Mit dem E-Bike ins Revier

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#1
Hallo liebe Mitjagenden (m/w/d)

Ich gedenke mir ein E-bike zuzulegen.
Gibt es von eurer Seite aus Erfahrungen, damit ins Revier zu fahren?! Habt ihr zB auf ein bestimmtes Modell geachtet? Ein zu sehr Mountainbike-Artiges wäre nicht mein Stil. Will damit auch zB zur Arbeit fahren. Muss nicht komplett über Stock und Stein gehen.
Hat sich das für euch als praktikabel erwiesen? Transportiert ihr die Waffe offen? (Bei mir sind es zB rund 7km ins Revier)
Habt ihr schonmal ein Reh mitgenommen? Am Lenker? In der wildwanne im Anhänger?
Freue mich auf selber gemachte Erfahrungen 😊👍
 
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#2
E-bike nicht aber ich fahr öfter mit nem richtigen Fahrrad zum jagen. Waffe über die Schulter geht bei mir(wohne im Revier) würd ich aber nicht empfehlen. Raubwild klemm ich aufn Gepäckträger und einmal hab ich nem Kitz die Läufe zusammengebunden und es wie ne Umhängetasche getragen hab.
 
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#3
Was sind das hier für goile Fragen und Themen !

Zur Ausgangsfrage:

Du solltest auf ein gutes Geländeprofil der Reifen achten, außerdem ist da die Sache mit dem Transport.
Ein Anhänger würde funzen, ob es dafür Wildträger gibt, entzieht sich meiner Kenntnis,
ebenso, ob Schneeketten für den Winterbetrieb vorhanden sind.

BTW Winter, da Du im Revier kaum eine Ladestation für den Akku hast, berechne,
ob die, bei Kälte verminderte Leistung für die Strecke reicht.

Remy
 
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#4
Ich gedenke mir ein E-bike zuzulegen.
Du meinst bestimmt ein Fahrrad mit Akkubetrieb?

E-Bike > Unterstützung bis 45 kmh und versicherungspflichtig
Pedelec > Unterstützung bis 25 kmh und versicherungsfrei

Ich fahre seit 4 Monaten ein PEDELEC (Treckingrad von KTM), seither ca. 1.500 Kilometer. Was Du vorhast, funzt m.E. nur mit Anhänger.
 
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#6
Ich war einmal zur Taubenjagd eingeladen, da ich noch keinen Führerschein hatte, den Jagdschein aber schon. Das Revier lag am anderen Ende der Stadt. Auf dem Hinweg habe ich mich noch durch die Randbezirke gequält: puh das war der doppelte Weg! Also bin ich auf dem Rückweg mittendurch. Meine Beute - acht dicke Ringeltauben - baumelten fröhlich vorne am Lenker ... große Show! Da ich nicht vom Dorf komme, sondern aus einer Großstadt, könnt ihr euch denken: Dies ist lange her :LOL:
 
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#7
Ich fahre zuweilen sowohl mit einem MTB alsauch einem Omafahrrad im Revier rum, mit dem MTB kann ich Pirschwege deutlich besser befahren, aber erst seit ich diesen für mich absolut unergonomischem Originallenker ausgetauscht habe.
Ein Fahrrad muss passen wie eine Flinte!
 
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#9
Auf schlechten Wegen hab ich mir schon ein paar mal die Reifen an Steinen kaputt gefahren. Ich würde also auf jeden Fall Mäntel mit verstärkten Flanken und ggf. Schutz vor Dornen o.ä. nehmen. Außerdem ein Pannenspray dabei haben!
 
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#12
ich würde mir ein MTB kaufen und dieses "aufzivilisieren" lassen, sprich mit Gepächträger, Schutzblechen etc ausrüsten lassen.
Denn bei vielen Teckingrädern kannst du nicht grobstollige Reifen aufziehen lassen, da die Schutzbleche zu nah an den Rädern sind. Und grobstollige Reifen sind das wichtigste auf unbefestigten Wegen!
Ich habe selbst ein MTB ohne Akku und ein Haibike (Treckingrad,
Haibike SDURO Trekking) mit Akku. Das Haibike ist schon semi-geländegängig, aber wirklich grobstollige Reifen gingen leider nicht...
Die grobstolligen Reifen sind auch aufgrund des deutlich höheren Fahrradgewichtes das A und O wenn es wirklich etwas ins Gelände gehen soll.
Fahre damit auch bis ins / ans Revier, Waffe aber im dünnen Futteral.
 
