Mindestausgangsbasis für Vorsatzgeräte...

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#1
Nur mal so als Gedankenexperiment.

Was bräuchte es, um z.B. bei einem Waffen-Neukauf von vorne herein eine SW-Nachtjagdtaugliche Kombo aus ZFR mit Wärmebild- bzw. Nachtsichtvorsatzgerät an zu streben, an Mindestanforderungen an das ZFR um später durch das Vorsatzgerät ein Neumondtaugliches Werkzeug zur Wildschadensverhütung zu haben ?!

Oder andersrum und bewusst etwas provokativ gefragt, wie "schlecht" und "billig" darf das ZFR sein um in Verbindung mit dem Vorsatzgerät noch eine gute Ansprache und Präzision zu ermöglichen.

Würde es da ein robustes 42er der unteren/mittleren Preisklasse tun...oder muss es auch bei der Unterstützung durch moderne Technik das 56er Flaggschiff der Luxusklasse sein ?
In wie weit würden unter solchen Umständen die Vorteile der TOP-Gläser überhaupt zum tragen kommen ?
Ich denke mal hier wird, was den Durchmesser angeht die Verfügbarkeit von entsprechenden Adaptern den Griff zum DJ-Glas verhindern.

Bin mal gespannt wie ihr das einschätzt.
 
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#2
Ich denke mal hier wird, was den Durchmesser angeht die Verfügbarkeit von entsprechenden Adaptern den Griff zum DJ-Glas verhindern.

.
Rusan Adapter gibt es ab 30 mm. Die gängigen (1-?x24) DJ Gläser haben teilweise diesen außendurchmesser.
Erfahrung hab ich keine, fänd ich aber ne interessante Kombination
 
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#3
Hängt eigentlich nur an den vorhanden Durchmessern des Adapters. Nur zu billig würde ich nicht werden, da kannst schon mal Überraschungen bei den ZF erleben, vor allem, wenn das Absehen in der 2ten BE ist.

Hab vor Zig Jahren mal so ein Glas für Lau bekommen, hat mich nix gekostet außer Nerven hinterher, Absehen in der 2ten BE. Einmal von 10 runter auf 2, 5 zoomen und zurück, waren etwa 10 cm Unterschied im Trefferpunkt. Hab es dann später zufällig in der Bucht gefunden, Chinaware für unter 100Euro . . . Da war die von mir eingesetzte QR-Montage teurer
 
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#4
hat wohl ehr was mit der Preisfrage zu tun, als mit der Größe.

Ein Oberklasse ZF muss es wohl nicht sein, Mittelklasse sollte doch ok sein, das kann man dann auch ohne Vorsatzgerät noch gut einzusetzen.
 
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#5
Die Qualität der Linsen tritt in den Hintergrund. Und auch große Objektivdurchmesser zum Lichtsammeln sind mit Vorsatz überhaupt nicht mehr relevant.
Die Ansprüche an verlässliche Umkehreinheit und Absehenverstellung bleiben aber bestehen.
Etwas mehr Wert sollte auch auf einen stabilen Rohrkörper gelegt werden, da das zusätzliche Gewicht des Vorsatzgerät noch gehalten werden muss und auch die Klemmung das Objektiv unüblich belastet.

Ein billigst China Glas zu verwenden wäre also fehl am Platz, aber man ist schon bei den Mittelklasse Herstellern bestens aufgehoben: DDOptics, Vixen, Steiner, SuB Klassik etc.
 
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#6
Hat jemand Erfahrungen von euch mit der Technik? Wärmebild vs Nachtsichtvorsatz oder gar ein ganzes Glas, dass das schon kann?
Ich kenn nur die Videos von den Amis.
 
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#8
Die Qualität der Linsen tritt in den Hintergrund. Und auch große Objektivdurchmesser zum Lichtsammeln sind mit Vorsatz überhaupt nicht mehr relevant.
Die Ansprüche an verlässliche Umkehreinheit und Absehenverstellung bleiben aber bestehen.
Etwas mehr Wert sollte auch auf einen stabilen Rohrkörper gelegt werden, da das zusätzliche Gewicht des Vorsatzgerät noch gehalten werden muss und auch die Klemmung das Objektiv unüblich belastet.

Ein billigst China Glas zu verwenden wäre also fehl am Platz, aber man ist schon bei den Mittelklasse Herstellern bestens aufgehoben: DDOptics, Vixen, Steiner, SuB Klassik etc.

Dann kannst du auch die alten Eisenschweine der 60er und 70er mit Stahlkorpus nehmen. Die hatten genau die von dir genannten Eigenschaften. Vielleicht legt die ja bald wieder ein Hersteller für die wachsende Vorsatzgemeinde auf? :rolleyes:

"Vorsatztauglich", "Vorsatzstabil", "Für Ringmontagen-Anpressdrücke > 1KN" oder "Zertifiziert für 10kg Vorsatzgeräte" wären ja bestimmt eingängige Werbesprüche. :)
 
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#12
ja, das hat nix mit Jagd zu tun. Ist halt Amerika.

Kann man eine Rotte Sauen per Hubschrauber auch in ein Minenfeld treiben.
 
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#13
Bitte bedenke bei den "kleinen" ZF Durchmessern auch die meist niedrigere Montage. Dann passt zwar der Rusan noch drauf aber der Vorsatz nicht mehr, da er am Lauf ansteht. Von daher ist die Aussage "kann man auch an die DJ Optik machen" zwar richtig, aber meist wird es an der "Höhe" scheitern.
 
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#14
[QUOTE="waland, post: 389258] Von daher ist die Aussage "kann man auch an die DJ Optik machen" zwar richtig, aber meist wird es an der "Höhe" scheitern.[/QUOTE]

Könnte man das nicht mit einer in der Höhe angepassten ZF Montage ausgleichen?
 
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#15
Dann kannst du auch die alten Eisenschweine der 60er und 70er mit Stahlkorpus nehmen. Die hatten genau die von dir genannten Eigenschaften. [...]
Ja, würde ich bedenkenlos für den Einsatzzweck hernehmen.
Ich hab auch das Gefühl, dass solche älteren soliden Gläser auf dem Gebrauchtmarkt wieder stärker nachgefragt werden. Vielleicht ja aus dem Grund.
 
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