Motorsäge für Revierarbeiten

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#16
Also früher haben wir nur Stihl benutzt, Revierarbeit und Brennholz (ca30rm im Jahr), Stihl ist auch Top, aber lohnt sich fast nur wenn man die wirklich gewerblich nutzt.
Neukäufe gerade für Stangenholz und Entasten war dann Dolmar, da stimmt das preisleistungsverhältnis und die sind auch etwas leichter als die Stihl, ich habe für das Revier auch ne Motorsense, die Geräte haben mich noch nie im Stich gelassen. Die große Stihl Kettensäge nutzten wir natürlich weiter für die dicken Bäume.
Viele Jäger (gerade die Älteren) sind jetzt aber auf die Akkusägen von Stihl umgestiegen weil die einfach für das freischneiden reichen, leichter sind und das Benzin im Auto (für die Säge, dein Auto tanken musst du trotzdem) entfällt. Die Akkus müssten auch mit anderen Geräten wie z.B Sensen kompatibel sein.
Wie immer ist es die Beziehung aus brauchen, haben wollen und leisten können. Mit den bekannten Firmen sollte man aber nichts falsch machen
 
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#17
Akkusägen sind halt viel handlicher.
Für richtig Brennholz braucht's natürlich eine mit Benzin. Für so ein bissel Totholzäste kleinsäbeln für einen kleinen Ofen in der Hütte und für die Revierarbeiten ist eine mit Akku nicht nur ausreichend sondern um Längen bequemer.
Und ja, einen Sägenschein sollte man mal gemacht haben.
Bei der Akkusäge spar ich mir die PSA anzuziehen. Das ist der einzige Nachteil an dem Ding. Ich nehm sie ned so richtig ernst, obwohl man sich die gleichen Verletzungen zufügen kann, egal wie das Ding angetrieben wird.
 
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#18
Der (y) gilt nicht für Deinen Leichtsinn.
Die vergleichsweise schmale und kleine Kette der Akkusäge, frisst sich blitzschnell, durch
die Hose in das Fleisch.
Der fransige Schnitt ist zwar nicht ganz so breit, wie bei einer 3/8 Sägekette,
aber der anhaftende Dreck und das Sägekettenöl ist genauso vorhanden.
Neben der Schmerzen und der "Verschönerung" des Körpers, heilen diese Wunden genauso schlecht.

Mach also nicht so einen Scheiß, Hase ! :mad:

Remy
 
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#19
PSA ist vorhanden. Habe mir in der Vergangenheit immer eine Säge von meinem Bruder geliehen (älteres Modell, Stihl 023????). Jetzt suche ich aber was eigenes. ;)
 
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#20
Der (y) gilt nicht für Deinen Leichtsinn.
Die vergleichsweise schmale und kleine Kette der Akkusäge, frisst sich blitzschnell, durch
die Hose in das Fleisch.
Der fransige Schnitt ist zwar nicht ganz so breit, wie bei einer 3/8 Sägekette,
aber der anhaftende Dreck und das Sägekettenöl ist genauso vorhanden.
Neben der Schmerzen und der "Verschönerung" des Körpers, heilen diese Wunden genauso schlecht.

Mach also nicht so einen Scheiß, Hase !:mad:

Remy
Ja ich weiß das doch, aber immer dieses Aber :rolleyes:
 
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#21
Hallo!

Ich möchte mir eine Motorsäge für Revierarbeiten (Hochsitze freischneiden, Brennholz für die Jagdhütte, Hochsitzbau) anschaffen. Der Markt ist ja fast so unüberschaubar wie bei Waffen und Optik. Was habt ihr in Gebrauch, was könnt ihr empfehlen, worauf muss ich achten?

WMH!
Seit Jahrzehnten, Stihl.
Aus Erfahrung gut.
 
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#23
Wenn es nur um diese kleinen Arbeiten geht so leicht wie möglich. Mein Favorit ist die Stihl MS170. Wie ich finde eine leichte Säge, mit der man auch mal stärker kann. Ich habe auch noch größere aber die sind dann deutlich schwerer. Die MS170 kostet nix. Glaube die kriegt man im 150,-€. Zum Kanzelbauen sehr ordentlich. Dolmar oder Husquana kann man wahrscheinlich auch nehmen. Leicht ist wichtig. Und - Händler in der Nähe.
 
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#24
Vorne weg. Ob Stihl, Dolmar oder Husqvarna ist ziemlich egal, oder Geschmackssache. Kommt auf die Verfügbarkeit an.
Die Stihl MS 170 ist etwas schwach auf der Brust. Früher habe ich eine MS190 ca 15 Jahre lang genutzt. Wesentlich leistungsstärker, damals meine Lieblingssäge.
Irgendwann kaputt.
Ersatz gab es nicht in der 19er Klasse, also die schwache 17er gekauft. Die ist kein Vergleich, eher Hobbyspielzeug.

Mein Tipp
Mindestens 19 er Klasse, 30cm Schwert.
Für intensivere Nutzung etwa 23 er Klasse mit 35er Schwert.
Aspen tanken, hält lange im Tank. Mit Mischung wirst du nur glücklich, wenn sie spätestens nach sechs Wochen verbraucht ist.

Lerne unbedingt wie man die Ketten feilt.
Stumpfe Kette ist gefährlich
Lerne unbedingt wie man die Ketten feilt!

Mach einen Kurs!

