Messer zum Aufbrechen von Schwarzwild u. Rotwild

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#16
Denke auch, dass man bei einem Budget bis 300 Euro von einem Messermacher ein individualisiertes Messer bekommen kann.

http://www.heiko-haess-messermacher.de/

Gefällt mir von seinen Designs her gut und man kann bestimmt auch noch individuelle Wünsche verwirklichen lassen. Was das Aufbrechen angeht hast Du ja Erfahrung und kannst deine Vorlieben und Vorschläge einfließen lassen.
 
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#17
Habe neben dem Klassiker Mora noch ein F1 und aktuell liebäugle ich mit einem der Joker Messer. Die sind wirklich top und preislich echt fair.
 
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#18
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#19
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#20
Kann ich nachvollziehen, der ballige Schliff hält mich regelmäßig von Einsatz des Messers ab.
Tatsächlich ist mein o.g. Gator einfach praktischer.

CdB
 
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#21
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#22
Ich mag den balligen Schliff. Trage gern das Fällkniven F1 mit der hässlichen Scheide. Taugt mir gut!

Aber es gibt sooo viele schöne Messer.

Viel Spaß beim Aussuchen!:)
 
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#24
Da ich ausnahmslos alle "besseren" Taschenmesser bisher nach der Jagd, irgendwann in doppelter Ausführung hatte:mad: suche ich was zum Gebrauch, nicht zum Sammeln.
Hat jemand ein Eka Swede 10 Messer im Gebrauch und kann etwas dazu sagen?
 
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#25
Ich springe hör mal auf... ich habe 3 von Cold Steel, also günstige Huren und eine Bowie zum Abfangen...
Beim Bowie hätte ich gerne einen anderen Griff..
Macht jemand so was?
Dazu hätte ich gerne eine Kydex Scheide ... 45F26F02-3459-44BB-B0DF-029A3FC3B286.jpeg
 
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#27
Für 300 €'s kann man sich ja schon ein ,,kleines" Sortiment zulegen, ich habe verschiedene im Gebrauch, zB. EKA Schweden (Kombi Messer/Aufbrechklinge) und noch etliche andere, auch mit Säge.
MfG.
 
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#28
Werter Triscon-

Ich benutze seit 4Jahren fast aussschließlich das Marttini Big Game
mit "Martef"-Beschichtung und bin damit vollauf zufrieden.

Klingenlänge etwa 125mm, Schneide 120mm, Drop Point bei 74mm.
Stärke 2,5mm, Höhe 24mm, kleine Blutrille mit 38mm, also eher Schmuck.
Käftig dimensionierter Handschutz aus Messing, darauf drei Erhöhungen
in je 5mm Abstand, also 10mm gesamt.
Der Handschutz verstärkt sich unten zur Klinge hin von 28mm auf 40mm,
das ist eine sehr sichere Angelegenheit.

Die gesamte Klinge ist schwarz beschichtet, wohl mit einem teflonhaltigem
Material. Die Klinge ist sehr leicht zu reinigen und zu pflegen,
wer den Stahl der unbeschichteten Marttini-Jagdmesser kennt, weiß diese
Beschichtung sehr zu schätzen.
Die Fase wurde in der Zeit nur zweimal geschliffen, mehr war einfach nicht nötig.
Allerdings wird regelmäßig gewetzt, was mit richtigem Wekzeug schon sehr
viel bringt. Ausgeschliffen wurden eh nur kleine Schäden, und die sind selten.
Tiere haben halt Zähne...

Der Griff ist aus einem grünen, relativ weichem Kunststoff gefertigt,
den Farbton nenne ich vorsichig "Flaschengrün", und so mancher Freund des
finnischen Werkzeugs kennt ihn von seiner TRG.
Er ist 115mm lang, davon sind 95mm in der Mulde nutzbar.
Ich habe Handschuhgröße 8,5, bei lockerem Umgreifen bleiben
hinten noch ca 8mm frei. Der Knauf ist etwa 10mm nach unten gezogen
und verbreitert rundum je gute 5mm.
Beidseitig ist auf 80x25mm eine recht grobe Textur eingeprägt,
die aber nicht unangenehm auffällt.
Dieser Griff ist tatsächlich sehr rutschsicher- etwas Vergleichbares habe ich
noch nicht oft gesehen.

Die Scheide ist 230mm lang, aus schwarzem, recht steifen Leder.
Sauber vernäht, ab Höhe des Griffes mit zwei Messingnieten verstärkt.
An der Rückseite ist mittels einer sehr großen Niete eine kleine Schlaufe
angeheftet, an der durch einen D-Ring die eigentliche Trageschlaufe
angebracht ist. Diese ist 22mm breit und taugt für Gürtel bis 55mm.
Im Leder befindet sich ein Kunststoffeinsatz, der für Festigkeit sorgt.

Das Messer ist nicht sehr einfach mit einer Hand zu ziehen, aber das hat
mir noch kein Problem gemacht. Es verschwindet bis auf 40mm in seinem
Pendant, und ein Verlust des Messers aus der Scheide ist meiner Meinung nach
absolut nicht zu befürchten.
Das gesamte Messer fällt mir beim Tragen überhaupt nicht auf, ich kann
jetzt nicht einmal sagen, ob es etwa herumbaumelt.
Vielleicht baumelt es, und ich kann deshalb nichts Nachteiliges darüber sagen.
Ich trage das Messer rechtsseitig am breiten Hosengürtel, und wenn ich es brauche,
ist es da, ob Äste hacken oder Gulasch schneiden.

Es liegt sehr gut in der Hand, hält die Schärfe sehr gut, ist leicht zu reinigen,
rostet natürlich nicht, ist nicht zu schwer, man weiß, was man bekommt.

Es ist potthässlich und mit 60EURO etwas teuer.
Zusammen mit dem "Martef"-Skinner - der allerdings zuhause bleibt-
verrichtet es bei mir den Alltagsdienst.

derTschud
 
S

scaver

Guest
#29
Da ich ausnahmslos alle "besseren" Taschenmesser bisher nach der Jagd, irgendwann in doppelter Ausführung hatte:mad: suche ich was zum Gebrauch, nicht zum Sammeln.
Hat jemand ein Eka Swede 10 Messer im Gebrauch und kann etwas dazu sagen?
da kann man auch die Moras nehmen, die verwenden auch den Sandvik 12C27. Ich würde sagen Eka geht dann auch.
sca
 
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#30
Witzig- hab ich gerade in der Hand, mit den Bunbinga- Griffschalen.

Ist ein schönes Gebrauchsmesser, ich nehme es allerdings nicht zum aufbrechen. Der Reinigungsaufwand ist mir zu groß.
Mit den Kunstoffgriffschalen hätte ich dabei allerdings keine Probleme damit, aber diese Funktion hat nun schon mein Gerber inne.

Das EKA ist bei mir, wie mein kleines Opinel, als Messer-für-jeden-Tag-dabei gedacht und eingesetzt. Es lässt sich leicht nachschärfen und sieht immer gut dabei aus. Sehr handlich und unauffällig in der H-Tasche, mit fühlbarem Gewicht in der Hand.


Wenn ich es nicht schon hätte, würde ich es mal wieder kaufen.


CdB
 
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