Nach DIN-Jagd und BJG-Novelle jetzt QM vom Bundesverband deutscher Berufsjäger? „Jagdschein auf Probe“

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Und ist meine bevorzugte Jahreszeit. Habe keine Lust, ne Menge Feist zu bezahlen, der auch noch ne Menge Arbeit macht beim Runterpulen. Die Preise sind aber schon saftig. Dürften mit die höchsten in der Republik sein.
 
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Moin,

ich halte die Preise für die Erleger bei Reh- und Schwarzwild um mindestens 2,- Euro/kg zu hoch - ansonsten ist mMn an den geltenden Regeln für die Begeher nichts auszusetzen. Auch der Zeitraum des Erwerbs ist so völlig in Ordnung (da denke ich so wie @z/7). Wer bis November seine Kühltruhen nicht voll hat, schafft das im Rest des Jahres auch nicht mehr ;), wobei ich davon ausgehe, dass erlegtes Wild auf den Bewegungsjagden sogar wieder vom Erleger bevorzugt übernommen werden kann (ist zumindest bei uns so). Also ich finde, dass die Regeln bei @OberförsterVS passen (y) und ich hätte auch kein Problem damit, bei ihm entsprechend zu jagen (wenn es denn für mich nicht viel zu weit weg wäre :whistle:).

munter bleiben!!

hobo
 
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Moin,
ich halte die Preise für die Erleger bei Reh- und Schwarzwild um mindestens 2,- Euro/kg zu hoch - ansonsten ist mMn an den geltenden Regeln für die Begeher nichts auszusetzen. Auch der Zeitraum des Erwerbs ist so völlig in Ordnung (da denke ich so wie @z/7). Wer bis November seine Kühltruhen nicht voll hat, schafft das im Rest des Jahres auch nicht mehr ;), wobei ich davon ausgehe, dass erlegtes Wild auf den Bewegungsjagden sogar wieder vom Erleger bevorzugt übernommen werden kann (ist zumindest bei uns so). Also ich finde, dass die Regeln bei @OberförsterVS passen (y) und ich hätte auch kein Problem damit, bei ihm entsprechend zu jagen (wenn es denn für mich nicht viel zu weit weg wäre :whistle:).munter bleiben!!hobo
Du hast kein Problem, wenn er oder seine RL Dich denn nähmen.
Scheinbar gibt es genug Bewerber im Umfeld. Den lokalen Pachtmarkt kenne ich nicht. Erfahrungsgemäß gibt es aber in BW einkommensstarke Pächter, die gerne einen etwas besseren Geschmack haben und ohne Murren und Knurren jeden aufgerufenen Pachtpreis zahlen. Diese
Jagdherren posten hier bestimmt nicht.
 
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Für 350 muss ersie nichts schießen. Ersie wird, wenn man an diesem Ort einen Aktiveren bräuchte aber mit einem solchen verstärkt oder umgetopft. Für 200 muss ersie 12 erlegen.
Reh in Decke je Kg 7€, Sau 5€.
Ich bin Pächter im nördlichen Nachbarkreis vom Oberförster. Diese Preise sind exakt unsere Preise. Wir sollen im Hegering diese Preise fordern (um uns intern die Preise nicht kaputt zu machen). Und wir fordern diese Preise. Und bekommen sie auch bezahlt. Liefern wir doch ein hervorragendes Produkt. Und das wissen auch die Käufer. 5 Sauen auf einmal aus dem Weizen im Sommer muß man dann halt mal zu Grillwürsten veredeln. Dann aber werden Sie einem zu einem sehr guten Preis aus der Hand gerissen.

Insofern: Oberförster VS übertreibt nicht und verlangt auch keine Wucherpreise. Begeher zahlen bei uns in der Regel leicht reduziert, beteiligen sich im Feldrevier aber auch effektiv an der Reduktion der Wildschäden (fällt beim Forst meist weg) und haben sich damit eine Preisreduktion verdient.
 
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Ich hab mir gerade die Novelle durchgelesen und greif mir nur mehr auf denn Kopf. Da kann man denn deutschen Jagdverbänden nur gratulieren alleine die Abstempelung vom Rehwild zum Schadwild ist grantios umgesetzt.

