Mobile Wippbetonrohrfalle

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#1
Nachdem es ja mittlerweile von einigen Herstellern eine mobile Version gibt und ich auch schon des öfteren gehört/gesehen habe das WBRF auf Leitplanken oder Baggermatratzen gebaut werden, würde ich gerne mal eure Erfahrungen dazu hören.

Der größte Vorteil ist sicherlich das ich die Fallen zu Hause komplett montieren kann und am Bestimmungsort nur noch aufstellen muss.

Was mich aber wirklich interessiert ist wie oft stellt ihr die wirklich um und steigert ihr so merklich den Fangerfolg? Bei nur 1 oder 2 Fallen im Revier sicher vorstellbar und nachvollziehbar.

Aber ich denke jeder sucht sich doch seine Fallenstandorte sorgsam aus und wenn die Falle steht wird nicht nach 4 Wochen wieder umgestellt.

In meinen bescheidenen 5 Jahren Erfahrung mit der Fallenjagd hab ich bis jetzt noch keine umgestellt.
Von den 20 die über die letzte Saison gestanden haben, haben 2 nichts gefangen, werd sie aber trotzdem nicht umstellen. Die Saison davor ging ja was.

Bei den Betonrohrfallen bin ich sogar der Meinung die fangen von Jahr zu Jahr besser.

Ab wann würdet ihr eine Falle umstellen und rendiert sich deshalb WBRF in der mobilversion zu kaufen?
 
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#2
Einziger Vorteil wäre für mich das daheim zusammenbauen. Bei dem Rest bin ich ein sehr geduldiger Mensch. Wenn eine Falle nach 3 Jahren noch nicht fängt (war bisher nicht der Fall) würde ich an das Umsetzen denken. Dafür aber ein Mehrinvest zu tätigen, käme für mich nicht in Frage.
Verfügt man schon über den tragbaren Unterbau und die Gerätschaften, würde ich es aus Interesse vielleicht mit einer testen.
 
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Gelöschtes Mitglied 15851

Guest
#3
Und dann musst du mit dem Ungetüm am Frontlader ja auch noch zum Fallenstandort kommen.
Daran würde es bei mir scheitern. Meistens sind die Fallen ja nicht dort aufgestellt, wo man gut hinkommt.
Allein schon deshalb nicht, weil sie dann auch schneller unliebsame Besucher anlockt.
 
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#4
So sind auch meine Gedanken.

Wobei Frontlader wäre sogar vorhanden. Nur an die Standorte wäre ich damit nicht ran gekommen.

Aber sie werden ja gebaut/gekauft.
 
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#5
So sind auch meine Gedanken.

Wobei Frontlader wäre sogar vorhanden. Nur an die Standorte wäre ich damit nicht ran gekommen.

Das Gewicht der Betonrohre verhindert, dass die BWRF häufiger in den Revieren zu finden ist. Jedoch spielt der Preis von weit über 500 € eine entscheidende Rolle.

Wer erprobt eine Fuchsfalle mit dem Materialpreis von unter 100 €. Die von einer Person umgesetzt werden kann. Es ist mir unmöglich alle Entwicklungen selbst zu verbessern. ( Es muss 10 mm heißen statt 10 cm in der Skizze.)

Wo sind die Uneigennützlichen?

KG Rohr-Kippfalle skizze.jpg
 

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#6
Lass es.

Fragte nach gängigen erprobten Fallen die mittlerweile auch als Mobilversionen zu erhalten sind.
Nicht nach irgendwelchen Bastelleien.

Aber anscheinend wird das Mobil wenig genutzt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 15851

Guest
#7
Wir stellen morgen eine mobile Krefelder-WBR im Revier meines Kumpels auf.
Den zukünftigen Standort hat er mir schon gezeigt und ich denke, dass wir morgen nicht weniger zu tun haben, als wenn wir das nicht-mobile Modell aufbauen.

Der Untergrund muss genau so vorbereitet werden etc.
Lediglich das Gestänge ist schon dran, benötigt aber nach meinem ersten Blick auch noch Feinjustage.
Was spart man sich denn wirklich? Drei Rohre sind zusammen auf einem Gestell montiert, welches auch nicht sehr verwindungsfest ist.
Die zwei weiteren Rohre müssen genau so ausgerichtet und eingeschoben werden.
Also bleibt noch die Montage des Gestänges.
Zeitersparnis eine Stunde...
 
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#8
@fuchsü Ich finde es schon lustig das du hier unausgereifte Fallen präsentierst(was ja Prinzipiell nicht schlecht ist) und dann erwartest das ANDERE Leute DIR beweisen sollen, dass DEINE Fallen fangen. Irgendwas stimmt hier nicht:no::no::no:

Zu den mobilen Fallen: haben auch schon überlegt uns eine mobile Wippbetonrohrfalle zu kaufen den Gedanken aber schnell wieder verworfen. Jetzt wird es das Modell "Trapper".
 
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Gelöschtes Mitglied 15851

Guest
#9
So, die gute Nachricht: die "mobile" Krefelder Betonrohrfalle steht.
Jetzt zu dem anderen...
Im Feld macht das vielleicht sein. Im Wald war es eine unfassbare Plackerei, die Falle mit zwei Mann und etwas kurzem Frontlader an die richtige Stelle zu bekommen und passend zu nivellieren und auszurichten.
Mit einzelnen Rohren hätten wir uns da deutlich leichter getan.
Auch das fest montierte Gestänge ist kein Vorteil. Beim Transport durch den Wald macht man zum einen viel am Boden kaputt, zum anderen muss man natürlich auch aufpassen, dass das Fallenungetüm und die Mechanik nicht gegen die Bäume hämmert. Am Ende muss man doch alles noch einmal genau ausrichten.
Jetzt steht die Falle und wird doch eh die nächsten 10 Jahre nicht mehr verrückt.

Macht also nur Sinn im Feld, wenn man sich zwei Stunden Arbeit sparen will.
Im Wald bedeutet es Mehraufwand mit schwerem Gerät.
 
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#10
Meiner Ansicht nach schließt sich das aus. Die WBRF stellt man ja gerade auf, um das misstrauische Wild (Altfuchs, etc.) zu fangen. Der wird aber kaum in eine frisch aufgestellte Falle laufen, egal welches Modell. Die Falle muss Zeit haben, im Revier verwittern und mit der Umgebung eins werden.

Will ich punktuell und zeitlich begrenzt etwas fangen, z.B. an einem Getreideschlag die Jungfüchse, dann tut es auch eine große Kastenfalle.
 
G

Gelöschtes Mitglied 15851

Guest
#11
Das war vielleicht missverständlich von mir ausgedrückt.
Du hast natürlich vollkommen Recht, Wautzebautz.
Man spart sich zwei Stunden Zeit beim Aufbau, was vollkommen egal ist, da man die WBR eh nicht jeden Monat bewegt.
 
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