[Bayern] Mitjagen und mithegen in einem oberfränkischen Feldrevier

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28 Jun 2002
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#1
Wenn du

- vielleicht noch nicht allzu lange deinen Jagdschein hast
- nicht nur mit der Büchse auf reichlich vorhandenes Rehwild und Wechselwild-Sauen
- sondern auch mit der Flinte und Schonzeitbüchse auf Hasen, Fasane und Enten gehen möchtest
- vielleicht auch Interesse an der Fallenjagd und natürlich auch an den üblichen Revieraktivitäten, auch sozialen, entwickeln kannst,
- und nicht allzuweit weg von der B85 zwischen Kulmbach und Bayreuth lebst, aber noch keine festen jagdlichen Beziehungen hast,
dann hätte ich ein interessantes Angebot für dich (Alter und Geschlecht offen).

Es geht nicht um etwas Entgeldliches! Ein Jagderlaubnisschein ist grundsätzlich drin!

Nehme gerne Meldungen, auch PN, entgegen. Revierbesichtigung und gegenseitiges Kennenlernen nach Vereinbarung.

Elmar, mit Weidmannsheil!
 
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#3
deepky zuwenig ? nicht nur in Bayern oder hier im Forum ,sondern es liegt so meine an der Anzeige von Elmar. Was er sucht, da hätte sich vor einigen Jahren noch jeder Jäger die Hacken wundgelaufen aber heute haben alle Jagdscheininhaber wenig Zeit die jagdlichen Aufgaben die so ein Revier mitbringt zu erledigen.
Der Jäger von heute ist Jagdscheininhaber der am Wochenende zum schießen Zeit hat und Reviere sucht mit viel Sauen, aber arbeiten?
 
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#4
Ich denke viele, mich eingeschlossen, würden so ein Angebot gerne annehmen.

Aber wer nicht gerade jeden Tag 1-3h für die Arbeit pendelt, beim Kunden arbeitet oder auf Montage ist, hat meistens Kinder Zuhause die eben auch diese Zeit in Anspruch nehmen.

Für Fallenjagd muss man quasi im oder am Revier wohnen, ansonsten bleiben da wohl nur sehr wenige Tage an denen die Falle überhupt fängisch sein darf.

Aber beim Ansitzen habt ihr Recht, solange die Fahrzeit sich im Rahmen hält, spricht nichts dagegen sich Abends oder in der früh 3 Stunden raus zu setzen, man wird nicht jedes Mal Jagderfolg haben und einen 80kg Keiler in die Kühlkammer bringen müssen.

Und die Fahrzeit zum Revier ist das andere Thema... Mehr wie wie ~20 Minuten ist dann nicht mehr einfach Mal so...
 
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#5
Wenn es bei mir in der Nähe wäre, ich hätte sofort zugesagt..
 
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#6
Ein wahrer Traum für einen Jäger so eine toll beschriebene Jagdgelegenheit von Elmar:p
@ Jyskall: Unter den heutigen Bedingungen stimme ich zu 100% mit Dir überein (y) alle andere Aussagen dazu stammen von Personen die beruflich nie weiter als 50km von ihrem Wohnort gearbeitet haben oder zu tun hatten (die Glücklichen!!!).....wenn man unter der Woche deutschlandweit unterwegs ist, kann man(n) keine Fallenjagd etc. betreiben.
Wäre das in meiner Nähe, hätte ich mich auch gleich gemeldet ;)
 
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#7
Hallo Elmar,
nachdem Dein Angebot ja schon ein paar Tage alt ist, meine Frage: Ist sie noch aktuell oder hat sich das zwischenzeitlich erledigt?

VG Marcus
 
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#9
Leute, wenn ihr ernsthaft auf die Jagd gehen wollt und vernünftig (helfen bei div. Revierarbeiten, unterstützen in der NW-Hege) seid, schreibt den Elmar an.
Als ich den Schein vor 25 Jahren gemacht habe, war sowas noch Standard. Heute: 6er im Lotto.
 
