Mitgliedschaft in einem schwedischen Jaktlag in Mittelschweden

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#1
so, gestern war es soweit dass ich angerufen und gefragt wurde ob ich Mitglied in einem schwedischen Jaktlag werden will. Da die Mannschaft durch das Alter doch ausgedünnt wurde sucht dieses Jaktlag in der Nähe von Örebro neue Mitglieder. Für, in meinen Augen wenig Geld hat man die Möglichkeit ganzjährig auf knapp 100.000 ha zu jagen. Auer- Birk-, Haselwild, Biber, Hase, Reh und seltener Wildschwein ist vorhanden. Auch ein guter Elchstamm ist dort, trotz Wolf noch anzutreffen. Die Elchbejagung findet natürlich nur im Rahmen einer Gemeinschaftsjagd statt. Etliche Mitglieder kenne ich dort ja schon. Die MItgliedschaft birgt übrigens auch die Möglichkeit Jagdfreunde zur Jagd einzuladen.

Ich freue mich schon drauf.
 
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#2
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#4
Gratulation. Und auch noch in der Nähe von Örebro. Toll. Es ist nicht
einfach selbst für Einwohner hier in der Umgebung von grösseren
Städten Anschluss zu finden. Du hast Dich dort scheinbar beliebt gemacht.
Was mich wundert ist die Grösse des Jaktvårdsomrode. So gross sind die
eher weit im Norden. Auch dass Leute fehlen wegen Alter und es keine Jungen giebt. Ich glaube eher es liegt wirklich an Dir selber, dass Du diese Möglichkeit bekamst. Skitjakt, wie man hier wünscht !!!!!
 
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#5
so, gestern war es soweit dass ich angerufen und gefragt wurde ob ich Mitglied in einem schwedischen Jaktlag werden will. Da die Mannschaft durch das Alter doch ausgedünnt wurde sucht dieses Jaktlag in der Nähe von Örebro neue Mitglieder. Für, in meinen Augen wenig Geld hat man die Möglichkeit ganzjährig auf knapp 100.000 ha zu jagen. Auer- Birk-, Haselwild, Biber, Hase, Reh und seltener Wildschwein ist vorhanden. Auch ein guter Elchstamm ist dort, trotz Wolf noch anzutreffen. Die Elchbejagung findet natürlich nur im Rahmen einer Gemeinschaftsjagd statt. Etliche Mitglieder kenne ich dort ja schon. Die MItgliedschaft birgt übrigens auch die Möglichkeit Jagdfreunde zur Jagd einzuladen.

Ich freue mich schon drauf.
Örebro, soso... wirst Du Värmland untreu?:LOL:
 
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#8
Ich kann Dir sagen was es mich kostet. 4500 ha 300 km nördlich von
Stockholm. Småviltjakt 160.-Kronen. Elchjaktkort 400.-( mit eigenem Grund)
Die Jagdkarte hier kostet ein paarhundert. Die Versicherung ist bei der
Mitgliedschaft im Jägareförbundet dabei. Inkl.Jagdzeitung ca 500.-
Auch die Hausratversicherung beinhaltet eine Versicherung, die als
Jagdversicherung anerkannt ist.
Aber so einfach ists nicht reinzukommen. Hier oben kann man einen
Bauernhof mit Land kaufen, ist auch nicht billig, aber im südlichen SE ist
das preislich nicht zu machen.
Ps. Ein Euro ist 10,5 Kronen.
 
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Gelöschtes Mitglied 24216

Guest
#11
Der Jaktklubb sucht gerade Mitglieder. Es sind viele aus Altersgründen ausgeschieden. übrigens.... heuer sind 7 Luchse in Örebrolän freigegeben.
Glückwunsch!

Angebot und Nachfrage wie in Deutschland. Die Spanne von Kosten bis Jagdmöglichkeiten ist riesig. In den entsprechenden Portalen werden ständig Mitglieder für Jaktlags gesucht.

Im Regelfall sucht man freilich nur da wo es entweder keine Interessenten gibt oder die Preise aus dem Ruder laufen.

Ich habe jetzt gelesen, 1500€ für die Mitgliedschaft in einem Jaktlag bei Uppsala - der nur 130ha Jagdfläche hat. haha

Bei mir im Süden sieht es in den Jaktlags nicht besser aus, eher schlechter. Die Lags müssen da für 20-40€/ha pachten und dann hat man schnell bis zu 30 Mitglieder auf 1000ha Fläche damit die Sache erschwinglich bleibt. Da wird jedes Reh feiert! Zum Glück darf ich noch in einer großen Eigenjagd aktiv sein.
 
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#12
Das Land ist zwar groß und vorallem im Norden dünn besiedelt, aber es gibt bei 10Mio Einwohnern genauso viele Jäger wie hierzulande bei 80 Mio....
Das macht dann viel Druck auf die verfügbaren Jagden im Süden. Wobei viele tatsächlich nur für relativ kurze Zeit im Jahr aktiv sind.
Allerdings seitdem die Sauen im Süden unterwegs sind, sind manche Bauern froh über jedes Gewehr was draußen ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 24216

Guest
#14
Fast alles Privatland im Süden, wird sehr teuer verpachtet oder der Eigner jagt selbst.

Diese kleinen Höfe mit Jagdrecht ab 5ha Grundbesitz gibt es im Süden sehr selten. Großbauern, Adel und Gutsbesitzer, neuerdings auch Finanzinvestoren, haben im Laufe der Zeit fast alles aufgekauft und besitzen die Masse der Fläche. Die Häuser nutzen die heutigen ( fast immer urban lebenden) Nachkommen als Sommerhaus und haben bis auf den Garten den ehemaligen Grundbesitz und damit das Jagdrecht verkauft.
 
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