Mit Wärmebildkamera Schweiss erkennbar?

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#31
Mehrfach erlebt und verbrannt - Das solltest du mal testen!
Die Literatur besagt, der Mantel eines Geschosses kann sich auf bis zu 170 Grad erhitzen. Holz brennt ohne Zündquelle ab etwa 250 Grad. Ohne Funken löst du also mit einem Geschoss keinen Waldbrand aus.
Weil mir jetzt gerade fad war hab ich eine Mutter genommen abgewogen etwa 6gramm mit dem Gasbrenner zum rotglühen gebracht womit wir mit ca 600-700 Grad deutlich über den 170 Grad wären und bei einer Aussentemparatur von 25 Grad draussen auf dem warmen Asphalt gelegt. Nach gestoppten 3 Minuten konnte ich die Mutter mit zwei Fingern aufnehmen und in der Handfläche liegen lassen und du erklärst hier das du zum Anschuß gehst das Geschoß findest und dir daran noch die Finger verbrennen kannst? Wie lange brauchst du dafür 30 sec?
In der Regel bleibt man nach dem Schuß mehrere Minuten sitzen?
 
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#32
Erlebt bei einer Sau im Mais auf wenigen Metern. Waren deutlich unter 30sec. Sonst des öfteren schon im Wattefangkasten.

Egal wie, ist ein Geschoss mit der WBK auffindbar, ist es warm. Geht es schnell, kann es sehr warm sein. Ist es sehr warm, kann man sich verbrennen. Theoretisch und praktisch möglich.
 
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#33
Erlebt bei einer Sau im Mais auf wenigen Metern. Waren deutlich unter 30sec. Sonst des öfteren schon im Wattefangkasten.
Wie muss ich mir das vorstellen? Schuss, Gewehr umhängen, Sprint zur Sau, WBK raus Geschoß sehen, hingreifen, Fingerverbrennen und das alles deutlich unter 30 sec?

Wattefangkasten? Gibts den wo zu kaufen? Wie groß ist der? Bis zu welchem Kaliber ist der geeignet?
 
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#34
Wie muss ich mir das vorstellen? Schuss, Gewehr umhängen, Sprint zur Sau, WBK raus Geschoß sehen, hingreifen, Fingerverbrennen und das alles deutlich unter 30 sec?

Wattefangkasten? Gibts den wo zu kaufen? Wie groß ist der? Bis zu welchem Kaliber ist der geeignet?
In etwa. Lag direkt am Anschuss und hob sich deutlich von der sonst recht monotonen Bodenbeschaffenheit in einem 125ha Mais Schlag ab. Um der Rotte zu folgen musst es schnell gehen. Es soll ja auch Menschen geben, die rennen in 30 sec 300m.
Da ich mich aber eher zu der unsportlichen Gattung zähle, bin ich auf die 10m in unter 30sec schon recht stolz ;-)

Sonderbau - wüsste nicht das man sowas kaufen kann. Stelle mir den Markt für solche Kugelfänge geschwinden gering vor ...
 
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#35
Moin,
Wenn es viel Schweiss ist, kann man ihn einige Minuten sehen. Sehr viel hilfreicher ist es um erlegte Stücke im Bestand zu finden, die nur ne kurze Totflucht geschafft haben. Wer damit den Hund meint ersetzen zu können, sollte aber schleunigst die Pappe abgeben. Das kann keine Wbk leisten.

Wmh. Skidder
 
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#36
In beginnender Dämmerung ist es für den von dir genannten Fall Gold wert.
Schnell ist es dunkel geworden und es gibt leicht Probleme mit der Orientierung. Mit der WBK findet man dann das erlegte Stück schnell und kann es ohne lange Suche angehen.
 
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#37
Ich Winter und lichtem Wald klappt es hervorragend. Auch nach einer Stunde bei Minus 7 Grad, wurde die Sau schnell gefunden. Lag 50 m vom Anschuss.
 
