Mit Pfeil und Bogen gegen Wildschweine

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Nehmen wir mal an ein Jäger trainiert jetzt mit dem Bogen, macht ggf. noch eine Prüfung und hat eine Ausnahmegenehmigung.

Die am Tage marodierenen Sauen werden nach dem ersten Schuss nicht mehr Tag aktiv sein. Dann wohl nur noch in der Dämmerung oder Nacht. Erlegt der Jäger dann noch die eine oder andere bei schlechten Licht werden die Sauen wohl nicht mehr in die (klein) Stadt kommen.
Also hat man den ganzen Aufwand für 3 Sauen?
Mit Aufwand meine ich wöchentliches Training, ggf Prüfung, kauf und Anträge für die Bogenjagd.

Halte ich für sehr ineffizient. Wir haben aber noch einen Thread über Saufänge.
3 Sauen vs eine Rotte auf einmal


Mal von Effizienz abgesehen denke ich schon das Bogenjagd ein interessantes Thema ist. Zur Problem Lösung aber wohl nicht das optimale.
 
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Effizient im urbanen Raum ist nur hoch spezialisierte Jagd.
Voll schallgedämpfte Waffen, Nachtzieltechnik, 2er Teams. Weitgehende Betretungsrechte.
Aufsuchen, erlegen, bergen innerhalb kürzester Zeit, um den Jagddruck auf die Öffentlichkeit so gering wie möglich zu halten.
Ohne Schaffung von Beobachtern unter der interessierten Bevölkerung wird das ganze Spiel eh nicht funktionieren, weil im kleinteilig bebauten Raum eine Rotte relativ schwer kontrollierbar unterwegs sein kann.
Gruß-Spitz
 
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Erlegt der Jäger dann noch die eine oder andere bei schlechten Licht werden die Sauen wohl nicht mehr in die (klein) Stadt kommen.
Servus Terzel13: Dann wäre doch in diesem Fall das Ziel voll erreicht!

Halte ich für sehr ineffizient. Wir haben aber noch einen Thread über Saufänge.
3 Sauen vs eine Rotte auf einmal
Ich denke dass die meisten hier im Forum nicht jagen weil es "effizient" ist, sondern aus Passion (Gene aus 1,8 Mio Jahren Homo erectus).
Zur effizienten Reduzierung der Schwarzkittel ist der Saufang sicher sehr gut geeignet, mit dem was ich unter Jagd verstehe hat er aber so gut wie nichts zu tun. Es steht ja dem Gesetzgeber frei für welches "Übel" er sich entscheidet...

Stets guten Anblick wünscht concolor
 
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Servus Terzel13: Dann wäre doch in diesem Fall das Ziel voll erreicht!


Ich denke dass die meisten hier im Forum nicht jagen weil es "effizient" ist, sondern aus Passion (Gene aus 1,8 Mio Jahren Homo erectus).
Zur effizienten Reduzierung der Schwarzkittel ist der Saufang sicher sehr gut geeignet, mit dem was ich unter Jagd verstehe hat er aber so gut wie nichts zu tun. Es steht ja dem Gesetzgeber frei für welches "Übel" er sich entscheidet...

Stets guten Anblick wünscht concolor
Wenn ich jage, darf das durchaus effizient sein. Macht doch dann erst so richtig Spaß! Was ist daran nun schon wieder so verwerflich.
Aber ich gebe Dir recht. Ein Saufang grundsätzlich und die gesamte Reduktion der Sauen in der Stadt hat wenig mit Jagd zu tun.
Gruß-Spitz
 
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Bogenjagdschein halte ich für JS Inhaber doch bissl überzogen.
Als staatlichen Akt fände ich einen Bogenjagdschein auch überzogen. So wie ihn der deutsche Bogenjagd-Verband anbietet erscheint er mir im Bereich des sinnvollen. Geldmacherei sehe ich auch keine sondern eher Idealismus: 180€ für zwei ganze Tage wenn ich es richtig verstehe (Kurs für Leute mit Vorkenntnissen inklusiv Prüfung). Manche Dinge sind eben doch anders als bei der Büchsenjagd und gegen einen ordentlichen Nachweis der Schieß-Fähigkeiten mit dem Jagdbogen ist doch nichts einzuwenden.
Der zwingend erforderliche Kenntnisnachweis für Modellflug wird auch vom DMFV durchgeführt. Der Staat hat hier ganz klar erkannt dass Vereine bzw. Verbände effizienter arbeiten...
 
