Mit Stil zur Jagd

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Nicht zu verwechseln mit Stihl. Aber Stihl ist nützlich für die Jagd, wie ich aus eigener Erfahrung mitteilen kann.STIHL_MS_500i_Produkt.jpg
 
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Komisch, ´ne ähnliche Argumentation lese ich auch regelmäßig in den Harley-Foren.

Welchen Beruf darf / sollte man als Jäger / Jagdgast denn vorzugsweise haben?

Man sollte ein kompetenter Praktiker sein, der keine Wellen macht .

Warum soll die Argumentation komisch sein.
Banker und Ärzte sind einem ständigen Konkurrenzdruck ausgesetzt. Das nehmen die mit ins Private.
 
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Nachdem es ( kratzfreien) Schmutz aus der Flasche zu kaufen gibt um damit seinen Brabus G in einer Art zu schmücken welche Dritten suggerieren soll dass der Benz artgerecht bewegt wird
Glaube ich dass es einen Markt für ein jagdliches Äquivalent, also ein Accessoire welches die Verwegenheit und Erfahrung des Trägers unterstreicht, gibt😌.

Meine Idee der Gummistiefel im Tarnmuster "Success"🐗💪

IMG_20211019_195000.jpg

Ganz in Naturtönen gibt er sich durchaus zurückhaltend und übermittelt dem Beobachter unterschwellig: mein Träger weiß was er tut😌🧐
Damit ist man immer gut angezogen.👍

Ich werde Mal mit Blaser reden....

Gruß Klb95
(der gerade seine Stiefel putzt😉)
 
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Stil hat nichts damit zu tun, ob etwas neu oder alt ist @Nick Adams . Es muss auch nicht unbedingt teuer sein. Es ist auch kein Akt des Selbstdarstellens, wie du es manchen Mitjägern unterstellst nur weil sie Tweed tragen. Das lässt nur auf eine abschätzige Grundhaltung schließen. Stil ist Ausdruck seiner selbst und Achtung vor dem, was man macht. Marc Aurel schrieb mal schön in seinen Selbstbetrachtungen, dass ein Mann so viel wert sei, wie die Dinge um die es ihn ankommt. Wenn man also zur Jagd geht sollte man es so tun, wie man selbst ist und damit eben nicht "weniger sein als man vorgibt zu sein".
 
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Und der Träger von verdreckten Gummistiefeln zu Beginn der Jagd ist genauso daneben, wie der Herr Dr. im nagelneuen Lodenoutfit von Franken Cie, oder mit Härkila Kamko und nagelneuer R8.

Ich habe vor ein paar Jahren meinem nichtjagenden Vater ein Härkila Kamko geschenkt.
Letztens wurde ihm unterstellt er wäre Jäger, wegen der Jacke.... :ROFLMAO:
 
