Montage festschrauben - bloß wie?

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#31
Lass Dir nichts erzählen! Wenn der Bit bricht liegt es am Bit und sonst an garnichts!
weil nämlich vorher die Schraube kaputt gehen würde. Sie würde im Torx /Inbus Loch durchdrehen! Qualitätswerkzeug kaufen zb Hazet Snapon oder Gedore. Eventuell BGS. Proxxon währe das minimalste.
 
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#32
Denk mal die Beste Sache ist mit dem Fall zum Büxner gehen.
Wer solche Fragen stellt, ist nicht gerade der Hobbyhandwerker. Ist ja auch nicht schlimm.
Da wären brauchbare aber teure Bits rausgeschmissenes Geld.
Lass deinen Büxner die paar Eur verdienen und gut ist es.

Robert
 
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#33
Noch etwas zur Theorie, eine angezogene Schraube wird (i.d.R.) im elastischen Bereich gedehnt, daher das vorgeschriebenen Drehmoment. Ein richtig angezogene
Schraube ist also im Grunde nichts anderes als eine Zugfeder. Alle Zwischenmittel, wie Scheiben oder auch zu verschraubende Bauteile haben Setzbeträge, heißt, durch die auf sie einwirkende Kraft der Schraube geben sie mit der Zeit nach, die Verschraubung löst sich.

In erster Linie sollte man nach Möglichkeit daher auf alle Scheibchen und Zwischenlagen an Kleber, Gummimatten oder sonstigen Blechen verzichten, auch Federscheiben sind eher ungünstig. Einzig, mit Ausnahme von geeigneten Zahnscheiben, etwas Schraubensicherungskleber kann, je nach Anzugsmoment (je größer desto unsinniger), die Haltbarkeit der Verschraubung unterstützen. Alles möglichst fettfrei und rau, Öl auf Gewindegängen können sich nur die wenigsten Verschraubungsarten "leisten".

Wmh
 
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#34
Ich hätte gerne mit dem Büxner gesprochen, der sagt er sei ehrlich,
wenn er behauptet er benutze einen Drehmomentschlüssel für
solche Verschraubungen. Ein Mechaniker mit ein "paar" Verschraubungen
im Gepäck hat das Drehmoment in der Hand. Man setzt die Schraube fest
und dann kommt die Vorspannung dazu.
 
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#36
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#39
Es gibt viel schlechten (billigen) Diskonterstahl, beim Werkzeug merkt man das dann...
 
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#41
So schlecht kann der Bit wirklich nicht sein daß er bei so einem kleinen Gewinde bricht.
Da verreckt vorher das Gewinde.
Meine Meinung
 
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#42
Gerade bei Torx hab ich solche Erfahrungen auch schon machen müssen. Die Fläche ist zwar groß (gut um Abnutzung zu verhindern), aber der Spannungsquerschnitt beim Werkzeug viel geringer wie bei Inbus. Meistens plastifizieren (verdrehen) die billigen Bits schon beim Normanzugsmoment. Da dieses Moment unabhängig vom Reibkoeffizienten angegeben ist, ist es eher konservativ ausgelegt. Da geht weit mehr. Mit Normanzugsmoment wird's auch bei einem schweren Glas mit Convex Schiene schwierig...

WMH
 
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#43
Gerade bei Torx hab ich solche Erfahrungen auch schon machen müssen. Die Fläche ist zwar groß (gut um Abnutzung zu verhindern), aber der Spannungsquerschnitt beim Werkzeug viel geringer wie bei Inbus. Meistens plastifizieren (verdrehen) die billigen Bits schon beim Normanzugsmoment. Da dieses Moment unabhängig vom Reibkoeffizienten angegeben ist, ist es eher konservativ ausgelegt. Da geht weit mehr. Mit Normanzugsmoment wird's auch bei einem schweren Glas mit Convex Schiene schwierig...

WMH
Ja, aber kein t15 oder t20 bei 3,5 nm.
 
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