Mein neuer Diesel...

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#1
Mein neuer Diesel ist mit knapp 5,00 x 2,00 x 2,00 ein echter Brocken. Okay, es ist kein SUV, sondern doch irgendwie noch ein Geländewagen, aber das können die nebenberuflichen Welt- und Klimaretter nicht wissen und das würde sie in ihrer hypermoralisch-hysterischen Bereitschaft zur Empörung auch gar nicht interessieren. "Dieses Auto ist eine Kampfansage an alles, was wir heute wichtig finden auf der Welt" sagte mir dazu ein entfernter Bekannter. Wer nun genau "wir" ist, hat er mir nicht erklärt, aber über die Aussage habe ich mich schon gefreut.

Das erinnert mich an wenig an die Geschichte, die mir ein Freund erzählte: als Piloten bei der Luftwaffe hatten sie es Ende 80er / Anfang der 90er mit zunehmenden "Bürgerprotesten" gegen ihren Standort zu tun. Vordergründig ging es dabei um die Lärmbelästigung, aber wenn man sich die zentralen Figuren der "Bürgerinitiative" ansah war schnell klar, dass es dabei um politisch motiviertes Bundeswehr-Bashing ging. Die haben sich dann für ihre gemeinsamen Kneipentouren T-Shirts machen lassen, auf denen "Wir sind der Lärm" stand. Das hat mir gut gefallen.

Gut gefällt es mir auch, die Kinder mit dem dicken Diesel von der Schule abzuholen. Das gesamte Mütterbataillon ist da zum Schulschluß mitsamt ihren vernünftigen Autos versammelt. An so einem Kleinstadtgymnasium besteht das Mütterbataillon zu großen Teilen aus den Ehefrauen gutverdienender Männer und als solche haben sie keine Sorgen auf den tieferliegenden Ebenen der Bedürfnispyramide, sondern können sich ganz der grünen-rosa Idee einer irgendwie besseren Welt widmen. Also zumindest gedanklich... Dass sie ihre Kinder überhaupt alle jeden Tag mit dem Auto von der Schule abholen (noch vor 2-3 Jahren sind die meisten mit dem Bus gefahren) ist zwar auch nicht so ganz ökologisch korrekt, aber dafür gibt es gute Gründe. Welche das sind weiß ich nicht genau. Es hat jedenfalls absolut nichts mit den Gruppen junger afrikanischer Männer zu tun, die auf dem kurzen Weg von der Schule zur Bushaltestelle täglich intensive Integrationsbemühungen unternehmen. Eine der Mütter neulich: "Kann man denn so einen Wagen heute überhaupt noch fahren?" Ich: "Ja, die Bedienung ist in den letzten Jahren auch in richtigen Autos nicht wirklich schwieriger geworden. Das bekommst auch Du als Frau hin." Empört-abfälliges Schnaufen, Gespräch zu Ende.

Schön auch das sonntägliche Brötchenholen beim noch handwerklich arbeitenden Kleinstadtbäcker. Das gleiche Klientel, nur diesmal die Männer. (Brötchenholen ist Männersache! Da kommt wohl der urzeitliche Jäger nochmal durch...) Da nehme ich aber lieber unseren anderen Diesel. Der ist ähnlich groß, aber alt, hat dicke Stollenreifen, beim Anlassen kommen große schwarze ungesunde Rauchwolken aus dem Auspuff und er ist bis zur Dachreling mit Schlamm bespritzt - naja, normalerweise, dieses Jahr nur Staub... Vorletzte Woche traf ich da einen Bekannten, neuerdings mit Vollbart, auch in der Kleinstadt ist die Hipstermode angekommen: "Schon irgendwie schön so ein Auto, das hat noch sowas erdiges, männliches." "Fühlst Du Dich nicht männlich genug wenn Du morgens unter der Dusche Deinen Holzfäller-Bart shampooniert, mit Pflegespülung behandelt und anschließend mit Conditioner in Form gezupft hast?" "Hahaha, witzig." "Ja, finde ich auch." Wir sind dann von der Verkäuferin unterbrochen worden. Zum Glück, er hätte mir sonst wahrscheinlich mal wieder erzählt, dass er aktuell zwischen Vegetarismus und Jagdschein schwankt und angefangen hat, "Walden" zu lesen um sich emotional auf ein irgendwie naturnäheres Leben einzuschwingen.

