Militär- Erlebtes und Lustiges

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#2
"Soso, Sie haben also zusammen ABI gemacht und wollen in die gleiche Kompanie ?

Vielleicht noch ein Doppelzimmer die Herren ????"

:32:

"Ähm ? Ja, bitte"

"Stube 7"

:lol:
 
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#3
Boa verwöhnt!! 10 - Mann Zimmer nur geteilt in Raucher und Nichtraucher!!


erste Waffenausgabe: Jäger R. nimmt sein G3 in Empfang -> Shockk alles voller Sand!

Reinigen? Nöh, nur auf Anweisung, also ab in den Schrank mit dem Sandstreuer.

Erste Übung, der StUffz erklärt, gesichert, entsichert, geladen, ungeladen, unterladen -> ALLE DURCHLADEN (ohne Mun)

Jäger R. zieht wie ein Bulle an dem Hebelchen, aber der Sand ist in der Überzahl. Geht nicht!

Jäger R. geben sie mir die Waffe,Zustand? - Sand - Will ich nicht wissen Zustand! - bla, entladen, gesichert und Sand


Der Stuffz ein Schrank von einem Kerl nochmal 20 cm größer als ich und locker über 100Kg schwer, zieht, zerrt und zottelt an dem Scheißhebel.
Läuft rot an , dunkelrot , der Hebel biegt sich deutlich, durchschnauf, durchreißen - geschafft.

WAR DOCH GANZ EINFACH , JÄGER R.; BEIM NÄCHSTEN MAL STELLEN SIE SICH GEFÄLLIGST NICHT SO AN!!!


Alles kugelt über die Wiese. :lol:


CdB
 
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#4
Der Spieß sitzt mit seinen Mannen bei der Waffenausbildung, alles locker und entspannt. Der Spieß, Typ ARD/ZDF Walross inkl. entsprechendem Bart irgendwann zum Stuffz: Gib mir mal die P1 rüber!

Das zerlegen läuft einwandfrei bei ihm, beim zusammensetzen wird das schon kniffliger. Nach geraumer Zeit und einigem hin-hergefummel wischt der Spieß die Bauteile vom Tisch in seine Hand und sagt zum Stuffz: "Weimann gib mir mal ne Neue, die is kapott" :lol:
 
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Yumitori

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#5
Moin,

selbst erlebt, nicht als Militärangehöriger (mein Vaterland wollte mich nicht) aber um so witziger durchaus:
Zur hohen Zeit des RAF - Terrorismus war ja auch der "Kalte Krieg" noch aktuell und wurden NATO-Manöver, aber auch kleinere Einzelübungen unserer (damals noch) amerikanischen Freunde abgehalten. Aus welchen Gründen auch immer war unser Revier ein beliebter Biwak-Ort.
Eines Freitags war ich bereits am Vormittag auf dem Weg ins Revier und sehr guter Dinge, weil ich gerade eine schwierige Klausur bestanden hatte. Deshalb regten mich auch die vielen Panzer zwischen Büdingen und dem Revier nicht auf. Blöd war, dass an der Jagdhütte ein amerikanischer Funk-Koffer und ein Schützenpanzer standen, die GI's hatten das Toilettenhäuschen als wunderbaren Komfort entdeckt. Wir unterhielten uns sehr nett und ich bekam erzählt, man werde am nächsten Morgen abziehen.
Genau so geschah es, die Jungs packten mit Sonnenaufgang zusammen und mit wirklich freundlichen Worten zogen sie von dannen.
W a s mich veranlasste, den Platz hinter dem Standort des Schützenpanzers näher in Augenschein zu nehmen, weiß ich nicht mehr - jedenfalls standen dort vier oder fünf AR15 Sturmgewehre und je zwei Koffer mit scharfer Munition.
Ich packte den ganzen Kram in meinen Käfer und fuhr zur Kaserne nach Büdingen, wurde dort erst recht kühl, sodann aber äußerst freundlich behandelt und als die ganze Rückbank mit wie viel Stangen Camel ohne Filter und einigen Gallonen Whiskey abgedeckt war, wurde ich wieder entlassen. Für mich als Student war das mehr als bares Geld - und vor allen Dingen die Cigaretten waren weit besser als das deutsche Zeug.
Ich habe dem Offizier das Versprechen abgerungen, die Soldaten nicht zu hart zu bestrafen, was genau passiert ist, weiß ich aber nicht.
 
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#6
Waffenhandhabung am MG3.


Sabbel.... Sabbel... Sabbel.... plötzlich unaufgeforderter Zwischenruf eines Fliegers, der eh schon in den letzten Wochen nur negativ aufgefallen ist: "Eure westlichen Filme, vor allem Rambo, sind doch sowas von unrealistisch..... Man kann doch gar nicht soviel Munition aus der Hüfte verfeuern wie der im Film!"

Der Ausbilder nicht faul, übergibt an seinen Stelli, rennt ans Wertfach und holt rd. 500 Schuß gegurtete grüne "Überreste" der letzten Feldübungen heraus.

