Moderne Tm Geschosse vs. "Vorkriegsgelumpe"

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#31
Hat hier jemand Erfahrung mit Geko Plus in 3006:unsure:
Die TM fliegt hervorragend, aber die Wirkung ist völlig unvorhersehbar.o_O aud diesem Grund suche ich eine Alternative
 
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#32
WmH

Aus aktuellen Anlässen in .308 und 8x57IS frage ich mich ernsthaft, ob es wirklich wirklich wirklich große Unterschiede zwischen den Geschossen gibt. Vom Preis abgesehen.
Mit der 8x57IS (LL 50cm) und Norma Vulkan auf die Kammer, hab ich beim Rehwild (4 Stk.) ne ziemliche Sauerei gehabt. Zwar keine Hämatome aber Ausschüsse die "sehr groß" waren und aus denen ziemlich viel heraushing.
Ich habe dann mit der .308 (LL 60cm) und Sako Hammerhead bei Rehwild (5 Stk. ) dieselben Zerstörungsszenarien bei Kammerschüssen erlebt. Der Unterschied zur Norma war nicht gegeben. Und das, obwohl ich über den möglichen Vollmanteleffekt aufgeklärt worden bin.

Wo sind die Unterschiede zu Tm Rundkopf und Tm Spitzkopf aus meiner frühen Jugend?
Heute als Splitterbomben, Vorkriegsgelumpe oder Fleischwolf verspottet werden sie als Schüttpackung für den Schießstand verkauft.
Deformieren moderne Geschosse wirklich kontrollierter? Sind die Mäntel wirklich dicker? Sind die Splitter wirklich größer? Ist das Material wirklich härter?

Oder bin ich (sind wir) heute empfindlicher?

Teils Teils!

Nch dem Krieg bzw. auch schon davor, waren GEschosse wie TIT, TUG, H-Mantel, Starkmantel, D-Mantel insoweit schon den gewöhnlichen TM überlegen, als sie zuverlässiger auf starkes Wild wirkten und schwaches Wild besser schonten, konstruktionsbedingt.

Auch in den 90ern war ein TUG aus der 300WM universeller und zuverlässiger als ein gewöhnliches TM aus der 300WM.

Nur gibts mittlerweile bessere Konstruktionen aus Europa und den USA....egal ob mit Blei oder ohne.
 
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#33
WmH

Aus aktuellen Anlässen in .308 und 8x57IS frage ich mich ernsthaft, ob es wirklich wirklich wirklich große Unterschiede zwischen den Geschossen gibt. Vom Preis abgesehen.
Mit der 8x57IS (LL 50cm) und Norma Vulkan auf die Kammer, hab ich beim Rehwild (4 Stk.) ne ziemliche Sauerei gehabt. Zwar keine Hämatome aber Ausschüsse die "sehr groß" waren und aus denen ziemlich viel heraushing.
Ich habe dann mit der .308 (LL 60cm) und Sako Hammerhead bei Rehwild (5 Stk. ) dieselben Zerstörungsszenarien bei Kammerschüssen erlebt. Der Unterschied zur Norma war nicht gegeben. Und das, obwohl ich über den möglichen Vollmanteleffekt aufgeklärt worden bin.

Wo sind die Unterschiede zu Tm Rundkopf und Tm Spitzkopf aus meiner frühen Jugend?
Heute als Splitterbomben, Vorkriegsgelumpe oder Fleischwolf verspottet werden sie als Schüttpackung für den Schießstand verkauft.

Oder bin ich (sind wir) heute empfindlicher?
Geschosswirkung ist nicht nur Bauart sondern neben Treffersitz (auf oder neben die Rippen/Knochen) als auch Distanzabhängig. (und ich meine hier nicht ob es 50 oder 60m sind, sondern 50- 100-200-300m). Sprich...die Einschlaggeschwindigkeit und der Wiederstand macht ne Menge aus.
Fakt ist:
Im Regelfall machen weiche Geschosse mit hoher Auftreffgeschwindigkeit auf harten Knochen mehr kaputt als weite Schüsse mit harten Geschosse auf wiederstandsärmere Bereiche (so es nicht gerade der Pansen/Leber/Milz ist)

Deformieren moderne Geschosse wirklich kontrollierter? Sind die Mäntel wirklich dicker? Sind die Splitter wirklich größer? Ist das Material wirklich härter?
Ja
 
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#34
Das SB TM in 6,5x57r hat eher das Problem des VM Effekts. Hatte da so eine ganz einschneidende Erfahrung mit nem Kitz. Kam nicht mehr ran. Hat ne viertel Stunde gedauert bis es tot war. Reicht mir.
 
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#35
Das SB TM in 6,5x57r hat eher das Problem des VM Effekts. Hatte da so eine ganz einschneidende Erfahrung mit nem Kitz. Kam nicht mehr ran. Hat ne viertel Stunde gedauert bis es tot war. Reicht mir.
Ein Kitz ohne Ausschuss hatte ich noch nie , hier der Ausschuss von dem 19 Kilo Bock am Montag, Schweiss reichlich, Totflucht unter 10 Meter. Bock Ausschuss.jpg Bock Ausschuss.jpg
 
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#36
Danke Brackenmann.
Vielleicht wechsle ich zum Oryx wenn ich mir ne 7x57 gegönnt habe. Dann
guck ich mal wie die auf Rehwild wirkt.
Ich kann die Blicke des Jagdherrn nicht mehr ertragen... und den Gulasch selbst auch nicht mehr. Ich schaff es einfach nicht, zwischen die Rippen zu treffen...
 
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#37
Winnetou hat niemals TM-Pfeile genutzt! :LOL:
Da Winnetou Ami war und auch zu "den Guten" gehörte, hatte er bestimmt Ackley-imrovede Pfeile mit bunter Polycarbon-Pfeilspitze verschossen.
Ebenso Bleifreie Solids mit BC von .725 im Wildcat-Kaliber .30-6x47BR aus seiner Silberbüchse, die eigendlich nur ein "wildwest-romantisch getarntes" AR-15 war. :sneaky:
 
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#38
wahrscheinlich hätte sogar Vollmantel manches Mal eine vorteilhafte Wirkung, es ist aber nun mal bei Schalenwild verboten.
Das angebliche Verbot von Vollmantelgeschossen zur Jagd ist immer mal wieder hier im Forum zu lesen, wird dadurch aber nicht richtiger. Im Jagdgesetz gibt es Vorgaben für Joule und Diameter nicht jedoch für die Art des Geschosses.
 
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#40
Hat hier jemand Erfahrung mit Geko Plus in 3006:unsure:
Die TM fliegt hervorragend, aber die Wirkung ist völlig unvorhersehbar.o_O aud diesem Grund suche ich eine Alternative
Ein Jagdkamerad hat jetzt dem Wechsel von Geco Plus auf 180grs Oryx vollzogen, allerdings in .308Win. Er ist jetzt deutlich zufriedener und der Wildbret- Händler auch
 
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#42
Nur laufen die Sauen damit ohne daß am Abschuss was darauf hinweist, daß man getroffen hat.
Mag in 30/06 anders sein.
 
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#43
Meine Sauen lagen auch knapp hintern Blatt die meisten am Platz, der Rest im Umkreis von 50m. 308 aus 42cm und 56cm Lauf.
Schweiß aber tatsächlich wenig.
 
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#45
Mit S&B SPCE liefen Sauen kaum, wenn überhaupt, es gab keine Splitter und auch die Rehlein sahen sehr gut aus. Leider hab ich die 7x57R nicht mehr.
 
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