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Jetzt fehlt nur noch das Lied von Bligg: Manhattan (siehe YouTube).
Entweder Manhattan oder nöd, Manhattan oder nöd,
S gaht bestimmt au ohni doch mit ihm is Lebe schön
Mode chamer chaufe aber Style das mumer ha,
Was die eint vo beid im Usgang träget si zum schlafe a.
Er versteckt sich i dim Chleiderschrank,
Schliecht sich i din Wortschatz,
Beiflusst dini Gangart und er luret ufem Parkplatz, begleitet dich zur Arbet und chunt mit as nögste Date und entscheidet au gad selber schnell öbs seb isch was vergheit.
Machs mit Style, Style oder lass es si,
Style bringt dich as Ziel egal wo her egal wo hi, ja Style muss si.
Machs mit Style, Style oder lass es si,
Style bringt dich as Ziel egal wo her egal wo hi, ja Style muss si.
Entweder Manhattan oder nöd, Manhattan oder nöd,
Sgaht bestimmt au ohni doch mit ihm is Lebe schön
Entweder Manhattan oder nöd, Manhattan oder nöd,
Sgaht bestimmt au ohni doch mit ihm is Lebe schön
Er macht Party i dim iPod und fugiert als Undermieter,
Macht sich breit uf dine Möbel wienen König und regiert det.
Style chamer nöd lerne nei Manhattan oder nöööööd.
Art und Charme und Umgangsform und söttigs ischer gfrögt.
Er hät billione Gsichter aber eis das mumer säge es git leider viel zviel Lüt dene ischer nie begegnet.
Machs mit Style, Style oder lass es si,
Style bringt dich as Ziel egal wo her egal wo hi, ja Style muss si.
Machs mit Style, Style oder lass es si,
Style bringt dich as Ziel egal wo her egal wo hi, ja Style muss si.
Entweder Manhattan oder nöd, Manhattan oder nöd,
Sgaht bestimmt au ohni doch mit ihm is Lebe schön.
Entweder Manhattan oder nöd, Manhattan oder nöd,
Sgaht bestimmt au ohni doch mit ihm is Lebe schön.
Es isch t'Art wiemer lauft wiemer denkt wiemer red,
Wiemer isst, wiemer fahrt, wiemer sich chleidet und bewegt.
Es isch t'Art wiemer lauft wiemer denkt wiemer red,
Wiemer isst, wiemer fahrt, wiemer sich chleidet und bewegt.
Entweder Manhattan oder nöd, Manhattan oder nöd,
Sgaht bestimmt au ohni doch mit ihm is lebe schön.
Entweder Manhattan oder nöd, Manhattan oder nöd,
Sgaht bestimmt au ohni doch mit ihm is lebe schön.
Entweder Manhattan oder nöd
Entweder Manhattan oder nöd
Entweder Manhattan oder nöd
Sgaht bestimmt au ohni doch mit ihm is Lebe schön
 
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Und der Träger von verdreckten Gummistiefeln zu Beginn der Jagd ist genauso daneben, wie der Herr Dr. im nagelneuen Lodenoutfit von Franken Cie, oder mit Härkila Kamko und nagelneuer R8.

Ich habe vor ein paar Jahren meinem nichtjagenden Vater ein Härkila Kamko geschenkt.
Letztens wurde ihm unterstellt er wäre Jäger, wegen der Jacke.... :ROFLMAO:
Deshalb mag ich die Bauernjagden im Osten so gern. Da kommt der Hr. Dr. immer mit den gleichen Gummistiefeln, bei denen der Dreck vom Vortag einfach abgefallen ist und seine Büffelspecklederne hält ihn auf alle Fälle auch nach dem Schüsseltrieb noch auf den Beinen. :ROFLMAO:
Seine DB ist locker das Dreifache einer camoloch R8 wert, aber das merkt halt keiner und Understatement ist, weniger vorzugeben als man tatsächlich ist oder hat, was einen dann a la longue oft auch die besseren Freundschaften ermöglicht.
 
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Komisch, ´ne ähnliche Argumentation lese ich auch regelmäßig in den Harley-Foren.

Welchen Beruf darf / sollte man als Jäger / Jagdgast denn vorzugsweise haben?
Mitglied in einem Harey Forum zu sein, deutet darauf hin, dass man absolut keinen Stil hat. Stil ist innere Haltung und Anständigkeit nicht Kleidung.
 
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Meine Gummistiefel hab ich vor Jahren mal saubergemacht. Meistens macht das der Regen. Und meinem alten Lada ( 32 Jahre) sieht man an, dass er gebraucht wird. Die mit Teer übermalten Rostflecken entwickeln sich langsam zur Camo. Der damit gemachte Eindruck entspricht eher meiner inneren Grundhaltunng, als meinem Geldbeutel. Am meisten Spass macht es mit dem Lada auf einem Veterantreffen für neupolierte alte Autos aufzutauchen. Die Herren und Damen Neureich werden ganz schön sauer, wenn man zwischen Ihren Autos parkt. Meinen MB 450 SLC mitzunehmen macht viel weniger Spass.
 

