Mobiler Drückjagd-Strecken Versorger

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#1
Hallo zusammen,
Ich bin gerade, mit einem befreundeten Metzger am überlegen, eine Mobile Streckenversorgung anzubieten.
Da wir schon einiges an sehr schlecht versorgten Wild gesehen haben.
Die Überlegung war diesen Service vor allem bei Drückjagden anzubieten, da dort meist große Mengen an Wild anfallen.
Als großer befürworter von Zentralem Aufbrechen, kam mir die Idee.

Kühlwagen, Aufbrechböcke, Wassertank usw. sind schon vorhanden.
Jetzt wollte ich mal hier im Forum einen eventuellen Bedarf abfragen.
IMG_20180721_172344_068.JPG

Hab hier mal eine ganz grobe Beispielrechnung.
Da wir auch Wildankaufen und wir gerne sauber versorgtest Wild bevorzugen sind wir auch bereit etwas mehr zu bezahlen.
Damit gleichen sich die Kosten für die Revier Besitzer weitestgehend wieder aus.
Die Vorteile liegen auf der Hand.

Sauber versorgtest Wild bringt bei der Vermarktung mehr Gewinn für Sie.

Ihre Kunden werden zufriedener sein.

Sie sparen sich Zeit und Arbeit.

Jetzt bin ich mal gespannt auf euer Feedback.
PS:Bitte nicht über die Gewichts annahmen in der Beispielrechnung diskutieren.Sind nur grobe Mutmaßungen.

Gruß Joe+Metzger
 
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#2
So an und für sich ne gute Idee, es wird aber vermutlich daran scheitern, das gerade bei größeren Dj der Wildhändler kommt und der zahlt wenig. Das heißt das da der Mehrwert fehlt, außer bei kleineren Jagden, wo viel an Privat verkauft wird und schon rechnet es sich für euch leider nicht mehr!
Leider deswegen weil ich die Idee an und für sich gut finde! Du wirst aber eben kaum mehr als 2 örtlich dicht beieinander liegende Dj Strecken an einem Tag versorgen können ohne das es da zeitliche Probleme gibt!
 
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#3
Leider deswegen weil ich die Idee an und für sich gut finde! Du wirst aber eben kaum mehr als 2 örtlich dicht beieinander liegende Dj Strecken an einem Tag versorgen können ohne das es da zeitliche Probleme gibt!
Idee ist prinzipiell gut.
ABER ich würde mal sagen, daß Ihr es schafft EINE DJ Strecke an einem Tag zu versorgen.
Warum nur EINE?

Bei uns ist es so, daß DJ meistens ziemlich zeitgleich anfangen und ziemlich zeitgleich beendet werden.
Und dann muß das Wild schnellstens versorgt werden.
Und da ich (und ich glaube auch ihr) euch nicht teilen könnt, wird wohl bei einer pro Tag Schluß sein.

Ok JH du hast das nicht mit 2 DJ ins Spiel gebracht, aber falls ihr das so geplant habt, würde ich das vergessen.

Interessant wäre das schon.
Frage ist, was ihr alles erstmal besorgen müßtet um einen Testlauf zu machen.
Weitere Frage ist, wieviel besser/sauberer arbeitet ihr, gegenüber den "normalen" Personen die aufbrechen?
Auf den DJ wo ich hin gehe, sind eigentlich immer die gleichen Personen (pro Revier/DJ) die zum Aufbrechen abgestellt sind.
Ich sag es mal so: Jeder hat sein Aufbrechteam, auf das er vertraut und die meistens kostenlos arbeiten.
 
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#4
So an und für sich ne gute Idee, es wird aber vermutlich daran scheitern, das gerade bei größeren Dj der Wildhändler kommt und der zahlt wenig. Das heißt das da der Mehrwert fehlt, außer bei kleineren Jagden, wo viel an Privat verkauft wird und schon rechnet es sich für euch leider nicht mehr!
Leider deswegen weil ich die Idee an und für sich gut finde! Du wirst aber eben kaum mehr als 2 örtlich dicht beieinander liegende Dj Strecken an einem Tag versorgen können ohne das es da zeitliche Probleme gibt!
Ich habe mich schon mit Wildhändlern unterhalten, die waren zumindest der Aussage bereit, für gut versorgte Strecken auch etwas mehr zu bezahlen.
 
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#5
Idee ist prinzipiell gut.
ABER ich würde mal sagen, daß Ihr es schafft EINE DJ Strecke an einem Tag zu versorgen.
Warum nur EINE?

Bei uns ist es so, daß DJ meistens ziemlich zeitgleich anfangen und ziemlich zeitgleich beendet werden.
Und dann muß das Wild schnellstens versorgt werden.
Und da ich (und ich glaube auch ihr) euch nicht teilen könnt, wird wohl bei einer pro Tag Schluß sein.

Ok JH du hast das nicht mit 2 DJ ins Spiel gebracht, aber falls ihr das so geplant habt, würde ich das vergessen.