Oder letzte Woche, eine Firmenkantine. Meine Mitesserin gehört zum höheren Management der Firma und regte sich sehr wortreich darüber auf, dass ihre Firma es noch nicht geschafft hat, die Plastikstrohhalme aus der Kantine zu verbannen, die seien völlig überflüssig und eine Riesen-Umweltsauerei. Kurz darauf erzählt sie von ihrem diesjährigen Familienurlaub. Zunächst sind sie nach Chile geflogen. Anden-Trecking. Auf dem Rückweg dann noch ein wenig Baden in der Karibik. Für die Herbstferien planen sie Asien, Singapur. Auf meine Frage, ob sie da nicht eine Diskrepanz sehe zwischen Ihrer Plastikstrohhalm-Rede und ihren Urlaubsaktivitäten sagt sie (sinngemäß): "Man muss halt auch mal Prioritäten setzen. Uns ist es dann noch wichtiger, unseren Kindern möglichst viel von der Welt zu zeigen und ihnen interkulturelle Kompetenz zu vermitteln. Sie müssen halt sehen, wie schön die Welt ist, damit sie verstehen wie wichtig es ist, diese Welt zu schützen."

Letztes Beispiel, ein Arbeitskollege: "Mit Deinem neuen Auto kannst Du doch bald nirgends mehr hinfahren, Fahrverbote und so, stört Dich das nicht?" "Wo soll ich denn hinfahren wollen?" "Naja, in Berlin oder so zum Beispiel wird es ja dann schwer für Dich mit dem Auto!?" "Was soll ich in Berlin? Da war ich im August. Über großen Teilen der Stadt hängt der Geruch von Müll, Pixxe und Koxxe - was soll ich da nochmal wollen? Okay, es soll ja Leute geben, die auf sowas stehen, dieses Müllkippen-Flair..." Neugieriger Blick auf ihn. "Haha... nee, äh, haha... Unsere Tochter studiert ja in Berlin, wir fahren da schon ab und an mal hin. Aber hast Recht, wir fahren auch mit dem Zug, den Mercedes können wir da auf der Straße ja nicht parken, den fackeln sie uns ab. Berlin ist halt eine lebendige Stadt."

Was will ich nun damit sagen? Eigentlich nichts. Ich wollte nur feststellen, das nach meiner Beobachtung unsere Gesellschaft in weiten Teilen so bigott, verlogen, selbstbetrügerisch, scheinheilig und verblödet ist, dass jeder Versuch über ernsthafte idealerweise faktenbasierte Diskussionen irgendwas zu verändern, zum Scheitern verurteilt ist. Natürlich halte ich es für zwingend notwendig, sehr intensiv über unseren Umgang mit der Welt zu sprechen und wie wir verhindern können, in 100 Jahren auf einer einzigen riesengroßen Müllkippe zu sitzen, die überall so stinkt wie heute Berlin. Aber welchen Zweck hat das, wenn auf meine Bemerkung in einer dieser Dieseldiskussionen, dass unsere deutschen Diskussionen über Diesel und methanfurzende Kühe vor dem Hintergrund, dass z.B. die afrikanische Bevölkerung von heute knapp 1,3 Mrd. sich in 2050 auf 2,5 Mrd. verdoppelt und in 2100 auf 4,4 Mrd. vervierfacht haben wird, die alle Essen, Klamotten, Handys (oder was dann auch immer aktuell ist) haben wollen, völlig obsolet sind die Antwort bekomme, dass das ja wohl jetzt irgendwie rassistisch sei? Meine Gesprächspartner waren Lehrer!

Ich diskutiere nicht mehr. Ich mache mich nur noch lustig. Nur was ich mir auf's T-Shirt drucken lasse, weiß ich noch nicht so genau.

Aktuell warte ich wegen der dicken, fetten Diesel noch auf eine penisgrößen-bezogene Kompensationsanmache. Da habe ich mir schon eine schöne Antwort zurecht gelegt die mit meiner Frau, meiner Sekretärin, meinem Haus, meiner Firma und meinem Waffenschrank zu tun hat.