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#38
In etwa. Lag direkt am Anschuss und hob sich deutlich von der sonst recht monotonen Bodenbeschaffenheit in einem 125ha Mais Schlag ab. Um der Rotte zu folgen musst es schnell gehen. Es soll ja auch Menschen geben, die rennen in 30 sec 300m.
Da ich mich aber eher zu der unsportlichen Gattung zähle, bin ich auf die 10m in unter 30sec schon recht stolz ;-)

Sonderbau - wüsste nicht das man sowas kaufen kann. Stelle mir den Markt für solche Kugelfänge geschwinden gering vor ...
Ich kenne niemanden, der direkt nach dem Schuss zur getroffenen Sau sprintet. Jeder Mensch ohne Nagel im Hirn wartet erst mal, ob die Sau nicht nur gekrellt wurde. Unter mehr als 100 erlegten Sauen fällt mir auch keine ein, die nicht noch mehr oder weniger kurz geschlegelt hätte, was Aufmerksamkeit und Schussbereitschaft des Schützen verlangt und keinen Sprint. In der Zeit wäre aber das Geschoss definitiv so weit abgekühlt, daß sich niemand mehr daran die Finger verbrennt.

Je nach Material, Gewicht und Oberfläche erwärmt sich ein Geschoss bei Abfeuern sehr unterschiedlich. Da Blei aber bei 320° schon schmilzt, wäre es echt peinlich wenn das Geschoss beim Abfeuern an der Laufmündung heraustropft. Und ein angenommen 100°C warmes Geschoss ist nach Durchschlagen eines mit Flüssigkeit gefüllten Körpers in Null-Komma-Nix handwarm. Es dürfte ja einleuchten, daß Erwärmung und Abkühlung eines Körpers im gleichen Zeitverlauf nur mit unterschiedlicher Richtung verlaufen. Was sich auf 50cm Lauflänge erwärmt, kühlt sich auf XX m Flugstrecke und beim Durchschlagen eines Zielkörpers genau so schnell ab, oder hast du schon mal Verbrennungen am Einschuss oder im Schusskanal gesehen?
 
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#39
Ich kenne niemanden, der direkt nach dem Schuss zur getroffenen Sau sprintet. Jeder Mensch ohne Nagel im Hirn wartet erst mal, ob die Sau nicht nur gekrellt wurde. Unter mehr als 100 erlegten Sauen fällt mir auch keine ein, die nicht noch mehr oder weniger kurz geschlegelt hätte, was Aufmerksamkeit und Schussbereitschaft des Schützen verlangt und keinen Sprint. In der Zeit wäre aber das Geschoss definitiv so weit abgekühlt, daß sich niemand mehr daran die Finger verbrennt.

Je nach Material, Gewicht und Oberfläche erwärmt sich ein Geschoss bei Abfeuern sehr unterschiedlich. Da Blei aber bei 320° schon schmilzt, wäre es echt peinlich wenn das Geschoss beim Abfeuern an der Laufmündung heraustropft. Und ein angenommen 100°C warmes Geschoss ist nach Durchschlagen eines mit Flüssigkeit gefüllten Körpers in Null-Komma-Nix handwarm. Es dürfte ja einleuchten, daß Erwärmung und Abkühlung eines Körpers im gleichen Zeitverlauf nur mit unterschiedlicher Richtung verlaufen. Was sich auf 50cm Lauflänge erwärmt, kühlt sich auf XX m Flugstrecke und beim Durchschlagen eines Zielkörpers genau so schnell ab, oder hast du schon mal Verbrennungen am Einschuss oder im Schusskanal gesehen?
Jetzt kennst du einen.

Wer schießt noch reine Bleigeschosse ohne Mantel?

Foren leben von Theoretikern und Besserwissern. Glaub es oder eben auch nicht, dies sei dir überlassen.
 
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#40
Habe neulich mit einem bleifreien FLG an der Kirrung nachts geschossen und gefehlt (war ein Zweitschuss auf Frischling, dabei habe ich FLG-Hochschuss nicht berücksichtigt). Das Zinngeschoss war noch minutenlang in 30m Entfernung mit einer WBK auszumachen. Hat mich auch überrascht.
 
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#42
Das Geschoss hat aufgrund gut 15 cm Hochschuss den Frischling gefehlt und steckte im trockenen Boden.
 
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#43
Bei den diversen Tests der Slugs in Fachpresse und DEVA kam es bei Auftreffwinkeln bis 15° (wären bei 30m Entfernung immerhin >8m Kanzelhöhe) und mehr im Gegensatz zu Büchsengeschossen selbst auf weichen Boden immer zu Abprallern. Bei harten trockenen Untergrund ohnehin. Es gab allerdings Rückpraller, die dann zurück zum Schützen flogen und oberflächlich liegen blieben.

Das irre Abprallverhalten der Slugs auf Kurzdistanz ist ja auch der Grund dafür, daß sie auf den meisten DJ verboten sind.
 
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