steve

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Es ist eigentlich irre, was so ein Thema wie (Kleidungs-)Stil auf der Jagd für verschiedene Assoziation weckt. Stil haben oder vermissen lassen wird mit bestimmten Stoffen, mit Krawatten, mit dreckigen Gummistiefeln, mit handwerklichen Fähigkeiten oder handwerklicher Inkompetenz, mit Geld, mit Berufen, mit Autos, mit Anstand und letztlich auch mit Traditionen verbunden. Wenn aber ein Thema so wenig greifbar ist, kann man es dann überhaupt sinnvoll diskutieren? Dieser Thread deutet seit 43 Seiten ein „NEIN“ zu dieser Frage an.
 
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Es ist eigentlich irre, was so ein Thema wie (Kleidungs-)Stil auf der Jagd für verschiedene Assoziation weckt. Stil haben oder vermissen lassen wird mit bestimmten Stoffen, mit Krawatten, mit dreckigen Gummistiefeln, mit handwerklichen Fähigkeiten oder handwerklicher Inkompetenz, mit Geld, mit Berufen, mit Autos, mit Anstand und letztlich auch mit Traditionen verbunden. Wenn aber ein Thema so wenig greifbar ist, kann man es dann überhaupt sinnvoll diskutieren? Dieser Thread deutet seit 43 Seiten ein „NEIN“ zu dieser Frage an.

Das ist eben der kleine aber feine Unterschied zw. der realen Welt und dem Tastenuniversum.
In Letzterem kann man Beklopptes völlig ungeniert diskutieren u. genießen. BWL - Justus ist unter uns. :D
 