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#10
Leute, wenn ihr ernsthaft auf die Jagd gehen wollt und vernünftig (helfen bei div. Revierarbeiten, unterstützen in der NW-Hege)
Das dürften (leider) die wenigsten derer, die heute die Jägerprüfung ablegen im Sinn haben. Niederwildreviere machen Arbeit, An der Kirrung hocken und ohne Ahnung als Schütze an DJ teilnehmen , Training gibts im Schießkino, Nachhilfe bei YT und Ansprechen ist Glückssache. Mit einem Ansitz auf Raubwild etc. kannst Du heute nur noch die wenigsten locken, da solltest Du schon SW bieten;)
 
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#11
Für mich beginnt die Jagd mit dem Raub / Niederwild, es ist die Anspruchsvollere und zeitaufwendigere gehört aber auch zum jagdlichen Spektrum. Sicher unterliegt auch die Jagd dem Wandel unserer Zeit nur wenn ich immer wieder lese habe meine Jägerprüfung gemacht stimmt dieses nur bedingt. Sie sind nicht alle, aber die meisten sind Jagdscheininhaber denn was suchen diese, wenn es hoch kommt am Wochenende zwischen Golf u. Segeln etwas Schießen am liebsten auf Sauen. Ist das Jagd? Das kann mein Schlachter auch und der hat keinen Schein!! Mir persönlich macht die Fallenjagd mit der Spannung ob sich etwas gefangen hat, der abendliche Entenstrich die Tauben / oder Gänsejagd ließe sich beliebig fortsetzen, mit einigen Freuden oder die Hasen / Fasanenjagden mit abendlichem gemütlichem Schüsseltreiben und auch das Jagdgericht in fröhlicher Runde viel mehr Spaß., da vergesse ich den Stress des Alltags. Aber das kann nur der verstehen welcher nicht in 12 Tagen zum Jagdscheininhaber wird.
 
G

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Guest
#12
Diese Angebotsfäden sind nur falsch formuliert.

Ich orientiere mich da immer an Facebook. Wenn da einer schreibt:

Biete Jagdwochende auf den roten Bock, auf Rot-, Dam- oder Schwarzwild oder DJ Teilnahme am ...

platzt sein Postfach und hundert Kommentarspalten mit "Ich, ich, ich" poppen auf. Preis ist nachrangig, wichtig ist Einzeltag, Wochenende oder max eine Jagdwoche. War schön, dann gern bis nächstes Jahr wieder!

Vielleicht liegt die Zukunft der Revierbewirtschaftung in zahlenden Gästen, mit deren Geld dann Leute bezahlt werden, welche die Revierarbeit erledigen. Ein paar einheimische Rentner beispielsweise. Jagdschein wäre ja kein Muss für Revierpflege, Kanzelbau oder Kirrungsbeschickung.

Ein paar Hotels, Pensionen, Ferienhausvermietungen die über das eigene Revier ihre Gäste generieren kenne ich schon. Früher hat man mit der Küche, dem Wellnessbereich oder der Lage geworben, heute mit dem Jagdrevier. Die Nachfrage steigt!
 
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#13
Ich gebe dir zum Teil recht , nicht alle wie z.B der Fiskus oder den Jagdschulen einige Hotels mit eigenem Revier haben sich dem Kommerz angeschlossen. Es gibt sie noch die kleinen Revierinhaber die sich an ihrer Jagd erfreuen wenn es auch heute sehr schwer ist für diese wie von ELMAR gewünscht einen passenden unentgeldlichen Jagdhelfer oder Mitjäger zu bekommen. Es ist heute doch sehr viel einfacher sich für ein paar Euro einen Einzelabschuss oder zu einer DJ einzukaufen. Ich denke auch das die Revierbewirtschaftung in Zukunft eine andere sein wird, bin mir auch im klaren darüber ich werde den Rann der Jagdscheininhaber nicht aufhalten, die täglich in den Zeitungen Jagdmöglichkeit suchen. Deshalb produzieren wir fast täglich neue Jagdscheininhaber eben Masse statt Klasse.
 
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#14
Für mich beginnt die Jagd mit dem Raub / Niederwild, es ist die Anspruchsvollere und zeitaufwendigere gehört aber auch zum jagdlichen Spektrum.
Da rümpfen selbst schon viele Pächter die Nase wenn man anbietet: Blühstreifen, Fasanenschütten, Mäuseburgen, Marderpässe...
"Ach nee, laß mal. NW "rentiert" sich eh nicht mehr und wir müssen Sauen, Sauen, Sauen schießen."
 
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#15
Sofern der gemeine Pächter noch berufstätig ist, verschieben sich eben die Prioritäten. Die Zeit des einzelnen ist endlich, die Sauen manchmal nicht.
Die Rentner dürfen sich ja gerne ums NW kümmern.
 
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