Für die deutschen Jagdkollegen tut es mir Leid vom Heger und Pfleger zum Schädlingsbekämpfer.
 
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warum darf man das Wildbret nicht im November / Dezember übernehmen!? Komische Monopolreglung zu Zeiten, wo Bedarf besteht.
Weil wir eine Wildvermarktung aufgebaut haben, so dass es kein Problem ist, 350 Rehe und 100 Sauen zu vermarkten nebst Gehegewild.
Warum Wild an Weihnachten besser schmecken soll, weiß ich auch nicht, aber die Kunden schein das zu glauben. Und da man Rehteile problemlos ein Jahr einfrieren kann und schweineres ein halbes Jahr, ist es dem Begeher zuzumuten, sich vor oder nach dieser Zeit selbst einzudecken. Wer das nicht für akzeptabel hält, soll kündigen, ich habe eine Warteliste für die BGS.
 
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Eben, da besteht Bedarf. Wenn man will, dass der Wildhändler zu Zeiten in denen kein Bedarf besteht ALLES Wild abnimmt, dann kann man dem nicht vor Weihnachten sagen "Sorry, jetzt gibt es nichts."
Die Begehungsscheininhabner haben alle eine Gefriertruhe und müssen dann halt von Mai bis Ende Oktober ihr Rehwild schießen. Sollte machbar sein...
An den Wildhändler geht nix. Der Metzger und ein weiterer werden beliefert, auch vor Weihnachten, alles lokal.
 
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Moin,

ich halte die Preise für die Erleger bei Reh- und Schwarzwild um mindestens 2,- Euro/kg zu hoch - ansonsten ist mMn an den geltenden Regeln für die Begeher nichts auszusetzen. Auch der Zeitraum des Erwerbs ist so völlig in Ordnung (da denke ich so wie @z/7). Wer bis November seine Kühltruhen nicht voll hat, schafft das im Rest des Jahres auch nicht mehr ;), wobei ich davon ausgehe, dass erlegtes Wild auf den Bewegungsjagden sogar wieder vom Erleger bevorzugt übernommen werden kann (ist zumindest bei uns so). Also ich finde, dass die Regeln bei @OberförsterVS passen (y) und ich hätte auch kein Problem damit, bei ihm entsprechend zu jagen (wenn es denn für mich nicht viel zu weit weg wäre :whistle:).

munter bleiben!!

hobo
Vielleicht ziehst Du ja mal in meine Gegend :)

Bewegungsjagden machen wir nicht mehr, insofern besteht das Problem nicht.
 
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Ja, war mir schon auch klar, aber ich wollte mehr auf die Unterschiede bei juristischer Betrachtungsweise hinaus, um einen Erklärungsansatz für "weniger Geld" zu plausbilisieren. Dass das in praxi irgendwo völliger Quatsch war, darüber sind wir uns einig.
Wg. des "Ausbeutungscharakters" hat man ihn ja eh begraben.
2004 oder 2005 war das oder?
Da war ich schon lange weg....
 
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Wow, was der Herr alles weiß. Stimmt nur leider nicht. Formal war der AiP teilapprobierter Arzt. Und hat deswegen weniger Geld bekommen. Ca. 1/3 tel des Einstiegsgehaltes des vollapprobierten Arztes. In jedem Fall weniger als eine Krankenschwester. Da er ja erst auf seine verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereitet wurde. Das war der damaligen "Ärzteschwemme" geschuldet. Man hat es gemacht weil man es konnte. Und sich damit viel Geld gespart.

Wie lief es vor der Zeit des "Arzt im Praktikum"?
Nach 6 Jahren Studium kam der junge Arzt an seine erste Stelle, wurde eingearbeitet, mal besser mal weniger gut und hat rasch Verantwortung übernommen, Bereitschaftsdienste zahlreich durchgeführt und wuchs in seine Rolle/seine Aufgaben hinein.

Wie lief es als Arzt im Praktikum?
Nach 6 Jahren Studium kam der junge Arzt an seine erste Stelle, wurde eingearbeitet, mal besser mal weniger gut und hat rasch Verantwortung übernommen, Bereitschaftsdienste zahlreich durchgeführt und wuchs in seine Rolle/seine Aufgaben hinein.

