die Mäharbeit und zum Anderen etwas für die Insektenvielfallt tun.

Der Auftrschei der zuständigen Straßenmeistereien (wie sieht das denn aus!) dröhnt mir jetzt schon in den Ohren.

Alles nur Lippenbekenntnisse!

TH
So würde es aussehen.
Bei uns sind sie Gott sei Dank nicht so sehr hinterher. Du hast recht, was man da sparen könnte.....
Screenshot_20190610-144849_Gallery.jpg
 
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#22
Sehr richtig! Bei uns wurde jetzt auch schon das 2. Mal von der Stadt alle Ränder an Gehwegen/Straßen, städt. Grünflächen gemäht. Es muß ja auch alles ordentlich sein.

Auch die Mulcherei der Streifen/Grünflächen draußen auf landwirtschaftlichen Flächen ist zu überdenken.

Die Gärten werden es nicht richten. Es ist nicht die Sache der Privatgärten. Eher schon kommunale Aufgabe. Wenn schon Städte wie Konstanz wohlfeil einen Klimanotstand ausrufen so wäre es doch schön wenn sich die Kommunen auch um Dinge kümmern wo sie wirklich etwas bewirken können.

Hier ganz aktuell ein Photo das ich gerade aus dem Arbeitszimmerfenster gemacht habe. Es zeigt einen Teil meines Gartens. Es werden bis zum vollständigen Verblühen irgendwann Ende Juli nur Wege in die Wiese gemäht. Die weißen Blumen sind Margriten. Es gibt aber eine große Vielfalt weil dies schon seit vielen Jahren so gehandhabt wird. Das wissen auch die Rehe zu schätzen.

20190610_175003.jpg
 
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#23
Ich find, man kann den Gartenbesitzer - sofern es sich nicht um Ertragsflächen handelt - ruhig in die Pflicht nehmen. Die Steingärten und Kulturrasenflächen gehen mir schon lange auf den Zeiger. Ich habe momentan auch noch recht viel Rasenfläche im Garten, ein Gutteil davon wird aber im nächsten Jahr in einen klassischen Bauerngarten umgewandelt werden. Die Randgebiete des Gartens sind bereits mit Hecken, Blühsträuchern und Bienenweide gestaltet. Natursteinmauern bieten Schutz für Molche, Kröten und Eidechsen. Schattenflächen, die das Haus schafft, bilden mit Moosen, Farnen und Miniteichehn eine kleine Feuchtlandschaft.
Vielfalt ist wichtig und da kann jeder was beitragen.
 
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#24
Ich habe jetzt zwei Telefonate mit unserem Bauamt geführt. Einmal die Klärung der Sachlage, mit der Bitte auf unserer Seite des Weges nicht mehr zu mulchen. Einmal die Bestätigung das in diesem nicht Verkehrsrelevanten Bereich das Mulchen eingestellt wird.
Ich stell noch ein kleines Schild auf, damit der Fahrer bescheid weiß und gut ist.
Nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein aber ein Anfang.
 
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