Apropos Penis: Die Dame aus dem ersten Beispiel habe ich gestern auf einem Fest wieder getroffen. Nach einigen Gläschen Wein hat sie mir dann leicht nuschelnd erzählt, dass sie meine ruppige, kompromisslose und "irgendwie politisch unkorrekte" Art intellektuell zutiefst empörend findet, aber "in tieferen Regionen" auch irgendwie sexy, um nicht zu sagen geil. Ihr Mann sei ja Feminist und unterstützt auch #metoo und solche Sachen. Das fände sie intellektuell total prima. "Aber mit einem Feministen zu fXXXen ist schon anstrengend und eher unsexy...."

Das habe ich natürlich meiner Frau erzählt. Nicht direkt gestern, aus Rücksicht auf unsere Gastgeber, sondern heute beim Frühstück. Meine Frau ist auch eher ruppig und kompromisslos. Mal sehen.

Das Leben kann schon schön sein, wenn man sich auf die ganzen Deppen ein Ei pellen kann :)

P.S.
Denjenigen, die jetzt sich und dann mich fragen, wieviel von meinem namensgebenden Getränk ich schon intus habe, um so einen Unsinn zu schreiben, seien folgende zwei Überlegungen ans Herz gelegt. Überlegung 1: Ich habe eine ruppige, kompromisslose Frau, Kindern, einen Job und hole Sonntagsmorgens Brötchen - wie wahrscheinlich ist es, dass ich im Anschluß direkt ins Saufen übergehe? Überlegung 2: Vielleicht habt Ihr meine Aussagen einfach nicht verstanden?
Überlegt, wägt ab, und entscheidet Euch.
Wählt weise.
 
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#3
Ratzeputz, du hast meine Gedanken formuliert, wie ich es so nie geschafft hätte. Perfekt getroffen. Und ja, ich trage auch Vollbart. Ohne Pflegelotion ;)
 
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#4
Ich fürchte Sarkasmus und Ironie sind das einzige, was bleibt, wenn man nicht an der im Kern verlogenen, politisch korrekten Mainstreamblase verzweifeln will, in der man gezwungen ist zu leben......Der anerzogenen empörungs-und betroffenheitsgeilen Bessermenschenmentalität kommt man mit Fakten ohnehin nicht bei, sondern wahrscheinlich nur mit sichtbar gelebtem "Bauchverhalten" der diametral entgegengesetzten Position.
 
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#7
Mein neuer Diesel ist mit knapp 5,00 x 2,00 x 2,00 ein echter Brocken. Okay, es ist kein SUV, sondern doch irgendwie noch ein Geländewagen, aber das können die nebenberuflichen Welt- und Klimaretter nicht wissen und das würde sie in ihrer hypermoralisch-hysterischen Bereitschaft zur Empörung auch gar nicht interessieren. "Dieses Auto ist eine Kampfansage an alles, was wir heute wichtig finden auf der Welt" sagte mir dazu ein entfernter Bekannter. Wer nun genau "wir" ist, hat er mir nicht erklärt, aber über die Aussage habe ich mich schon gefreut.

Das erinnert mich an wenig an die Geschichte, die mir ein Freund erzählte: als Piloten bei der Luftwaffe hatten sie es Ende 80er / Anfang der 90er mit zunehmenden "Bürgerprotesten" gegen ihren Standort zu tun. Vordergründig ging es dabei um die Lärmbelästigung, aber wenn man sich die zentralen Figuren der "Bürgerinitiative" ansah war schnell klar, dass es dabei um politisch motiviertes Bundeswehr-Bashing ging. Die haben sich dann für ihre gemeinsamen Kneipentouren T-Shirts machen lassen, auf denen "Wir sind der Lärm" stand. Das hat mir gut gefallen.

Gut gefällt es mir auch, die Kinder mit dem dicken Diesel von der Schule abzuholen. Das gesamte Mütterbataillon ist da zum Schulschluß mitsamt ihren vernünftigen Autos versammelt. An so einem Kleinstadtgymnasium besteht das Mütterbataillon zu großen Teilen aus den Ehefrauen gutverdienender Männer und als solche haben sie keine Sorgen auf den tieferliegenden Ebenen der Bedürfnispyramide, sondern können sich ganz der grünen-rosa Idee einer irgendwie besseren Welt widmen. Also zumindest gedanklich... Dass sie ihre Kinder überhaupt alle jeden Tag mit dem Auto von der Schule abholen (noch vor 2-3 Jahren sind die meisten mit dem Bus gefahren) ist zwar auch nicht so ganz ökologisch korrekt, aber dafür gibt es gute Gründe. Welche das sind weiß ich nicht genau. Es hat jedenfalls absolut nichts mit den Gruppen junger afrikanischer Männer zu tun, die auf dem kurzen Weg von der Schule zur Bushaltestelle täglich intensive Integrationsbemühungen unternehmen. Eine der Mütter neulich: "Kann man denn so einen Wagen heute überhaupt noch fahren?" Ich: "Ja, die Bedienung ist in den letzten Jahren auch in richtigen Autos nicht wirklich schwieriger geworden. Das bekommst auch Du als Frau hin." Empört-abfälliges Schnaufen, Gespräch zu Ende.