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Vielleicht hilft das ja dem einen oder der anderen:
1. A gentleman opens doors for a lady.
As far as a gentleman is concerned, all women and girls should be treated as ladies. Opening a door is not a gesture of condescension, but rather courtesy and deference. As far as revolving doors go, modern manners dictate that a gentleman allow the woman to enter first. Car doors are no exception, regardless of who is driving. If a third party is driving, open the curbside door and ensure that she is safely in before closing it.
2. A gentleman walks closest to the curb.
The idea being, of course, to protect her from traffic, debris, puddles and other urban calamities.
3. A gentleman makes reservations.
Doing something as simple as making a reservation not only shows initiative and planning – and therefore concern for her – it also guarantees you won't be sitting around drinking watered-down margaritas waiting for a giant pager to go off.
There's even an app for that.
4. A gentleman gives her his jacket.
Especially when it's freezing. Especially when it's snowing. Especially in the rain. If she looks cold, she's cold. Just take your jacket off.
5. A gentleman is punctual.
If you're not early, you're late. Plan for traffic and other little disasters. Make sure you have gas in your car. There's no excuse for being late. Respect her time. And if she's late, don't draw attention to it. The correct answer to the question "how long have you been waiting" is "I just got here a few minutes ago." Never keep a woman waiting.
6. A gentleman rises when she enters the room.
Again, a sign of respect and acknowledgement. You should also rise when she exits. At a meal, you stand when she excuses herself and again when she returns. Even a partial rising shows gentle manners, but it's best to fully stand if possible.
7. A gentleman gives compliments sincerely and often.
The first words out of your mouth when you meet a woman on a date should be along the lines of "you look stunning." If you're in a relationship, don't fall into the trap of taking her for granted: compliment her as if you were courting her all over again.
8. A gentleman helps her to be seated.
1. Pull the chair out for her.
2. As her knees bend to sit, gently push the chair in with both hands on the backrest.
On a related note...
9. A gentleman gives up his seat.
Yes, on the subway. Yes, on the bus. Yes, in the waiting room at the DMV. It doesn't hurt. It costs you nothing. And if a pregnant woman or elderly lady steps into your subway car, your first instinct should be to immediately stand and offer your seat.
10. A gentleman helps a lady with her coat.
Ask, "May I?" Position yourself behind her and gently grasp her coat near the collar and shoulder and allow her to slip free. Either drape the coat over your arm or hang it up. To help her put the garment back on, hold the coat in the same way and allow her to slip her arms in, then straighten the collar as she adjusts.
11. A gentleman says "please" and "thank you."
Far too often overlooked, a simple "please" and "thank you" can go a very long way.
12. A gentleman minds his table manners.
Even if you've never mastered the continental style of using utensils (left hand, fork; right hand, knife), it doesn't take any training to not talk with your mouth full or chew with your mouth open.
13. A gentleman is never rude to servers, bartenders, or anyone else for that matter.
There is nothing more offensive than someone who talks down to someone and treats them as if they were inferiors. That kind of snobbery has no place anywhere: it's ill-mannered, awful for everyone around you, and it makes you look like an ass. Treat people as you would like to be treated.
14. A gentleman pays.
Put away the calculator. The term "going Dutch" was invented by the English as an insult: they regarded the Dutch as cheap. Just pay... and don't think that paying means you've bought anything more than dinner or drinks. There should be no expectations attached.
Under no circumstances should she see the check or have any idea how much it is. A tight-lipped smile is your friend here, as always.
15. A gentleman gets her safely to her door.
Her safety, comfort, and well-being are your first and foremost priority. After a date, meeting, dinner... whatever... make sure that she gets home safely and thank her for the pleasure of her company.
16. A gentleman listens.
If you want to get to know a person, ask them questions... and listen to their responses. Listening does not mean "waiting for your chance to talk." It means being attentive, learning to read responses, understand reactions, and navigate someone's emotional landscape.
17. A gentleman keeps his word and a secret.
Don't commit yourself to any obligation that you are not willing to brave fire, famine, and flood to fulfill. Likewise, when you are entrusted with a secret, guard it as closely as you do your own. There is no breakup, no fight, no argument, no falling out that absolves you from this responsibility. Live and die with the secrets entrusted to you locked away in your heart.
18. A gentleman never hits a woman. Ever.
No matter what: you never hit a woman. There's no excuse. There's no possible argument to the contrary. There's no "what if?" and there's no qualifier. Gentlemen don't hit women. Ever.
19. A gentleman shows initiative.
If you're asked which dress, which pair of jeans, or which pair of shoes looks better...have an actual opinion. "They both look the same" or "whatever you like" are not actual opinions. Likewise, if you're asking someone on a date, have a destination in mind. Have a plan.
20. A gentleman pays attention to details.
Take mental notes. Her likes. Her dislikes. Her shoe size. Her ring size (please note that nearly all jewelry stores display a default ring size of 6 for women). Her favorite color. This information will prove useful and when it does – when you show up with a bundle of lavender because you know it reminds her of her grandmother – it shows you care.
21. A gentleman asks for her family's blessing before proposing.
This modern departure from asking her father for permission acknowledges the importance of her whole family: mom, dad, brothers, sisters, grandparents. It shows respect for her family: you are, after all, asking to join them.
22. A gentleman is a jack of all trades.
Science fiction author Robert A. Heinlein once wrote,
"A human being should be able to change a diaper, plan an invasion, butcher a hog, conn a ship, design a building, write a sonnet, balance accounts, build a wall, set a bone, comfort the dying, take orders, give orders, cooperate, act alone, solve equations, analyze a new problem, pitch manure, program a computer, cook a tasty meal, fight efficiently, die gallantly."
A gentleman knows how to do things. He's the guy people look to in an emergency, whether it's a natural disaster or a social one. A gentleman is prepared to answer questions and if he doesn't know the answer, he knows where to find it. He is confident and socially adroit, able to handle any situation that life throws at him.
23. He goes out of his way to let her know he cares. Every. Single. Day.
Flowers. Affectionate post-it notes. Spa days. Simple compliments. All of those things add up. So show your affection every day.
Manners aren't something that should feel forced or ostentatious: rather, they should make the people around you feel better about being around you.
 
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