Kurzerhand eingelegt, in den Hüftanschlag und die ganze Sauerei in einem Feuerstoß durchgerotzt :roll:

"Sie sehen, Herr Flieger, es geht. SIE dürfen jetzt die Waffe reinigen und der Rest hat Freizeit." :twisted:
 
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#8
Bei meiner Grundausbildung hatte ich unseren Maat innerhalb 20min soweit das er sich weitere Fragen von meiner
Person zu technischen Daten vom G3 verbat:twisted:
Ich hatte nach Dralläng, Zug und Felddurchmesser, V100(300) / E100(300) Radität u.s.w. gefragt und er war sichtlich überfordert.
Es tat seinem Ansehn in unserem Zug nicht gut.:no: Mir hat es aber für meine Dienstzeit (und darüber hinnaus) gezeigt wie groß die Macht der richtigen Frage zur richtigen Zeit sein kann:twisted:

Dies lies mich einen ersten Eindruck über die Qualität vieler Berufssoldaten erahnen, der sich leider im bereich der U-Offiziere immer wieder bestätigte:evil:, ab Portepee wurde es deutlich besser:cheers:
 
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#10
Ausbildungskompanie LAR1; Februar 1992 in Schwarzenborn:

-5°C, Nebel und Schneetreiben auf der Panzerfaustbahn mitten im Wald.
Stuffz soll auf Dreibein die Visiereinrichtung auf die leichte Panzerfaust 44-2A1 montieren. Bei Fertigstellung kippt die komplette Konstruktion im Tiefschnee um...:roll:

"Alles okay.... Ziel: Panzerdarstellung auf Stahlplatte 100m voraus!" (Zur Anmerkung: es wurde mit scharfen Gefechtsköpfen geschossen, Sicht 0-3m im Nebel)

Erster Topf rauscht davon.... nichts.... :what:
Zweiter Topf.... nach Geräuschentwicklung fiel irgendwo weit rechtsab des eigentlichen Zieles ein Baum um....

Schiessen eingestellt....:sad:
 
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#11
meine Zeit beim BUND ( den richtigen meine ich natürlich ) war leider nur von sehr kurzer Dauer.
Die ersten "Freunde" gewann ich dort bereits am ersten Tag als ich vor dem Kompaniegebäude mangels Aschenbecher meine Zigarettenkippe ( ohne Filter) in die Büsche schnippte. Als ich auf meiner Stube ankam hörte ich schon wie auf dem Flur mein Name weitergereicht wurde. Na toll.

Den Rest Freunde habe ich vergrault als ich den Halbrollenverschluss vom MG 42 beim Waffenmeister erklärt habe. Mein Onkel und meine Tante waren bis Kriegsende beide bei Mauser beschäftigt. Mein Onkel war mit verantwortlich bei der Entwicklung des MG Verschluss und später der Kanonen in der 262. Daher wusste ich ganz spezielle Gegebenheiten.

Wie dem auch sei. Mit diesem Wissen konnte ich mir beim BUND jedenfalls keine Freunde machen und ich habe mich dann entschlossen den Verein schnell wieder zu verlassen. Das war so Ende der 70 er.
 
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#12
Der "ohne Kopfbedeckung" bin ich. Ich mochte Sauen schon immer. Heute kann man dort wahrscheinlich eher Wölfe dressieren.......:roll:

Anhang anzeigen 55135
Panzerbahn Bergen-Belsen?

Ungefähr so sah es bei uns auch 1991 in Ehra-Lessien aus. Keine wollte Nachtschiessen mit Vorfeldbeleuchtung... alle verfütterten Äpfel und Panzerplatten an die handzahmen Sauen.
Ansage vom Spieß: "aber dass mir keiner eine Sau schießt!"
 
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#13
Mahlzeit,

Beuterheinländer als Richtschütze an Bord eines Leo IA2, das Eisenschwein wird auf dem örtlichen Standortübungsplatz bewegt.

Wir nähern uns einer T-Kreuzung.

Kommandant: "links abbiegen"

Fahrer wird langsamer, leitet das Linksabbiegen ein, der Bug beginnt zu schwenken.

Kommandant: "liiieeenks abbiegen!"

Fahrer: "Ich bieg doch links ab!"

Kommandant: "LIIINNNGGKS, LLLLIIIIINNNGGKSS, DAS ANDERE LIIIINNGGKKSSS!!!"

Von da an fuhr der Fahrer immer dem Kommando entgegengesetzt, meistens lag er richtig.
:twisted:

Mein damaliges Murmeltier und ich lachen uns bis heute darüber schlapp.

Waidmannsheil


Beuterheinländer
 
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#14
Schöner Moment der Genugtuung in meiner Grundausbildung.

Wir lagen Nachts in den Wachstellungen um das Lager bei 2-3 Grad.
Extrem unbeliebter scharfer Stuffz hat den pöhsen Buben gegeben und schlich sich an die Stellung an.
Wir haben ihn schnell entdeckt und auf Parole angesprochen, er wirft sich auf den Boden und will mit ein paar Seitwärtsrollen ins Unterholz verschwinden.
Leider hat er den knietiefen voll Wasser stehenden Graben übersehen und nahm sogleich ein Vollbad.
Natürlich haben wir ihn patschnass wie er war gefesselt und zur Vernehmung mit ins Lager genommen, genauso wie er selbst uns vorher angewiesen hatte.
Also konnte er nichts dagegen sagen.
 

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