Schön auch das sonntägliche Brötchenholen beim noch handwerklich arbeitenden Kleinstadtbäcker. Das gleiche Klientel, nur diesmal die Männer. (Brötchenholen ist Männersache! Da kommt wohl der urzeitliche Jäger nochmal durch...) Da nehme ich aber lieber unseren anderen Diesel. Der ist ähnlich groß, aber alt, hat dicke Stollenreifen, beim Anlassen kommen große schwarze ungesunde Rauchwolken aus dem Auspuff und er ist bis zur Dachreling mit Schlamm bespritzt - naja, normalerweise, dieses Jahr nur Staub... Vorletzte Woche traf ich da einen Bekannten, neuerdings mit Vollbart, auch in der Kleinstadt ist die Hipstermode angekommen: "Schon irgendwie schön so ein Auto, das hat noch sowas erdiges, männliches." "Fühlst Du Dich nicht männlich genug wenn Du morgens unter der Dusche Deinen Holzfäller-Bart shampooniert, mit Pflegespülung behandelt und anschließend mit Conditioner in Form gezupft hast?" "Hahaha, witzig." "Ja, finde ich auch." Wir sind dann von der Verkäuferin unterbrochen worden. Zum Glück, er hätte mir sonst wahrscheinlich mal wieder erzählt, dass er aktuell zwischen Vegetarismus und Jagdschein schwankt und angefangen hat, "Walden" zu lesen um sich emotional auf ein irgendwie naturnäheres Leben einzuschwingen.

Oder letzte Woche, eine Firmenkantine. Meine Mitesserin gehört zum höheren Management der Firma und regte sich sehr wortreich darüber auf, dass ihre Firma es noch nicht geschafft hat, die Plastikstrohhalme aus der Kantine zu verbannen, die seien völlig überflüssig und eine Riesen-Umweltsauerei. Kurz darauf erzählt sie von ihrem diesjährigen Familienurlaub. Zunächst sind sie nach Chile geflogen. Anden-Trecking. Auf dem Rückweg dann noch ein wenig Baden in der Karibik. Für die Herbstferien planen sie Asien, Singapur. Auf meine Frage, ob sie da nicht eine Diskrepanz sehe zwischen Ihrer Plastikstrohhalm-Rede und ihren Urlaubsaktivitäten sagt sie (sinngemäß): "Man muss halt auch mal Prioritäten setzen. Uns ist es dann noch wichtiger, unseren Kindern möglichst viel von der Welt zu zeigen und ihnen interkulturelle Kompetenz zu vermitteln. Sie müssen halt sehen, wie schön die Welt ist, damit sie verstehen wie wichtig es ist, diese Welt zu schützen."

Letztes Beispiel, ein Arbeitskollege: "Mit Deinem neuen Auto kannst Du doch bald nirgends mehr hinfahren, Fahrverbote und so, stört Dich das nicht?" "Wo soll ich denn hinfahren wollen?" "Naja, in Berlin oder so zum Beispiel wird es ja dann schwer für Dich mit dem Auto!?" "Was soll ich in Berlin? Da war ich im August. Über großen Teilen der Stadt hängt der Geruch von Müll, Pixxe und Koxxe - was soll ich da nochmal wollen? Okay, es soll ja Leute geben, die auf sowas stehen, dieses Müllkippen-Flair..." Neugieriger Blick auf ihn. "Haha... nee, äh, haha... Unsere Tochter studiert ja in Berlin, wir fahren da schon ab und an mal hin. Aber hast Recht, wir fahren auch mit dem Zug, den Mercedes können wir da auf der Straße ja nicht parken, den fackeln sie uns ab. Berlin ist halt eine lebendige Stadt."