Interessant wäre das schon.
Frage ist, was ihr alles erstmal besorgen müßtet um einen Testlauf zu machen.
Weitere Frage ist, wieviel besser/sauberer arbeitet ihr, gegenüber den "normalen" Personen die aufbrechen?
Auf den DJ wo ich hin gehe, sind eigentlich immer die gleichen Personen (pro Revier/DJ) die zum Aufbrechen abgestellt sind.
Ich sag es mal so: Jeder hat sein Aufbrechteam, auf das er vertraut und die meistens kostenlos arbeiten.
Ja 1 pro Tag wäre völlig ausreichend.
 
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#6
Also ich habe das halt eher so aus dem Aspekt der möglichen Gewinnerziehlung betrachtet und deswegen auch überlegt, was maximal möglich wäre, wenn man zu 2. ist!
So ein Kühlanhänger, Messer und Schleifmaschine müssen ja auch bezahlt werden, dann den Zeitaufwand usw.
Wenn Geld dabei keine Rolle spielt umd Anhänger etc einfach so über sind kann man es anbieten und vielleicht auch irgendwann die Kosten wieder raus haben.
Ob der Wildhändler dann später wenn es ans bezahlen geht, beim Pächter zu dem steht, was er dir gesagt hat steht auf einem anderen Blatt!
 
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#9
Wir machen das auch mit Personal, die kommen vom Wildhändler und jagen auch mit. In der Kombi ist es für uns recht günstig und wir stellen das komplette Equipment.

Ich halte sehr viel von Deiner Idee, auch ich sterbe immer tausend Tode, wenn ich bei DJ sehe, wie oft im Wald aufgebrochen wird. Mal abgesehen davon, dass in Zeiten von ASP, Raubvögeln und Wolf in meinen Augen eh kein Aufbruch in den Wald gehört. Und ich glaube, dass immer mehr DJ nach solchen Lösungen verlangen werden.
Aber ich finde Deine Rechnung zu kompliziert, wozu nach Wild abrechnen, dann trägst Du das Risiko der Jagdorganisation. Wir rechnen einfach nach Stunden und Mitarbeitern ab. Dazu kämen bei Dir noch Pauschalen für Anfahrt und Material. Ach ja, und für Dein Beispiel braucht es nur einen Mann, oder?

Thema verhitzen: Völlig überbewertet im Verhältnis zu Verschmutzung (ab November versteht sich). Bei uns hat der Wildhändler Lüften z.B. verboten und wir müssen ringeln. Wichtig ist, aufhängen und kühlen.
 
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#11
Wir machen das auch mit Personal, die kommen vom Wildhändler und jagen auch mit. In der Kombi ist es für uns recht günstig und wir stellen das komplette Equipment.

Ich halte sehr viel von Deiner Idee, auch ich sterbe immer tausend Tode, wenn ich bei DJ sehe, wie oft im Wald aufgebrochen wird. Mal abgesehen davon, dass in Zeiten von ASP, Raubvögeln und Wolf in meinen Augen eh kein Aufbruch in den Wald gehört. Und ich glaube, dass immer mehr DJ nach solchen Lösungen verlangen werden.
Aber ich finde Deine Rechnung zu kompliziert, wozu nach Wild abrechnen, dann trägst Du das Risiko der Jagdorganisation. Wir rechnen einfach nach Stunden und Mitarbeitern ab. Dazu kämen bei Dir noch Pauschalen für Anfahrt und Material. Ach ja, und für Dein Beispiel braucht es nur einen Mann, oder?

Thema verhitzen: Völlig überbewertet im Verhältnis zu Verschmutzung (ab November versteht sich). Bei uns hat der Wildhändler Lüften z.B. verboten und wir müssen ringeln. Wichtig ist, aufhängen und kühlen.
Ja natürlich hast du recht, lässt sich auch nach Stunden und Mitarbeiter rechnen.
Ja mein Beispiel wäre 1 Mann.
 
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#12
Wir haben " gelerntes, reviereigenes" Personal und die komplette Anlage im Revier. Es wird zentral aufgebrochen.
Aber zeitgleich mit der Jagd, 4 Mann, zwei Autos mit Hänger und auf Anruf Schweinetaxi. Klappt gut.

Wenn ich so sehe wie das manchmal in anderen Revieren läuft ist obige Idee nicht verkehrt, nur, in Gegenden wo 50Cent pro Kilo vom Händler bezahlt wird eher keine (wirtschaftliche) Lösung.
 
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#13
Ja natürlich, in Gegenden wo das kg nur 0,50€ bringt ist das keine sonderlich wirtschaftliche Lösung.
Stellt sich die Frage nach Huhn und Ei.
Machen höhere Preise, sauberes Wild oder macht sauberes Wild höhere Preise.

Egal wie rum, denke es konnte könntefür beide Seiten ein Gewinn sein.
 
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#15
Ein Kollege bietet auch diverse Forstdienstleistungen an. Bis 15 Stück Schalenwild pauschal 175€ pro DJ, 30 Cent Anfahrt, entfällt bei Jagdeinladung. Jedes weitere Stück Schalenwild 5,00€, Trichinenproben-Begleitschein 4€ pro Stück.

Jagddienstleistungen Forster (Eifel)

Den Preis für Rotwild würde ich nochmal überdenken, bei einem Hirsch ist man doch ganz schön am Rackern, auch wenn diese nicht das Gros der Strecke ausmachen sollten.
 
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