Moderne Tm Geschosse vs. "Vorkriegsgelumpe"

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#1
WmH

Aus aktuellen Anlässen in .308 und 8x57IS frage ich mich ernsthaft, ob es wirklich wirklich wirklich große Unterschiede zwischen den Geschossen gibt. Vom Preis abgesehen.
Mit der 8x57IS (LL 50cm) und Norma Vulkan auf die Kammer, hab ich beim Rehwild (4 Stk.) ne ziemliche Sauerei gehabt. Zwar keine Hämatome aber Ausschüsse die "sehr groß" waren und aus denen ziemlich viel heraushing.
Ich habe dann mit der .308 (LL 60cm) und Sako Hammerhead bei Rehwild (5 Stk. ) dieselben Zerstörungsszenarien bei Kammerschüssen erlebt. Der Unterschied zur Norma war nicht gegeben. Und das, obwohl ich über den möglichen Vollmanteleffekt aufgeklärt worden bin.

Wo sind die Unterschiede zu Tm Rundkopf und Tm Spitzkopf aus meiner frühen Jugend?
Heute als Splitterbomben, Vorkriegsgelumpe oder Fleischwolf verspottet werden sie als Schüttpackung für den Schießstand verkauft.
Deformieren moderne Geschosse wirklich kontrollierter? Sind die Mäntel wirklich dicker? Sind die Splitter wirklich größer? Ist das Material wirklich härter?

Oder bin ich (sind wir) heute empfindlicher?
 
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#2
Vollmanteleffekt beim Hammerhead? :oops::ROFLMAO:
Mit dem Geschoss ist alles in Ordnung, mit Deinen Beratern eher nicht.

Der Thread hat das Potential zu 20 Seiten Köpfe-Einschlagen. Und hinterher ist keiner schlauer.
Wenn man in ein Säugetier ein Loch macht dann ist das für das Säugetier nicht gesund. So einfach ist das.
 
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#5
Mmmh,

hat hier nicht einmal ein Foristi aufgezeigt das die TM Geschosse früher wirklich "Härter" waren?!?
TUG & TIG sind auch schon älter, eine Beobachtung heute in technischen Dingen ist, dass im Zuge der Gewinnmaximierung an vielen Dingen gespart wir sei es Materialgüte Herstellverfahren usw.!

Waldwicht
 
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#6
Naja... Ich hatte definitiv einen Unterschied gemerkt beim Geco TM vs AccuBond oder TTSX.
Haben welche überlebt?

Ich kenne einen, der wollte das Accubond nicht mehr weil er dauernd Totfluchten / -suchen hatte. Ein zweiter hat die Accubonds im Schießstand entsorgt weil sie ihm zu viel kaputt machten.
Jeder hat nach seinem Erleben eine Schlussfolgerung gezogen.
Zehn Threadseiten weiter wirst einen haben der die S&B SPCE beschwört, einer die Geco TM, einer das Barnes, einer das Hammerhead, dann noch Reichenberg, Oryx.
Sinnfrei. :rolleyes:
 
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#7
Haben welche überlebt?

Ich kenne einen, der wollte das Accubond nicht mehr weil er dauernd Totfluchten / -suchen hatte. Ein zweiter hat die Accubonds im Schießstand entsorgt weil sie ihm zu viel kaputt machten.
Jeder hat nach seinem Erleben eine Schlussfolgerung gezogen.
Zehn Threadseiten weiter wirst einen haben der die S&B SPCE beschwört, einer die Geco TM, einer das Barnes, einer das Hammerhead, dann noch Reichenberg, Oryx.
Sinnfrei. :rolleyes:
Wenn der Steuermann nicht patzte, kam immer alles sauber zur Strecke. Mal mit, mal ohne Totflucht, mal mit mehr, mal mit weniger Entwertung...

Am Ende ist es wie immer- man muss testen wie es aus der eigenen Waffe fliegt und wie es beim gewohnten Haltepunkt auf übliche Distanzen wirkt und ob man damit zufrieden ist oder nicht. Das streut dann wieder über die ganze Jägerschaft um 360° 😉
 
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#9
Also,... ich habe sehr schnell aufgehört, Schalenwild mit Geco TM zu erlegen, und zwar in allen eingesetzten Kalibern: 7x57R, 308 WIN, 8x57IS und 9,3x62
In allen Waffen gab es regelmäßig große Splitter des Bleikerns, die unvorhersehbar im Wildkörper herum flogen und unschöne Pansen-Risse verursachten. Seit Umstellung auf Hornady SST und GMX gibt es diese Effekte nicht. Vielleicht ist es aber nur Zufall. Und Geco TM gehört zu den aktuell noch angebotenen Munitionssorten. Am liebsten verschieße ich Sie auf dem Schießstand zur Hülsengewinnung :)
 
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#10
Ich habe vor 2 Stunden einen Rehbock geschossen, Kal 6,5x57R S&B TM, das Geschoss hat nichts kaputt gemacht, Einschuss Kal. groß, Auschuss 2 Euro gross.
Schussentfernung 40 Meter, Flucht 10 Meter mit viel Schweiß.
 
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#11
Ich habe vor 2 Stunden einen Rehbock geschossen, Kal 6,5x57R S&B TM, das Geschoss hat nichts kaputt gemacht, Einschuss Kal. groß, Auschuss 2 Euro gross.
Schussentfernung 40 Meter, Flucht 10 Meter mit viel Schweiß.
Das Potential dieses Threads ist unendlich.

Als kleine Anmerkung (Grillanzünder im Sinne):
geniesse einfach, dass das TM unvorhergesehen, einen guten Job machte. ;)
 
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#13
Das Geschoss in dem Kaliber ist bekannt dafür vergleichsweise hart zu sein. In Anderen Kalibern ist es dann recht weich. In 308 ist mir aber mit dem Geschoss auch schon ein Bock noch 100m gegangen, bei bestem Treffer.
Es ist wie die anderen sagen, probieren geht über studieren.
Viele schwören auf die gebondeten, meinem Büma bringen sie teilweise zurück weil ihnen das Rehwild immer weg låuft. Noch andere schwören aufs Geco, selbst in rasanten Kalibern. Muss jeder selbst ausprobieren.
 
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