Merkel K3 und K5 - Erfahrungen

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Bevor ich mit einer Lee Enfield jagen gehe nehme ich eine Mauser K98, aber alle meine Repetierer haben keine Probleme in minus Temperaturen. Das alles hat aber nichts damit zu tun das eine Hochwertige Waffe trotzdem funktionieren sollte. Meine Fair Kipplauf funktioniert ja auch und die kostet den halben Preis der Merkel und der Abzug fällt auch nicht aus der Büchse, nur weil ich die Waffe zu hart angesehen habe. Wenn ich mir eine Baustelle kaufen möchte dann kann ich das mit $500.00,- Dollar tun.
 
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@Laui
Genau. Ich jage meistens in der Wildnis, mehrere 100km abseits jeder Straße.Wenn mir jetzt sowas mit dem Abzug oder der Feder dort draußen passiert ist das ein riesiges Problem.
Hi Greg,
gib doch die Büchse mit einer Fehlerbeschreibung über Deinen Händler zu Merkel. Ich bin ziemlich sicher dass die Merkel Leute Deine Waffe zu Deiner Zufriedenheit instand setzen können und werden. Ein Mangel bei einem Produkt - insbesondere wenn es schön und teuer war - ist nicht schön, aber man muss dem Hersteller doch die Möglichkeit der Nachbesserung geben.
P.S. Hab keine Merkel, sondern bin bei Mauser 66, Krieghoff und Ferlachern hängengeblieben.
 
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@bracki ja natürlich. Ist in dem Preissegment auch ein Unding!

Ich lese hier nur interessiert mit. Aber nicht jeden Unfug muss man stehen lassen, und auf ein 10kg Gewehr zu verweisen wenn es um eine 2,3kg KLB geht ist Unfug und Unwissen.
 
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Noch mal, Einsatzbedingungen: Eis, Schnee, Wildnis, Weitschüsse, Großwild!

Es ging nicht um "Kaffeefahrten", im übertragenen Sinne. Auch bei einer Wildnisjagd ist nicht jeder allein und nur zu Fuß unterwegs.

Es gibt allerdings Jäger die so etwas machen und in solchen Gegenden öfter unterwegs sind. Deswegen wunderte mich die Verwendung einer solchen zierlichen Büchse. Ich führe zwar auch so eine, aber auf eine Wildnisjagd würde ich die nicht einpacken. Aber vielleicht liegt das ja auch nur an mir.
Warum so eine zierliche Waffe? Warum nicht? Heißt das jetzt, das eine Merkel oder Blaser etc nur für den europäischen Hochstand gemacht wurde? Wenn meine Waffen ein bissl zerkratzt von einem Ausflug zurückkommen, ist es mir egal, aber sie sollten funktionieren. Es ist ja egal ob die Waffe jetzt zum Gamsjagern in Österreich hernehme oder zur Schneeziegenjagd in BC funktionieren sollte sie.
Wie gesagt ich aber auch andere Waffen, aber man gönnt tsk h ja eh nichts 🤔
Email ist an Merkel gesendet worden und wir werden sehen was sie sagen.
 
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Noch mal, Einsatzbedingungen: Eis, Schnee, Wildnis, Weitschüsse, Großwild!
Vielleicht verstehe ich die verschiedenen "Handlungsstränge" dieses Thread einfach nur nicht?
Es ging um (Zünd-)Versager.
Und immer wieder wurde dabei die Temperatur genannt. Sorry, es ist der Patrone (und dem Gewehr) völlig wurscht ob sie bei Minusgraden auf einen Fuchs im Alpenvorland oder im tibetanischen Hochgebirge auf einen Yeti abgefeuert wird.
Der verdächtigten Feder im Gewehr übrigens auch. :giggle:

Es ging nicht um "Kaffeefahrten", im übertragenen Sinne. Auch bei einer Wildnisjagd ist nicht jeder allein und nur zu Fuß unterwegs.

Es gibt allerdings Jäger die so etwas machen und in solchen Gegenden öfter unterwegs sind. Deswegen wunderte mich die Verwendung einer solchen zierlichen Büchse. Ich führe zwar auch so eine, aber auf eine Wildnisjagd würde ich die nicht einpacken. Aber vielleicht liegt das ja auch nur an mir.
Man kann einer KLB vom Konzept her das KISS-Prinzip nicht absprechen. Insofern ist es schon nachvollziehbar für mich.

Ich verfolge den Thread gespannt weiter. Ohne mich tausende Kilometer von der Zivilisation wegbewegen zu müssen kann ich jedes Jahr Bedingungen mit -20°C und richtig gut vereister Waffe haben.
Bislang hat noch jede mitgemacht. Man darf sie halt nicht in zäh werdendem Öl ersäufen oder vergessen die Optik vor Vereisen über die Luftfeuchtigkeit zu schützen.
Kann eine K5 das trotzdem nicht, dann ist sie für mich raus. Egal ob das Auto 50 m oder 500 km entfernt steht.
 
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Um noch mal zu etwas mehr Verständnis für meine Beweggründe beizutragen, warum es mich erstaunt hat eine Merkel Kipplaufbüchse für erschwerte Einsätze zu verwenden.

Bei mir steht eine Jaeger 9 von Haenel im Schrank. Haenel ist ja eine Tochterfirma von Merkel. Eventuell ähnliche Schlosskonstruktionen? Keine Ahnung.
So und welches Problem hatte ich wohl mit der Jaeger 9? Genau, es klickte aber die Patrone wurde nicht gezündet. Blöd aber kein besonderes Drama, einpacken und ab nach Hause. Entweder Büchse tauschen und wieder raus oder eben am nächsten Tag eine andere Büchse mitnehmen.

