Munition für .44 Magnum

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#1
Auch nach ausgiebigem Quälen der SuFu bin ich noch nicht so recht weitergekommen. Ich möchte das Optimum an Munition für meinen S&W 629, 6-Zoll, für den Fangschuß bzw. um meinen eigenen A.... vor der erzürnten Sau zu schützen. Zur Zeit habe ich Fiocchi 240gr Teilmantel, allerdings gibt es bestimmt Munition, die eine bessere Performance auf Wild bietet. Der Preis ist mir dabei ziemlich Wurscht, Fabrikmuni wäre i.O., allerdings habe ich noch eine Dose H110, so daß wiederladetechnisch auch einiges machbar wäre. Interessant wären z. B. Infos über Federals Cast Core 300gr, Noslers Partition HG in 250gr oder das Gold Dot ???gr. Hat jemand Erfahrung damit bzw. kann was besseres empfehlen?
 
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#4
Bei .44 Magnum ist die Muni ziemlich Wurscht, solange es keine CCI sind....

Da würde ich mir mehr Sorgen um's tatsächlich treffen machen. 8)
 
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#8
Wie würde es denn mit den Partition aussehen? Sind wohl auch HP, haben aber den Quersteg, der ein weiteres Aufpilzen verhindert, was ja der Eindringtiefe zugute kommen sollte.
 
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#9
@Patrick

Keine Panik, habe lange genug im DSB GK-Revolver geschossen. H110 war auch da schon mein liebstes Kraut und meine Ladungen keineswegs homöopatisch. Bin von daher schon einiges gewohnt.
 
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#10
PatrickM hat gesagt.:
IMI hat gesagt.:
Das ist Manstop-Munition und keine Saustopp-Munition. Es kann sein das die schon stecken bleiben, bevor sie im Leben angekommen sind.
Sein kann viel; jedoch durchdringt eine 270gr 44er Hohlspitz auf jeden Fall die Stirnplatte einer Sau!
Klar, lieber ein schweres Geschoss, als ein leichtes schnelles.
 
A

anonym

Guest
#11
PatrickM hat gesagt.:
Bei .44 Magnum ist die Muni ziemlich Wurscht, solange es keine CCI sind....
Das Spektrum reicht von 1000 Joule (z. B. S&B) bis knapp 1600 Joule (Fiocchi usw.) - "ziemlich Wurscht" würde ich das nicht nennen.

Der Leistungsbereich liegt damit übrigens irgendwo zwischen .22 Hornet und einer .222-Remington-Scheibenlaborierung.

Wer sich damit bei Sauen sicher fühlt, hat entweder wirklich viel Mut oder zuviel Dirty Harry geschaut.
Es hat schon seinen Grund, warum der Schuss auf Wild mit Kurzwaffen bei uns verboten ist.
 
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#12
haeschen hat gesagt.:
PatrickM hat gesagt.:
Bei .44 Magnum ist die Muni ziemlich Wurscht, solange es keine CCI sind....
Das Spektrum reicht von 1000 Joule (z. B. S&B) bis knapp 1600 Joule (Fiocchi usw.) - "ziemlich Wurscht" würde ich das nicht nennen.

Der Leistungsbereich liegt damit übrigens irgendwo zwischen .22 Hornet und einer .222-Remington-Scheibenlaborierung.
Wenn's im Leben ist, ist es Wurscht, glaub's mir. :wink:

.44 Mag mit Jagdgeschossen gibt bei Sauen bis ca. 50 kg übrigends Ausschuß.
 
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#13
@Patrick: Konkretisiere mal "Jagdgeschosse"

Zur Frage: Keine Ahnung ob´s Sinn macht (lasse mich gerne eines besseren belehren, habe sie auch noch nie jagdlich einsetzen müssen), ich habe die Trommel meines 629ers immer abwechselnd mit 1xPMC Starfire (Hohlspitzgeschoss, 240grs.) und 1x Magtech (Teilmantel Flachkopf mit 240 grs.) geladen. Gedanke dahinter: Wenn die Magtech zu sehr durchschlägt, dann sollte der zweite Schuss mit der PMC auf jeden Fall genug "Aufpilzwirkung" zeigen. Oder anders herum: Wenn die PMC zu sehr aufpilzt (aber immerhin die volle Energie abgibt), dann sollte die Magtech dann doch tief genug ins Leben dringen.

Grundsätzlicher Vorteil beim Revolver: Man kann bei gemischter Ladung in der Trommel vor einem Fang-Schuss die gewünschte Patrone "einstellen".

Markus
 
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#15
Nach ausgiebigem Quälen der Tanta Google muß ich sagen, daß zu den Nosler PT HG nicht wirklich was zu finden ist. Allerdings scheinen die von Cast erwähnten und von Federal verladenen CastCore eine sehr gute Wirkung auch auf afrikanisches Wild bis zum Zebra zu bieten, wobei immer wieder die sehr gute Penetration hervorgehoben wird.
 
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