Was will ich nun damit sagen? Eigentlich nichts. Ich wollte nur feststellen, das nach meiner Beobachtung unsere Gesellschaft in weiten Teilen so bigott, verlogen, selbstbetrügerisch, scheinheilig und verblödet ist, dass jeder Versuch über ernsthafte idealerweise faktenbasierte Diskussionen irgendwas zu verändern, zum Scheitern verurteilt ist. Natürlich halte ich es für zwingend notwendig, sehr intensiv über unseren Umgang mit der Welt zu sprechen und wie wir verhindern können, in 100 Jahren auf einer einzigen riesengroßen Müllkippe zu sitzen, die überall so stinkt wie heute Berlin. Aber welchen Zweck hat das, wenn auf meine Bemerkung in einer dieser Dieseldiskussionen, dass unsere deutschen Diskussionen über Diesel und methanfurzende Kühe vor dem Hintergrund, dass z.B. die afrikanische Bevölkerung von heute knapp 1,3 Mrd. sich in 2050 auf 2,5 Mrd. verdoppelt und in 2100 auf 4,4 Mrd. vervierfacht haben wird, die alle Essen, Klamotten, Handys (oder was dann auch immer aktuell ist) haben wollen, völlig obsolet sind die Antwort bekomme, dass das ja wohl jetzt irgendwie rassistisch sei? Meine Gesprächspartner waren Lehrer!

Ich diskutiere nicht mehr. Ich mache mich nur noch lustig. Nur was ich mir auf's T-Shirt drucken lasse, weiß ich noch nicht so genau.

Aktuell warte ich wegen der dicken, fetten Diesel noch auf eine penisgrößen-bezogene Kompensationsanmache. Da habe ich mir schon eine schöne Antwort zurecht gelegt die mit meiner Frau, meiner Sekretärin, meinem Haus, meiner Firma und meinem Waffenschrank zu tun hat.

Apropos Penis: Die Dame aus dem ersten Beispiel habe ich gestern auf einem Fest wieder getroffen. Nach einigen Gläschen Wein hat sie mir dann leicht nuschelnd erzählt, dass sie meine ruppige, kompromisslose und "irgendwie politisch unkorrekte" Art intellektuell zutiefst empörend findet, aber "in tieferen Regionen" auch irgendwie sexy, um nicht zu sagen geil. Ihr Mann sei ja Feminist und unterstützt auch #metoo und solche Sachen. Das fände sie intellektuell total prima. "Aber mit einem Feministen zu fXXXen ist schon anstrengend und eher unsexy...."

Das habe ich natürlich meiner Frau erzählt. Nicht direkt gestern, aus Rücksicht auf unsere Gastgeber, sondern heute beim Frühstück. Meine Frau ist auch eher ruppig und kompromisslos. Mal sehen.

Das Leben kann schon schön sein, wenn man sich auf die ganzen Deppen ein Ei pellen kann :)

P.S.
Denjenigen, die jetzt sich und dann mich fragen, wieviel von meinem namensgebenden Getränk ich schon intus habe, um so einen Unsinn zu schreiben, seien folgende zwei Überlegungen ans Herz gelegt. Überlegung 1: Ich habe eine ruppige, kompromisslose Frau, Kindern, einen Job und hole Sonntagsmorgens Brötchen - wie wahrscheinlich ist es, dass ich im Anschluß direkt ins Saufen übergehe? Überlegung 2: Vielleicht habt Ihr meine Aussagen einfach nicht verstanden?
Überlegt, wägt ab, und entscheidet Euch.
Wählt weise.
Von Dir?
Respekt!
Ich brauche auch wieder ein 4l Auto...
 
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#13
Meiner ist Bj. 1991. Stirbt aber leider grad vor sich hin.... „Bis das der TÜV und scheidet“.
War heute kurz bei nem Autohändler. Mal „gucken“.... Aber so wirklich begeistert war ich nicht....
 
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#14
T-Shirt - entweder den Albert mit der langen Zunge oder klassisch die gereckte Faust mit exemplarisch abgespreitzten MiFi.


CdB
 
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#15
Ich fürchte Sarkasmus und Ironie sind das einzige, was bleibt, wenn man nicht an der im Kern verlogenen, politisch korrekten Mainstreamblase verzweifeln will, in der man gezwungen ist zu leben......Der anerzogenen empörungs-und betroffenheitsgeilen Bessermenschenmentalität kommt man mit Fakten ohnehin nicht bei, ...........................
Vielleicht doch mit " Factfullness"?
 
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