Beim Büma hat sich dann gezeigt, dass die Feder, die auf das Schlagstück wirkt, auf einer "Stange" sitzt und leicht schabte. Alles alte Fett entfernt, gereinigt und mit Graphit bestäubt. Bislang funktioniert es, ist aber insgesamt ein doch sehr filigran wirkender Mechanismus. Falls wieder Probleme auftreten, ich würde wahrscheinlich einfach eine komplett neue Baskühle einbauen lassen.

Leichtbauweise, filigran und zierlich unterscheiden sich für mich von absolut zuverlässig, robust und solide.
Zwar schwer, aber für erhöhte Belastungen wohl besser geeignet.
 
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Ich habe tatsächlich eine Merkel K5 Extreme in 8x57IRS, nutze sie fast ausschließlich und bin sehr zufrieden!
Allerdings hatte ich auch schon ein Problem: nach dem ich das Abzugszügel für mich eingestellt habe, brach es. Wahrscheinlich habe ich die Halteschraube zu fest angezogen! War definitiv mein Fehler! Ein Anruf bei Merkel und ein paar Tage später hatte ich Ersatz! Kostenlos!
Ansonsten schiesst sie perfekt und ich bin happy mit dem Teil.
Zur Ausstattung:
2,5-10x50 Zeiss HT
Hausken 224 extrem Lite
Guide TA435
 
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Ach ja… Erfahrungen. Naja nicht wirklich, ich habe erst ca 30 Stück Schalenwild mit der K5 erlegt.
 
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Um noch mal zu etwas mehr Verständnis für meine Beweggründe beizutragen, warum es mich erstaunt hat eine Merkel Kipplaufbüchse für erschwerte Einsätze zu verwenden.

Bei mir steht eine Jaeger 9 von Haenel im Schrank. Haenel ist ja eine Tochterfirma von Merkel. Eventuell ähnliche Schlosskonstruktionen? Keine Ahnung.
So und welches Problem hatte ich wohl mit der Jaeger 9? Genau, es klickte aber die Patrone wurde nicht gezündet. Blöd aber kein besonderes Drama, einpacken und ab nach Hause. Entweder Büchse tauschen und wieder raus oder eben am nächsten Tag eine andere Büchse mitnehmen.

Beim Büma hat sich dann gezeigt, dass die Feder, die auf das Schlagstück wirkt, auf einer "Stange" sitzt und leicht schabte. Alles alte Fett entfernt, gereinigt und mit Graphit bestäubt. Bislang funktioniert es, ist aber insgesamt ein doch sehr filigran wirkender Mechanismus. Falls wieder Probleme auftreten, ich würde wahrscheinlich einfach eine komplett neue Baskühle einbauen lassen.

Leichtbauweise, filigran und zierlich unterscheiden sich für mich von absolut zuverlässig, robust und solide.
Zwar schwer, aber für erhöhte Belastungen wohl besser geeignet.
Den Luxus habe ich beim jagen aber nicht, das ich die Waffe einpacke,nach Hause fahre und morgen wieder ansitze. Egal welche Waffe es ist. Ich kaufe ein Produkt,bezahle dafür und dafür bekomme ich etwas das funktioniert. Mehr erwarte ich auch nicht. Wenn man jetzt eine Schrotflinte kauft u d die hat das selbe Problem, dann würde das ein Problem sein und für mich ist es das auch mit einer Büchse.
Was heißt erschwerte Einsätze? Ich habe immer geglaubt Das leichte Kipplaufbuechsen für die Jagd im Gebirge gemacht worden sind? Die Büchse weiß ja net das ich 8 std bergauf ins Schneeziegengebiet klettern muss. Ist ja eine Strapaze für mich und nicht fuers Gewehr. Wenn I h jetzt auf 300m oder so schiessen muss, ist es ja auch net anders als in Österreich auf Gams. Ja schneien kann es auch, aber das ist ja auch nicht anders als in Österreich. Was ich sagen will ist das für die Waffe die Jagd nicht extremer ist, nur die Konsequenzen sind höher wenn ich in der Wildnis jage und meine Waffe ist launisch mit der Schussausloesung, besonders wenn ich jetzt das Wildbret aus der Wildnis trage und ich Probleme mit einem Bären bekomme.
 
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Meine Güte, als ob nicht immer und unabhängig vom Produkt irgendetwas passieren könnte.

Wenn es um Leben und Tod geht, nimmt man eben eine zweite Büchse als Backup mit, alles andere ist derart jenseits jeder Zivilisation ohnehin fahrlässig in meinen Augen.
 
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Den Luxus habe ich beim jagen aber nicht, das ich die Waffe einpacke,nach Hause fahre und morgen wieder ansitze. Egal welche Waffe es ist. Ich kaufe ein Produkt,bezahle dafür und dafür bekomme ich etwas das funktioniert. Mehr erwarte ich auch nicht. Wenn man jetzt eine Schrotflinte kauft u d die hat das selbe Problem, dann würde das ein Problem sein und für mich ist es das auch mit einer Büchse.
Greg, Du hast recht. Also gib sie zu Merkel und laß sie nachbessern.
Kleiner Widerspruch:
Wenn ich ein neues Gewehr bekomme sehe ich zu es möglichst so zu testen wie es nachher verwendet werden soll. Würde ich unter Deinen Bedingungen fernab von allem jagen, würde ich möglichst nur Material verwenden, mit welchem ich bestens vertraut bin und womit ich hinreichend Erfahrung habe. Das vermeidet meistens böse Überraschungen
 

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