Und wie lief es nach Abschaffung des Arztes im Praktikum?
Nach 6 Jahren Studium kam der junge Arzt an seine erste Stelle, wurde eingearbeitet, mal besser mal weniger gut und hat rasch Verantwortung übernommen, Bereitschaftsdienste zahlreich durchgeführt und wuchs in seine Rolle/seine Aufgaben hinein.

Das Ganze war eine Mogelpackung Und jeder hat es gewußt. Vom Verwaltungsleiter/Chefarzt bis zum AiP. Mit diesem Trick der Teiiapprobation konnte man rechtfertigen, weshalb man einem Vollakademiker, häufig promoviert, bei seiner ersten Stelle ein Gehalt zahlt welches unter dem der jungen Krankenschwester lag. Bei Wochenarbeitszeiten von damals häufig 60-70 Std (damals war das Arbeitsschutzgesetz noch nicht in Kraft. 36 Std. am Stück wurde 5-8x/Monat je nach Zahl der Bereitschaftsdienste vom AiP erbracht (wie auch vom Assistenzarzt, da wurden keine Unterschiede gemacht).

Bei diesen Arbeitszeiten (die Bereitschaftsdienste wurden ebenfalls für den AiP grottenschlecht vergütet. je nach Dienststufe 65-80 Prozent des regulären Gehaltes) hat man natürllich schnell gelernt. Wenn man 70 Std in der Woche im Krankenhaus ist lernt man mehr wie wenn man 38 Std/Woche im Krankenhaus ist.

Als es dann aufhörte, dass man als Klinikträger 30 Bewerbungen auf eine Stelle bekam wurde auch bald der Arzt im Praktikum abgeschafft,.

Jetzt haben kleinere und mittlere Häuser im ländlichen Raum allergrößtes Mühe, vernünftiges ärztliches Personal zu bekommen. In unserer Region haben diese Häuser in der Assistentenebene so gut wie keine Deutschen. Neben den Sprachproblemen gibt es nur zu oft auch Kompetenzprobleme. Jetzt wären sie froh im Krankenhaus über das damals schäbig behandelte ärztliche Personal.

Ich war eine von denen, die gegangen sind, aber erst nach Facharzt und einigem anderen. Und Wochenarbeitszeit konnte auch mal 90h sein..
 
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Für 350 muss ersie nichts schießen. Ersie wird, wenn man an diesem Ort einen Aktiveren bräuchte aber mit einem solchen verstärkt oder umgetopft. Für 200 muss ersie 12 erlegen.
Reh in Decke je Kg 7€, Sau 5€.
Na ja, .... sagen wir mal, besser als Fliegen jagen oder Standjäger sein. Ich würde zumindest intensiv weitersuchen und eine Sau nur im äußersten Notfall bei Euch schießen, also wenn zB mein oder ein försterliches Leben in akuter Gefahr wäre. :cool:;)
 
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Nicht jeder Jagdscheininhaber ist aus meiner Sicht auch eines Jägers würdig. Wäre super wenn hier ausgesiebt werden würde und einige Trottel wieder den Schein abgeben könnten.
"eines Jägers würdig".... und wer das ist, entscheidest Du, oder?

Ich habe genug Pächter mit >10JJ gesehen, die sich ausschließlich mit Rehwild und Schwarzwild auskennen, weil sie das im Revier bejagen, aber keinen Rothabicht vom Mäusebussard unterscheiden können...

Erfahrung in Jahren messen zu wollen ist völliger Quatsch; man kann auch 30 Jahre Mist machen...
 
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Unterscheidung Habicht/Mäusebussard...
Erinnert mich an meine Sportfischerprüfung, da wollte man nach dem schriftlichen noch jemanden eine Chance einräumen und hat ihm ein Bild von einem Hecht und einem Spiegelkarpfen vorgelegt! Er sollte den Hecht bestimmen, hat aber auf den Spiegelkarpfen gezeigt. Was aus dem Prüfling geworden ist, weiß ich nicht. Vermutlich benutzt er für den Hecht Boilies und für den Karpfen den Köderfisch....;)
 
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