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Manche Dinge sind eben doch anders als bei der Büchsenjagd und gegen einen ordentlichen Nachweis der Schieß-Fähigkeiten mit dem Jagdbogen ist doch nichts einzuwenden.
Manche Dinge sind auch anders als bei den sportlichen Bogenschützen. Ich finde ihn daher durchaus sinnvoll, von den Inhalten eines solchen JS mal abgesehen.
 
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Ohne zu groß ablenken zu wollen: Wurde der Mittelweg der Armbrust hier schon in Erwägung gezogen?
Damit kann man echt schnell gute Ergebnisse abliefern(selbst getestet)
 
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Ohne zu groß ablenken zu wollen: Wurde der Mittelweg der Armbrust hier schon in Erwägung gezogen?
Hier im Thread schon, ob von irgendwelchen Behörden (in und rund um Berlin z.B.) weiß ich nicht.
Damit kann man echt schnell gute Ergebnisse abliefern(selbst getestet)
Wurde hier auch schon so beschrieben. Ich glaube es gerne, habe aber im Gegensatz zum Bogen keine persönliche Erfahrung. Es wurde erwähnt dass es nicht so leicht geht eine Armbrust spontan zu spannen/wieder zu entspannen. Solange ein Bolzen drin liegt ist das eben ziemlich sicherheitsrelevant. Vielleicht kannst Du dazu detaillierter was schreiben, für mich wäre es gerade noch im Thema.
Gruß concolor
 
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...Die am Tage marodierenen Sauen werden nach dem ersten Schuss nicht mehr Tag aktiv sein. Dann wohl nur noch in der Dämmerung oder Nacht. Erlegt der Jäger dann noch die eine oder andere bei schlechten Licht werden die Sauen wohl nicht mehr in die (klein) Stadt kommen.
Also hat man den ganzen Aufwand für 3 Sauen?...
So richtig Erfahrungen mit Sauen hast Du nicht.
Dann würden die ja auch nach 3 Toten nicht mehr auf den frisch gedrillten Mais gehen. Machen sie aber. Sie werden etwas vorsichtiger, aber sie werden satt. Wenn da irgendwo Nahrung ist, kommen die immer wieder.
Gruß-Spitz
 
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Die Armbrust hat ein paar bauartbedingte Nachteile (in Genauigkeit und Energieabgabe) gegenüber dem Bogen, die größtenteils auf die geringere Größe des Bogens zurückgeführt werden können. Der Vorteil ist natürlich die zeitliche Abkopplung des notwendigen Kraftaufwands vom Vorgang der Schussabgabe.
 
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Die Armbrust hat ein paar bauartbedingte Nachteile (in Genauigkeit und Energieabgabe) gegenüber dem Bogen, die größtenteils auf die geringere Größe des Bogens zurückgeführt werden können. Der Vorteil ist natürlich die zeitliche Abkopplung des notwendigen Kraftaufwands vom Vorgang der Schussabgabe.
Naja...

Armbrust:
Ravin Crossbows R29
Geschwindigkeit: 430fps / 471km/h (400grain Bolzen)

Bogen:
Mathews Halon X
Geschwindigkeit: 330fps - 363 km/h

Das wäre der Stand der Technik. Man muss natürlich auch eine Armbrust beherrschen lernen, bei der Schussabgabe wird jedoch keine körperliche Fitness wie beim Bogen nötig. Außerdem lassen sich Zielfernrohre verwenden.
 
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