Mittelalterliche Fallenjagd

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steve

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#1
Also im Jäger war im letzten halben Jahr ein Artikel über die Conibear-Falle (von der ich nicht wüsse wo in D die noch erlaubt ist) und ein Artikel über die Scheren- oder Prügelfalle. Da hab ich mich schon gefragt ob die Jungs da die Entwicklung der letzten 20 Jahre mitbekommen haben...

...aber das hier über- bzw. untertrifft echt alles: Link

Mit ichglaubichsehnichtrecht Grüßen

Steve
 
A

anonym

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#2
steve hat gesagt.:
Also im Jäger war im letzten halben Jahr ein Artikel über die Conibear-Falle (von der ich nicht wüsse wo in D die noch erlaubt ist) und ein Artikel über die Scheren- oder Prügelfalle. Da hab ich mich schon gefragt ob die Jungs da die Entwicklung der letzten 20 Jahre mitbekommen haben...
Soll etwa hier jetzt auch noch eine Hetzkampagne gegen die Fallenjagd angezettelt werden ?
 
A

anonym

Guest
#3
Hallo,
in Nordamerika sind Schlingen sowie Tellereisen noch sehr häufig im Gebrauch.Die finden das da ganz normal.

Gruß

Dennis
 

steve

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#4
flintenrost hat gesagt.:
Soll etwa hier jetzt auch noch eine Hetzkampagne gegen die Fallenjagd angezettelt werden ?
Nee, ich frag mich nur welche Dilletanten sowas noch benutzen wo es doch mittlerweile soviel besseres gibt. :roll:
 
A

anonym

Guest
#5
dennisR hat gesagt.:
Hallo,
in Nordamerika sind Schlingen sowie Tellereisen noch sehr häufig im Gebrauch.
Schlingen sind dort nicht normal, Tellereisen nicht so häufig (wegen des Gewichtes) aber die Conibear hat sich durchgesetzt. Damit können auch lange Traplines bedient werden.
 
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#7
steve hat gesagt.:
flintenrost hat gesagt.:
Soll etwa hier jetzt auch noch eine Hetzkampagne gegen die Fallenjagd angezettelt werden ?
Nee, ich frag mich nur welche Dilletanten sowas noch benutzen wo es doch mittlerweile soviel besseres gibt. :roll:
auch der moderne Wilderer ist faul geworden und "Opa Heiner" der seine Kaninchen verteidigen will, ist im Zweifel auch nicht zimperlich.
Der letzte Fall von Wilderei mit Schlingen ist mir aus dem HVL nahe Falkensee (NW von Berlin) bekannt, dürfte etwa ein Jahr her sein und betraf mehrere Stücke, primär wohl Rehe.
 

steve

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#9
flintenrost hat gesagt.:
Nach wie vor erste Wahl in Bergrevieren wo es um das Überleben der Rauhfusshühner geht.
Naja...aber nur weils der Sepp immer so gemacht hat und meint es gäb nichts besseres. :roll:
 
A

anonym

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#10
flintenrost hat gesagt.:
dennisR hat gesagt.:
Hallo,
in Nordamerika sind Schlingen sowie Tellereisen noch sehr häufig im Gebrauch.
Schlingen sind dort nicht normal, Tellereisen nicht so häufig (wegen des Gewichtes) aber die Conibear hat sich durchgesetzt. Damit können auch lange Traplines bedient werden.
Hallo
Aha, ich lese seit Jahren in diversen US-Trapperforen. Da ist das Tellereisen, defintiv sehr verbreitet. Cornibear kommt direkt danach.
Schlingen werden auch gerne verwendet, auch auf Wolf und Bär.

edit: z.b http://www.trapperman.com/forum/ubbthre ... Post822074

Gruß

Dennis
 

steve

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#11
Na, gerade im verschneiten Bergwald ist doch die Scheren- oder Prügelfalle viel zu wetteranfällig. Dazu fängt sie nicht selektiv und ich kann mich durchaus an "den ein oder anderen" nicht ganz so glatten Fang erinnern.:roll:

Ich würd immer die Betonrohrfalle empfehlen. Fangt mindestens genauso erfolgreich wie die altertümlichen Fanggeräte, aber lässt nicht annhrend soviel Raum für jagdpraktische und tierschützerische Kritik. Bei den gut erschlossenen Bergrevieren sollte der Aufbau kein Problem sein. Die Falle fängt witterungsunabhängig, lebend und man kann selektieren, was natürlich auch die Dauer der Fangjagdperiode etxtrem ausdehnt. Im Marchfeld schon hundertfach erprobt, wie ich gerade erst beim Hackländer gelesen habe... :wink:
 
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#12
Die beim Decathlon-Shop haben doch von Jagd keinen blassen Schimmer, die importieren ihr Sortiment irgendwo her und verkloppen das hier im Netz. Das Schlingenstellen hier verboten ist hat denen wahrscheinlich noch keiner gesagt.
 
A

anonym

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#13
steve hat gesagt.:
Ich würd immer die Betonrohrfalle empfehlen. Fangt mindestens genauso erfolgreich wie die altertümlichen Fanggeräte, aber lässt nicht annhrend soviel Raum für jagdpraktische und tierschützerische Kritik. Bei den gut erschlossenen Bergrevieren sollte der Aufbau kein Problem sein.
Da ist nix mit "erschlossen".
Min. 45 min Fußmarsch steil bergan und auf 15-20 cm Tiefe ist überall Fels.

Fürs Marchfeld ist eine Rohrfalle sicher erste Wahl.
 

steve

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#14
Echt sowas gibts noch? Auch ohne Hütte und das ganze Brimborium? Sowas urwüchsiges gibts hier leider gar nicht mehr. :cry: Ein bissl weiter nördlich von hier hats noch nicht mal mehr Feldwege die nicht asphaltiert sind. :roll:

In unserem Nachbarort gibt einen Waidgenossen, der nennt eine mehrere tausend Hektar große Eigenjagd in der Steiermark sein Eigen. Der Mann ist >70. Alles kein Problem. Entweder er fährt mit dem Jeep bis unter den Sitz bzw. wird gefahren, oder er fliegt gleich mit dem Hubschrauber bis auf die Hütte...äh...das Jagdhaus. Ich weiß nicht ob da Raufusshühner eine Rolle spielen, aber in dem Revier bekäme man die 5 Betonrohre ohen Probleme in jede Ecke des Reviers. :wink:

Das mit dem Fels wäre ja kein Problem. Man stellt die Dinger eh am besten überirdisch. :wink:
 
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#15
Als wir damals in Kanada waren, haben wir uns auch mit einem Trapper ausgetauscht, dieser hat auf die Schlinge mit Feder geschworen, vorallem für die Wolfsjagd.

Decathlon ist ja eine französische Firma, vielleicht ist dort diese Fallenjagd noch erlaubt :?:
 
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