Messerschärfer Wildkammer - Vulkanus?

Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
426
Gefällt mir
68
#17
Kenne einen, der Koch gelernt hat. Da hatte jeder seine eigenen Messer und hat diese weggeschlossen. Wenn ich sehe wie so manche mit ihren Messern umgehen, ist mir auch der Grund völlig klar.
Ich würde doch nicht die Messerhandhabung von Werkzeugmißachtern zu meinem Problem machen.
 
Mitglied seit
24 Aug 2016
Beiträge
1.454
Gefällt mir
461
#18
Ich nutze zur Wiederherstellung auch mittelschwer kaputter Klingen dieses Teil:



Bei wirklich dicken Scharten, fehlende Teilen der Schneide und so muss eh großzügig geschliffen werden.

So ein Bandschleifer ist auch was Feines, ob der von Westfalia dazugehört, weiss ich nicht.

Die Teile mit Keramik sind höchstens als Wetzstahlalternative einsetzbar, gefühlt nehmen die gar nichts weg von der Klinge, richten sie ggfs. wieder auf.
 
Mitglied seit
10 Okt 2001
Beiträge
348
Gefällt mir
9
#19
@Beowulf80 kann deine Aussage bezüglich der Keramik Schleifmittel nicht bestätigen. Die nehmen sehr wohl Material ab. Der Accusharp und deren Derivate schieben mit dem Carbidbacken viel Material ab, das verschleißt die Messer zu schnell. Habe schon sehr viel ausprobiert und auch mit einer Uhrmacherlupe den Schliff kontrolliert... Jeder wie er mag.
Für einen sauberen Grundschliff oder Scharten sind die Pocketschärfer nicht gedacht. Das ist ein anderes Thema (lansky, dmt)
Ein weiteres brauchbares Tool : https://www.knivesandtools.de/de/pt...Hdyt7PmmtXlzvrR4IrEVqcVmwYdYuwsoaAswHEALw_wcB
Der kann für den Preis recht viel. Diamant Platten grob fein und Abziehleder. Für lange Messer zu klein...
 
Mitglied seit
24 Aug 2016
Beiträge
1.454
Gefällt mir
461
#20
@Beowulf80 kann deine Aussage bezüglich der Keramik Schleifmittel nicht bestätigen. Die nehmen sehr wohl Material ab. Der Accusharp und deren Derivate schieben mit dem Carbidbacken viel Material ab, das verschleißt die Messer zu schnell. Habe schon sehr viel ausprobiert und auch mit einer Uhrmacherlupe den Schliff kontrolliert... Jeder wie er mag.
Für einen sauberen Grundschliff oder Scharten sind die Pocketschärfer nicht gedacht. Das ist ein anderes Thema (lansky, dmt)
Ein weiteres brauchbares Tool : https://www.knivesandtools.de/de/pt...Hdyt7PmmtXlzvrR4IrEVqcVmwYdYuwsoaAswHEALw_wcB
Der kann für den Preis recht viel. Diamant Platten grob fein und Abziehleder. Für lange Messer zu klein...
Daher ja auch die zweistufige Variante, mit dem AccuSharp bringe ich stumpfe Messer wieder zurück zum Leben, danach dann Wetzstahl oder das Keramik-V. Wenn ich es recht verstehe, möchte der TS ja aber die stumpfen Messer restaurieren, dazu muss aber einmal Grundschliff rein, egal wie.
 
Mitglied seit
22 Jun 2012
Beiträge
476
Gefällt mir
4
#21
Ich verwende zwischenzeitlich für alle meine Messer den Rollschleifer von Horl. Vorher über Schleifsteine, Belgischen Brocken und Lansky sehr viel ausprobiert - der Rollschleifer ist teurer als das vorgegebene Budget, aber ich habe noch nie etwas besseres gehabt. Das war für mich die beste Investition der letzten Jahre, was Messerschleifen betrifft.
 
Mitglied seit
10 Okt 2001
Beiträge
348
Gefällt mir
9
#23
@Seamaster würde das nicht zu hoch aufhängen. Brauchbare Ausbeinmesser gibt es unter 20€. Da ist bei den meisten der Anspruch ein anderer als bei einem guten Jagdmesser. Eine Schärfmaschine im Zerwirkraum lohnt sich wohl nur bei großen Strecken...
 
Mitglied seit
5 Okt 2010
Beiträge
1.443
Gefällt mir
6
#24
Wenn ich es recht verstehe, möchte der TS ja aber die stumpfen Messer restaurieren, dazu muss aber einmal Grundschliff rein, egal wie.
Die Messer in der Kammer sind wenig verschlissen, bedürfen aber schon eines neuen Grundschliffes...
Das mache ich gerne 2x jährlich auf meinen Banksteinen- keinesfalls aber öfter.
Deshalb müsste ein Schärfutensil in die Wildkammer, das auch ein wenig Material abträgt um die zeitl. Abstände zwischen den Grundschliffen möglichst groß zu halten, ohne aber die Schneiden zu zerstören.

Der Fiskars-Schärfer ist imho nicht das verkehrteste für die Wildkammer in Verbindung mit einem Standardabzug-Stahl.
Preisgünstig, simpel und relativ langlebig. Das muss es tun.

Aufbrechen und zerwirken künftig eben mit eigenem Werkzeug...
 
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
1.031
Gefällt mir
1.375
#26
Wenn schon Keramikstäbe und auch noch im Sinne des Threadtitels "für die Wildkammer" dann den Spyderco Sharpmaker.
Die anderen haben in der Regel Holzblöcke als Sockel, das ist blöd zu reinigen. :rolleyes:

Der Spyderco Sharpmaker ist meine Top-Empfehlung für alle, die nicht "freihändig" den Winkel sauber einhalten können. (Tu ich mich auch schwer und nehme deswegen aus Bequemlichkeit lieber den.)
 
Mitglied seit
2 Apr 2001
Beiträge
4.378
Gefällt mir
451
#27
Wenn man

beim Vulkanus für die Wildkammer einen Blick auf die Gebrauchsanweisung wirft, so von wegen mit nach unten/oben geneigter Klinge mit nicht zu starkem Druck durchziehen, dann ist er dort ein brauchbarer Schärfer.

Alle paar Monate kommen die Messer dann in den Chief‘s Choice, 10 Mal über die mittlere Stufe (beidseitig) und dann übers Leder oder den Landky Diamantstein, dann hält das wieder.

Die Dick sind so preiswert, wenn ich da ab und an ein neues kaufen muss, so what?

Für gröbere Arbeiten gibt es dann noch Moras, mit Skanschliff, die sind noch preiswerter und werden am Lansky nachgearbeitet.

Für die Küchenmesser noch den ovalen Saphirzug und gut isses.

Gruß,

Mbogo
 
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
48.153
Gefällt mir
3.426
#28
Im Gegenteil. Metzger legen wert auf individuell zurecht geschliffene Messer.
Also Schleifbock mit Leder und Filzscheibe plus Wetzstahl.
Zerwirkmesser sind keine Jagdmesser.
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
5.153
Gefällt mir
2.806
#29
Nun arbeitet der Metzger jeden Tag viel mit seinen Messern.
Der Jäger muss da kein Drama drum machen.
Meser werden ruckzuck geschärft und regelmäßig ausgetauscht. Kost weder Geld noch Zeit.
Die Arbeit muss halt flutschen und nicht Zeit mit einem anderen Hobby vertendelt werden.
 
Oben