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#13
So, dann will ich auch kurz.

Ich fahre ins Revier so wie du es andenkst - bei uns ist es aber human, was das Gelände angeht. Dennoch sind grobstollige Reifen wichtig, im Winter mit Spikes (sind beim Rad zulässig!) und Stollen. Die oben gezeigten Schwalbe Marathons sind zwar schön und gut, aber da verlierst bei nasser Wiese und etwas Steigung schon. Bei meinem Gelände reichen mir diese hier im Sommer: https://www.schwalbe.com/de/offroad-reader/smart-sam-plus.html

Anhänger habe ich mir superbillig auf einem der Mutter-/Kindflohmärkte geschossen - war eigentlich schon ziemlich fertig/platt das Teil - Anhänger für 2 Kinder - etwas umgebaut indem ich Fußraum abgeschnitten habe und ne dünne Holzplatte (auf Wasserfestigkeit achten) aufgeschraubt habe. Nun kann ich damit 3 Kisten Getränke transportieren oder den Jagdrucksack oder oder oder... Rehe lagen auch regelmäßig drin, dann ist ne Tüte zum Unterlegen hilfreich, da ja der Rucksack und die Beute transportiert werden müssen ;)

Waffe hab ich auf dem Rücken, nutze ein dünnes Lodenfuteral. Fernglas oder WBK, je nachdem was ich bei habe, habe ich um den Hals - ein DF hat mal aufgegeben, die Vibrationen im Anhänger sind recht übel da absolut null Dämpfung.

So, mal suchen ob ich noch nen Foto aufm Handy hab, sonst muss ich nen neues machen... nur steht das Rad grade im Keller als Baustelle, braucht noch ein paar Tage... Winterbetrieb ist übel fürs Rad (ich fahre damit auch zur Arbeit - Salz/Schneegemisch killt), die Aufnahme für die Achse vorne an der alten Gabel war durch (Alugabel mit Stahlachse... zusammen mit Salz und Wasser führt zu übler Korrosion). Momentan halt das ohne Antrieb in Benutzung ;)
 
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#15
Ich täte sagen, kommt auf den Hund drauf an.

Diese Anhänger sind für so 30 bis 45kg ausgelegt, musst halt Holzplatte schon einmal abziehen.

Vom Platz her... meiner kann 2 Bierkisten transportieren und hat dann umlaufend noch gut 10cm Platz (die dritte wird auf die hintere gestellt - Zurrpunkte habe ich mit eingebaut). Hundebox lies sich sicher befestigen, wenn wir nicht über nen 45kg Golden Retriever reden ;)

Aber wie gesagt... Dämpfung ist lala... in so nem Fall täte ich Ballonreifen versuchen, die mit weniger Druck auskommen und dadurch federn, um zumindest etwas Komfort zu erzielen.

Kleine Anekdote noch...

Es war Ende Januar und lag Schnee - ich war draußen und wingeschützt, ich hab nicht einmal gemerkt wie argh es schneit und stürmt. So war ich unangenehm überrascht Schneewehen auf den Feldwegen zu haben. Die normalen Straßen waren gerade noch so ok. Ich trete vorsichtig den Rückweg an - da kommt mir eine Polizeistreife entgegen. Ich denke mir nix bei und fahre weiter. Am Ortseingang sind sie hinter mir - überholen aber nicht, geben keine Zeichen usw. Also fahre ich weiter Richtung Heimat, wo ich vllt 3-4 Minuten später auf dem Hof einbiege.

Die Streife parkt hinter mir und zwei Polizisten steigen aus. Freundlich gehe ich paar Schritte auf sie zu und frage ob ich helfen könnte. Da kam nur - "Ach, wir wollten eigentlich nur wissen, wie man bei dem Wetter noch Rad fahren kann?!?"

War nen freundliches Gespräch und nach paar Minuten zogen sie weiter. Glaub denen war nur langweilig - an dem Tag war kein normaler Mensch mehr draußen ;)
 
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