Munition, Abpraller (aus 80 jähriger verursacht Jagdunfall)

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#31
Naja, ob Entfernungsschätzen jemals zum Pflichtfach wird bei der Jägerprüfung?
Und wie gut muss man dann sein um die Prüfung zu bestehen?
da kommen ja immer noch neue, nie bedachte Topics ins Gespräch.
Entfernungsmesser sollte man z.B. immer mal auf einem Schießstand testen, 100-300m oder mehr.
 
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#32
Wir haben Ecken im Revier, wo man problemlos +300m schießen kann. Mit Kugelfall. Hügel heißt das Zauberwort. Andererseits haben wir ebenfalls Ecken im Revier da ist bei 50m Sense.
Wo genau könnte ein Aufdruck auf ner Pappschachtel da jetzt irgendwen weiter bringen?
Angenommen Du schießt auf 300m plus, also z.B. 450m. Da ist die Vz signifikant
geringer als sie der Auditor noch für letal hält. Daraus resultieren dann ggf rechtliche Folgen für Dich. Beispiele aus der Haftung, aus dem Tierschutz und dann auch aus dem BJagdG fallen mir auf Anhieb ein.
 
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#33
Ich finds durchaus nicht verkehrt wenn man Hinweise kriegt ab wann ein Geschoss nicht mehr so gut wirkt.
Aber daraus dann einen wie auch immer gearteten Verstoß zu zimmern halte ich für extrem schwer.
 
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#34
Ich finds durchaus nicht verkehrt wenn man Hinweise kriegt ab wann ein Geschoss nicht mehr so gut wirkt.
Aber daraus dann einen wie auch immer gearteten Verstoß zu zimmern halte ich für extrem schwer.
Im Ernstfall hilft manchmal ein Gegengutachten, wenn es der Richter zulässt.
 
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#35
HÄ?

Meinst es stellt sich neben jede Ansitzeinrichtung einer hin und misst sofort nach dem Schuss nach? :unsure:
 
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#36
Ich finds durchaus nicht verkehrt wenn man Hinweise kriegt ab wann ein Geschoss nicht mehr so gut wirkt.
Aber daraus dann einen wie auch immer gearteten Verstoß zu zimmern halte ich für extrem schwer.
Ok, das macht Sinn.

Aber das weiß man doch eigentlich?
Vielleicht setze ich ein bisschen zu viel voraus, aber zu den meisten Geschossen (zumindest den Amerikanischen) gibt der Hersteller eine Minimalgeschwindigkeit an.

Die liegt bei bleifreien Deformatoren und gebondeten Geschossen bei etwa 600m/s. Bisschen Luft nach oben, sgen wir 650m/s. Fertig

Als grobe Faustformel für die benötigte Energie (die kein Wild tötet) findet man in der ebenfalls amerik. Literatur +- 2300J für Bull Elk (Wapiti) an.

Wenn man sich grob daran hält, hat man einfach keinen Stress.
Und man erkennt, dass man mit unseren "Mittelpatronen" schon recht weit schießen könnte.
 
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#39
Nix und. Ich halte mich an’s Jagdgesetz. Und demnach ist die Nutzung von Vollmantelmunition für die Jagd nicht ausgeschlossen. Und wenn ihr ach so „Waidgerechten“ im Viereck springt - ich lache darüber und werde Vollmantelmunition auch weiterhin mit Erfolg nutzen.
Nicht mehr lange. Dann ließ dir das Gesetz nochmal genau durch, und versuche das gelesene zu verstehen. Sonst wirds nicht.
 
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#40
@ Löffelmann, damit es sicher jeder verinnerlicht, wird und muß scheinbar zwingend zertifiziert werden.
 
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#41
da kommen ja immer noch neue, nie bedachte Topics ins Gespräch.
Entfernungsmesser sollte man z.B. immer mal auf einem Schießstand testen, 100-300m oder mehr.
Das Ding ist, ausser im Hochgebirge, das Unsinnigste was es gibt. Das Schätzen der Entfernung gehört zum kleinen 1x1 der Jagd, genau wie die Bestimmung der Windrichtung, heute braucht JJ für jeden Schexx Technik oder Apps. Wer nicht schätzen kann ob ein Stück 80 oder 150m entfernt steht, der schießt auch auf 50 m hohe Gänse und auf 60 m entfernt flüchtende Hasen oder hochflüchtige Sauen auf 80 m. Im Wald gehts eh nicht um Entfernung und im Feld helfen Lichtleitungsmasten, Lichtschächte im Getreide und weitere Hilfsmittel, wenn man sie denn kennt:cool:
 
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#42
Ich bitte um Hilfe.
Wo in Deutschland kann ich einen Sitz so aufstellen, dass es bei 360 Grad Wirkuungsbereich möglich ist, mit 3.000 m Sicherheitsbereich zu wirken?
Selbst auf den Y-Übungsflächen muss man da schon einiges absperren.






























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Moin, also wir haben Flächen, da ist in alle Richtungen Deich ;)
 
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#44
Nix und. Ich halte mich an’s Jagdgesetz. Und demnach ist die Nutzung von Vollmantelmunition für die Jagd nicht ausgeschlossen. Und wenn ihr ach so „Waidgerechten“ im Viereck springt - ich lache darüber und werde Vollmantelmunition auch weiterhin mit Erfolg nutzen.
In der Stadt darf ich 50km/h fahren, auch in den engen Gassen, ist nicht verboten. Man darf aber auch in nachgewiesene Härtefällen selbst mit dem denken anfangen.
 
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#45
Ich bekam neulich ein Reh geschenkt. Für die Hunde. Wunderschöner Blattschuß, Stück stand breit. Dummerweise hat die Kugel sich nach Durchquerung der Rippen (genau zwischen zwei hindurch) und der halben Lunge die Sache anders überlegt, und ist im rechten Winkel abgebogen und erst am Oberschenkelknochen in Kupfermantel und Bleikern zerlegt worden. Habe die beiden im Umfeld des zerschmetterten Knochens eingesammelt. Auf dem Weg dahin wurde der denkbar größte Salat produziert, was den Schützen zu seiner spontanen milden Gabe veranlaßte.

Soviel zum Thema Geschosse und ihre Wege. Ohne den Oberschenkelknochen, wer weiß, wo das Geschoß gelandet wär?
 
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