Ich habe nur 4ha Wald. Mit dem 35er Schwert kann ich alles bis ca 60cm Durchmesser fällen.
Für Problemfälle leihe ich mir in der Familie etwas aus, oder hole den Schwager. Dann geht bis 120cm Durchmesser alles.

Akkusägen sind Spielzeug. Wenn du sie dringend brauchst, ist der Akku leer.
Kleine Äste absägen geht, für mehr stimmt Preis Leistung Gewicht Komfort nicht mehr.

Nur meine Meinung, ohne Anspruch auf Unfehlbarkeit.
 
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#25
Mit Mischung wirst du nur glücklich, wenn sie spätestens nach sechs Wochen verbraucht ist.
Nö, warum das denn?

Prima anspringen und prima laufen tut es auch mit der Mischung vom letzten Winter noch.
Und entmischt hat sich da auch nix.

Wenn, dann wäre der Grund für Alkylatbenzin einzig und allein der Gesundheitsaspekt.
 
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#26
Hallo!

Ich möchte mir eine Motorsäge für Revierarbeiten (Hochsitze freischneiden, Brennholz für die Jagdhütte, Hochsitzbau) anschaffen. Der Markt ist ja fast so unüberschaubar wie bei Waffen und Optik. Was habt ihr in Gebrauch, was könnt ihr empfehlen, worauf muss ich achten?

WMH!
Früher eine kleine Oleo mac, die fand ich in dem Preissegment am besten ausgestattet, gehört zum EMAK Konzern (Efco), die Italiener können ja auch was, nicht nur Amore. Ist jedenfalls eine prima Säge.

Aktuell eine McCulloch Li 58 CS Akku Säge, läuft ewig mit einer Akkuladung, ist relativ schwer, aber sägt genau so gut und schnell wie eine Benzinsäge. McCulloch gehört zu Elektrolux, genau wie Husqvarna, würde ich qualitativ ähnlich bewerten. Wichtig fürs Revier finde ich aber auch einen Hochentaster, da nutze ich einen mit Akku von Alpina (Stiga), gabs mal irgendwo im Angebot, läuft erstaunlich gut für das Geld....
 
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#27
Ich nehm sie ned so richtig ernst, obwohl man sich die gleichen Verletzungen zufügen kann, egal wie das Ding angetrieben wird.
Der Fehler wurde mir dieses Jahr fast einmal zum Verhängnis. So schön leicht und leise - da kommt man wirklich auf leichtsinnige Ideen. Ging aber glimpflich aus.

Achso hier im Haushalt: Nur Stihl. Der Brennholzhandel der auch das Holz für meine Eltern macht und vorbei bringt nutzt Husquarna, seid Jahren.
 
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#28
Nö, warum das denn?

Prima anspringen und prima laufen tut es auch mit der Mischung vom letzten Winter noch.
Und entmischt hat sich da auch nix.
Bei einer neuen Säge vielleicht noch. Meine Sägen sind 8 und 14 Jahre alt. Nach spätestens sieben Wochen gibt es Ärger. Anlassen funktioniert noch, nach ein paar Minuten geht es los. Absterben und nicht mehr anspringen ums Verrecken.
Die einzige Abhilfe ist Mischung wegschütten, Zündkerze ausbauen, Zylinder mit Bremsenreiniger ausspülen, einen Stoß WD40 in den Zylinder (erster Schmierfilm), ein paar Tage stehen lassen. Dann Zündkerze wieder rein, neue Mischung, anlassen.

Mittlerweile ist mir das zu blöd, ich nehme Katalytbenzin.
 
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#29
Bei einer neuen Säge vielleicht noch. Meine Sägen sind 8 und 14 Jahre alt. Nach spätestens sieben Wochen gibt es Ärger. Anlassen funktioniert noch, nach ein paar Minuten geht es los. Absterben und nicht mehr anspringen ums Verrecken.
Die einzige Abhilfe ist Mischung wegschütten, Zündkerze ausbauen, Zylinder mit Bremsenreiniger ausspülen, einen Stoß WD40 in den Zylinder (erster Schmierfilm), ein paar Tage stehen lassen. Dann Zündkerze wieder rein, neue Mischung, anlassen.

Mittlerweile ist mir das zu blöd, ich nehme Katalytbenzin.
Diese Erkenntnis kommt normalerweise erst nach dem ersten Kolbenfresser.
Bin selber Forstwirt aber für jagdliche Zwecke kommt nurnoch die die Akkustihl mit. Da komme ich mit einem Akku exakt einen Drückjagdbock mit weit. Incl Fällen, entasten, ablängen und auftrennen. Perfekte Sache.
 
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#30
Moin

mich nutze für gelegentliche Sägearbeiten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb im eher Baumarmen Norden eine Stihl Ms 231 (CE glaube ich).
Meistens ausreichend, gelegentlich wäre eine Nummer größer vielleicht nicht verkehrt. Aber läuft und ist zumindest für mich nicht zu schwer.
Doppelkanister und Schnellbefüller sind eine schöne Sache, braucht man als Gelegenheitsanwender nicht wirklich.

Schutzausrüstung sind ein Helm (hat mir das schon mal das Gesicht schadensfrei gehalten, dass der armdicke Ast so hergeschwungen kam hätte ich nicht gedacht) und natürlich Schnittschutz.
Ich nutze da Schnittschutzbeinlinge, da ich eh meistens dem Wetter entsprechend angezogen bin, eine Schnittschutzhose ist da umständlich anzuziehen und schnell zu warm. Beinlinge von Stihl mit Clickverschlüssen hinter dem Bein.

Waidmannsheil

Meetschloot
 
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